Über den Dächern von Nürnberg-der LC Nürnberg-Philipp Melanchthon ist 63. Club im Distrikt 111-BN

    Autor: Jutta Künast-Ilg      Sa, 23. Jun. 2018

Gründungsmitglieder des LC Nürnberg-Philipp Melanchthon. Foto: privat

Zur Begrüßung wurde ein Cocktail in Lions-Farben gereicht und natürlich war die Tischdekoration dem angepasst.
Nach einem sehr leckeren Grillbuffet hieß die Gründungspräsidentin Gabriele Stauß alle Anwesenden herzlich willkommen. Sie freute sich mit ihren neuen Club-Mitgliedern über das Kommen von Distrikt-Governor Markus Kießling, der beiden Guiding-Lions Past-Distrikt-Governor Gerhard Distler und Past-Distrikt-Governor Jutta Künast-Ilg sowie über Vize-Präsident Tim Hanneforth, der in der Funktion als Vertreter des Patenclubs Zirndorf-Frankonia anwesend war. 
Die Gründungspräsidentin beschrieb anschaulich den Club-Namenspatron Philipp Melanchthon, der eigentlich Philipp „Schwarzerd“ hieß. Er ist unser großes Vorbild. 
Er hat den heutigen Typus des Gymnasiums ins Leben gerufen und war sehr auf die Jugend bedacht. Melanchthon plädierte für die Charakter- und Gewissensbildung und meinte, dass das höchste aller Güter die Kenntnis der Wissenschaft sei. Ohne sie werde er Mensch zum wilden Tier. Die Unterrichtung der Jugend diene dem Willen Gottes. Ohne Bildung und ohne Unterricht hat das Gemeinwohl keinerlei Zukunft. Was damals galt ist auch heute noch relevant. Vor allem für die Jugendförderung und für Inklusion möchte sich der Club künftig engagieren.
PDG Gerhard Distler, der wenige Tage vor der Charterfeier in Wittenberg die Statuen und Grablegen von Melanchthon und seinem Freund Luther besuchte, meinte in seiner Rede: „Melanchthon war ein hoch intelligenter und kluger Mann, der wichtigste Reformator neben Luther. Lions Clubs können auch richtungsweisend sein, haben Reformcharakter.“ 1,4 Millionen Lions helfen jährlich 200 Millionen Menschen auf der gesamten Welt. Die neue internationale Präsidentin sagt: „Ein Löwe zu sein ist eine einzigartige Erfahrung und eine unglaubliche Ehre.“ Sie hat Recht. Ein Lion hat auch Pflichten. Dazu gehört eine gewisse Präsenzpflicht. Nur die Nadel zu tragen und damit zu zeigen, ich bin privilegiert, ich bin in einem Serviceclub, in den man eingeladen wird, ist zu wenig. Die Grundhaltung, Hände reichen und Wertschätzung leben, soll uns bei unserer Arbeit begleiten. Unterstützen wir uns gegenseitig, wo immer notwendig. Schließlich leben wir nach dem Motto: We Serve!
„Bei einer Club-Gründung geht es zu wie bei einer Familiengründung“, mit diesen Worten ließ PDG Jutta Künast-Ilg die Zeit vom ersten Gründungsgedanken bis zur heutigen Charterfeier Revue passieren. Die Charterfeier komme der Taufe gleich, ist hier die offizielle Aufnahme in die Gemeinschaft der internationalen Lions-Familie. Zur Taufe bringt man ein Taufgeschenk mit. Der Stiftungslöwe soll die Mitglieder erinnern, was uns Lions kennzeichnet: frei nach unseren ethischen Grundsätzen mit Freunden uneigennützig für soziale Dienste am Nächsten, für Völkerverständigung, für Umwelt und Kultur engagiert, mit dem Ziel, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten, wo Hilfe gebraucht wird, sei es national oder international. „Carpe diem - tue Gutes“ hieß ihr Governor-Motto: ein Motto, das sie dem neuen Club ans Herz legt.
Bevor Distrikt-Governor Markus Kießling jedem Mitglied feierlich das Aufnahmeritual vollzog, gab er einen kurzen Abriss über unsere Organisation, wer Melvin Jones war, welche Programme und Projekte Lions International verfolgt und welche sozialen Themen momentan Vorrang haben.
Neben sozialen Zielen fördern Lions auch kulturelle Projekte und setzen sich für Völkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein. Unser mittelfristiges Ziel ist es, als Botschafter der Menschlichkeit diese Hilfe auf 200 Millionen Menschen auszuweiten, da die Hilfsbedürftigkeit leider stetig zunimmt. Das wird uns jedoch nur gelingen, wenn wir national wie international wachsen. Und das kann nur funktionieren, indem wir neue Mitglieder in bestehende Clubs aufnehmen und neue Clubs mit neuen engagierten Mitgliedern gründen.
Ohne „Code of Ethics“ funktioniert kein gesunder Lions Club. Die Lions Clubs vor Ort sind das Herzstück der Internationalen Lions-Organisation. Als Governor wünsche er allen, dass aus den Mitgliedern des Lions Clubs Nürnberg-Philipp Melanchton ein Freundeskreis werde.
Um dem Club den Start finanziell etwas zu erleichtern, übergab der Distrikt-Governor der Präsidentin einen symbolischen Scheck des Distrikts Bayern-Nord. Die Überreichung der Mitgliedschaftsurkunden und des „Centennial Lions-Pin“ war das Highlight für die 25 neuen Mitglieder im Club!
Alle Formalien sind erledigt, die Aufnahme ist vollzogen, jetzt kam dem Vertreter des Patenclubs die Aufgabe zu, zu gratulieren und die Mitglieder auf die Pflichten, Aufgaben in einem Clubleben einzustimmen. Mit humorvollen Worten weihte Vize-Präsident Tim Henneforth die Anwesenden in das turbulente Leben in einem Club ein. 
Als Pate steht der Club Zirndorf-Franconia gern mit Rat und Tat zur Seite. Vielleicht lassen sich gemeinsame Activitys und gegenseitige Club-Besuche arrangieren. Mit einem Gongschlag beginnt der Clubabend, mit einem Gongschlag wird der offizielle Teil beendet und das gemütliche Beisammensein unter Freunden kann beginnen. Die Lions-Glocke ist das Patengeschenk. Die frischgebackene Präsidentin schritt zur ersten Amtshandlung. Mit einem Glockenschlag beendete sie den offiziellen Charterakt. Eine leckere Chartertorte, ein gutes Glas Wein und gemütliches Beisammensein rundeten den Abend ab und ließen ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. 
 

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder, die nicht zwingend mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen muss.

Online gestellt von: Armin Joachim Gaul
Letzte Änderung: Di, 3. Sep. 2019 08:19

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