Der Gründungsvorstand des LCE (v.l.): Präsident Thomas Pfennig, Schatzmeister Ralf Herrmann, Vizepräsidentin Andrea Hielscher, Guiding Lion Sigmar Schmidt, PR-Beauftragte Ulrika Sickenberger und der amtierende Präsident Klaus Peters.

Lions Club Eppstein

Die Eppsteiner Lions in der Presse

Ansprechpartnerin für die Presse ist Irene Wedde, Tel.: 06198 8045 bzw. 0175 5268857, Mail: wedde(at)lionsclub-eppstein.de.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht über die Beiträge der Presse, die sich mit dem Lions Club Eppstein beschäftigen.

Die Führungsspitze bei der Charterfeier: Dr. Jens P. Schulz, Eberhard Wirfs, Stefan Sochatzy, Thomas Pfennig, Ulrika Sickenberger, Ralf Herrmann, Andrea Hielscher, Klaus Peters und Siegmar Schmidt. Foto: Eppsteiner Zeitung

Wieder ein Enten-Rekord

Dagobert Duck bei den Großen und der Feuerwehrmann von Simon Flessa machen das Rennen bei den originellsten Startern.

Vockenhausen. Dass der Spielplatz hinter dem Rathaus Spaß bringt, ist kein Geheimnis. Zuletzt waren allerdings weder Rutsche noch Schaukel die Hauptattraktion, sondern Enten. Gummi-Enten, um genauer zu sein. Die kleinen, gelben Erpel lässt der Lions-Club Eppstein seit drei Jahren bei einem Wettrennen den Goldbach herunter schwimmen. „Nach norddeutscher Sprechart haben wir damit eine Tradition geschaffen“, scherzt Walter Engelmann, Zweiter Vorsitzender des Wohltätigkeitsvereins.

Bereits bei der ersten Auflage verkaufte der Lions Club 510 Enten, im vergangenen Jahr waren es 747. Nun brachte die Gruppe über 750 Exemplare zu je drei Euro an den Mann. „Nach Abzug bleibt so ein vierstelliger Betrag, der dem Projekt Klasse 2000 zugutekommen wird“, erklärt Engelmann. Dabei befassen sich die Burg-Schule sowie der Comenius-Schule mit Themengebieten wie etwa Ernährung und Gewaltprävention.

Zusätzlich zu diesem guten Zweck dürften auch die Siegerpreise des Entenrennens die Eppsteiner gelockt haben. Auf die Besitzer der drei schnellsten Schnabeltiere warteten Gutscheine für Ausflüge in den Europa-Park, ins Phantasialand und in den Holiday Park. Interessanter als das eigentliche Wettrennen, das am Ende eben auch ein Glücksspiel ist, war der Schönheits-Wettbewerb. In den beiden Kategorien „Erwachsene“ und „Kinder“ wurden Dutzende Enten mit ausgefallenen Verzierungen ausgestellt. Von einem Rudel Zebra-Enten bis hin zum Enten-Brautpaar, stilecht mit Zylinder und Schleier, gab es die ausgefallensten Variationen.

Grundschullehrerin Cornelia Rhein und Bürgermeister Alexander Simon hatten die schwierige Aufgabe, jeweils drei der verrückten Kreationen zu prämieren. Mit Löschschlauch Bei den Erwachsenen machte das Modell „Dagobert Duck“ das Rennen und brachte dem Schöpfer eine sechstägige Reise nach Mallorca ein. Im Bereich der von Kindern gestalteten Enten tat sich Alexander Simon ob der vielen Beiträge besonders schwer, letztlich entschied er sich aber für eine knallrote Feuerwehr-Ente. „Damit ist ein toller Brückenschlag zum Ehrenamt gelungen“, so der Bürgermeister, „und ich könnte mir vorstellen, dass der Schöpfer selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr ist.“

Damit traf er ins Schwarze. Simon Flessa (8) gehört der Kinder-Feuerwehr Eppsteins an und schlachtete sogar sein Spielzeug-Feuerwehrauto, um seiner Ente einen Löschschlauch mitzugeben. „Das hat sich aber gelohnt“, sagte der stolze Sieger, nachdem er von seinem Preis erfuhr – einem Ausflug in den Kletterparcours.

Für die Preise hatte der Lions Club allesamt Sponsoren gefunden. Jährlicher Rhythmus Es scheint so, als sei das jährliche Entenrennen samt Kreativwettbewerb tatsächlich dabei, eine Eppsteiner Tradition zu werden. Eine zweite oder dritte Auflage pro Jahr plant die Gruppe aber dennoch nicht. „Schließlich ist das ja kein Fußballspiel und würde wohl so seine Einzigartigkeit verlieren“, erklärt Club-Chef Joachim Haas. Jetzt heißt es also wieder ein Jahr warten – dann soll eine erneute Bestmarke an Enten geknackt werden. (rk)

Höchster Kreisblatt vom 25. Juli 2014

http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Wieder-ein-Enten-Rekord;art676,954779

Enten mit wichtiger Mission

Hallo, hier ist wieder eure EZ-Ente mit ihrem Rennbericht vom dritten Entenrennen des Lions Clubs am vergangenen Sonntag auf dem Dattenbach. Darf man sich als Ente den Löwen anvertrauen? Wir Rennenten sind von Natur aus mutig, doch mal ehrlich, was hätte uns auch passieren können? Wir waren mit 766 gemeldeten Rennenten den 20 Löwen und Löwinnen des Lions Clubs zumindest zahlenmäßig deutlich überlegen.

Unser Mut und unsere guten Erfahrung mit den Lions in den vergangenen Jahren hat diesmal sogar 19 Enten mehr als im vorigen Jahr motiviert, an diesem spannenden Wildwasserrennen teilzunehmen. Einige von uns hatten sich voll auf das Rennen konzentriert und starteten im bewährten gelben Originalanzug, wie beispielsweise die Nummer 1403 aus dem Rennstall des Ehlhalteners Volker Pottmann. Sie wollte auf gar keinen Fall überflüssigen Ballast mitnehmen und sich damit womöglich die optimale Schwimmlage stören. Ob sie jedoch den Kopf für einen Sieglauf frei hatte, bezweifle ich. Denn ihr Rennstall hatte ihr eine geheime Mission mit auf den Weg gegeben. „Schließlich kommt der Bach aus Ehlhalten, da wollen wir schon wissen, ob mit unserem Wasser verantwortungsvoll umgegangen wird“, verriet mir ihr Manager Pottmann.

Ganz andere Rennvorgaben hatten die dekorierten Enten. Ihnen ging es nicht um den schnellsten Zieleinlauf. Die taktische Devise ihrer Trainer zielte auf Sonderpunkte beim Schönheitswettbewerb. Um hier zu gewinnen, war viel Kreativität und Verkleidung angesagt. Es ging bei uns zu wie an Fastnacht. Zwei Enten kamen verkleidet als blauer Fisch und grünes Krokodil. Eine Samba-Ente, behangen mit viel Glitzer, schaute aus ihrem Schwimmreifen auf ihre bemalten Mitbewerber herunter. Ob sie da wohl schon wusste, dass Schwimmreifen zur Disqualifikation führen?

Gegen die Sonne gewappnet hatten sich einige andere meiner Rennkollegen mit Sonnenschirmchen. Es wurde mit allen Mitteln um die Gunst der Jury gekämpft. Die reizende kleine Schwarze mit den rosa Flügelchen flirteten mit einem aufregenden Augenaufschlag um Punkte, während die kleine Weiße mit aufgemalten roten Herzchen die Herzen brechen wollte.

Beim Entenrennen 2300 Euro für Klasse 2000 erschwommen

Die Jury hatte es diesmal besonders schwer. Eigentlich hätte jeder der kleinen Kunstwerke den Hauptpreis verdient. Fußball, die Weltmeisterschaft und Brasilien inspirierten viele meiner Mitstreiter. Die Eintracht-Ente stand begeistert auf ihrem Bürzel. Die rot-schwarzen Fanartikel und die große Eintrachtfahne hatten sie in diese Position gezogen. Mit schwarz-rot-gelben Perlen hatte sich eine WM-Fan-Ente die angesagte Irokesen-Frisur gestylt. Elf Freunde sollt ihr sein, deshalb brachte Erich als treuer Freund die zehn Zebra-Enten einer Hausgemeinschaft zum Startplatz.

Wir Enten sind normalerweise typische Einzelkämpfer, wenn es im Wasser zur Sache geht. Aber vier von uns hatte der Teamgedanke so gefesselt, dass sie gemeinsam mit einer großen Fahne und vier Weltmeistersternen losschwammen. Einer für alle, alle für einen stand darauf zu lesen. Die Fahne ging unterwegs über Bord und wurde ans Ufer geschwemmt. Wir starteten in zwei Klassen, weil es sehr junge und bereits erwachsene Rennstallbesitzer gibt.

Auf Platz eins landete Dagobert Duck, der nicht nur im Geld schwimmen wollte, sondern sich auch im Wasser der Konkurrenz stellte. Gebastelt hatte ihn Andrea Westhoff mit ihrem neunjährigen Sohn Benni aus Vockenhausen. Benni liebt die Comics mit der Kultente und lieferte die Idee. Dagobert kam etwas aufgeweicht im Ziel an, doch mit seiner Bestform auf dem Laufsteg hat er für seine Rennfamilie sechs Tage Mallorca mit Flug für eine Person an Land gezogen, die Touristik-Unternehmer Siegmar Schmidt gespendet hatte. In der Kinderkategorie erreichte die Ente mit Fußballkopf den dritten Platz, der zweite Platz ging an das orangefarbige Entchen mit grünem Papierschirmchen. Auf dem Siegertreppchen ganz oben landete die Feuerwehrente von Simon Flessas. Mit ihrem Helm und Feuerwehrschlauch wird sie Simon demnächst beim Ausflug zum Kletterparcours begleiten, den Alexendra Kloft Consulting gespendet hat.

Genauso perfekt ausgerüstet begleitete uns die Jugendfeuerwehr Vockenhausen über den Parcours. Ich bin sehr froh, dass sie dabei waren. Dabei fürchte ich weniger die Stromschnellen, da kommt man mit dem Schnabel halt kurz unter Wasser. Kritischer sind die vielen seichten Stellen, an denen wir uns gerne ausruhen möchten und uns dann im Gestrüpp verfangen. Seit dem vergangenen Jahr hat die Feuerwehr ihre Einsatzkräfte mit extra Entenhilfsgerät ausgerüstet. Das sind lange Stangen mit Fangteller aus feinmaschigen Draht, die uns sehr effektiv immer wieder ins rechte Fahrwasser geleitet haben. Die Feuerwehr hatte zu unserem Schutz neun Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren gestellt. Zum Glück war der Bach nach dem vergangenen Unwetter wieder auf Normalmaß geschrumpft, aber an einigen Stellen war er doch noch deutlich über einen Meter tief.

Vor der Brücke am Heiligenwald fischten uns Ralf Herrmann und Thomas Pfennig aus dem Wasser. Als der Zieleinlauf abgebaut war, trödelte ein lahmes Entchen noch hinterher. Es wurde später noch am Herrngarten gesichtet und von Ulrike Herrmann mit guten Wünschen für seine Reise zur Nordsee verabschiedet. Gute Reise, kleine Nr. 23.

Unser Rennen war zu Ende und ging nahtlos in die Zielparty über. Unsere Rennstallbesitzer konnten sich ein abwaschbares Airbrush-Tatoo auf den Arm sprühen lassen oder einfach nur in leckere Bratwürstchen beißen. „Wir haben die gesamte Verpflegung bei Vockenhäuser Lieferanten gekauft“, erzählte Lions-Mitglied Christine Baldt. Passend zu unseren Rennanzügen waren die Tische mit gelben Tischdecken gedeckt. Darauf standen Steinguttöpfchen mit weißen Hortensien.

Ein stilvoller Rahmen für unsere Siegerparty. Denn nun ging es an die Ehrung der schnellsten Enten. Gewonnen hat Finn Müller das Familienwochenende mit Übernachtung im Europapark Rust. Katja Stahl kann sich über einen 250-Euro-Gutschein für einen Familienausflug ins Phantasialand freuen, den Symparkett gestiftet hat. Paula Vitze gewann einen 100-Euro-Gutschein für einen Familienausflug zum Holiday-Park, gespendet von Peters GmbH.

Die Stimmung an der Strecke war klasse. Wir Enten hätten eine ganze Stadt in Bewegung gesetzt, freute sich Lions Vorstandsmitglied Walter Engelmann. Jede Ente hatte ihren eigenen Tross an Begleitern und Fans mitgebracht. Meistens sind unsere Besitzer ja Kinder. Die bringen dann ihre Eltern mit. Viele künftige Entenrennenliebhaber saßen noch im Kinderwagen. Bei der Menge an Buggys und Babywagen blicke ich voller Optimismus auf meinen Rennsport.

Darüber freuen sich auch die Kinder der Eppsteiner Grundschulen, denn wir haben mit unserem Rennen fast 2300 Euro erschwommen, die für das Projekt Klasse 2000 eingesetzt werden. Das Rennen 2015 wird wieder am letzten Sonntag vor den Sommerferien sein. Und damit die Ferienaktionen der Stadt 2015 wieder stattfinden können, will der Lions Club im November einen Adventskalender mit wertvollen Sachpreisen verkaufen. Frauke Frerichs

Eppsteiner Zeitung vom 23. Juli 2014

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/eppstein/enten-wichtiger-mission-id6202.html

Startschuss für Entenrennen

Vockenhausen. Sie sind quietschgelb, klein und werden am Sonntag, 20. Juli, die großen Stars sein: Um 12 Uhr startet am Spielplatz hinter dem Rathaus das spektakuläre Entenrennen des Lions-Clubs Eppstein. Dort ist bereits um 10.30 Uhr Treffpunkt für alle, die ihre Quietsche-Entchen ins Wasser lassen möchten. Vor dem Start werden die schönsten und originellsten Enten prämiert – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, wie die beiden vorherigen Rennen bewiesen haben.

Schon bei der Premiere vor zwei Jahren waren 510 Enten mit von der Partie. Im vergangenen Jahr waren es sogar 747. Die drolligen Plastiktiere werden am Spielplatz in den Goldbach gelassen, wo auch Entenverkauf vor dem Start ist. Letzter Entenverkauf ist um 10.30 Uhr. Eine Ente kostet 3 Euro. Im Vorverkauf gibt es die Enten in den Eppsteiner Kitas sowie beim Bürgerbüro. Nur Enten, die dort gekauft wurden, dürfen mitmachen.

Nach dem Start geht es den Goldbach entlang zum Heiligenwald, wo das Ziel des Entenrennens ist. Dort werden die Entchen begrüßt und dort wird auch gefeiert. Klar, dass die Gäste nicht hungrig bleiben müssen – die Gastgeber bieten Grillwürstchen und erfrischende Getränke an. Es werden attraktive Preise an die erfolgreichen Entenbesitzer vergeben: Der erwachsene Gewinner darf sich über eine sechstägige Flugreise nach Mallorca freuen. Das Kind, dessen Ente zur Schönsten gekürt wird, gewinnt einen Ausflug zum Kletterparcours Kelkheim. Wer die schnellste Ente hat, gewinnt ein Familienwochenende im Europa-Park Rust. Die Besitzer der zweitschnellsten Ente gewinnen einen Gutschein über 250 Euro für einen Familienausflug ins Phantasialand. (hk)

Höchster Kreisblatt am 18. Juli 2014

http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Startschuss-fuer-Enten-Rennen;art676,944453

Sonntag: Drittes Entenrennen!

Ein Familienwochenende im Freizeitpark, eine Reise nach Mallorca, Gutscheine und Sachpreise winken für die schnellsten und schönsten Enten beim dritten Eppsteiner Entenrennen. „Auch für die langsamste Ente gibt es etwas“, verspricht Lions-Präsident Joachim Haas. Er ist so etwas wie der „Eppsteiner Entenpräsident“, denn der Lions Club Eppstein veranstaltet am Sonntag, 20. Juli, bereits das dritte derartige Event, bei dem im vergangenen Jahr 747 der „kleinen Gelben“ an den Start gingen.

Gestartet wird um 12 Uhr am Rathaus in der Hauptstraße. Die Enten müssen sich in den Fluten des Goldbachs behaupten, bleibt eine im Gebüsch hängen, machen sie die Helfer der Vockenhäuser Jugendfeuerwehr wieder flott. Das Ziel ist Am Heiligenwald, wo die Enten aus dem Wasser geholt werden. Dort wird die Siegerehrung vorgenommen. Der Lions Club bietet am Ziel Grillwürstchen und Getränke an. Erwünscht ist eine fantasievolle und originelle Gestaltung der Enten durch Techniken wie Bemalen oder Bekleben. Wichtig ist, dass an der Unterseite Platz für die Startnummer bleibt, damit die Ente ihrem Besitzer eindeutig zugeordnet werden kann.

Eine Vertreterin der Comenius-Schule und der Eppsteiner Bürgermeister werden vor dem Start die schönsten Enten auswählen. „Erlaubt ist beim Dekorieren alles – außer zusätzlichen Antrieben und Teilen, an denen man sich verletzen kann“, erläutert Haas, schließlich werden die Entchen per Hand aus einer „Entenvereinzelungsanlage“ am Ziel aus dem Wasser gefischt. Je mehr Enten ein Teilnehmer ins Wasser setzt, desto höher ist die Chance, dass sie vorne mit dabei sind. Wer mitmachen möchte, kann bei diversen Eppsteiner Verkaufsstellen eine oder mehrere gelbe Entchen aus Plastik erwerben, für drei Euro pro Stück.

Die kleinen Enten bewirken Großes: Der Lions Club wird den gesamten Verkaufserlös für das Grundschul-Projekt „Klasse2000“ einsetzen und die städtische Jugendarbeit fördern. Die Enten werden an den Verkaufsstellen registriert. Bis Samstag gibt es sie bei Änderungsschneiderei Satici, Bäckerei Debo, Bücherstube, Burg-Apotheke, Evangelische Kindertagesstätte, Gasthaus Zum Taunus, Comenius-Schule, Das Lädchen, Katholischer Kindergarten, Kita Am Vogelsang, Rathaus-Apotheke, Montessori-Kinderhaus, Kita Niederjosbach, Kfz-Werkstatt Sabel, Burg-Schule, Getränke Weyher, Friseur Ickstadt, Katholische Kindertagesstätte und Göttnauers Farbenwelt. Wer hier keine mehr bekommen hat: „Rest-Enten“ gibt es am Veranstaltungstag vor dem Start (www.eppsteiner-entenrennen.de).

Eppsteiner Zeitung vom 16. Juli 2014

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/gesellschaftsleben/sonntag-drittes-entenrennen-id6125.html

Info: Die Klassenkameraden sind viel netter geworden

Gesundheitserziehung, Gewaltvorbeugung, Drogenprävention – braucht eine Schule dazu überhaupt ein spezielles Projekt wie „Klasse 2000“? Sollten das nicht Unterrichtsinhalte an jeder Grundschule sein? „Stimmt“, sagt Clemens Remsperger, Leiter der BurgSchule. Und tatsächlich werden diese Themen im Unterricht immer wieder einmal angerissen. Aber einiges zu wiederholen, manches zu vertiefen und alles in einen systematischen Zusammenhang zu stellen – da kann „Klasse 2000“ schon nützlich sein. In Eppstein bewegt sich die Idee auf eine flächendeckende Realisierung zu. In der Burg-Schule läuft es schon seit einigen Jahren, so dass nach den Sommerferien erstmals alle Klassen erfasst werden. Die Comenius-Schule in Bremthal ist seit dem laufenden Schuljahr dabei. Finanziert wird das von einer Ärztin begleitete Projekt zur Hälfte vom Eppsteiner Lions Club und zur Hälfte von der AOK.

