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Die Stiftung der Deutschen Lions garantiert langfristige Hilfe

Haiti-Soforthilfe - was kommt danach?

Die Not der Menschen in Haiti ist groß und die Welle der spontanen Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Die UNO, viele Nationen und Hilfsorganisationen haben Helfer und Hilfsgüter ins Land gebracht, Spender aus aller Welt Millionen gesammelt. Allein der Spendenaufruf des Hilfswerks der Deutschen Lions hat innerhalb weniger Tage mehr als 300.000 Euro erbracht.

Alles dies ist dringend notwendig, gut und richtig. Aber was kommt danach? Was kommt in ein paar Wochen, wenn die Kamerateams der Fernsehstationen längst von den nächsten Katastrophenschauplätzen berichten? Was kommt in ein paar Monaten, wenn die zahlreichen freiwilligen Helfer wieder zu Hause sind? 
Viele Folgen des Erdbebens sind langdauernd, der nötige Wiederaufbau von Infrastruktur, Schulen, Wohngebäuden und privaten Existenzen wird Jahre dauern. Aber große Schlagzeilen gibt es dann schon lange nicht mehr und offene Geldbeutel auch nicht. Woher kann dann noch Hilfe kommen? Aus Quellen, die nicht nur sprudeln, wenn ergreifende Bilder spontane Spendenbereitschaft wecken. Aus Quellen, die beständig sind, weil weitsichtige Menschen bedacht haben, dass oft auch nachhaltige Unterstützung nötig ist. Aus Quellen wie der Stiftung der Deutschen Lions (SDL). 
Natürlich wird unsere noch sehr junge und kleine Stiftung die Probleme Haitis nicht lösen, sondern allenfalls einzelne Projekte fördern können, dies aber mit Ausdauer und jenseits der Tagesaktualität. Zu denken ist selbstverständlich auch nicht nur an solche Großkatastrophen, sondern an viele andere Förderzwecke, vor allem auch im eigenen Lande, die nachhaltiges Engagement erfordern. Nötig ist dazu vor allem eines: Kapital! 

Unsere Stiftung steht nicht im Wettbewerb mit dem Hilfswerk der Deutschen Lions oder den Hilfswerken und Fördervereinen der Lions-Clubs. Die sind bestens in der Lage, Spenden zu sammeln und dieses Geld schnell dort einzusetzen, wo es akut benötigt wird. Schnell muss das aber auch gehen, denn aus steuerlichen Gründen müssen diese Einrichtungen ihre Spendeneinnahmen zeitnah verwenden und dürfen keine Vermögensmassen ansammeln. Die SDL dagegen funktioniert ganz anders. Sie sammelt Kapital und darf dieses gar nicht antasten. Doch dieses Kapital generiert Erträge, die dauerhaft zur Verfügung stehen, um Gutes zu tun, auch wenn gerade keine Spenden fließen. 

Viele Lions haben als Gründungsstifter zum Startkapital der Stiftung beigetragen. In den nächsten Jahren kommt es nun darauf an, Zustiftungen zu gewinnen, damit das Stiftungskapital in Größenordnungen hineinwächst, die bedeutende Leistungen erst möglich machen.

Jeder kann dazu beitragen, das Vermögen der Stiftung der Deutschen Lions zu mehren. Gern laden wir wohlhabende Menschen und Unternehmen dazu ein, schon zu ihren Lebzeiten nach ihren Möglichkeiten zuzustiften. Aber so wie die Hilfen der Stiftung nachhaltig und langfristig sein sollen, kann jeder schon heute für die Zeit vorsorgen, da er und seine Nahestehenden sein Vermögen oder Teile davon nicht mehr benötigen. Wir wünschen jedem noch ein langes Leben bei guter Gesundheit. Was danach mit dem Geld geschieht, sollte man aber rechtzeitig überlegen und in einer formgerechten Verfügung festlegen. Den Teil, den das Finanzamt bekommt, kann man mit einer Zustiftung – übrigens auch schon zu Lebzeiten – auf jeden Fall deutlich verringern. Und noch in ferner Zukunft werden hilfsbedürftige Mitmenschen die Früchte des Großmuts und der Weitsicht eines Gönners genießen dürfen.

Detlef Erlenbruch


Kontakt:

www.lions-stiftung.de.
Für eine streng vertrauliche Kontaktaufnahme und Beratung stehen die SDL-Stiftungsratsmitglieder jederzeit gerne zur Verfügung:

Dr. Wolf-Rüdiger-Reinicke, Vorsitzender des Stiftungsrates, Telefon: privat 0511/576681; dienstlich 0511/815071/72; E-Mail: reinicke@industrieclub-hannover.de

Detlef Erlenbruch, Vorsitzender des Vorstandes, Telefon: 0202/420829; E-Mail: detlef@erlenbruch.com