Berichte aus den Clubs

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Gerade jetzt in der Krise ist es die Aufgabe der Lions Signale zu setzen

Lions Deutschland | 01. Juni 2021 | Karlheinz Spörl und Anselm Brütting
Seit März 2020 beherrscht der Virus Covid 19 mit seiner Pandemie die Welt und damit auch unsere Art des öffentlichen Lebens.
Screenshot aus unserer virtuellen Mitgliederversammlung |

Seit März 2020 beherrscht der Virus Covid 19 mit seiner Pandemie die Welt und damit auch unsere Art des öffentlichen Lebens. Kontakteinschränkungen belasten nicht nur die gesamte Wirtschaft sondern auch das Sozialgefüge jeder Familie. Wie es vielen anderen Vereinen und Clubs ergeht, so kommt auch das Vereinsleben der Lions mit seinen Activitys fast vollständig zum Erliegen. Die Hoffnungen einer raschen Bewältigung der Pandemie werden nicht erfüllt, von Monat zu Monat gibt es neue Hiobsbotschaften. Wir sind bereits in der Dritten Welle angekommen. Schlechtes und uneiniges Management unserer Verantwortlichen verhindern jegliche Begegnungen und Engagements. Wir Lions üben uns in Zurückhaltung und wahren Disziplin. Der Lions Club Plauen hat alljährlich mit seinen Sommer- und seinen Weihnachtskonzerten im Wesentlichen die Einnahmen für seine Hilfeleistungen erwirtschaften können. Seit über einem Jahr eben nicht mehr.

Wir wollten die Kontakte nicht abreißen lassen.  So telefonierten wir Lions untereinander und kamen zur Entscheidung, es kann so nicht weitergehen. Ein Ruck ging durch unseren Club. Wir installierten und übten, übten und übten unsere Online-Verbindungen, mit Unterstützung unseres Schatzmeisters, R. Feldmeier. Es klappte und wir lernen noch immer dazu. Seit März 2021 pflegen wir, unter Federführung unseres Präsidenten Karlheinz Spörl, per Videokonferenz unsere Vorstands- und Clubsitzungen.

Jetzt nach einem Jahr der weitgehenden Untätigkeit galt es, uns eine aktuelle Übersicht zu den liegen geblieben Aufgaben im Club und öffentlichen Hilfseinrichtungen zu beschaffen. Die Feststellung überraschte uns. So stand unser 30-jähriges Jubiläum vor der Tür. Eine gemeinsame Feier war ausgeschlossen. Also galt es, nach Alternativen zu suchen. Unser Präsident nahm Kontakt mit unserem Governor Stephan Trutschler auf. Dieser hatte die Idee, Urkunden, Wimpel und die Ehrennadel Chevron vorzubereiten und uns zur Verfügung zu stellen. Gesagt, getan. Am 13. April übergab er uns die Utensilien im Rahmen eines persönlichen Besuches bei unserem Präsidenten (siehe Collage 1). Dieser freute sich riesig und bedankte sich für die Mühe bei Herrn Trutschler. Damit nicht genug. Da an diesem Tag auch unsere virtuelle Mitgliederversammlung stattfand, schaltete sich der Governor (war natürlich vorher mit Präsident Spörl abgestimmt) in unsere Versammlung. Zu unser aller Überraschung. Wir staunten nicht schlecht, als plötzlich ein für uns unbekanntes Gesicht im Chat auftauchte. Mit Begeisterung vernahmen wir die Gratulation zum 30-jährigen Clubjubiläum und die Ehrung der Gründungsmitglieder.

Jetzt mussten die Urkunden irgendwie zu den Jubilaren. Genau am 15.4., also dreißig Jahre nach der Gründung, machten sich Vizepräsident Anselm Brütting und Präsident Karlheinz Spörl auf den Weg. Unter Einhaltung der Hygieneregeln übergaben sie die Utensilien den Jubilaren und bedankten sich sehr herzlich für all das Geleistete in den letzten 30 Jahren für den Club (siehe Collage 2). In den letzten Monaten erreichten uns keine guten Rückmeldungen aus den Hilfseinrichtungen. Auf Grund nicht beschlossener Haushalte von Bund, Land und Kommune fehlten den Einrichtungen die finanziellen Unterstützungen. Zudem sind die Anforderungen in der Phase der Pandemie bei den Einrichtungen enorm angestiegen. Die Leidtragenden sind die Ärmsten, die Ältesten und insbesondere die Kinder und Jugendlichen unserer Gesellschaft.

Gerade jetzt in der Krise ist es die Aufgabe der Lions für unsere Hilfebedürftigen ein Signal zu setzen. Zu unserer Online-Mitgliederversammlung von Club und Hilfswerk haben wir ein Paket von 8.100 € schnüren können, mit dem Ziel, durch die eingesetzten finanzielle Rücklagen eine größtmögliche Breite der Hilfeleistung zu erreichen. So können die Tafel Plauen, der Deutsche Kinderschutzbund Plauen mit sechs Projekten, ein Kindergarten, eine Förderschule, ein Gymnasium, zwei Projekte der Kirche und ein Bergknappenverein, die dringend notwendige Hilfe erhalten. Es sind alles Projekte mit einem Schwerpunkt für benachteiligte Kinder und Jugendliche.