Der Sponsor kam selbst

Dass man einmal nicht auf die Suche nach einem Sponsor gehen musste, sondern dass der Lions Club mit seiner Idee die Schule angesprochen hat, das findet Remsperger ganz prima. Dem Club wiederum gefällt, dass er damit nicht in Konkurrenz zu anderen Institutionen steht. Ab 2016, wenn alle Klassen beteiligt sind, werden die Lions jährlich 2600 Euro in das Projekt stecken. Finanziert wird es unter anderem mit dem Eppsteiner Entenrennen – die Neuauflage steht am Sonntag, 20. Juli, an. Und bei den Schülern kommt es an. „Wenn überhaupt Alkohol, dann nur ziemlich wenig“, hat beispielsweise Marie Barthl in dem Projekt gelernt. Matthias Ernst weiß zu berichten, dass er die Entspannungstechniken erfolgreich anzuwenden wusste, als es in der Familie Grund zur Aufregung gab. Und Sarah Schulze hat festgestellt, dass die Schüler in den Klassen viel netter zueinander geworden sind. (bt)

Höchster Kreisblatt vom 11. Juli 2014

http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Info-Die-Klassenkameraden-sind-viel-netter-geworden;art676,933215

 

Klasse 2000 geht an der Burg-Schule erfolgreich ins vierte Jahr

Stark und gesund in der Grundschule lautet der Slogan des Projekts Klasse 2000. Vor drei Jahren lief das Programm zur Gesundheitsprävention an der Burg-Schule an. Damals stiegen die ersten und die zweiten Klassen in das Gesundheitsprojekt ein. Der Verein Klasse 2000 stellt das Unterrichtsmaterial und mit der Ärztin Andrea Behr eine sogenannte Gesundheitsberaterin, die die Klassen zwei bis dreimal im Jahr besucht und die Lehrerinnen und Lehrer schult.
Ziel ist es, den Schülern das Gefühl zu vermitteln, dass sie selbst etwas für ihre Gesundheit tun können und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, um Nein zum Rauchen und Alkoholtrinken zu sagen. Durch zahlreiche Aktionen und Gruppenarbeit werde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Maskottchen Klaro, das die Kinder gleich in der ersten Stunde aus einem gelben Schaumstoffball als Kopf und schwarzen Pfeifenputzern basteln, begleitet sie dabei durch alle Grundschuljahre.
Inzwischen sind alle zwölf Klassen der Grundschule im Gesundheitsprojekt. „Wir sind froh, dass uns der Eppsteiner Lions Club vor drei Jahren ansprach und das Projekt vorstellte“, lobte Rektor Clemens Remsperger die Initiative des Clubs, der das Projekt Klasse 2000 zur Hälfte bezahlt. 200 Euro im Jahr müssen pro Klasse bezahlt werden. 100 Euro trägt die AOK Hessen. Für die Burg-Schule seien das pro Jahr 2700 Euro. Die Kollegen seien ebenfalls schnell überzeugt gewesen und machten engagiert mit, sagte Remsperger.
Jetzt verlassen mit den Viertklässlern, die ersten Schüler, die damals ins Projekt eingestiegen sind, die Grundschule. Einige trafen sich mit den Projektpaten, Lions-Präsident Joachim Haas und Ralf Hermann vom Lions Club Eppstein und Markus Schindler von der AOK Hessen, und berichteten, was ihnen besonders gut gefiel. Marie erinnert sich, dass sie, auch dank des Maskottchens Klaro gelernt hätten, in der Gruppe zu arbeiten: „Wir hatten damals viel Streit in der Klasse“, sagt sie. Maja erinnert sich noch gut, wie sie über „wahre Freundschaft“ sprachen und wie wichtig es sei, einander vertrauen zu können. Matthias weiß noch, dass in der ersten Gesundheitsstunde besprochen wurde, wie das Herz funktioniert: „Dabei durften wir mit einem Stethoskop unseren Nachbarn abhorchen.“ Ihm selbst hätten die Entspannungsübungen gut geholfen.
Sarah berichtet von einem Vertrag, in dem sich die Schüler freiwillig verpflichtet hätten, zumindest bis zur Volljährigkeit, auf das Rauchen zu verzichten. Freunde oder auch die Eltern haben mit unterzeichnet, „um uns an den Vertrag zu erinnern“, sagt Maja.
Gemeinsam mit Andrea Behr entwickelten die Schüler ein Werbeplakat zum Thema: „Was macht mich glücklich!“ Erstaunlich sei, so Behr, dass am Ende nichts auf dem Plakat stand, was sie kaufen konnten: Freunde, Kuscheln mit dem Haustier und Spaziergänge mit den Eltern waren die Favoriten.
In einer unabhängigen wissenschaftlichen Studie habe die AOK mit Untersuchungen an weiterführenden Schulen die Wirkung von Klasse 2000 prüfen lasssen, berichtete Schindler. Die Ergebnisse seien so positiv, so der AOK-Repräsentant, „dass wir uns entschlossen haben, das Projekt im kommenden Schuljahr in weiteren 50 Klassen zu etablieren.“ In Eppstein sind dank des Engagements des Lions Clubs inzwischen beide Grundschulen im Klasse 2000-Projekt. An der Comenius-Schule wurde es Anfang des laufenden Schuljahres eingeführt.
Damit das Projekt Klasse 2000 auch in den nächsten Jahren in allen Klassen weitergeführt wird, warb der Lions Club vergangenen Freitag auf dem Wochenmarkt für das dritte Eppsteiner Entenrennen. Am Sonntag, 20. Juli, um 11 Uhr schwimmen die Rennenten wieder auf dem Schwarzbach um die Wette. Start ist am Spielplatz am Rathaus Vockenhausen. Der zweite Vizepräsident Walter Engelmann und Siegmar Schmidt verkauften auf dem Markt 30 numerierte Plastikenten, eine Figur für drei Euro. Viele kauften wie Miriam Maul gleich mehrere Exemplare, um die Gewinnchancen zu steigern.
747 gingen beim zweiten Entenrennen im vergangen Jahr an den Start. Diese Zahl möchte der Club in diesem Jahr noch toppen. Einige hundert Zuschauer hatten riesigen Spaß bei der Suche nach „ihrer“ Ente. Viele hatten die Plastikfiguren verziert. Auch diesmal wird außer der schnellsten auch wieder die schönste Ente prämiert. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Enten werden in zahlreichen Geschäften zum Kauf angeboten, wo Startnummer und Besitzer registriert werden.  Bpa

Eppsteiner Zeitung vom 9. Juli 2014

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/gesellschaftsleben/klasse-2000-geht-burg-schule-erfolgreich-ins-vierte-jahr-id6043.html

 

Stabwechsel beim Lions Club Eppstein

Länger als das Amt eines Auktionators, kürzer als die Amtszeit von FIFA-Chef Josef Blatter – der Präsident eines Lions Clubs amtiert genau ein Jahr lang. „Es hat viel Spaß gemacht, ich habe eine Menge Wertschätzung erfahren, wurde von meinen Vorstandskollegen toll unterstützt und hätte den Club gerne weiter geführt“, bekannte Noch-Präsident Stefan Sochatzy am Samstag zur Amtsübergabe an Joachim Haas in Alt-Eppstein. „Doch ich weiß auch, dass es der Weiterentwicklung eines Vereins gut tun kann, wenn er sich keine ,Ewigen Vorsitzenden" leistet.“ Der Club hat in seiner Amtszeit das Programm Klasse2000 in den ersten Klassen der Comenius-Schule etablieren können. „Damit sind wir dem Ziel den entscheidenden Schritt näher gekommen, alle Eppsteiner Grundschüler in den Genuss des Gesundheitsprogramms zu bringen.“ Klasse2000 wird von den Lions und der AOK anteilig finanziert. Die Einnahmen der Entenrennen fließen eins zu eins in dieses Projekt. In Sochatzys Amtszeit fällt auch der Beschluss des Clubs, einen Weihnachtskalender zu initiieren, um den finanziellen Grundstock für die Ferienspiele im Sommer 2015 zu legen. Die Lions wünschen sich, dass die Stadt mit ihrer Jugendarbeit in enger Kooperation mit den Eppsteiner Vereinen wieder attraktive Schulferien-Angebote für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellen kann. Der scheidende Präsident begrüßte während seiner Amtszeit drei neue Mitglieder bei den Eppsteiner Lions. „Mit Thomas Uber aus Alt-Eppstein, Rainer Dahms aus Vockenhausen und Rainer Hartje aus Niederjosbach haben wir drei Lionsfreunde gewonnen, die als Menschen zu uns und unserem gesellschaftlichen Engagement passen.“ Zur Amtsübergabe, bei den Lions Handover genannt, bekommt der ausscheidende Präsident eine Glocke mit Gravur überreicht, die das Motto der Amtszeit wiedergibt. Stefan Sochatzy hatte in Anlehnung an den Zukunftsforscher Horst Opaschowski den Satz „Illusionen lassen sich zerstören, Visionen nicht“ gewählt. Clubmaster Holger Peters übergab die Präsidentenglocke und den Past-President-Pin fürs Revers. Vom 1. Juli an wird nun Joachim Haas aus Vockenhausen ein Jahr lang den Eppsteiner Club mit seinen 25 Frauen und Männern leiten. Als Vize wird ihn Christine Baldt unterstützen, zweiter Vize ist Walter Engelmann. „Ich werde den Club nicht viel anders führen als mein Vorgänger“, sagte Haas mit einem Schmunzeln. Er hofft vor allem, dass der Weihnachtskalender ein Erfolg wird. „Bis jetzt spricht alles dafür, zahlreiche Eppsteiner und Hofheimer Geschäftsleute sind bereits mit Preisen oder Gutscheinen dabei. Hauptpreis wird ein Collier im Wert von 1000 Euro sein“, kündigte Haas an. Ein Hofheimer Juwelier hat es gestiftet. Die erste „große“ Amtshandlung des neuen Lions-Präsidenten wird die Eröffnung des dritten Eppsteiner Entenrennens am Sonntag, 20. Juli, um 12 Uhr sein. „Wir hoffen, die 747 verkauften Enten vom zweiten Entenrennen noch zu übertreffen“, sagte Haas. Schließlich benötigt der Club jedes Jahr einen vierstelligen Betrag, um das Projekt Klasse2000 aufrecht zu erhalten. Haas: „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Jahr zahlreiche Gäste haben werden. Und die Eppsteiner Kinder sind mit Feuer und Flamme dabei, wenn es darum geht, die tollsten Enten zu gestalten.“ Der Vorverkauf fürs Entenrennen startet diese Woche. Die Verkaufsstellen sind unter www.eppsteiner-entenrennen.de zu finden. Am 25. Juni werden sie darüber hinaus in einer Beilage der Eppsteiner Zeitung veröffentlicht.

Guiding-Lion Siegmar Schmidt vom Hofheimer Lions Club (links) freut sich mit dem kommenden Präsidenten des Eppsteiner Clubs Joachim Haas (Mitte) und dem scheidenden Präsidenten Stefan Sochatzy über den Erfolg der Eppsteiner Lions. Foto: LCE

Eppsteiner Zeitung vom 18. Juni 2014

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/gesellschaftsleben/stabwechsel-beim-lions-club-eppstein-id5881.html

Der etwas andere Muttertag

Kriftel. Statt ihre Instrumente hält die Band der Musikschule Hofheim erst einmal die Zeltstangen fest, denn Windböen und Regenschauer stellen die Aufbauten auf den Prüfstand. Aber die Organisatoren dieses Familienfests am Muttertag bleiben gelassen und strahlen mit jeder Sonnenlücke um die Wette. Erstmals richten neun Lions-Clubs aus der Region (Eppstein, Eschborn, Hattersheim-Kriftel, Hochheim-Flörsheim, Höchst/Main-Taunus, Hofheim, Hofheim Rhein-Main, Kelkheim und Sulzbach) im Ziegeleipark eine solche Veranstaltung für die ganze Familie aus. „Wir wollten mal einen etwas anderen Muttertag ermöglichen“, so Dr. Wolfgang Mazur, Präsident des federführenden Lions-Clubs Hattersheim-Kriftel, und lacht: „Vom schlechten Wetter lassen wir uns jedenfalls nicht entmutigen!“ Sein Kollege Günther Radspieler, Distrikt-Governor aus Eppstein, freut sich ebenfalls auf das Familientreffen und den Austausch. Da lässt es sich auch Landrat Michael Cyriax, der im wahrsten Sinne des Wortes als Schirmherr auftritt, nicht nehmen, sich für das vielfältige Engagement der Lions-Clubs zu bedanken. Und will nicht mit leeren Händen kommen, daher verspricht er, einen „namhaften Betrag“ aufs Konto zu überweisen. Sein Fazit: „Hinter den Lions steckt eine faszinierende Organisation mit einer ebensolchen Idee: Menschen weltweit zusammen zu bringen!“
 
Gut vernetzt

„In unserer Region sind alle Lions-Clubs untereinander vernetzt, schließlich können wir so viel mehr bewegen“, erklärt Mazur. „Zwar unterstützt jede Einheit vor Ort eigene Projekte, aber Aktivitäten wie beispielsweise die Betreuung der MS-Kranken werden von mehreren Clubs gemeinsam umgesetzt.“ Ein Schwerpunkt gilt der sozialen und kulturellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. So fördert das Projekt „Klasse 2000“ die sozialen Fähigkeiten während der Grundschulzeit, und „Lions Quest“ unterstützt die Lebenskompetenz der Schüler in der Sekundarstufe I (www.lions-quest.de).
Die Besucher des Familientags konnten sich über dieses Engagement informieren oder sich direkt mit Würstchen und Kuchen stärken. Für den Handtaschenbasar waren rund 40 Taschen und 50 Gürtel gesammelt worden, die nun günstig verkauft wurden. Gegen eine kleine Spende war die Mitfahrt in einem der 20 Oldtimer möglich. Im Korso durch Kriftel waren so manche restaurierte Schätzchen zu sehen, vom Traktor aus den fünfziger Jahren über einen himmelblauen Käfer bis hin zum Jaguar und Rolls-Royce. Für die Kleinen gab es ein paar Bobby-Cars. Ein Teil des Festerlöses kommt der Deutschen Knochenmarksspenderdatei DKMS zugute, die mit dem Lions-Club Höchst in Verbindung steht. (skr)

Höchster Kreisblatt vom 12. Mai 2014
http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Der-etwas-andere-Muttertag;art676,848992

 

Lions-Familientag in Kriftel

Der Eppsteiner Lions Club beteiligt sich am ersten Lions-Familientag am 11. Mai im Ziegeleipark in Kriftel. Von 11 bis 16 Uhr gestalten die neun Lions Clubs der Region gemeinsam die Veranstaltung, die Schirmherrschaft hat Landrat Michael Cyriax übernommen. Der Erlös fließt über die einzelnen Lions Clubs in lokale Kinder- und Familienprojekte. Der Familientag im Ziegeleipark ist die erste gemeinsame Veranstaltung der Lions in der Region. Die Clubs wollen Familien einen schönen Tag bieten und darauf aufmerksam machen, dass der lokale Lions Club im Ort mit anderen vernetzt ist „Schließlich ist Lions die größte, weltweite gemeinnützige Organisation und kann damit auch viel bewegen, sowohl in den Städten und Gemeinden als auch international“, so der Eppsteiner Club. Am kommenden Sonntag präsentieren die Lions sich mit Ständen und Infos zu Klasse 2000 für Grundschulen und Lions-Quest, ein Jugendförderungsprogramm für 10 und 14 Jahre alte Mädchen und Jungen. Programme, die an Schulen in der Region bereits etabliert und bekannt sind. Auch ein mobiles Wasseraufbereitungssystem für Krisengebiete wird vorgestellt. Auch die TSG Ehlhalten ist mit ihren Bewegungsspielen dabei. Sie bietet gemeinsam mit dem Main-Taunus-Kreis einen abwechslungsreichen Parcours, unter anderem mit einem Lufttrampolin, an. Ein Handtaschenbasar lädt zum Einkaufen ein. Für eine Ausfahrt stehen gegen 13 Uhr Oldtimer zur Verfügung. Der Eppsteiner Lions Club kümmert sich gemeinsam mit den Eschborner Lionsfreunden um den Getränkeausschank und betreut die Outdoor-Spiele.

Eppsteiner Zeitung vom 8. Mai 2014

 

Selbst in Kanada war er ein engagierter „Löwe“

Joachim Haas wird die Führung im Lions Club übernehmen und endlich den Adventskalender realisieren

Und beim Entenrennen der aktiven Gruppierung streben die Helfer neue Rekorde an. Der Erlös soll wieder in ein Grundschulprojekt fließen.

Eppstein.  Die Rolle des Präsidenten soll beim Lions Club prinzipiell jedes Mitglied früher oder später einmal übernehmen – ganz unabhängig von der Erfahrung. Wenn zum 1. Juli Joachim Haas (53) die Nachfolge von Stefan Sochatzy antritt, kommt aber ein echter Routinier an die Spitze. Bereits in den 80ern wurde Haas von Freunden in einen neu gegründeten LEO Club, quasi der Unterbau der Lions, eingeladen. „Das war eine Idee, der ich mich durchaus nähern konnte“, sagt der gebürtige Frankfurter, „wir haben dann vier oder fünf Jahre karitativen Dienst auf Kleinstebene geleistet, denn die Mittel eines Lions Clubs hatten wir natürlich nicht.“ Aber das Engagement – etwa bei Auftritten auf dem Hofheimer Weihnachtsmarkt – reichte, um etwas für die Jugendarbeit und Altenpflege beizusteuern. Das Interesse an gemeinnützigen Aufgaben erlosch bei Haas auch nicht, als er 1989 der damaligen Gattin aus beruflichen Gründen nach Toronto/Kanada folgte. „Bei einem Urlaub in der Karibik schlossen wir mit einem Paar Freundschaft, dass ausgerechnet im Lions Club Toronto aktiv war“, erinnert sich der Immobilienentwickler an den kuriosen Zufall. Schnell war er auch jenseits des Atlantik für die gute Sache im Dienst. Als „Activity“-Beauftragter kümmerte er sich um die Umsetzung der Projekte. Noch heute ist er von den Dimensionen dort beeindruckt. „Es gab etwa ein vom Club organisiertes Pferderennen, das zwei Mal jährlich stattfand, und monatliche Bingo-Turniere, die insgesamt mehrere hunderttausend Dollar einbrachten“, berichtet er. „Man muss natürlich dazu sagen, dass nicht jeder Lions Club in Kanada so groß ist wie der in Toronto, der weit über 100 Mitglieder hatte“, erzählt Haas.

747 Quietsche-Tiere

Auch der Eppsteiner Ableger kann da natürlich zahlenmäßig nicht mithalten. „Wir müssen hier halt andere Wege finden“, so der pragmatische Ansatz von Haas. Ein bereits bewährtes Mittel ist das Entenrennen, bei dem im Vorjahr 747 gelbe „Quietsche-Enten“ gegen eine kleine Gebühr an den Start gingen. Ein Rekord, den der Club bei der diesjährigen Auflage am 20. Juli gerne brechen möchte. Auch die Zahl von 400 Grillwürsten, die viele Helfer in nur anderthalb Stunden an den Mann brachten, soll fallen. Der Erlös dieser Veranstaltung wird wieder in das Dauerprojekt „Klasse 2000“ fließen, einem Unterrichtsprogramm an den Grundschulen zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention. Für solche Aktionen brauche es „jede Menge helfender Hände“ und einen guten Zusammenhalt untereinander. Den sieht Joachim Haas im Eppsteiner Club definitiv gewährleistet. „Natürlich gibt es auch mal Animositäten und sogar wegen ganz banaler Sachen“, gesteht der Vockenhäuser, „aber im Grunde sind wir eine Gemeinschaft von Freunden, die stets demokratisch entscheidet“. Am demokratischen Entschluss scheiterte vor zwei Jahren dann auch ein von Haas geplantes Projekt. „Ich habe mir einen Adventskalender vorgestellt, wie ihn dann der Lions und der Rotary Club in Kelkheim erfolgreich umgesetzt hat“, erklärt der künftige Präsident. Zunächst gab es allerdings zu viele Gegenstimmen, die dem Projekt skeptisch gegenüber standen. „Das hat sich geändert, nachdem man den Erfolg in Kelkheim gesehen hatte“, berichtet Haas mit einem Augenzwinkern. Für die Umsetzung des ersten Eppsteiner Adventskalenders befindet sich das Team nun in der Phase der Sponsorensuche. Hinter jedem der Türchen des Kalenders warten Gutscheine von ortsansässigen Geschäften auf den glücklichen Gewinner – vom Büchergutschein über den Gratis-Haarschnitt bis zur kostenlosen Zahnreinigung ist alles möglich. Weitere interessierte Sponsoren dürfen sich gerne bei den Lions melden, besonders über den Kontakt zu einer Druckerei, die bei der Umsetzung hilft, würde man sich freuen. Der Erlös dieser Aktion fließt in die Eppsteiner Jugendarbeit. Grund zur Freude gibt es auch für den Privatmann Haas – für Mai hat sich ein Söhnchen angekündigt, Haas’ viertes Kind. Es dürfte ein spannendes Jahr für den neuen Lions Club Präsidenten werden. (rk)

Höchster Kreisblatt vom 8. April 2014

http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Selbst-in-Kanada-war-er-ein-engagierter-Loewe;art676,805687

 

Neuer Präsident, alte Ziele: Lions Club wählt Joachim Haas

Joachim Haas wird am 1. Juli 2014 neuer Präsident der Eppsteiner Lions und tritt damit die Nachfolge von Stefan Sochatzy an, der das Amt turnusmäßig nach einem Jahr abgibt. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung wurde Haas einstimmig gewählt – wie auch seine Stellvertreterin Christine Baldt. 2. Vize wird Walter Engelmann. Seit Mai 2010 gibt es die Eppsteiner Lions, seitdem lautet das Ziel, Kraft und Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Das Hauptaugenmerk gilt dabei den Senioren und der Jugend in Eppstein. Über sein bald abgelaufenes Amtsjahr sagt Sochatzy zufrieden: „Das, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir umsetzen. Vor allem das zweite Entenrennen war wieder ein voller Erfolg.“ Den Termin für das dritte Eppsteiner Entenrennen sollten sich die Eppsteiner schon mal vormerken: Es findet am Sonntag, den 20. Juli, statt. Noch davor planen die Lions einen gemeinsamen Abend von Alt und Jung. Sie greifen dabei eine Idee des Eppsteiner Sozialamts auf. Noch im Frühsommer organisiert der Club einen Kino-Abend für Senioren, bei dem Jugendliche sie mit alkoholfreien Cocktails verwöhnen. Die Tricks fürs Mixen werden ihnen vorher von einem Profi beigebracht. Noch-Präsident Sochatzy sagt: „Jung und Alt zusammen zu bringen, Kontakte herzustellen, sind wichtige gesellschaftliche Herausforderungen.“ Das wird auch unter dem neuen Präsidenten Joachim Haas so bleiben.

Eppsteiner Zeitung vom 27. März 2014

 

Vereinsring Alt-Eppstein

Der Vereinsring Alt-Eppstein stellte in seiner Sitzung klar, dass Kinder bis 8 Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen im Bürgerbus mitfahren dürfen. (...) Der Lions Club kündigte an, den Erlös eines besonderen Adventskalenders zur Verfügung zu stellen, damit im kommenden Jahr die Ferienspiele wieder stattfinden können. (...)

Eppsteiner Zeitung vom 27. März 2014

 

Schiedsfrau Christine Baldt hört auf

„Eine schöne, spannende, aber auch anstrengende Zeit“, kommentiert Christine Baldt fast zehn Jahre als Schiedsfrau in Eppstein. Am 31. März 2014 läuft ihre zweite Amtszeit aus. Ein zweites Mal verlängern will sie nicht. „Ich habe noch viele andere ehrenamtliche Interessen“, sagt die 64-Jährige und zählt außer dem Engagement neben ihrem Mann Peter Arnold im Burgverein die Arbeit im Lions Club Eppstein auf und die Arbeit im Kulturkreis-Ausschuss für den Künstlerwettbewerb. Auch das seien zeitraubende und schöne Aktivitäten, denen sie sich künftig stärker widmen will. Im Lions Club beispielsweise soll sie in zwei Jahren die jährlich wechselnde Präsidentschaft übernehmen. (…)

Eppsteiner Zeitung vom 18. Dezember 2013

 

Lotto für den Weihnachtsbraten

Lions sind von Styroporbecher auf Porzellantassen umgestiegen

Rund 18.000 Menschen haben am Wochenende den Eppsteiner Weihnachtsmarkt besucht – für viele ist es der schönste im Main-Taunus-Kreis. Das liegt auch am idyllischen Ambiente der historischen Altstadt zu Füßen der Burg. (...) Da die Stände in Eppstein meist keinen Wasseranschluss haben, können die Anbieter dort auch kein Geschirr spülen. Das brachte den Lions-Club im vergangene Jahr dazu, seine Getränke in Styroporbechern auszuschenken, was nicht auf die Gegenliebe aller Besucher stieß. Damals sagten die Lions eine Lösung für dieses Jahr zu. Deshalb wurden jetzt 1000 Porzellantassen angeschafft. „Wir geben die für 50 Cent pro Tasse raus und hatten eigentlich gehofft, dass die Leute sie mitnehmen. Aber die meisten geben sie zurück“, erklärt die Pressesprecherin Ulrika Sickenberger. Deshalb packen die Damen der Lions die Tassen abends ein, stellen sie über Nacht in die Spülmaschine bringen sie am Sonntagmorgen wieder mit. (...)

Höchster Kreisblatt vom 16. Dezember 2013

 

Sopranistin Milkereit mit Charme und Temperament

Einen stimmungsvollen Operettennachmittag genossen Seniorinnen und Senioren in der Eppsteiner Talkirche. (...) Eine Spende des Lions Club Eppstein an di Bewohnerinnen und Bewohne der Seniorenwohnanlagen des Jekobus- und des Theodor-Fliedner-Hauses haben den stimmungsvollen Nachmittag ermöglicht, den auch weitere Gäste besuchten. (...)

Eppsteiner Zeitung vom 17. Oktober 2013

 

Lions spenden Erlös aus Entenrennen

Der Vockenhäuser Goldbach ist längst wieder entenfreie Zone, doch der Erlös des zweiten Eppsteiner Entenrennens wirkt weiter. 747 Plastiktierchen waren in den Verkaufsstellen, in Kindergärten und Schulen zum Preis von drei Euro verkauft worden.
Die gesamten Kosten und Preise für das Entenrennen wurden über Sponsoren und den Verkauf von Würstchen und Getränken finanziert. „Deshalb können wir den kompletten Verkaufserlös in Höhe von 2241 Euro für Eppsteiner Kinder und Jugendliche verwenden“, freut sich Lions-Präsident Stefan Sochatzy.
Wie angekündigt wird das Projekt „Klasse2000“ auch in der Comenius-Schule verwirklicht. An der Burg-Schule ist das Programm bereits etabliert. Die Leiterin der Comenius-Schule, Gabriele zur Bonsen, freut sich, „dass wir das Programm jetzt auch für unsere ersten Klassen einführen können“. Das Projekt startet im zweiten Halbjahr. Davor werden die Eltern in einem Elternabend darüber informiert. Ralf Herrmann, der bei den Lions „Klasse2000“ betreut, betont, dass das Programm nachhaltig angelegt sei. Ziel sei es im Laufe der ersten vier Schuljahre Gesundheits- und Lebenskompetenzen zu stärken. Herrmann: „Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung sind ebenso wichtige Bausteine wie der Umgang mit Gefühlen und Stress sowie Strategien zur Problem- und Konfliktlösung.“
Mit einem Teil des Geldes will der Lions Club auch wieder die städtische Jugendarbeit unterstützen. Im vergangenen Jahr erhielt Jugendarbeiterin Natascha Stüber 800 Euro für eine Mädchenfreizeit. Auch die Freiherr-vom-Stein-Schule profitiert von dem Erlös: „Die Schule bietet erstmals einen Zehn-Finger-Schreibkurs im Rahmen der Nachmittags-Arbeitsgemeinschaften an“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Axel Scholz. Die Fähigkeit, schnell und fehlerfrei auf einer Tastatur zu schreiben, sei wertvoll für das Berufsleben, bestätigt Schulelternbeirat Frank Schröder. Allerdings ist dieser Kurs kostenpflichtig. Dank einer Spende über 250 Euro können nun auch Jugendliche daran teilnehmen, deren Eltern sich die Kosten für den Kurs nicht leisten können.
Die Eppsteiner Lions wollen den Kontakt zu den drei Schulen in den kommenden Jahren noch intensivieren. Laut Sochatzy denkt der Club darüber nach, feste Ansprechpartner für die drei Schulen, deren Elternvertreter und die Fördervereine einzusetzen, „damit wir über ,kurze Dienstwege’ mitbekommen, wo unsere Unterstützung notwendig ist“.

Eppsteiner Zeitung vom 18. September 2013

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/gesellschaftsleben/lions-spenden-erloes-entenrennen-id3975.html

 

Eppsteiner spenden Brillen – Lions unterstützen Hilfsprojekt

Vor gut zwei Monaten haben die Eppsteiner Lions in der Eppsteiner Zeitung den Aufruf gestartet, gebrauchte Brillen bei Optiker Helmut Müller in Vockenhausen abzugeben – bisher war die Aktion ein voller Erfolg. Über 500 Brillen, darunter auch viele Lese- und Sonnenbrillen sind inzwischen zusammengekommen. Optiker Müller sagt dazu: „Ich sammele ja schon lange Brillen, aber einen solchen Zulauf hatte ich noch nie. Teilweise hingen die Tüten mit gebrauchten Brillen an meiner Ladentür.“
Präsidentin Andrea Hielscher nahm die Brillen entgegen, um sie zu den Lions-Freunden nach Hofheim zu bringen, von wo aus die Brillen in das Elsass geschickt werden. Im Kloster von Hirsingue ist der Sitz der Hilfsorganisation „Lunettes sans Frontiére“ (Brillen ohne Grenzen). Sie wurde 1997 von dem Pater Francois Meyer gegründet und sammelte seitdem über 200.000 Brillen, um sie an Bedürftige in der Dritten Welt weiterzuleiten. Lions International hilft bereits seit 1925 beim Kampf gegen die Blindheit. Die Eppsteiner Sammelaktion läuft weiter: Helmut Müller freut sich über jede weitere gebrauchte Brille.

Eppsteiner Zeitung vom 4. Juli 2013

 

Die Löwen lassen die Enten los

Beim zweiten Entenrennen des Lions Clubs konnten die Eppsteiner wieder zeigen, wie kreativ sie sind. Die gelben Entchen, die für 3 Euro das Stück an verschiedenen Stellen zu erwerben waren, wurden in allen Farben phantasievoll bemalt, verziert und kostümiert.
Zu den ausgefallenen Kreationen zählte ein Rennfahrer in einem Gefährt aus Red-Bull-Dosen, Ritter Ulrich und sein in Tüll gewandetes Burgfräulein sowie eine mit der Burg Eppstein aus Pappmaché behütete Ente (inklusive Fahne!). Einige waren sogar als Schlange, Fledermaus, Libelle oder Krokodil dekoriert. Bevor sie mit Tiger, Tabalugas und Teufelchen auf dem Goldbach in Wettbewerb traten, durften sie zeigen, wie schön sie sind. Burg-Schulleiter Clemens Remsperger hatte die schwierige Aufgabe, die drei schönsten von Kinderhand gestalteten Entchen auszuwählen. Die drei Bürgermeisterkandidaten Jens Knigge, Julia Ostrowicki und Alexander Simon trafen eine Auswahl unter den „Erwachsenen-Enten“.
Kurz nach 12 Uhr fiel dann der Startschuss für das Rennen der rund 750 Enten auf dem Goldbach. Verfolgt von den wachsamen Augen der 500 Zuschauerinnen und Zuschauer bescherte ihnen der starke Strom einen schnellen Ritt auf den Wellen. Zuvor hatte ihnen die Vockenhäuser Feuerwehr mit der Kettensäge den Weg frei gemacht, denn in der Nacht zuvor war ein Baum quer über den Goldbach gestürzt. Die Jungs und Mädchen von der Feuerwehr waren es auch, die im Gestrüpp gestrandete Entchen wieder flott machten und dafür sorgten, dass sie sicher in der trichterförmigen Auffangvorrichtung bei der Brücke Am Heiligenwald ankamen und dort ihren Besitzerinnen und Besitzern übergeben werden konnten.
Dass der Schönheitswettbewerb vor dem großen Rennen stattfand, hat einen einfachen Grund: Viele der aufwändig beklebten Enten wurden nach der Tour auf dem Goldbach in mehr oder weniger lädiertem Zustand aus dem Wasser gezogen. Und: Die schönsten und aufwändigsten Enten sind nicht unbedingt die schnellsten. Mit den Startnummern 260, 924 und 512 trieben zwei „nackte“ Gelbe und eine rot Bemalte als erste ins Ziel.
Für die Lions-Präsidentin Andrea Hielscher war das Entenrennen die letzte „Amtshandlung“, bevor die Präsidentschaft turnusgemäß an ihren Nachfolger überging. Einen Tag vor seinem Amtsantritt übergab bereits der neue Lions-Präsident Stefan Sochatzy gemeinsam mit Ortsvorsteher Henning Quitzau die Preise.
747 Enten am Start fürs Schulprojekt
Die schönste Kinderente war ein Pirat, den Noah Schmitz hergestellt hatte. Er macht mit seinen Freunden einen Ausflug in einen Kletterpark. Der Besitzer der schnellsten Ente, Finn Gissel, freut sich auf einen Besuch im Europapark Rust mit Übernachtung. Auch die Eppsteiner Zeitungsente, die sich diesmal als „Ghostwriter“ (Foto) verkleidet hatte, hat den Ritt auf den Fluten gut verkraftet und gelangte im Mittelfeld ins Ziel.
Mit strahlenden Gesichtern kredenzten die Eppsteiner Lions ihre leckeren Würstchen am Zielort des Entenrennens. Manch einer war zuvor skeptisch, ob das Rennen wieder so gut angenommen wird wie im vorigen Jahr. Aber der Erlös aus dem Verkauf der 747 Enten im Vergleich zu 550 im Vorjahr ist ein großer Erfolg und leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Grundschul-Projekte der Eppsteiner Lions. Ein Schwerpunkt der „Klasse2000“ liegt bei der Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung. „Der Erlös des Entenrennens geht an das Schulprojekt ‘Klasse2000’ und kommt der örtlichen Jugendarbeit zugute“, erläuterte Andrea Hielscher. Dank der Unterstützung der Sponsoren, der Verkaufsstellen und der vielen Eppsteiner Bürger sei gesichert, dass die Comenius-Schule neu in das Programm „Klasse2000“ aufgenommen werden könne. Die Lions in Deutschland sind Hauptfinanzier dieses Programms, das von der AOK Hessen mitgetragen wird.
„Die breite Unterstützung hilft uns sehr. Besonders schön ist, dass sich alle Kindergärten und beide Grundschulen am Vorverkauf beteiligt haben“, sagte Stefan Sochatzy. Der neue Präsident ist sicher, dass es auch ein drittes Eppsteiner Entenrennen geben wird: „‘Klasse2000’ soll weiterlaufen und allen Grundschülern dieser Stadt in den kommenden Jahren zu Gute kommen“, so Sochatzy, „da hoffen wir natürlich, im kommenden Sommer an den Erfolg des Entenrennens 2013 anzuknüpfen.“  mi

Eppsteiner Zeitung vom 4. Juli 2013

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/eppstein/loewen-lassen-enten-los-id3200.html

 

Wenn 500 fröhliche Fans 800 bunte Enten anfeuern

Enten - so weit das Auge blickt. Groß und Klein drängten sich vor dem Start um die Tische, auf denen die teilweise liebevoll verzierten oder aber getunten Kunststoff-Tiere aufgebaut waren.
Auch der Junge auf dem Foto kann sich nicht entscheiden, welcher Schnabel-Freund ihm am besten gefällt. Bei der zweiten Auflage des Eppsteiner Entenrennens des Lions-Clubs waren es am Sonntag genau 812  der bunten Badewannen-Tiere, die ins Rennen geschickt wurden. Rund 500 Besucher, vorwiegend Kinder, wollten live dabei sein, als der Startschuss fiel.
Bei strahlendem Sonnenschein schickten Ortsvorsteher Henning Quitzau und Moderator Carsten Lehmann die Tiere hinter dem Rathaus auf die Strecke. Von den Helfern der Vockenhäuser Feuerwehr zu Wasser gelassen, nahmen drei Helfer der Lions die Renn-Enten nach den Schlussspurt im Zielbereich „Am Heiligenwald“ mit Hilfe einer sogenannten „Enten-Vereinzelungsanlage“ wieder aus dem Wasser. Hier war dann auch schon Feuer unter dem Grill, als Stefan Sochatzy, einen Tag vor Übernahme seines Lions-Präsidentenamtes, die Gewinner bekanntgab. Die schnellste Ente hatte Finn Gissel gefolgt von Jilian Godacek und Leonie Mohr. Als letzte kam die Ente von Martin Stephan ins Ziel. Als schönste Kinder-Ente wurden der Pirat von Noah Schmitz, die Sonnenhut-Variante von Anna Lena Graf und das Blumen-Modell von Sina Kistenmacher prämiert. Bei den Erwachsenen landete die Burg-Ente von Achim Dietrich vorn. Dahinter platzierten sich Alex Speichermann (Spionage-Ente) und die Simpson-Ente von Kirsten Müller. Unterm Strich kamen 2436 Euro als Unterstützung für das Projekt „Klasse 2000“ sowie ein Jugendprojekt zusammen. (Text und Foto: Knapp)

Höchster Kreisblatt vom 3. Juli 2013

http://www.fnp.de/rhein-main/main-taunus/Wenn-500-froehliche-Fans-800-bunte-Enten-anfeuern;art676,568780

 

Er wird Präsident auf Zeit

Stefan Sochatzy übernimmt am Montag den Lions-Club - für genau zwölf Monate
Die Organisation hat weltweit 3,4 Millionen Mitglieder, in der Burgstadt sind es bisher 22. Nicht jedermann kann hier sofort einsteigen. Diese besondere Gemeinschaft reizt auch den 51 Jahre alten Journalisten.
Eppstein. Wenn Stefan Sochatzy mal in einer großen Stadt unterwegs ist, dringend Hilfe braucht, aber niemanden kennt - dann zückt er einfach seine Adressliste und ruft einen Lions-Freund an. Da weiß er, auf diesen „Bruder im Geiste“ kann er sich verlassen - denn die Lions-Clubs in aller Welt haben eine Philosophie. Sie wollen natürlich vor allem lokal helfen und sich engagieren, schätzen aber auch die Gemeinschaft der Organisation mit ihren 3,4 Millionen Mitgliedern in aller Welt und rund 50 000 in Deutschland. Stefan Sochatzy darf nun für ein Jahr ein besonderer Lion sein: Vom 1. Juli an ist er der nächste Präsident der Eppsteiner Gruppe, steigt turnusgemäß vom Vize zum Chef der aktuell 22 Mitglieder auf.
Kein „Pfeifendeckel“ sein
Normalerweise werde jeder einmal Präsident, weiß der 51-Jährige. Doch für ihn ist es kein Amt, das er eben mal so zwölf Monate nebenbei abhakt. Er wolle die „Gemeinschaft zusammenhalten, befördern, inspirieren“, sagt der freiberufliche Journalist, der für Firmen, Zeitungen, Verlage schreibt und auch als „Ghostwriter“ unterwegs ist. Nur ein Jahr Präsident zu sein - das sei ein Vorteil, denn jeder Chef wolle seine Sache in dieser kurzen Zeit natürlich so gut wie möglich machen und „nicht als Pfeifendeckel der Geschichte“ eingehen. Außerdem beugten die Lions mit diesem Wechsel den eingefahrenen Strukturen, wie es sie in anderen Vereinen oftmals gibt, vor. So steht sein Nachfolger quasi schon fest: Vizepräsident Joachim Haas. Zweite Vizepräsidentin ist Christine Baldt. Nur die Posten des Schatzmeisters (Ralf Herrmann) und des Schriftführers (Irene Wedde) wechseln bei den Lions weniger häufig.
Stefan Sochatzy beerbt Andrea Hielscher, deren letzte Amtshandlung das große Entenrennen am Sonntag sein wird (siehe „Info“ rechts). Der Wettbewerb der kleinen Plastiktiere auf dem Bach ist das Aushängeschild der Lions in Eppstein. Ansonsten halten sie sich oft im Hintergrund, finanzieren über ihre Aktivitäten und Mitgliedsbeiträge aber wichtige Projekte in Eppstein. So soll der Erlös beim Entenrennen wieder dafür genutzt werden, in beiden Grundschulen das Projekt „Klasse 2000“ anzubieten. Das sei zwar ein „finanzieller Kraftakt“, aber ein wichtiger Baustein, um Kinder selbstbewusster zu machen, betont er. Die Lions seien bei dem Projekt Hauptförderer in Deutschland, sagt Sochatzy, dessen Team weitere kleine Hilfen in der Stadt leistet - vor allem für junge Menschen und Senioren.
Welche Akzente er als neuer Präsident setzen wird, ist noch offen. Im Team diskutiert wird derzeit ein Frühlingsball. Zudem gibt es regelmäßig Ausflüge oder Vorträge zu wichtigen Themen wie Burnout, demografischer Wandel oder eben „Klasse 2000“. Die gemeinsamen Aktivitäten schweißen die Gruppe weiter zusammen, doch der vielzitierte elitäre Club seien die Lions deshalb keinesfalls, betont der Vater zweier Kinder (15 und 18 Jahre alt). „Es gibt eine zweite Ebene hinter den Menschen, die mit Krawatten gar nicht zu tun hat“, betont er. Die Lions denken und handeln lokal, aber auch global zum Beispiel bei der Hilfe von Menschen in Afrika.
Gute Entwicklung
Dieser Ansatz fehle bei den vielen anderen, aktiven Vereinen in der Stadt - und gerade das findet Sochatzy spannend. Es könne eben nicht jedermann so einfach Mitglied werden, die Zahl ist auf 30 begrenzt, über die Aufnahme entscheidet der Verein. Wer Interesse an dem Ehrenamt hat, sollte schon ins Team passen. Wer versuche, daraus vielleicht beruflichen Profit zu ziehen, sei an der falschen Adresse, stellt Sochatzy klar. Mit der Entwicklung der Eppsteiner Lions seit Gründung vor drei Jahren ist er zufrieden - erste „Gehhilfen“ haben die Kollegen aus Hofheim geleistet.
Sochatzy hat sich dem Ehrenamt schon als Bub verschrieben, war aktiv beim Jugend-Rotkreuz in Frankfurt, als Ausbilder und Gruppenleiter. Bis Anfang 30, während des Jura-Studiums, blieb er aktiv - dann hatten Beruf und Familie Vorrang. Statt ein „schillernder Landgerichts-Präsident“ zu werden, entschied er sich fürs Schreiben. Seit Mitte der 90er wohnt die Familie im schmucken Fachwerkhaus in Eppstein - und inzwischen findet Sochatzy wieder Zeit fürs ehrenamtliche Engagement. Bei den Lions hat er die „Berufung“ gefunden: „Es ist eine Gemeinschaft, die freundschaftlichen Charakter hat.“ Die anderen Hobbys ruhen dagegen derzeit - sei es das Joggen oder die Arbeit am ersten eigenen Krimi, der im Taunus spielen soll. wein

INFO
Wettstreit der Enten
Die gelben Plastiktiere stehen schon in den Startlöchern: Das zweite Entenrennen des Lions-Clubs startet am Sonntag, 30. Juni, um 12  Uhr. Treffpunkt ist am Parkplatz des Rathauses  I in Vockenhausen (Hauptstraße  99). Auch für Kurzentschlossene gibt es dort ab 10.30 Uhr noch Enten zum Preis von 3 Euro zu kaufen. Vorverkaufsstellen sind unter anderem in der Burg-Apotheke, der Burg- und Comenius-Schule, bei Toto-Lotto Wilms Vockenhausen, dem Roll-Laden Bremthal und der Bäckerei Debo in Eppstein. Das Ziel ist am Heiligenwald, wo es Getränke und Grillwürstchen gibt. Die Sieger werden auch in der Kategorie „originellste Ente“ ermittelt. Der Erlös geht komplett an Kinder- und Jugendprojekte in Eppstein.

Höchster Kreisblatt vom 28. Juni 2013

http://www.fnp.de/rhein-main/main-taunus/Er-wird-Praesident-auf-Zeit;art676,564867

 

Am Sonntag: Zweites Entenrennen

Der Vorverkauf zum Entenrennen des Eppsteiner Lions Clubs am Sonntag, 30. Juni, geht in die letzte Runde: Noch sind an den Verkaufsstellen gelbe Entchen zum Preis von drei Euro zu erhalten. Beim Sponsorenlauf der Burg-Schule waren allein 80 Stück über den Tresen gegangen. „Der gesamte Erlös aus dem Entenverkauf geht an das Grundschulprojekt ,Klasse2000‘ und die städtische Jungendarbeit“, erläutert die Präsidentin Andrea Hielscher. Am Parkplatz vor dem Vockenhäuser Rathaus sind die kleinen Gelben auch am Sonntag noch ab 10.30 Uhr zu bekommen. Prämiert werden die schnellsten und die langsamste Ente. Die schönsten Exemplare werden schon bewertet, bevor sie im Goldbach ihre Schwimmtauglichkeit beweisen dürfen. Die Eppsteiner Künstlerin Rita Quack wählt sie gemeinsam mit dem Burg-Schulleiter Clemens Remsperger aus. Als Hauptpreis des Entenrennens winkt eine Zwei-Tages-Eintrittskarte mit Übernachtung für den Europapark Rust. Zahlreiche Eppsteiner Geschäftsleute haben zu den Preisen beigetragen und die Werbung unterstützt. Auch die Stadt Eppstein und die Vockenhäuser Jugendfeuerwehr tragen zum Gelingen bei. Den Startschuss gibt um 12 Uhr Vockenhausens Ortsvorsteher Henning Quitzau, der sich als Vater von vier Kindern gerne für die gute Sache einspannen lässt. Die Entchen werden nach ihrer Tour durch den Goldbach auf der Höhe von „Am Heiligenwald“ mit einer eigens von der Peters GmbH angefertigten „Entenvereinzelungsanlage“ separiert und aus dem Wasser geholt. Dort haben die Lions wieder Tische und Bänke aufgebaut und bieten Würstchen vom Grill und Getränke an. „Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“, sagt Stefan Sochatzy, der am Tag nach dem Entenrennen Andrea Hielscher als Präsident nachfolgt.

Eppsteiner Zeitung vom 26. Juni 2013

http://www.eppsteiner-zeitung.de/nachrichten/gesellschaftsleben/sonntag-zweites-entenrennen-id3055.html

 

Entenverkauf für zweites Entenrennen der Lions gestartet 

Die ersten Enten sind verkauft – und der Eppsteiner Lions Club ist zuversichtlich, dass es dieses Jahr noch mehr werden als beim ersten Eppsteiner Entenrennen im vergangenen Sommer. „Wir sind glücklich, dass die Kindergärten und beide Grundschulen bereit sind, die Enten zu verkaufen“, freut sich Andrea Hielscher.
Die Präsidentin der Eppsteiner Lions wurde am Sonntag turnusmäßig von Stefan Sochatzy abgelöst. Besonders liegt der Bremthalerin aber am Herzen, dass die Comenius-Schule mitmacht. „Unser Projekt ,Klasse2000‘ kommt bei Kindern, Lehrern und Eltern an der Burg-Schule hervorragend an, da ist es nur logisch, dass wir es auf alle Eppsteiner Grundschüler ausweiten möchten.“
Die Vorbereitungen für das Entenrennen am Sonntag, 30. Juni, laufen auf Hochtouren. Mit „im Boot“ ist wieder die Vockenhäuser Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen werden dafür sorgen, dass gestrandete Entchen wieder in die Fluten des Goldbachs zurückkommen. Die schnellsten, schönsten und die langsamste Ente werden ausgezeichnet. Hauptpreis für ihre Besitzer ist der Zweitages-Eintritt in den Europapark Rust für vier Personen, Übernachtung inklusive.
„Hinter dem Entenrennen steckt viel Arbeit“, wissen Klaus Peters und Walter Engelmann, die das Event gemeinsam mit weiteren Lions-Freunden organisieren. Schankgenehmigung, Zustimmung des Schwarzbachverbandes, Tische und Stühle organisieren, und, und, und – vor allem müssen die Enten an die Verkaufsstellen verteilt werden. Hierfür ist Lion Helmut Speichermann unterwegs, der die „kleinen Gelben“ in Säcken à 50 Enten ausliefert.
„Es ist schön, dass wir von den Geschäftsleuten und den Bürgern so unterstützt werden“, sagt Andrea Hielscher. So fördern der Gewerbeverein IHH und die Eppsteiner Zeitung das Rennen. Die Unterstützung vieler Bürger und der ehrenamtliche Einsatz der Lions machen es möglich, dass der komplette Erlös aus dem Entenverkauf in das Projekt „Klasse2000“ und in die städtische Jugendarbeit fließen kann.
„Die Stadt zieht sich aufgrund der prekären Kassenlage immer mehr aus der Finanzierung der Jugendarbeit zurück“, hat Stefan Sochatzy, der Vizepräsident der Eppsteiner Lions, festgestellt. Eine lebendige und verantwortungsbewusste Bürgergesellschaft müsse versuchen, die wichtige Arbeit für die Kinder und Jugendlichen der Stadt dennoch aufrechtzuerhalten. „Das, was wir heute an sozialem Engagement für unseren Nachwuchs versäumen, wird uns künftig teuer zu stehen kommen“, ist Sochatzy überzeugt – und hofft gemeinsam mit den Lions, am 30. Juni wieder ein erkleckliches Sümmchen für Eppsteins Jugend zusammen zu bekommen.

Eppsteiner Zeitung vom 5. Juni 2013

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=6313

 

Senioren schippern auf der Lahn

Bewohnerinnen und Bewohner des Jakobushauses in Vockenhausen und des Theodor-Fliedner-Hauses in Alt-Eppstein sind am ittwoch, 12. Juni, auf Initiative des Lions Club Eppstein zu einer gemeinsamen Schifffahrt auf die Lahn eingeladen. (...) Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenanlagen ist die Fahrt dank der Spende des Lions Club kostenfrei.

Eppsteiner Zeitung vom 29. Mai 2013

 

Lions sammeln Brillen für Afrika

Vockenhausen. Wer schlecht sieht, geht zum Optiker und kauft sich eine Brille. So ist es im Normalfall. Doch leider gibt es immer noch genügend Länder, vor allem in Afrika, in denen dies keine Selbstverständlichkeit ist. Und das hat die Lions Clubs auf den Plan gerufen. Seit 1990 sammeln sie unter „Lunettes sans Frontiére – Brillen ohne Grenzen“ gebrauchte Sehhilfen. Auch in Eppstein läuft die Aktion. Im Optik-Gechäft von Helmut Müller. Hauptstraße 105, werden die Brillen gesammelt und dann nach Afrika weitergeleitet. wein

Höchster Kreisblatt vom 16. Mai 2013

 

Lions Club sammelt für Hilfsaktion „Brillen ohne Grenzen“

Seit 1990 haben es sich die Lions Clubs in Deutschland zur Aufgabe gemacht, weltweit den Kampf gegen die Heilbare Blindheit aufzunehmen. Unter dem Namen „Lunettes sans Frontiére – Brillen ohne Grenzen“ werden gebrauchte Brillen gesammelt, um sie vor allem nach Afrika zu verschicken. Durch diese Aktion wird das Augenlicht vieler Menschen gerettet.
Auch die Eppsteiner Lions starten eine große Sammel-Aktion gebrauchter Brillen. Sie werden im Brillengeschäft von Helmut Müller in Vockenhausen entgegengenommen. Der Optiker hat in den vergangenen Wochen bereits viele gebrauchte Brillen gesammelt.

Eppsteiner Zeitung vom 25. April 2013

 

Lions-Damen planen einen stilvollen Frühlingsball

Ulrika Sickenberger, Tanja Pfenning und Christine Baldt vom Lions Club Eppstein wollen in der Burgstadt einen Frühlingsball ins Leben rufen und starten jetzt mit den Vorbereitungen für die erste Tanzveranstaltung im kommenden Jahr. Vorbild sei der Ball der Hofheimer Lions-Kollegen – „allerdings wollen wir den Eintrittspreis niedriger halten, damit sich alle, die gerne gepflegt tanzen, den Eintritt leisten können“, betonen die drei Initiatorinnen und denken an 20 bis 30 Euro pro Karte.
Unter anderem deshalb gibt es beim Eppsteiner Frühlingsball kein festes Menü, sondern Essen à la carte. „Wer tanzen will, will sich ja nicht unbedingt den Bauch vollschlagen“, sind die drei überzeugt. Damit der Preis niedrig bleibt, suchen die drei schon jetzt Sponsoren, denn der Erlös des ersten Lions-Balls ist selbstverständlich für einen guten Zweck gedacht und soll zu gleichen Teilen in Jugendarbeit und Seniorenprojekte fließen.
Die Idee zum Benefizball hatte die gebürtige Österreicherin Christine Baldt und „entstammt meiner Sehnsucht nach den Bällen in meiner alten Heimat“. Sie vermisst die Lust auf gediegenes Ambiente, edle Abendgarderobe und das klassische Tanzorchester. Das will sie mit Hilfe ihrer beiden Lions-Kolleginnen ändern. Ein Debütantenball soll es zwar nicht werden, aber Kontakt zu einer Tanzschule haben die drei bereits geknüpft, „denn ein paar schöne Schautänze und Formationstänze gehören einfach dazu“, sind sich Baldt, Sickenberger und Pfenning einig.
Sie sind selbst begeisterte Tänzerinnen und dachten zunächst an einen Advents- oder Silvesterball, stellten aber schnell fest, dass zum Jahresende viele Menschen zu sehr eingespannt sind und entschieden sich fürs Frühjahr. Stattfinden soll das Event im Bürgersaal. Der genaue Termin muss noch mit der Stadt abgesprochen werden. „Jetzt hoffen wir nur, dass das Frühjahr 2014 nicht so kalt wird wie das jetzige, sonst“, so Christine Baldt, „müssen die Damen in Überschuhen kommen.“ bpa

Eppsteiner Zeitung vom 10. April 2013

 

Fraport-Millionen für die Nachbarschaft: Umweltfonds, Sportsponsoring und Kulturförderung im Blickfeld

„Freiwilliges Engagement ist gute Tradition im Unternehmen“

Was haben der Fußballclub SC Eintracht Oberursel 1957, der Gesangsverein Frohsinn 1857 und das Entenrennen des Eppsteiner Lions-Clubs gemeinsam? Sie alle wurden im vergangenen Jahr von Fraport unterstützt. „Das freiwillige Engagement für die Region ist gute Tradition in unserem Unternehmen“, steht Fraport-Vorstandschef Dr. Stefan Schulte zur nachbarschaftlichen Förderung. Vor allem der Umweltfonds sei neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Bestandteil der gesellschaftlichen Verantwortung des Flughafen-Betreibers, so Schulte. (…)

Fraport-Nachbarschaftszeitung Start frei vom 22. März 2013

http://www.startfrei-online.de/sites/default/files/pdf/sf_1_2013.pdf

 

Wochenendausflug auf den „Faunus-Hof“

Die Spende des Lions Club Eppstein hatte es ermöglicht: Der Erlös aus dem Entenrennen verhalf sieben Besucherinnen des Mädchencafés in Bremthal zu einer Fahrt in den Odenwald. Zusammen mit der Jugendarbeiterin Natascha Stüber und der Praktikantin Maren Klute verbrachten die Mädchen das Wochenende auf dem Faunus-Hof in Brombach-Birkert.
Zwei Diplom-Sozialpädagoginnen leiten den Bauernhof und bieten Kindern Erlebnisse in ländlicher Idylle. Die Eppsteiner Gäste hatten als Aktionen an den beiden Tagen Filzen und Reiten geplant. Doch bevor die Mädchen in den Sattel stiegen, mussten die Ponys erst einmal geputzt werden. Dann galt es, die Tiere mit verbundenen Augen zu ertasten. Anschließend durfte jedes Mädchen ohne Sattel auf den Ponys sitzen, liegen, hocken oder stehen – wer sich traute. Aber das eigentliche Highlight war dann doch der Spaziergang mit den Ponys „Alex“ und „Nadja“, sowie der verschmusten Golden-Retriever-Hündin „Jenna“. Am Sonntagmorgen wurden Bälle, Tulpen und Handytaschen gefilzt. Aber auch die Meerschweinchen, Hasen, Kälbchen und der Heuboden faszinierten die Mädchen, die gerne wieder kommen würden.

Eppsteiner Zeitung vom 14. März 2013

 

Eng, aber gemütlich: Rund 60 Stände und ein Kinderkarussell drängen sich in den Gassen 

Auf dem Kinderweihnachtsmarkt in der Wooganlage versüßte Knecht Ruprecht alias Franz Fluch so manchem jungen Besucher den Schrecken vor seinem rusikalen Zottelhemd mit einem Schokoladennikolaus. (...) Weniger gemundet hat manchen der Glühwein aus Schaumstoffbechern. Der Lions Club beispielsweise hatte sich für diese Notlösung für seine beiden Glühweinsorten rot und weiß entschieden, weil sein Stand keine Möglichkeit zum Spülen bietet.

Eppsteiner Zeitung vom 19. Dezember 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=6019&q=archiv


Bei diesem Markt ist Musik drin

Budenzauber lockt wieder zahlreiche Gäste mit speziellen Angeboten wie einer „Oase“ und Schüler-Punsch. Allerdings verzog so mancher Glühwein-Fan das Gesicht, als er den warmen Trank in einem Styropor-Becher gereicht bekam. (...) "Wir haben auch ein schlechtes Gewissen wegen der Umwelt", gibt Helmut Speichermann vom Lions-Club offen zu. Eine Diskussion um die Becher habe es bei den Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt gegeben. Für die Styroporbecher, die immerhin mit Schneemann-Aufdruck verziert waren, habe man sich letztlich aus finanziellen und organisatorischen Gründen entschieden. Da die Buden kein fließendes Wasser hätten, sei allein das Spülen schon ein große organisatorische Herausforderung, erklärt Speichermann. Zudem sei die Anschaffung der nötigen Tassen letztlich zu teuer geworden. Auch, weil der Lions-Club gerne welche mit eigenem Logo gekauft hätte.
Das beste System wäre es, wenn es eine Tasse für den gesamten Weihnachtsmarkt gäbe, ist Irene Wedde vom Lions-Club überzeugt. So könnte man einen zentralen Ort für die Abgabe der Tassen festlegen, wo sie auch gleich gespült werden können. Dass manche Gruppen, wie die TSG, den Glühwein in Tassen ausschenken konnten, lag tatsächlich unter anderem an den Spülmöglichkeiten. Der Stand der TSG hatte einen Wasseranschluss. 2013, meinte Speichermann, werde der Lions-Club für eine gemeinschaftliche Lösung stark machen.

Höchster Kreisblatt vom 16. Dezember 2012

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/bei-diesem-markt-ist-musik-drin_rmn01.c.10383911.de.html

 

„Enten-Geld“ für die Mädchenfreizeit  

Angesichts der geplanten Kürzungen in der Kultur- und Jugendarbeit der Stadt freut sich die städtische Jugendarbeiterin Natascha Stüber umso mehr über private Sponsoren. Andrea Hielscher, die neue Chefin des Eppsteiner Lions Clubs, brachte am Montag persönlich einen Scheck über 800 Euro speziell fürs Mädchencafé vorbei. Das Geld kam beim Entenrennen im August auf dem Dattenbach zusammen.
Wie berichtet, verkaufte der Lions Club hunderte von gelben Plastikenten, die von ihren Besitzern am Rathausplatz liebevoll verziert und aufgehübscht ins Rennen geschickt wurden. Den Erlös aus Entenverkauf und Rennveranstaltung kommt jeweils zur Hälfte dem Lions-Projekt „Schule 2000“ an der Burg-Schule und der städtischen Jugendarbeit zugute.
Die sieben Mädchen, die sich im Bremthaler Jugendcafé nahezu jede Woche zum Basteln, Spielen oder Kochen treffen, finanzieren damit eine Fahrt am kommenden Wochenende. Sie übernachten auf einem Bauernhof, wollen dort Apfelsaft selbst keltern, Traktor fahren und auf Ponys reiten. Das Programm durften sie sich selbst aussuchen. „Meistens basteln wir bei unseren Treffen, da wollten wir mal was ganz anderes machen“, sagt die 13-jährige Jacklyn Kleindienst, die die Spende zusammen mit Letitia Lerouzes (11) entgegennahm. Andrea Hielscher überzeugte sich bei ihrem Besuch davon, dass das Geld des Lions Clubs gut angelegt ist. Sie war beeindruckt von den Jugendräumen, die die Mädchen in den vergangenen Monaten nach ihrem Geschmack gestaltet haben.
„Die Spende kommt genau richtig“, freute sich Stüber. Schließlich musste sie den Mädchen gerade mitteilen, dass die Stadt vermutlich im nächsten Jahr die Sommerfreizeit für Jugendliche komplett streichen muss – eine von vielen Kürzungen bei den sogenannten freiwilligen Leistungen der Stadt, über die das Stadtparlament bei den Haushaltsberatungen in den nächsten Wochen diskutiert.
Eingereicht wird der Haushaltsentwurf für 2013 in der Stadtverordnetenversammlung am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr im Rathaus I in Vockenhausen. Bleibt abzuwarten, ob die Stadt auch für solche, deutlich teurere Jugendprojekte private Sponsoren oder andere soziale Träger findet. bpa

Eppsteiner Zeitung vom 14.11.2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5954


Entenflut auf dem Goldbach

Eine Flut von Enten bevölkerte am Sonntag beim ersten Eppsteiner Entenrennen des Lions-Clubs den Goldbach zwischen Rathaus und der Straße Am Heiligenwald in Vockenhausen. Zuvor hatte die Jury die Qual der Wahl, die drei Schönsten aus dem unübersichtlichen Haufen bei der Registrierung zu küren. 510 Entchen gingen an den Start – eine schöner als die andere. Ihre Besitzer hatten die gelben Plastikfiguren mit Farbe, Federn, Glitzer, Perlen, Häkelmützen und vielen originellen Accessoires herausgeputzt. Immer wieder kamen neue Modelle hinzu. Der Start musste um eine halbe Stunden verschoben werden, um alle Entchen zu erfassen. Die Besucher staunten und machten Fotos (oben). Die Eppsteiner Zeitung schickte auch zwei Enten ins Rennen. Lesen Sie dazu den Bericht unserer Zeitungsente.

Erstes Entenrennen der Lions – eine Zeitungsente berichtet

Gestatten, mein Name ist EZ-Ente, die Zeitungsente der Eppsteiner Zeitung. Meinen großen Auftritt hatte ich vergangenen Sonntag beim ersten Eppsteiner Entenrennen. Der Lions Club veranstaltete das Spektakel auf dem Goldbach. Was war die Konkurrenz groß. 510 Enten sammelten sich am Startplatz! Andrea Hielscher, Präsidentin des Eppsteiner Lions Clubs, und Peter Heinemann vom Patenclub Hofheim waren überwältigt über unseren Ansturm. Die Lions hatten uns alle gezählt und Nummern zugeteilt. Ich bin übrigens mit der Nummer 329 gestartet.
Doch vor dem Start war Schaulaufen angesagt. Die meisten von uns hatten mächtig optisches Tuning auflegen lassen, schließlich wurde auch die schönste Ente gesucht. Unsere Besitzer verwandelten uns mit Federn, Farbe, Glitzer und Accessoires in kreative Kunstwerke. Eine schwere Aufgabe für die Jury um die Künstlerin Rita Quack und Burg-Schulleiter Clemens Remsperger, die drei Schönsten von uns herauszufinden. Hier hatte ich keine Chance gegen die Gewinner. Entchen 166, gestylt als Auto-Ente machte das Rennen. Der zweijährige Tom Dietrich hatte mit seinem Vater Achim, einem bekennenden Autobegeisterten das Design gestaltet und gebastelt, Mutter Christina hingegen die Anmeldung organisiert. Den zweiten Platz belegte das weiß gefederte Entchen 186 von Gerhard Vaupel, Rang drei ging an das Entchen mit Hexenhut und -besen von Özge Cam. Irgendwann fand ich mich dann in der großen Startbadewanne wieder, umgeben von roten, grünen, schwarzen, weißen, blauen, silbernen, schwarzweiß getupften oder poppigbunten Enten. Unser Original Rennanzug ist einfach nur gelb. Die Puristen unter uns gingen auch so an den Start. Anders als beim Autorennen gibt es bei unseren Entenrennen keine Poleposition. Gleiche Startchance – alle ab auf die große Plane und gemeinsamer Sprung ins Wasser.
Nach dem Massenstart hinter dem Spielplatz am Rathaus Vockenhausen trieben wir in den Tunnel. Der Goldbach verschwindet an dieser Stelle unter der Brücke Am Bündelberg. Das war dunkel. Äste versperrten uns den Weg. Wir blieben hängen, rissen uns wieder los, trudelten um unsere Achse, fielen auf die Seite. Für einige von uns hätte es ein schlimmes Ende nehmen können. Jetzt zeigte sich der Vorteil der Puristen. Sie blieben nicht mit den aufgeklebten Hörnern hängen, wie die stolze spanische Torrero-Ente von Antonio Garcia. Eine andere Ente kämpfte trotz Schwimmgürtel und Schnorchel ums Weiterkommen. Acht Jugendliche und fünf Betreuer der Vockenhäuser Feuerwehr halfen uns, diese Hürde zu meistern. Vor allem hatten sie Taschenlampen dabei, damit wir alle die Chance auf den Zieleinlauf behielten und nicht in den Katakomben verschollen gingen. Mit Stangen machten sie uns den Weg frei. „Retten ist unser Ding“, meinte der 15-jährige Josef Wollmann, der seit vier Jahren in der Jugendwehr ist. Der Tunnel schien kein Ende zu nehmen. Endlich zeigte sich gleißendes Sonnenlicht und unter dem Jubel des Publikums dümpelten wir im seichten Wasser hinter den Häusern. Ich nahm eine kleine Auszeit auf einer Sandbank mitten im Bach und ließ mich bewundern, bis die Feuerwehrjungs mich zurück ins Rennen schubsten. Seichtes Wasser, kaum Strömung und viele Schaulustige, wir ruhten uns aus, versteckten uns nach Entenart im Ufergestrüpp. Es herrschte Flaute in den Segeln meiner Nachbar-Ente.
„Da schwimmt meine“, so kamen die Anfeuerungsrufe von unseren Besitzern. Manches Kind plantschte neben uns im Wasser. Ich bekam wieder Luft und genoss die Reise. Eine rote Plastikflasche und viele kleine, rosa Schweinchen überholten mich. Das war mir egal, ihre Chance auf Platzierung war absolut null. Die Rennleitung würde sie wegen regelwidriger Gestalt disqualifizieren. Eine rosa Ente knutschte mitten auf dem Bach mit der Ritterente, die Zebraente drängelte sich zwischen die beiden. Diskret bewunderte ich die Uferlandschaft. Randbefestigung aus schwarzen Basaltsteinen wechselte sich mit rosa Blütenmeer des japanischen Springkrautes ab. Das sieht nett aus, obwohl es für die einheimischen Pflanzen schlichtweg die Pest ist und alle anderen verdrängt. Der Bach schlängelte sich um die Kurve. Der schattige Wald auf der rechten Seite spendete angenehme Kühle bei einer Lufttemperatur von über 30°C. Die Wildwasserstrecke kündigte sich mit mächtigem Rauschen an. Über Stock und Stein ging es rasant weiter.
Manche Ente hatte die falsche Linie gewählt und machte Pause am Ufer oder im ruhigen Kehrwasser, wie die Marienkäferente von Mathilde Berger. Die Piratenente hatte ihre Fitness überschätzt und wurde auf einer stehenden Welle festgehalten. Ein Wasserstrudel hinter einem großen Stein nahm die Schweizer Ente in die Mangel. Hart wurden wir geprüft. Die behäkelte Ente hatte ich schon lange aus den Augen verloren. Auch das Enten-Brautpaar von Marion Gröner und Steffen Schnabel hatten die Umstände getrennt. Der Erpel mit Frack und Zylinder verlor seine stolze, weiße Entenbraut im Gedränge und sogar ihr Schleier schwamm ohne sie an uns vorbei. Gröner und Schnabel wollen nächstes Wochenende heiraten. Ich wünsche ihnen auf alle Fälle einen sanfteren Lebens-Rennverlauf als es ihrem Entenpaar beschert war.
Der Bach wurde tiefer und wilder. Den Feuerwehrleuten lief das Wasser in die Gummistiefel. „Heute lerne ich den Bach von einer ganz anderen Seite kennen“, lachte Feuerwehrmann Stephan Kilb. Bis zur Brust habe er im Wasser gestanden, das bedeutet eine Wassertiefe von rund einem Meter fünfzig, denn Kilb ist 1,88 Meter groß. Vor der Brücke am Heiligenwald war unser Rennen zu Ende. Eine letzte elegante Drehung um die eigene Achse, dann schwamm ich geleitet von Aluprofilen in den Zielkanal. Dort wurden wir von kräftigen Händen herausgefischt und in Körbe am Ufer gesetzt. Dann ging’s zur Dopingkontrolle. Eine kurze Schrecksekunde lang diskutierte die Rennleitung über meine Disqualifikation. Meine beiden Katamaran-Kufen erregten die Gemüter. Auch die Ente mit den Steinen am Unterboden war im Gespräch. Dank der Fürsprache von Sabine Schwab entschieden Stefan Sochatzy und Thomas Pfennig von der Rennleitung zu unseren Gunsten. Steine und Kufen sind keine Antriebshilfe, wir waren regelgerecht. So konnte ich mich erhobenen Schnabels über meinen neunten Platz freuen.
Gut eine halbe Stunde haben die schnellsten Enten für die Strecke gebraucht. Meine Vorbereitung im Waschbecken der Redaktion der Eppsteiner Zeitung hatte sich bewährt. Nicht jede Ente sah noch so gut erhalten aus wie ich. Vor und hinter mir kamen ins Ziel: 1. Maximilian Schwab, 2. Lotta Wetzig, 3. Marion Husistein, 4. Stefan Varga, 5. Britta Neumann, 6. Leon Kreßner, 7. Christan Reinhard, 8. Sophie-Charlotte Wolf, 9. ich, die Zeitungsente von der Eppsteiner Zeitung, 10. Heike Müller, 11. Pascal Frank, 12. Elke Möller, 13. Mona Kliese, 14. Erich Honicke, 15 Ansgar Diercks, 16. Hanna Mecklenbeck, 17. Leo Pfennig, 18. Katja Pfennig, 19. Bernd Menke, 20. Luna Engeland.
Irgendwie waren alle Enten Sieger. Johanne Berger hatte mit ihrem 34. Platz das interne Familienrennen gegen ihre Schwestern Luise und Mathilde gewonnen. Stolz darf auch Balo(telli) Enti sein. Die italienische Fußballente des zehnjährigen Marco Folisi kam als letzte ins Ziel und gewann den Preis der langsamsten Ente. Ihr Schnabel glänzte in den italienischen Farben. Die Stimmung an der Strecke war weltmeisterlich, der Tross der vielen Fans begleitete uns in dichten Trauben bis zum Ziel, wo Grillwürstchen und Getränke die Party rund machten.
„Wir werden das Eppsteiner Entenrennen auch im nächsten Jahr veranstalten“, kündigte Andrea Hielscher auf der Entenrennen-Webseite www.eppsteiner-entenrennen.de an. Sehr zur Freude zahlreicher Teilnehmer. „Nächstes Jahr wird das Rennen ein Familien-Großereignis mit Oma und Opa“, planen Stefanie und Cornelius Berger mit ihren drei Töchtern. Geburtstagskind Nils Vehring hatte seine Oma schon dieses Mal dabei. Statt Party hatte der Schulanfänger mit seiner Schwester Lina vier Enten ins Rennen geschickt.
Sieger sind auch die Kinder des Mädchenprojektes der Stadt Eppstein und des Klasse-2000-Projektes an der Burg-Schule. Beide Projekte fördert der Lions Club mit dem Erlös des Rennens. Dafür ging ich gerne ins Wasser.
Frauke Frerichs-Waldmann

Eppsteiner Zeitung vom 23. August 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5757

 

Schönheitspreis für Toms lustige Auto-Ente

Gut 450 gelbe oder verschönerte Badetiere bei Premiere am Start
Zum ersten Mal veranstaltete der Lions Club Eppstein ein Entenrennen. Das Interesse war riesig: Unzählige Exemplare schwammen auf dem Goldbach – vom Rathaus bis zum Heiligenwald – um die Wette. Der Erlös fließt in das Projekt "Klasse 2000" der Burg-Schule und in ein Mädchenprojekt der Stadt.
Von Tina Schehler
Vockenhausen. Rita Quack steht vor einem Tisch voller Quietscheentchen und kann nur noch staunen. Die meisten der Badetiere sind nicht mehr gelb und "unbehandelt", sondern originell bemalt und beklebt. In einem kleinen Kasten sammelt die Eppsteiner Künstlerin die Enten, die ihr auf Anhieb besonders gut gefallen. Denn neben Clemens Remsperger, dem Schulleiter der Burg-Schule, gehört sie zur Jury, die vor dem großen Entenrennen des Lions Clubs Eppstein die drei schönsten Enten küren soll. Die Plastiktiere konnten im Vorfeld für drei Euro erworben und verziert werden.
"Das ist unheimlich schwer", stöhnt Quack, die vom Lions Club angefragt, erst einmal überlegen musste, ob sie den Jury-Job übernehmen soll. "Aber als mir auffiel, dass mein Name perfekt zum Entenrennen passt, habe ich sofort ,Ja’ gesagt", lacht sie. Mit so vielen schönen Enten hat sie nicht gerechnet: Ungerecht werde es in jedem Fall. "Da hätten locker 50 Enten aufs Siegertreppchen gehört", findet ihr Jurykollege.
Zebra und Hexe
Zwischen der schwarz-weiß-gestreiften Zebra-ente, der Hubschrauber-Variante mit zwei Propellern und der Krankenschwester-Ente mit Haube, einer Hexen-Ente, einer grell glitzernden Disco- oder einer schlichtweißen Feder-Ente mit großen unschuldigen Augen, die in die engere Auswahl kommen, wollen sich beide am Schluss entscheiden. Und dann ist da auch noch die Auto-Ente: Sie gefällt der Jury so gut, dass sie den Schönheitswettbewerb gewinnt. Tom (zweieinhalb Jahre alt) und sein Vater Achim Dietrich aus Eppstein haben dafür ein Spielzeugauto auseinander geschraubt, das Fahrzeug-Oberteil über die Ente gestülpt und mit Heisskleber befestigt. "Manchmal sind es gerade die ohne viel Aufwand gestalteten Enten, die mit einer tollen Idee begeistern", so Rita Quack. Der Lohn für die kreative Arbeit: Familie Dietrich kann sich über eine Burgführung für zehn Personen freuen. Die Ente mit Hexenbesen und Hexenhut sowie eine weißbemalte Ente mit vielen weißen Federn kommen auf die Plätze zwei und drei.
Ein Testlauf
Dann können die Enten, verziert oder unverziert, aber alle mit einer Nummer versehen, auf die Strecke gehen. "Schon im Vorfeld haben wir 450 Enten verkauft, einige sind hier vor Ort noch weggegangen", freut sich die neue Lions-Club-Präsidentin Andrea Hielscher, die mit einem solchen Zulauf bei der Premiere nicht gerechnet hätte. "Wir hoffen, die Strömung des Goldbachs ist stark genug", schmunzelt sie. Ein Testlauf habe gezeigt, dass die Enten vom Startpunkt am Rathaus etwa eine halbe Stunde lang bis zum Ziel am Heiligenwald treiben. Nur waren es da nicht so viele Enten . . .
Jetzt geht es bei über 30 Grad im Schatten endlich los: Helfer der Jugendfeuerwehr Vockenhausen legen alle Enten in eine große Plane und entleeren diese unter der Brücke am Spielplatz. Etliche Zuschauer drängen sich am Geländer. Hennig Quitzau, Ortsvorsteher von Vockenhausen, gibt den Startschuss. Auf den ersten Metern der etwa einen Kilometer langen Strecke können die Enten nicht angefeuert werden: Sie schwimmen durch den Tunnel. Umso gespannter stehen die Enten-Besitzer an der ersten Brücke. Ein lautes "Ahhh" ist zu hören, als die ersten Enten, meist in Seitenlage, auftauchen. Zunächst noch im Pulk, zieht sich das Feld bald auseinander. Aber man merkt sofort: Wer seine Ente bemalt hat, findet sie schneller wieder.
Ist das Wasser flach, hopsen die Entchen flott über die Steine, wird das Wasser tiefer treiben sie in Zeitlupe weiter. Überall stehen Menschen, sitzen im Schatten am Ufer und verfolgen begeistert das Enten-Feld. An den Rändern des idyllisch plätschernden Goldbachs haben sich Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit langen Stäben postiert, um an Ästen oder Steinen festhängende Enten zu befreien. Und tatsächlich: Etwa nach einer halben Stunde kommt die erste Ente fünf Brücken später am Heiligenwald ins Ziel. Fast hätte ein Damm aus Grünschnitt, vielleicht am Vortag noch von spielenden Kindern aufgetürmt, ihren Sieg noch verhindert und das gesamte Rennen gestoppt. Aber auch hier hilft nach lauten Hilferufen der Zuschauer die Feuerwehr.
Pirat liegt vorne
Die siegreiche Ente hat der eineinhalb Jahre alte Maximilian Schwab aus Eppstein mit Mama Sabrina zum Pirat geschminkt. Maximilian darf jetzt mit seiner Familie eine VIP-Flughafen-Erlebnistour mitmachen. Weitere Preise für die ersten 20 Enten-Besitzer: Eintracht-Karten, eine Zehnerkarte fürs Schwimmbad Schlossborn oder Gutscheine für den Opelzoo. Auch die langsamste Ente erhält einen Trostpreis – und die beiden Kreisblatt-Enten landen immerhin im Mittelfeld. "Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall wieder ein Entenrennen geben", kündigt Andrea Hielscher an. "Wir möchten, dass es ein festes Event wird, dessen Erlös den örtlichen Kindern und Jugendlichen zugute kommt."

Höchster Kreisblatt vom 21. August 2012

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/schoenheitspreis-fuer-toms-lustige-autoente_rmn01.c.10087923.de.html

 

Die neue Chefin lässt die Enten schwimmen

Andrea Hielscher führt den noch jungen, aber aktiven Lions Club
Die 50 Jahre alte Apothekerin und Heilpraktikerin möchte vor allem eines: Menschen für Projekte begeistern.
Von Paul Schönwetter
Eppstein. Gelb ist Andrea Hielschers Farbe – zumindest mit Blick auf die kleinen Enten, die für einen guten Zweck ins Wasser gelassen werden. Foto: Knapp Das Entenrennen wird das erste große Projekt in ihrer noch jungen Amtszeit sein. Das Präsidentenamt des Lions Club übernahm Andrea Hielscher von Klaus Peters. Dieser war ein Jahr lang an der Spitze des Clubs. "Mein Ziel ist es, die bestehenden Aufgaben voranzutreiben und den Zusammenhalt im Club noch zu stärken", verkündet die bisherige Vizepräsidentin. Neuer Stellvertreter ist Journalist Stefan Sochatzy, Zweiter Vizepräsident der Immobilienverwalter Joachim Haas. Christine Baldt wird die Club-Sekretärin Irene Wedde unterstützen. "Activity Beauftragter" Frank Reber erhält von Carsten Busch sowie Justo von Hein, Thomas Pfennig und Siegmar Schmidt Unterstützung.
Gesundheitsförderung
Die spontane Idee für ein Entenrennen (siehe Infobox) hatten die Eppsteiner vergangenes Jahr auf Anregung vom Lions Club Hattersheim-Kriftel. Dieser veranstaltet schon seit vielen Jahren erfolgreich Entenrennen. "Eine tolle, originelle Idee", fand Hielscher. Gerade am Goldbach ist die Möglichkeit mit vielen Kindern aus Eppstein optimal. Mit dem Erlös unterstützt der Lions Club das "Projekt 2000". Es wird nach den Sommerferien an der Burg-Schule anlaufen. In dem Projekt wird die Gesundheit von Grundschulkindern gefördert. Außerdem wird ein Teil der Gewinne für ein Mädchenprojekt des städtischen Sozialamtes verwendet.
Im erst dritten Jahr des Lions Clubs Eppstein ist es eines der Ziele von Andrea Hielscher, den Zusammenhalt untereinander stärker zu fördern. Die Frage wird aber auch lauten, wie die Gruppe Sponsoren für geplante Projekte gewinnen kann. "Mit Freude gemeinsam Gutes tun" – unter diesem Motto möchte die 50 Jahre alte Apothekerin und Heilpraktikerin mögliche Geldgeber überzeugen.
Die Motivation ist Andrea Hielscher persönlich sehr wichtig. "Alles, was man mit Begeisterung macht, wird was", ist ihr Credo. Sie ist vom gesamten Konzept des Lions Clubs angetan. Denn es mache ihr Spaß, sich für wohltätige Zwecke einzusetzen, erzählt die Heilpraktikerin. "Es lohnt sich einfach, sich zu engagieren." Spontan in Eppstein Hilfe anzubieten in ihrem Präsidentenamt – das war Motivation für die neue Aufgabe.
Adventskalender geplant
Weiterhin wird auch dieses Jahr der Lions Club auf dem Weihnachtsmarkt vertreten sein. Erstmals geplant ist aber auch ein eigener Adventskalender der Stadt. Es wird die Möglichkeit geben, mit diesem Preise zu gewinnen. Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können, wirbt Hielscher gerade um Sponsoren.

Info: Rennpremiere im Goldbach

Gelb ist Andrea Hielschers Farbe – zumindest mit Blick auf die kleinen Enten, die für einen guten Zweck ins Wasser gelassen werden. Foto: KnappDer Lions Club veranstaltet am Sonntag, 19. August, das erste Eppsteiner Entenrennen am Goldbach. Gesucht werden die 20 schnellsten sowie die schönste und die langsamste Ente. Los geht es um 12 Uhr am Rathaus-Parkplatz in Vockenhausen (Hauptstraße 99). Die Regeln sind einfach: Erlaubt ist alles – außer zusätzlichen Antrieben. Die Enten können beklebt oder bemalt werden, solange an der Unterseite Platz für die Startnummer ist. Beschleunigungsversuche sind unzulässig. Die Jugendfeuerwehr sorgt dafür, dass gestrandete Enten wieder in die Strömung gelangen. Ein Tipp der Organisatoren: Die Belüftungslöcher mit Klebstoff verschließen, dann geht die Ente nicht mehr so leicht unter.
Das Ziel ist am Heiligenwald gegen 14 Uhr. Dort findet die Siegerehrung statt, während der Lions Club Würstchen und Getränke anbietet. Der Erlös des Entenrennens kommt der Aktion "Klasse 2000" sowie einem Mädchenprojekt zugute. Als Preise beim Rennen gibt es unter anderem eine Rundfahrt auf dem Frankfurter Flughafen für die ganze Familie, Tickets für ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt oder Karten für die Rhein-Main-Therme zu gewinnen.
Die Enten sind unter anderem an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Shell-Tankstelle Gottron (Valterweg), Nah und Gut (Wiesbadener Straße), jeweils in Bremthal, Bäckerei Debo (Burgstraße) oder Burg-Schule (Bergstraße) in Eppstein. (pasch)

Höchster Kreisblatt vom 30. Juli 2012

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/main-taunus/die-neue-chefin-l-sst-die-enten-schwimmen_rmn01.c.10032013.de.html

 

Noch gibt’s Enten fürs große Rennen 

Henry (r.) ist trotz seines jungen Alters schon geschäftstüchtig. Vielleicht hat der zehnjährige Enkel das von seinem Opa. Siegmar Schmidt, der Chef des Eppsteiner Gewerbevereins IHH und Gründer des Eppsteiner Lions Clubs improvisierte am Freitag spontan mit Henry auf dem Wochenmarkt einen Stand und beide verkauften die gelben Plastikentchen fürs Erste Eppsteiner Entenrennen des Lions Clubs.
Henry zeigte den Passanten auch gleich, wie man die kleinen Dinger hübsch bemalt. Denn beim Entenrennen gewinnen nicht nur die 20 schnellsten und die langsamste Ente, es gibt auch einen Preis für die am schönste herausgeputzte.
Während Angelika Sauer, Christa Metzger und Gudrun Souverein (v.l.) ihren Entchen mit wasserfesten Stiften ein buntes Gefieder aufmalten, trug Jeane Ortel ihre Ente in die Starterliste ein. Henry erzählte den Frauen währenddessen von seinem Hobby, dem Turnen. Gerade hat der Hofheimer Nachwuchsturner bei den Hessenmeisterschaften den Titel in seiner Altersklasse erturnt.
Am 19. August um 12 Uhr gehen die Plastikenten auf dem Dattenbach am Rathaus in Vockenhausen an den Start. Die Siegerehrung wird gegen 14 Uhr am Ziel am Heilgenwald sein. Die Plastikenten gibt es für drei Euro zu kaufen, beispielsweise in der Redaktion der Eppsteiner Zeitung. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Projekt „Klasse 2000“ an der Burg-Schule und einem Mädchenprojekt in Eppstein zugute. Mehr Infos und die Verkaufsstellen gibt es unter http://www.eppsteiner-entenrennen.de/. jp

Eppsteiner Zeitung vom 26. Juli 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5720

 

Erstes Eppsteiner Entenrennen der Lions

Sie sind klein, gelb – und können trotzdem Großes bewirken: Die Plastikentchen, die beim Ersten Eppsteiner Entenrennen in den Goldbach gesetzt werden. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Eppsteiner Lions Club, der mit dem Erlös das Projekt „Klasse 2000“ an der Burg-Schule und ein Mädchenprojekt der Stadt Eppstein finanziell unterstützen will. „Für die Werbung für das Entenrennen haben wir Sponsoren gewinnen können“, freut sich Eppsteins Lions-Präsidentin Andrea Hielscher, „darüber hinaus haben sich Geschäftsleute und Unternehmen bereit erklärt, die Enten zu verkaufen und Preise zu stiften.“
Die Enten kosten drei Euro pro Stück, wer mehr als eine kauft, erhöht seine Gewinnmöglichkeiten. Die Plastikenten können bemalt oder beklebt werden, nur an der Unterseite muss Platz für die Startnummer bleiben. Phantasie ist erwünscht, Zusatzantriebe sind jedoch nicht gestattet. „Schließlich wollen wir, dass alle Entchen die gleichen Chancen haben, am Ende die rote Nase vorn zu haben“, sagt Andrea Hielscher. Prämiert werden die 20 schnellsten, die schönste und die langsamste Ente. Das Erste Eppsteiner Entenrennen startet am Sonntag, 19. August, um 12 Uhr in Vockenhausen am Goldbach in Höhe des Rathauses. Von 10.30 Uhr an werden die gekauften Entchen dort mit Startnummer registriert. Das kann aber auch online erledigt werden (http://www.eppsteiner-entenrennen.de/).
Dank des Fußweges neben dem Bach können die „Entenbesitzer“ verfolgen, wie sich ihre Enten in den Fluten des Goldbachs schlagen. Das Ziel ist am Heiligenwald, wo die Plastikfiguren aus dem Wasser geholt werden. Dort wird gegen 14 Uhr die Siegerehrung vorgenommen. Der Lions Club bietet am Ziel Grillwürstchen und Getränke an.
Die Entchen gibt es für drei Euro bei der Burg-Schule sowie dem evangelischen Kindergarten in der Rossertstraße und dem katholischen Kindergarten am Kirchpfad. In Eppstein sind sie außer bei der Eppsteiner Zeitung bei Debo zu haben, in Vockenhausen auch beim Getränkehändler Weyher. In Bremthal werden sie an der Tankstelle, bei Nah und Gut und dem Roll-Laden angeboten.

Eppsteiner Zeitung vom 19. Juli 2012

 

Führungswechsel beim Eppsteiner Lions Club

Nach einem Jahr gab Klaus Peters turnusmäßig sein Amt als Präsident ab, übergibt den Stab an die Noch-Vize Andrea Hielscher (Foto). „Wir können stolz und zufrieden sein auf das, was wir in diesem Jahr gemacht haben. Wir entwickeln uns zu einem richtig guten Club“, sagte Peters beim offiziellen Handover am vergangenen Freitag im Clubhaus des TC Eppstein.
In seine Amtszeit fielen die Initia-Schule, die finanziell erfolgreiche Teilnahme am Weihnachtsmarkt und die Charterfeier im vergangenen Oktober. Klaus Peters: „Das war sicher der Höhepunkt eines Jahres, in dem ich sehr viel gelernt habe.“
Seine Nachfolgerin hat sich für ihr Präsidenten-Jahr, das offiziell am 1. Juli beginnt, auch viel vorgenommen. Andrea Hielscher: „Mein Ziel ist es, die bestehenden Aufgaben voranzutreiben und den Zusammenhalt im Club noch zu stärken.“

Eppsteiner Zeitung vom 20. Juni 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5661&q=archiv

 

Dank der Lions kann „Klasse 2000“ starten 

In dieser Klasse wird für das Leben gelernt. Und das jetzt auch in der Eppsteiner Burg-Schule: In den nächsten Wochen startet dort das Projekt „Klasse 2000“, erst einmal in sechs Klassen des dritten und vierten Schuljahres, später in allen zwölf Klassen. Unterstützt wird die Burg-Schule dabei vom Eppsteiner Lions Club, der als Finanz-Pate dieses Projekt mit angeschoben hat.
Erst mal ist es für drei Jahre geplant, die Gesamtkosten belaufen sich auf 5940 Euro. Die Lions übernehmen dabei 3240 Euro, den Rest steuert die AOK Gesundheitskasse bei.
Schulleiter Clemens Remsperger freut sich: „Klasse 2000 ist ein wirklich tolles Projekt, aber die Kosten haben uns zunächst abgeschreckt. Umso glücklicher sind wir, dass uns die Lions unterstützen. Sie haben mit ihrer Initiative offene Türen bei mir eingerannt.“
Für Klaus Peters, den aktuellen Präsidenten der Eppsteiner Lions, ist es eine Herzensangelegenheit: „Das ist eine stolze Summe für unseren jungen Klub, aber wir schaffen das. Schließlich kommt es den Kindern zu Gute.“
Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. In den ersten vier Klassen lernen die Kinder unter anderem, was sie machen müssen, um sich gesund zu ernähren oder um sich richtig zu bewegen. Vor 21 Jahren startete das Projekt; damals nahmen 234 Schulklassen teil. Inzwischen stieg die Teilnehmerzahl auf 16600 Klassen. Und jetzt kommen noch die Klassen der Burg-Schule dazu. Noch mal Remsperger: „Für uns ist das ein Geschenk!“ us

Eppsteiner Zeitung vom 18. April 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5509

 

Drei Säulen gegen Wegzug: Ehrenamt, Jobs und Jugendtreffs 

„Der demographische Wandel ist einer der Megatrends unserer Zeit, keiner von uns wird davon unberührt bleiben“, leitete Ministerialrat Dr. Norbert Mager vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung seinen Vortrag am Montag im Gasthaus Sonne ein. Walter Engelmann hatte den Kontakt hergestellt und bescherte seinen Freunden von den Eppsteiner Lions einen Clubabend mit vielen Aha-Erlebnissen – auch und gerade die Situation in Eppstein betreffend.
Seit Anfang der 70er Jahre bringen die deutschen Frauen im Schnitt nur noch 1,4 Kinder zur Welt. Nötig um die Bevölkerungszahl zu halten, wären 2,1 wie im Nachbarland Frankreich. Ohne Zuwanderung würde die deutsche Bevölkerung deshalb alle 30 Jahre um ein Drittel schrumpfen – wären da nicht die Zuwanderer aus anderen Ländern und die steigende Lebenserwartung, machte der Referent deutlich. Bis 2050 prognostiziert die Studie seines Ministeriums Deutschland einen Bevölkerungsschwund um 10 Prozent.
Während Sachsen-Anhalt im gleichen Zeitraum voraussichtlich um 32,1 Prozent schrumpfen wird, steigen die Bevölkerungszahlen in Hessen um 7,8 Prozent. „Wir werden weniger, aber nicht überall“, hatte Dr. Mager auf einer seiner an die Wand projezierten Schautafeln festgehalten. So wuchs die Bevölkerung in Südhessen ab Mitte der 90er Jahre um 8 Prozent. Eine Entwicklung, die anhalten wird, während Nord- und auch Mittelhessen viele Einwohner verlieren werden.
Immer mehr Menschen ziehen wegen ihrer Arbeit in die Ballungszentren. Ältere wandern verstärkt in Urlaubsregionen im In- und Ausland ab.
Bis 2050 wird der Vogelbergkreis nach derzeitigen Erkenntnissen ein Minus von 39,2 Prozent hinzunehmen haben, der Werra-Meißner-Kreis gar 41,1 Prozent. Der Main-Taunus-Kreis gehört, laut der Analyse, mit einem voraussichtlichen Plus von 7,1 Prozent gleichauf mit Frankfurt zu den Gewinnern der Wanderungsbewegungen.
Die Spannung stieg, als sich Dr. Mager Eppstein widmete, das mit einem Verlust von 2,5 Prozent an Einwohnern in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends anders als Liederbach (+7%), Eschborn (+6%) oder Flörsheim (+6%) Schlusslicht im Main-Taunus-Kreis ist. Geschuldet sei dies der peripheren Lage, so Mager. Bis 2030 rechnet er mit einem vergleichsweise moderaten Rückgang um etwa fünf Prozent. An die 30 Prozent der Eppsteiner werden, wenn die Entwicklung anhält, bis dahin aber 65 Jahre und älter sein.
Christine Baldt fragte den Fachmann angesichts dieser Entwicklung nach Tipps, um dem Trend zu begegnen. Bürgerbeteilung und ehrenamtliches Engagement – zwei wichtige Säulen gegen den Wegzug – praktizierten die Lions ja schon, sagte sie. Treffmöglichkeiten für Jugendliche schaffen, empfahl der Mann aus dem Wirtschaftsministerium ebenfalls als wichtige Zukunftsperspektive – und vor allem Arbeitsplätze am Ort. Einigen oberhessischen Gemeinden bescheinigte Dr. Mager eine bessere Beschäftungsentwicklung als Eppstein.
Lokalpolitiker können nach seiner Erfahrung einiges tun, damit ein Ort für die Zukunft gewappnet ist. Mager nannte vor allen Dingen die Initiative von engagierten Bürgermeistern. Schwer auszumachende Faktoren seien dabei entscheidend – zum Beispiel wie der Bürgermeister seine Netzwerke pflege oder mit den Sparkassen zusammenarbeite.
Das Zahlenwerk, das Dr. Mager so anschaulich vortrug, ist Grundlage des noch nicht ganz fertig gestellten Landesentwicklungsplans, mit dem die Weichen für die Politik der kommenden Jahrzehnte gestellt werden. Die Mitglieder des Lions Clubs bestätigte es in ihrem Ziel, Menschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite stehen, und damit einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. So hatte der Verein erst im Dezember 1250 Euro an bedürftige ältere Eppsteiner weitergeleitet.
Trotz der sich im Vereinsleben bereits bemerkbar machenden demographischen Probleme ist der noch junge Lions Club in Eppstein mit einem Altersdurchschnitt von 40 Jahren gut aufgestellt. Neue Mitglieder aller Altersgruppen sind willkommen, um das ehrenamtliche Engagement zu stärken.
Nach der Mitgliederversammlung am 26. März ist für den 16. April ein Vortrag von Mathias von Hein, dem Leiter der Asienredaktion der Deutschen Welle, geplant. Für den 9. Mai steht eine Stadtbesichtung von Bad Soden auf dem Programm. Weitere Ideen bringen die Mitglieder ein: „Es ist immer gut, wenn die Leute aktiv sind und Vorschläge machen“, sagt der Präsident der Lions, Klaus Peters. Sp

Eppsteiner Zeitung vom 7. März 2012

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5432&q=archiv


Wirfs: „Internationales Netzwerk der Freundschaft jetzt auch vor Ort“

Von Ulrika Sickenberger | Charterfeier des Lions Clubs Eppstein
 
Es ist vollbracht! Der Lions Club Eppstein, mit Gründungspräsident Thomas Pfennig und dem aktuellen Präsident Klaus Peters an der Spitze, ist in der großen Welt des „Lions Club International“ angekommen. Im Saal des Eppsteiner Bürgerhaus fand die festliche Charterfeier statt. Vor mehr als 100 Freunden und Gästen aus dem Main-Taunus-Kreis, darunter Vize-Governor Günther Radspieler, zahlreiche Mitglieder des Patenclubs aus Hofheim am Taunus und weiterer benachbarter Lions Clubs
sowie Eppsteins Bürgermeister Peter Reus. Eine ganz besondere Ehre für den jungen Club war die Anwesenheit von Past International President Eberhard Wirfs als Festredner und Past-Distrikt-Govenor Dr. Jens P. Schulz, der bereits die Gründungsfeier im vergangenen Mai begleitete und jetzt die offizielle Charterung übernahm.
In seiner beeindruckenden, mit zahlreichen Anekdoten geschmückten Rede stellte Wirfs die Bedeutung der Lions, des – wie er es nannte – „internationalen Netzwerks der Freundschaft“ heraus. „Ich war in Afrika bei einer Impfaktion gegen Masern dabei, wo eine Mutter vor mir stand und weinte. Als ich sie nach dem Grund ihrer Tränen fragte, sagte sie: Mein Sohn ist an Masern gestorben, aber meine Tochter wird leben.“ Nur eine kleine Episode aus Wirfs’ Zeit als Welt-Präsident, aber eine, die verdeutlicht, worum es den Lions geht: Verantwortung übernehmen und helfen, wo immer Hilfe nötig ist. Ob weltweit oder regional, ob in Afrika oder in Eppstein. Getreu dem Motto: „We Serve“!
Bevor Dr. Schulz die Charterung vornahm, wurden von zwei Eppsteiner Lions-Mitgliedern die ethischen Grundsätze verlesen. Danach unterschrieben die Gründungsmitglieder die offizielle Charter-Urkunde, und der frühere Welt-Präsident Wirfs ließ es sich nicht nehmen, die Gründungs-Nadeln persönlich anzustecken. Siegmar Schmidt, Guiding Lion der Eppsteiner vom Hofheimer LC, bekam für seine „Geburtshilfe“ eine Ehrennadel überreicht.
Den passenden und humorvollen Abschluss der über dreistündigen Feier, die vom Eppsteiner Quartett „Cafe Confuso“ musikalisch wunderbar umrahmt wurde, lieferte Wolfgang Sittig, der Tail-Twister der Hofheimer Lions. Die Spenden der Charterfeier fließen in die Projekte „Klasse2000“ und „Lions-Quest“, die in Eppstein an den beiden Grundschulen sowie an der weiterführenden Schule so bald wie möglich starten sollen. Der Eppsteiner Lions Club dankt allen Gästen und Teilnehmern für einen eindrucksvollen und gelungenen Abend.
 
LION Ausgabe 2/2012

http://www.lions.de/cps/rde/xbcr/lions-club/DOCUMENTS/Lion_02.12.pdf

 

Lions Club: für alte und junge Eppsteiner 

Für das vom Lions Club unterstützte Projekt „Klasse 2000“ nahm Lions-Chef Klaus Peters einen Scheck über 500 Euro von Eric Hemmerling, Filialleiter der Taunus Sparkasse in Vockenhausen, und seiner Kollegin Susanne Ebert entgegen. Das Projekt „Klasse 2000“ finanziert externe Berater zur Gesundheitsvorsorge, Gewalt- und Suchtprävention schon an Grundschulen.
Der Eppsteiner Lions Club möchte die Burg-Schule dabei unterstützen, in das Projekt einzusteigen.
Schöne Bescherung für die Bewohner der städtischen Seniorenwohnanlagen Theodor-Fliedner- und Jakobus-Haus: Ulrika Sickenberger (Foto li.) und Klaus Peters vom Eppsteiner Lions Club überreichten rechtzeitig zu Weihnachten eine Spende über 1250 Euro, die Gabriele Gerdau (Mitte) vom Sozialamt zu treuen Händen entgegennahm und zweckgebunden weitergibt: „Für einen Ausflug, eine interne Feier oder auch bei besonderen Notsituationen von Bewohnern“, weiß sie eine ganze Reihe von Verwendungsmöglichkeiten.
Für den Lions Club, der sich mit zwei Projekten an den Eppsteiner Grundschulen engagieren will, stand schnell fest, dass außer den Kindern auch Senioren bedacht werden sollten, „da sie nicht mehr selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können“, war Peters sich mit Gabriele Gerdau einig. Text/ Fotos: bpa

Eppsteiner Zeitung vom 22. Dezember 2011

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5300&q=archiv

 

Charterfeier Lions Club Eppstein

Es ist vollbracht! Der Lions Club Eppstein, mit Gründungspräsident Thomas Pfennig und dem aktuellen Präsident Klaus Peters an der Spitze, ist in der großen Welt des „Lions Club International“ angekommen. Am 29. Oktober fand im Saal des Eppsteiner Bürgerhauses die festliche Charterfeier statt. Vor mehr als 100 Freunden und Gästen aus dem Main-Taunus-Kreis, darunter Vize-Governor Günther Radspieler, zahlreichen Mitgliedern des Patenclubs aus Hofheim am Taunus und weiterer benachbarter Lions Clubs, sowie Eppsteins Bürgermeister Peter Reus.
Eine ganz besondere Ehre für den jungen Club war die Anwesenheit von Past-International-President Eberhard Wirfs als Fest-Redner und Past-District-Governor Dr. Jens P. Schulz, der bereits die Gründungsfeier im vergangenen Mai begleitete und der jetzt die offizielle Charterung übernahm.
Bevor Dr. Schulz die Charterung vornahm, wurden von zwei Eppsteiner Lions-Mitgliedern die ethischen Grundsätze verlesen. Danach unterschrieben die Gründungsmitglieder die offizielle Charter- Urkunde und der frühere Welt-Präsident Wirfs ließ es sich nicht nehmen, die Gründungs-Nadeln persönlich anzustecken. Siegmar Schmidt, Guiding Lion der Eppsteiner vom Hofheimer LC, bekam für seine „Geburtshilfe“ eine Ehrennadel überreicht. Die Spenden der Charterfeier fließen in die Projekte „Klasse 2000“ und „Lions Quest“, die in Eppstein an den beiden Grundschulen sowie an der weiterführenden Schule so bald wie möglich starten sollen.

Lions NewsLetter 111 MN vom 18. Dezember 2011

 

Eppsteiner Lions fördern die Jugend 

Eineinhalb Jahre nach der Geburtsstunde folgte am vergangenen Samstag die „Taufe“ des Eppsteiner Lions Clubs. Zur festlichen Charterfeier im Bürgersaal hatten die Eppsteiner Lions prominente Gäste: Der ehemalige Weltpräsident des Lions Verbandes, der Kelkheimer Eberhard Wirfs, beschwor in seiner Festrede die Bedeutung des „internationalen Netzwerks der Freundschaft“. 1,3 Milionen Mitglieder hat der Club weltweit. In Deutschland sind rund 50000 Menschen in fast 1500 Clubs organisiert.
„Wir sind der globale Leader im humanitären Service“, betonte Wirfs und zählte beeindruckende Spendensummen auf, die zur Vorsorge und Behandlung von Krankheiten oder für die Katastrophenhilfe in Entwicklungsländern aufgebracht werden, aber auch zur Jugendförderung im eigenen Land dienen.
Wer die blau-goldene Nadel mit dem ,L’ am Revers trage, weise sich als Mensch mit Verantwortungsgefühl aus. Mit der Charterung seien die Eppsteiner Lions nun offiziell im Weltverband angekommen, freute sich Wirfs. Bei den Lions ist man schnell per Du, obgleich die 1917 aus einem Business-Club in Chicago hervorgegangene Hilfsorganisation sehr hierarchisch strukturiert ist.
Den offiziellen Akt leitete der ehemalige District Governor Dr. Jens P. Schulz. Er ermunterte die „jungen Lions“, Kontakte mit anderen Clubs zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und auf Reisen die „Botschaft der Völkerverständigung zu pflegen“. Die prächtige Urkunde mit den Zielen und Grundsätzen der Organisation liest sich wie ein Leitfaden für erfolgreiche Unternehmer, gepaart mit sozialen und humanistischen Werten. Der Verband legt Wert darauf, dass seine Mitglieder aus vielfältigen Berufsbranchen kommen, dass er Menschen aller Religionen in seinen Reihen hat. Toleranz, Respekt und Verantwortung für die Gesellschaft zeichne die Lions aus. Getreu ihrem Motto „We serve“ stehe der Begriff Dienen als Haltung und Handlung gegenüber Bedürftigen in der Gemeinde und weltweit im Mittelpunkt ihres Handelns. Mit ihrer Unterschrift besiegelten die 23 Eppsteiner Gründungsmitglieder, darunter Ärzte, Architekten, Apotheker, Banker, Immobilienmakler, Journalisten, Hausfrauen und „Lions-Vater“ Siegmar Schmidt die feierliche Aufnahme des Clubs.
Der Eppsteiner Geschäftsmann Schmidt, Vorsitzender des Gewerbevereins IHH, ist seit Jahrzehnten im Hofheimer Lions Club aktiv und bekam für seine „Geburtshilfe“ als Guiding Lion eine Ehrennadel überreicht. Der Patenclub Hofheim hat gerade einen behindertengerecht ausgestatteten Kleinbus angeschafft, der von Hofheimer und Eppsteiner Bürgern für Fahrten geordert werden kann.
Bürgermeister Peter Reus freute sich, dass Eppstein mit seiner reichen Tradition an ehrenamtlichem Engagement mit den Lions eine weitere Stütze bekomme. „Mit ihrem Engagement pflegen die Lions die Bindekräfte in der Gesellschaft“, lobte der Rathauschef.
Zur Musik des Ensembles Cafe Confuso tafelten die Gäste, darunter Mitglieder des Patenclubs Hofheim, weiterer befreundeter Clubs und Vertreter von Eppsteiner Vereinen, am üppigen Buffet. Vizepräsident Stefan Sochatzki führte humorvoll durchs Programm, und Lions-Chef Klaus Peters zählte als künftige Projekte die Jugendförderung mit Lions Quest, einem Programm zur Persönlichkeitsbildung für Jugendliche, und „Klasse 2000“ zur Gewalt- und Suchtprävention für Grundschüler auf. 6000 Lehrer wurden speziell dafür weitergebildet und werden an Schulen für Projekte vermittelt. Die Spenden des Abends wollen die Eppsteiner Lions für diese Arbeit an der Freiherr-vom-Stein- und der Burg-Schule verwenden.
„Jetzt heißt es weitere Mitstreiter finden und Spenden sammeln“, fasste Peters die künftigen Aufgaben zusammen. jp

Eppsteiner Zeitung vom 2. November 2011

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5187

 

Lions werden flügge

Die Mitglieder wissen schon, wer von ihrem Engagement profitieren soll

An diesem Wochenende feierten die Lions aus der Burgstadt ihre Aufnahme in den Weltverband.

Als das "neben der Gründung wichtigste Ereignis im Leben eines Lions-Clubs" bezeichnet die PR-Beauftragte Ulrika Sickenberger die Feierlichkeiten im Bürgerhaus. Zum ersten Mal hatten sich im Dezember des vergangenen Jahres Interessierte getroffen, ehe dann im Mai die Gründungsfeier des Clubs steigen konnte. Doch erst seit dem vergangenen Samstag ist der Eppsteiner Lions-Club auch offiziell Bestandteil der weltweiten Gemeinschaft der Lions.
Nicht nur Peter Reus war der Einladung zur Charterfeier gerne gefolgt. Dieser Abend mache deutlich, wie wichtig es sei, dass es auch Mitglieder in der Eppsteiner Gesellschaft gebe, die sich nicht nur um ihre eigenen Belange sorgten, so der Bürgermeister. Gekommen, um zu gratulieren, war auch Eberhard Wirfs, der ehemalige Präsident des internationalen Netzwerkes.
Die Charterung selbst übernahm der ehemalige District Governor Jens Schulz, der den Gründungsmitgliedern Urkunde und Anstecknadeln überreichte.
Ebenfalls auf der Gästeliste: die Vorstände einiger Eppsteiner Vereine sowie auch die befreundeten Lions aus der Region, allen voran der Patenclub aus Hofheim. Dieser hatte die Gründung der Eppsteiner Sektion entscheidend vorangetrieben.
Um sich für die Menschen in der Burgstadt stark zu machen, braucht es natürlich Geld, wie Sickenberger nur zu gut weiß. Es bedürfe viel Arbeit "sich einen finanziellen Grundstock zu erarbeiten". Um das zu tun, war der Club unter anderem mit einem Getränkestand auf dem Weinfest und dem Weihnachtsmarkt vertreten. Doch natürlich könne man "nicht immer nur Wein verkaufen, auch wenn wir selbst natürlich unsere besten Kunden sind", wie die Sportjournalistin schmunzelnd anfügte. Deshalb durfte auch die am Eingang des Saals platzierte Spendenbox an diesem Abend nicht fehlen.
Ein Projekt, an dem sich der Eppsteiner Club gerne beteiligen würde, ist die Finanzierung eines Multifunktionsplatzes für die Comenius-Schule in Bremthal. Ob dieser Sportplatz dann, wie von den Lions gewünscht, auch von Vereinen und der Eppsteiner Jugend genutzt werden kann, darüber wird derzeit noch mit dem Bürgermeister und dem Förderverein der Schule diskutiert.
Außerdem unterstützt der Club das Theodor-Fliedner-Haus. Klaus Peters, der Präsident der Burgstädter, sieht die Lions vor vielen Aufgaben, "die weder der Staat, die Kirchen noch andere Organisationen allein bewältigen können". Dazu zählen auch die bundesweiten Programme "Schule 2000" und "Lions-Quest", welche Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stärken sollen.
Diese Förderung möchte der Unternehmer der Burg- und der Freiherr-vom-Stein-Schule zugute kommen lassen: "Mit ein bisschen Geld in der Spendenkasse marschieren wir los." Der 69-jährige Peters hatte im Sommer das Amt des Gründungspräsidenten Thomas Pfennig übernommen.
Um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein, freuen sich die Eppsteiner Lions über jeden Kandidaten, der Mitglied werden möchte. Zu den 23 Mitgliedern der Gesellschaft zählen sich bis jetzt "unter anderem Banker, Apotheker, Journalisten und Hausfrauen", wie Sickenberger berichtet. mob
Wer mehr erfahren möchte, kann sich bei Klaus Peters unter der Rufnummer (0 61 98) 85 86 informieren. (mob)

Höchster Kreisblatt vom 31. Oktober 2011

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/main-taunus/lions-werden-fluegge_rmn01.c.9326688.de.html

 

Klaus Peters will mit dem Lions Club in Eppstein Profil zeigen 

Ein elitärer Treff für Insider soll der Eppsteiner Lions Club unter seiner Regie nicht werden. Seit Juni ist Klaus Peters neuer Lions Präsident in Eppstein und hat sich vorgenommen, neue Mitglieder anzusprechen und die Philosophie der Lions-Mitglieder umzusetzen: „Wir fragen nicht, was kann der Staat für uns tun, sondern was können wir für die Gemeinschaft tun“, sagt der 65-Jährige.
Er trat am 30. Juni überraschend die Nachfolge von Thomas Pfennig an, nachdem die designierte Nachfolgerin, Vize-Präsidentin Andrea Hielscher, um ein Jahr Aufschub gebeten hatte.
Traditionell bereiten sich die neuen Lions-Präsidenten ein Jahr lang als Vize auf das Amt vor. Peters, der im Frühjahr seinem Sohn Holger die Geschäftsführung seiner Firma für Anlagenbau übertragen hatte, stellte sich die neue Aufgabe gerade zum rechten Augenblick: „Ich bin zwar noch regelmäßig im Büro und kümmere mich um Kunden und Kalkulation, aber nicht mehr in verantwortlicher Position“, sagt Peters, der sich 1981 mit der Peters GmbH als Ausrüster für Kläranlagenbau selbstständig gemacht hat und dieses Jahr das 30-jährige Bestehen seines Unternehmens feiert. Der gebürtige Krifteler lebt seit 1974 in Vockenhausen. „Wir waren unter den ersten, die sich damals für Bauland am Vockenhäuser Hang interessierten“, erinnert er sich. Von Haus aus ist er eigentlich Kaufmann und arbeitete jahrelang im Vertrieb eines großen Kläranlagenherstellers. „Sich als Kaufmann mit einem technischen Betrieb selbstständig zu machen barg ein hohes Risiko“, erinnert er sich, „alle haben mir damals davon abgeraten, allen voran meine Frau.“
Die Bedenken seien durchaus verständlich gewesen, sagt Peters, schließlich war das Haus noch nicht abgezahlt und die Söhne Holger und Frank waren gerade mal sechs und vier Jahre alt.
Doch der Ein-Mann-Betrieb florierte. Zunächst arbeitete Peters als Zwischenhändler, der Materi-al und Monteure suchte. Das technische Knowhow brachte er sich als Autodidakt bei. Einen Ingenieur hat er erst viele Jahre später eingestellt. 1995 wurde der Betrieb erweitert.
In einer Produktionsstätte für maschinelle Ausrüstung in Aumenau bei Limburg stellt er Zubehör für Kläranlagen her. Gern erinnert er sich an den bislang größten Auftrag der Firma, ein Klärwerk für rund 1,5 Millionen Euro für die kroatische Hauptstadt Zagreb. Rund 1700 Kläranlagen habe seine Firma in den vergangenen 30 Jahren bestückt, sagt Peters. Ehefrau Helga habe als Buchhalterin im Büro mitgearbeitet, Sohn Holger stieg nach seiner Ausbildung zum Werbekaufmann mit ein. „Bei uns ging es manchmal zu wie bei den Hesselbachs“, erinnert er sich lachend an die legendäre Abendsendung der ARD in den 1960er Jahren.
IHH-Chef Siegmar Schmidt, Eppsteiner und Mitglied beim Lions Club Hofheim, initiierte den Eppsteiner Lions Club. Dessen Philosophie, so Peters, habe ihn von Anfang an fasziniert, obwohl er und seine Frau bereits Stifter bei der Bürgerstiftung und bei der Talkirchenstiftung sind. „Für mich ist es unverständlich, dass jemand in Eppstein wohnen kann, aber noch nicht einmal den Jahresbeitrag für die Eppsteiner Zeitung bezahlt, der wichtigsten Informationsquelle über den Ort“, sagt er. Aber bei den Lions, mit ihrem internationalen Netzwerk und den 50000 Mitgliedern allein in Deutschland, sieht er Gestaltungsmöglichkeiten, auch für Eppsteiner, die zwar in der Burgstadt wohnen, aber nicht in die sozialen Institutionen eingebunden sind.
Für Peters, dessen Vater jahrzehntelang in Kriftel in Vereinsleben und Politik tätig war, war es selbstverständlich, sich im Tennisclub Eppstein zu engagieren und in der Jugendabteilung der Sportfreunde Vockenhausen mitzuarbeiten, als seine Söhne dort Fußball spielten. Eine Zeitlang war er auch Erster Vorsitzender. Als Selbstständiger hatte er keine Zeit mehr dafür. Deshalb freue er sich umso mehr, so Peters, sich als Ruheständler für seine Stadt einzusetzen und vor allem weitere Eppsteiner zum Mitmachen zu motivieren.
„Wenn uns das gelingen soll, müssen wir Profil zeigen“, ist er überzeugt. Stände beim Weinfest des Gewerbevereins am 10. und 11. September seien wichtig, genauso die geplante Charterfeier Ende Oktober und die Weihnachtsmarktbude. Aber nach gut einem Jahr sei es Zeit, so Peters, dass die Lions ein konkretes Projekt unterstützen. Er schlägt den Multifunktionsplatz an der Comenius-Schule vor. Erste Gespräche mit der Schule und mit der Stadt haben schon stattgefunden.
Derzeit werde geklärt, ob die Anlage öffentlich zugänglich oder nur für die Schüler geöffnet sein soll. Doch das sei eine Frage, die letztlich der Träger einvernehmlich mit der Stadt entscheiden müsse. Aus Peters Sicht wäre der Multifunktionsplatz in Bremthal so oder so gut investiertes Geld, „schließlich würden viele Jungen und Mädchen der Grundschule und, bei einer eingeschränkten öffentlichen Nutzung, sicher auch der eine oder andere Verein davon profitieren“, ist Peters überzeugt. bpa

Eppsteiner Zeitung vom 7. September 2011

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=5058&q=archiv

 

TSG und Lions spenden 1300 Euro

Gleich zwei Spenden sind anlässlich des 150-jährigen Bestehens der TSG Eppstein für die Stiftung Leberecht des Kreisblatts herausgekommen, die sich seit mehr als 60 Jahren um geistig und körperlich behinderte Kinder kümmert. (...) Und auch der vor einem Jahr gegründete Eppsteiner Lions Club trägt den Gedanken mit, etwas für Menschen zu tun, denen es nicht so gut geht und die vielleicht auch nicht zu dem Fest kommen konnten. Sie haben für das Altstadtfest mit der TSG kooperiert und betrieben auf dem Altstadtfest einen Wein- und Sektstand. Dort haben die Lions 300 Euro für Leberecht eingenommen. Macht summa summarum: 1300 Euro für die Stiftung Leberecht. Die Spenden überreichten Dieter Hoffmann und Claus Hilles vom Festausschuss der TSG und Wolfgang Franke von der Eppsteiner Stadtwache gemeinsam mit Thomas Pfennig vom Lions Club im Festzelt.elle (elle)

Höchster Kreisblatt vom 3. Juni 2011

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/main-taunus/tsg-und-lions-spenden-1300-euro_rmn01.c.8961525.de.html

 

TSGE: Vorbereitungen auf Hochtouren 

Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag stellte der Festausschuss den aktuellen Stand der Vorbereitungen zum 150. Jubiläum der TSG vor. (...) Auch bei den helfenden Vereinen ist viel Arbeit angesagt: Die Stadtwache zimmert die Schilderhäuschen für den Einzug des „Pflasterzolls“, der Lions Club bastelt an seinem Weinstand. Strom und Wasser müssen organisiert sein, und auch die Übernachtungen der Händler beim Mittelaltermarkt wollen geplant sein, denn einige werden in ihren Fahrzeugen schlafen. (...)

Eppsteiner Zeitung vom 7. April 2011

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4782&q=archiv

 

Museum erforscht Orte der Herrschaft und des Glaubens

Monika Rohde-Reith blickt zufrieden auf ihr erstes Jahr als Stadtarchivarin und Museumsleiterin zurück (...) Eine große Unterstützung bei vielen Veranstaltungen waren die Ritter von Eppstein, die Burgschauspieler, die Stadtwache und, erstmals für die Bewirtung mit zuständig, der Lions Club. (...)

Eppsteiner Zeitung vom 9. Februar 2011

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4664&q=archiv

 

Markttreiben mit Weihnachtswerkstatt und Kinderkarussell 

Der Gewerbeverein Industrie, Handel und Handwerk (IHH) und die Stadt Eppstein laden am Wochenende zum Weihnachtsmarkt in die Altstadt ein. (...) Neben vielen bekannten Ständen von Vereinen und Gewerbetreibenden hat der IHH erstmals einen eigenen Stand, direkt neben einem zweiten Neuling, dem Lions-Club. Die zentrale Lage vor dem Verlagshaus der Eppsteiner Zeitung ist ideal als Treffpunkt für Mitglieder und Informationssuchende. „Es wäre schön, wenn wir möglichst viele unserer Mitglieder dort begrüßen könnten“, hofft IHH-Chef Siegmar Schmidt, denn schließlich sei der Weihnachtsmarkt eine ideale Plattform für zwanglose Gespräche mit Kunden. „Leider nutzen nur wenige IHH-Mitglieder diese Gelegenheit“, bedauert Schmidt.  (...)

Eppsteiner Zeitung vom 9. Dezember 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4588&q=archiv

 

Wolfgang Kaus: Ein Leben fürs Theater

Rund 40 Interessierte folgten der Einladung des Eppsteiner Lions Clubs und kamen ins Bürgerhaus zur Lesung mit Wolfgang Kaus, dem langjährigen Regisseur und Leiter des Frankfurter Volkstheaters. „Ein kleiner, aber feiner Kreis“, sagte er und legte los.
Über 90 Minuten unterhielt Kaus humorvoll mit Anekdoten und Geschichten aus seinen gerade erschienen Lebenserinnerungen „Mensche gibt’s, all sin se anners.“ Seine Motivation für die Memoiren: „Damit wandere ich durch mein Leben, so etwas ist wunderschön. Das sollte jeder machen.“
Und so erzählte Kaus über seine Kindheit und Schulzeit in Hofheim, den ersten öffentlichen Auftritt mit 13 Jahren und seine immer größer werdende Liebe für das Theater. Er verriet, dass er das erste Mal durch die Schauspielprüfung rasselte, weil er an diesem Tag nicht gründlich genug rasiert war. Wie er sich trotzdem nicht unterkriegen ließ, schließlich doch Schauspieler und Regisseur wurde und wie ihn die legendäre Liesel Christ 1971 für das Frakfurter Volkstheater gewann.
Am Ende gab es großen Beifall und Thomas Pfennig, Präsident des Lions Clubs, bedankte sich für den „humorvollen und unterhaltsamen Abend“ mit einer Flasche guten Rotweins und Pralinen.
Die Veranstaltung brachte 250 Euro, den Erlös reicht der Lions Club als Spende für MS-Kranke weiter. EZ

Eppsteiner Zeitung vom 25. November 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4555

 

Skibasar fürs Eppsteiner Binsenkörbchen 

Der Eppsteiner Lions Club ist zufrieden mit dem Ergebnis seines ersten Ski-Basars am vergangenen Samstag. Schon direkt nach der Öffnung um 10 Uhr im Rathaus I brachten einige Eppsteiner noch Wintersportartikel für den Basar vorbei.
Auch die ersten Kunden standen vor der Tür. Ralph und Bettina Kadolsky beispielsweise statteten ihre beiden Kinder Gregor und Luise mit Kinderskiern aus für den nächsten Winterausflug auf den großen Feldberg, Patrick Speck freute sich über eine neue Skibrille und Handschuhe.
Mit dem Erlös des Verkaufs unterstützt der Lions Club den evangelischen Kindergarten „Binsenkörbchen“. „Wir beginnen gerade, einen Grundstock für unsere sozialen Aufgaben zu schaffen“, sagt Thomas Pfennig, der Präsident des erst im Mai gegründeten Eppsteiner Lions Clubs. Zum Beispiel unterstützen die Eppsteiner den Nachbarclub in Hofheim, der einmal im Jahr eine Schifffahrt für MS-Kranke organisiert. Als nächstes richten sie am 17. November eine Lesung mit Wolfgang Kaus aus und schenken am vierten Advent in einem der Stände im Weihnachtsdorf unterhalb der Adventsfenster an der Burg Glühwein aus. Auch beim Weihnachtsmarkt sind die Lions vertreten: Mit Bauernbrot aus der Rhön und einer besonderen Glühweinrezeptur. Rotwein und Rezept holen Clubmitglieder direkt aus dem Rheingau. bpa

Eppsteiner Zeitung vom 4. November 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4519&q=archiv

 

Wolfgang Kaus liest aus seinen Lebenserinnerungen

Wolfgang Kaus, langjähriger Schauspieler, Regisseur und Intendant, trat viele Jahre mit dem Ensemble des Frankfurter Volkstheaters bei den Eppsteiner Burgfestspielen auf. Unter seiner Regie sahen die Eppsteiner von ihm ins Hessische übertragene Stücke von Shakespeare oder Molière, lachten über Stoltze und Zuckmayer.
Jetzt ist er wieder einmal zu Gast in Eppstein. Diesmal nicht auf die Burg, sondern als Autor und Rezitator im Bürgerhaus in der Rossertstraße. Er liest am Mittwoch, 17. November, um 19.30 Uhr aus seinen gerade erschienenen Erinnerungen „Mensche gibt’s, all sin se anners“. Der Titel seiner Memoiren ist für Kaus Programm. Kaus, gebürtiger Hofheimer, schuf gemeinsam mit Liesel Christ ein literarisches Volkstheater, an dem die Weltliteratur mit hessischem Zungenschlag und die hessische Literatur mit Weltläufigkeit verbunden wurde. Mit viel Humor lässt der 75-Jährige in seinem „Lebensbericht“ eine Frankfurter Epoche auferstehen.
Der Lions Club Eppstein organisiert die öffentliche Veranstaltung. Der Eintritt kostet 5 Euro. Kaus liest ohne Gage, den Erlös reicht der Lions Club komplett als Spende für MS-Kranke weiter.

Eppsteiner Zeitung vom 4. November 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4519

 

Goldenes Spätsommerwetter zum Weinfest in Vockenhausen

Bessere Bedingungen hätten die Eppsteiner nicht haben können für ihr Weinfest: Bei Sonnenschein und einigermaßen lauen Temperaturen am Samstagabend tummelten sich entlang der Hauptstraße, zwischen Bündelberg, Taunusstraße und Weingasse, die Besucher an den Ständen, schlenderten am verkaufsoffenen Sonntag durch die Geschäfte, kosteten Wein von Nahe, Bergstraße, aus Rheinhessen oder dem Rheingau und ließen sich Herzhaftes und süße Naschereien schmecken. (...) Der Lions Club brauchte an seinem Weinstand mehrere Anläufe, bis die ausdauerndsten Gäste wieder den Heimweg antraten. (…)
Bildunterschrift: IHH-Chef Siegmar Schmidt (r.), der am Wochenende am Stand des Eppsteiner Lions Club Wein ausschenkte, versorgte sich bei der Musikschule Eppstein-Rossert mit Kuchen. Geschäftsführerin Christine Bartsch, Lisa und Elvira Strahlendorf (v.l.) freute es. Immerhin hat die Musikschule im Lions Club einen engagierten Förderer gefunden. Ein Wirtschaftsprüfer aus den Reihen der Lions hilft dem Verein bei der Umsetzung des von der Stadt geforderten Finanz- und Marketingskonzepts.

Eppsteiner Zeitung vom 15. September 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4391

 

Der Untergang des Hauses Eppstein: vom Regen weggespült 

Es sollte ein historischer Erlebnisabend mit Geschichte zum Anfassen werden: Unter dem Motto „Heute noch Eppstein und nimmermehr“ sollte am Freitagabend des Aussterbens der Herren von Eppstein vor 475 Jahren gedacht werden. Doch statt eines denkwürdigen Ereignisses erlebten die rund 80 Besucher eine Wasserschlacht im Burghof. Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr fing es heftig an zu regnen. (...) Für den Lions-Club sollte es der erste öffentliche Auftritt sein. In der Hütte der Burgschauspieler verkauften Club-Mitglieder Sekt, Wein und Canapées. Birte Waas und ihr Mann Günter gehörten zu dem fleißigen halben Dutzend, das trotz des Wetters gut gelaunt ausschenkte: „Die Zuschauer nahmen’s gelassen“, hat sie beobachtet. „Am meisten taten mir die Schauspieler und die Referenten leid, die sich wochenlang auf diesen Abend vorbereitet hatten.“ (...)

Eppsteiner Zeitung vom 29. Juli 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4303&q=archiv

 

Ende der Eppsteiner Herren

Bürger spielen Szenen von Liebe, Macht und Untergang
Die Burgfestspiele gehen in dieser Woche zu Ende, aber in der malerischen Festspiel-Ruine wird schon wieder geprobt: „Heute Eppstein und nimmermehr!“ lautet der Titel eines Programms, das am Freitag, 23. Juli, 20 Uhr, auf der Festspielbühne geboten werden wird. Erinnert wird an den Tag, an dem vor 475 Jahren die Herrschaft der Herren von Eppstein zu Ende ging. (...) Bürgermeister Peter Reus wird das Publikum am Aufführungsabend auf der Burg begrüßen. Für Speis und Trank sorgen die Mitglieder der Stadtwache Eppstein und die des Lions Clubs.

Wiesbadener Kurier vom 17. Juli 2010

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/main-taunus/eppstein/9152200.htm

 

Glück, Leid, Macht und Untergang des Hauses Eppstein Burgschauspieler und Ritter auf der Festspielbühne

Die Vorbereitungen für die Erlebnisveranstaltung „Heute Eppstein und Nimmermehr!“ am 23. Juli laufen auf Hochtouren. Museumsleiterin Monika Rohde-Reith koordiniert Termine und Proben mit Rittern, Burgschauspielern und Vertretern aus einst eppsteinischer Herrschaft. Ihr Vorgänger Bertold Picard entwickelt derzeit Dialoge für die Spielszenen. Der Abend erzählt in bunten Bildern, kurzweiligen Schilderungen und lebendigen Szenen vom Glück, Leid, Macht und Untergang der Eppsteiner vor 475 Jahren. (...) Aus Hainhausen, Bad Homburg, Königstein und Oberursel reisen die Gäste an und berichten über die Spuren der Eppsteiner Herrscher in ihren Orten. „Historie, gut verpackt und erlebnisreich – so möchten wir die Bedeutung der Eppsteiner Herren vermitteln“, erzählt Rohde-Reith. Dazu bieten die Eppsteiner Stadtwache und der Lions Club Eppstein im Taunus Speis und Trank. (...)

frankfurtlive.com vom 7. Juli 2010

http://www.frankfurtlive.com/front_content.php?idcat=191&idart=43834

 

Eine Bootstour für MS-Kranke

Main-Taunus. Es gibt nach wie vor kein Heilmittel gegen diese Krankheit, die das gesamte Nervensystem befallen kann. Mediziner können den Verlauf der Multiplen Sklerose nur lindern. Die Lions-Clubs Vortaunus, Hofheim, Hattersheim-Kriftel, Kronberg, Sulzbach und Eppstein haben jetzt Menschen, die an der entzündlichen Nervenerkrankung leiden, zu einem Schiffsausflug eingeladen. Schönes Wetter und eine frische Brise – die Bedingungen waren geradezu ideal. Von Biebrich aus ging es morgens los, zunächst Richtung Mainz, später weiter in den Rheingau und bis nach Lorch. Unterwegs ließen sich die Teilnehmer Spargel und später Kaffee und Kuchen schmecken. Am Nachmittag legte das Schiff wieder in Biebrich an. Vortaunus-Lions-Präsident Dieter Schlatermund versprach, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine derartige Veranstaltung geben wird. hk

Höchster Kreisblatt vom 16. Juni 2010

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/eine-bootstour-fuer-mskranke_rmn01.c.7834443.de.html

 

Ein sportlicher Chef - Thomas Pfennig ist der erste Präsident des neuen Lions-Clubs

Die Gruppe möchte zuerst in der Burgstadt Fuß fassen und Präsenz zeigen. Als erstes Projekt hat sie die Unterstützung der Musikschule mit Fachwissen im Visier.

Eppstein. Er ist Triathlet, trainiert die Bambini-Fußballmannschaft der Sportfreunde Vockenhausen, hat drei Kinder im Alter von 11, 9 und 5 Jahren und arbeitet ganz «nebenbei» als Bankkaufmann für ein großes Frankfurter Kreditinstitut. Als ob er nicht schon ausgelastet genug wäre, hat Thomas Pfennig jetzt noch einen neuen Job übernommen. Seit gut einer Woche ist er der erste Präsident des nun gegründeten Lions Clubs (LC) in der Burgstadt. Ihm zur Seite stehen im Vorstand die Erste Vizepräsidentin Andrea Hielscher, Carsten Lehmann (Zweiter Vizepräsident), Sekretär Frank Gräsner und Schatzmeister Ralf Herrmann.
Teilweise wechselt die Spitze der Lions jährlich, Thomas Pfennig und sein Team wollen aber vorerst bis 2012 im Amt bleiben, damit der Club aus den Kinderschuhen wachsen kann. «Ich halte es für ein sehr wichtiges Ziel, den Lions Club erst einmal zu etablieren, Präsenz zu zeigen und als angesehenen Verein in der Stadt Eppstein und in der Region zu etablieren», sagt der 42-Jährige und stellt seine Amtszeit unter das Motto «Miteinander Werte schaffen». Auch wenn die derzeit 24 Mitglieder, darunter 7 Frauen, «als Club zusammenwachsen» müssen, nennt Pfennig schon ein erstes wichtiges Projekt der Gruppe: Ziel ist es, die Musikschule Eppstein-Rossert tatkräftig zu unterstützen – weniger durch finanzielle Mittel, dafür mehr über eine Art der Betreuung.
«Wir werden ihr durch professionelle Unterstützung in Form von Beratung zur Seite stehen. Unser Bestreben in den vergangenen Monaten hat bereits viele Entscheidungsträger in der Stadt aufhorchen lassen und den Ball ins Rollen gebracht», berichtet der Präsident. Da bei den Lions viele Mitglieder Kinder haben, die bei der Musikschule sind, «kriegen wir mit, dass es dort eine Misere gibt», weiß Pfennig. Mit der Hilfe durch die Lions möchte der Club auch öffentlichkeitswirksam für die Einrichtung werben und damit die Kommune möglicherweise «zum Umdenken zu bewegen».
Weltweites Netz
Außerdem will die Gruppe künftig in der Stadt verstärkt Präsenz zeigen – etwa mit einem Stand beim Weihnachtsmarkt oder am 23. Juli beim Präsentationstag zum Aussterben der Herren von Eppstein. Der Name «Lions Club» biete «bei vielen Gelegenheiten die Chance, den Fuß in die Tür zu kriegen», hofft Pfennig auf Unterstützung in der Burgstadt. Dabei legt der Club seinen Schwerpunkt bei der Hilfe schon auf Eppstein, könnte sich aber auch vorstellen, für die vielen weltweiten sozialen Vorhaben der Lions zu sammeln.
Dass Thomas Pfennig in erster Reihe bei der Gruppe – die übrigens Wert darauf legt, dass sie kein eingetragener Verein ist – mitmacht, hat er einem Gespräch über den Gartenzaun zu verdanken. Denn sein Nachbar Siegmar Schmidt, zugleich Vorsitzender des Eppsteiner Gewerbevereins, ist schon seit mehr als 20 Jahren Mitglied im Lions Club Hofheim. Dort wurde darüber gesprochen, dass in der Region Eppstein noch ein «weißer Fleck auf der Landkarte» sei, erinnert sich Pfennig.
Also stellte sich Schmidt als sogenannter «Guiding Lion» an die Spitze der Initiative in der Burgstadt und fand schnell einige Interessenten. Zudem sind die Hofheimer der Patenklub des neuen «Babys» in der Familie.
Ein paar mehr Mitglieder könnten es durchaus sein, gerne auch Damen. In Gesprächen werde dann entschieden, ob der Interessent zum Club passt, erläutert Pfennig das besondere Aufnahmezeremoniell. Dass die Lions eher eine elitäre Gruppierung sind, habe er früher selbst gedacht, gibt Pfennig zu. Doch inzwischen wurde er eines Besseren belehrt. Vor allem komme es darauf, als Mitglied Engagement zu zeigen. Und genau das hat den Eppsteiner gereizt – auch wenn er bereits vielbeschäftigt ist. wein

Höchster Kreisblatt vom 20. Mai 2010

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/ein-sportlicher-chef_rmn01.c.7710303.de.html

 

Glocke und Wimpel für den Präsidenten des neuen Lions Clubs 

Zur Gründungsfeier des Eppsteiner Lions Clubs in der vorigen Woche lud der designierte Vorstand der neuen Eppsteiner Organisation zusammen mit dem Hofheimer Lions-Mitglied Siegmar Schmidt in die Kemenate der Burg. Neben District Governor Jens Schulz waren auch Vertreter des Patenclubs aus Hofheim zu Gast. Schmidt hatte als Guiding Lion in einem Dreivierteljahr den Eppsteiner Lions Club aufgebaut: „Es war mehr Arbeit als ich dachte“, erinnert sich der ehemalige Hofheimer, der schon seit zwölf in Eppstein lebt und seit zwei Jahren als Vorsitzender die Geschicke des Vereins Industrie Handel Handwerk lenkt.
 
Er habe eine Eppsteinerin geheiratet und fühle sich inzwischen längst selbst als Eppsteiner, verriet der Touristik-Fachmann in seiner kurzen Ansprache. Deshalb sei es ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Burgstadt als bisher Lions-freier weißer Fleck auf der Landkarte „etwas farbiger gestaltet“ werde. In den vergangenen Monaten sprach der Mittsechziger unzählige Eppsteiner Bürger und Bürgerinnen in Geschäften, auf Veranstaltungen und auf der Straße an, warb unermüdlich für die Gründung des neuen Clubs und fand schließlich 24 Gründungsmitglieder: Ärzte, Architekten, Apotheker, Bankangestellte, Immobilienmakler, Journalisten und, als Vertreter der Stadt, den Ersten Stadtrat Alexander Simon – „die Vielfalt der Berufe soll auch ein Spiegel der Gesellschaft sein“, betonte Schmidt.
„Eine starke Leistung in dieser kurzen Zeit“, lobte Dr. Wolfgang Schütz, der Präsident von Schmidts Heimat-Club Hofheim. District Governor Dr. Jens Schulz, der die Gründungsversammlung leitete, nannte Schmidt schmunzelnd „die Mutter des Vereins“ und zeichnete ihn zum Dank mit der Leadership Medaille aus.
In den nächsten Monaten begleitet Schmidt den neuen Vorstand in die Selbstständigkeit. Der erste Schritt war beim Gründungsfest die Wahl des Vorstands: Die Mitglieder wählten einstimmig Thomas Pfennig zum Präsidenten.
Wie es Usus ist, überreichte ihm der Präsident des Patenclubs eine Messing-Glocke, die ihm bei den Sitzungen Gehör verschaffen soll, und den Club-Wimpel. Andrea Hielscher wurde Erste Vizepräsidentin. Der Zweite Vizepräsident, Carsten Lehmann, wurde in Abwesenheit gewählt. Sekretär Frank Gräsner und Schatzmeister Ralf Herrmann nahmen die Wahl persönlich an.
Eppstein sei der 122. Club in seinem fast ganz Hessen umfassenden District, freute sich Schulz. In seiner Ansprache zur Gründung des neuen Clubs legte er den neuen Lions-Mitgliedern den ethischen Grundsatz von Lions International ans Herz: „We serve“ – wir dienen, heißt es in den Statuten der weltweit agierenden Service-Organisation. Neben der Selbstverpflichtung, anderen zu helfen, zähle dazu auch die Freundschaft zwischen den Clubmitgliedern, betonte Schulz. Sie soll in regelmäßigen Clubabenden und gemeinsamen Aktivitäten gepflegt und vertieft werden. „Das kostet Mühe, aber es lohnt sich“, gab er dem neuen Club-Vorstand mit auf den Weg. Der frisch gewählte Eppsteiner Lions-Präsident Thomas Pfennig berichtete über Ziele und Pläne des neuen Clubs: Wichtig sei es „Präsenz zu zeigen und den Verein im gesellschaftlichen Leben der Stadt zu verankern – und dort zu helfen, wo die Not am größten ist“.
Bis Mitte Juni sollen erste konkrete Maßnahmen formuliert werden. Pfennig verriet aber schon, dass die professionelle Beratung der Musikschule ein wichtiger Schwerpunkt des neuen Clubs sei. Auch wolle man bei der Suche nach geeigneten Räumen behilflich sein. Außerdem sind kulturelle Veranstaltungen im Laufe des Jahres geplant: Die Charterfeier am 21. August im Bürgerhaus mit allen benachbarten Clubs und die Beteiligung beim Weihnachtsmarkt. Den Eppsteiner Schulen will der neue Club die Teilnahme an „Lions Quest“ anbieten, dem Jugendförderprogramm von Lions International. Bpa

Eppsteiner Zeitung vom 19. Mai 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4169&q=archiv

 

Lions-Club in Eppstein in Gründung 

Wie in Hofheim, Kelkheim, Kriftel oder Kronberg soll nun auch in Eppstein ein Lions Club gegründet werden. Siegmar Schmidt, Mitglied im Hofheimer Club, hat seit Monaten viel telefoniert und Kontakte geknüpft: 15 Eppsteiner gewann er, sich unter dem Lions-Motto „we serve“, auf Deutsch „wir dienen“, zusammenzuschließen.Im künftigen Vorstand der Eppsteiner Lions übernimmt Thomas Pfennig das Amt des Präsidenten, Andrea Hielscher ist die Vize-Präsidentin, Klaus Peters der Sekretär und Ralf Herrmann der Schatzmeister. Die Pressearbeit übernimmt Ulrika Sickenberger.Der erste Lions Club wurde vor über 90 Jahren in Amerika gegründet. Inzwischen gibt es weltweit 45000 Clubs, rund 1400 davon sind in Deutschland. Sie haben über 47000 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, zu helfen, wo immer dies nötig ist – sei es bei internationalen Naturkatastrophen, beim Umweltschutz oder bei regionalen Bildungsprojekten. Besonders liegen den Lions die Probleme bedürftiger Menschen in der eigenen Gemeinde am Herzen.Wer Lust hat mitzumachen, meldet sich bei Siegmar Schmidt, Telefon 80 44oder 0171-4555 173.

Eppsteiner Zeitung vom 25.März 2010

http://www.eppsteiner-zeitung.de/aktuell/index.php?newsid=4059&q=archiv

_