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Interkulturelle Angelegenheiten, Integration, Migration

Gabriele Meier-Darimont (KIM), Tel. 0611 8173238, g.meier-darimont@web.de

Über die Integration zugewanderter Menschen wird bei den Lions lebhaft und teilweise sehr kontrovers diskutiert. Dies wurde in den Integrationsworkshops der Distrikt-Versammlungen Süd und Nord deutlich. Deutlich wurde dabei auch, dass Integration im Kern eine Bildungsfrage ist und – weil Integration ein Thema ist, das alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche berührt – dass es ein wichtiges Thema für die Lions ist. Eine Reihe von guten und bewährten Projekten, die die Integration vor allem von Kindern und Jugendlichen unterstützen, beispielsweise zur frühen Sprachförderung, im Bereich Ausbildung oder zur Elternbildung, werden schon umgesetzt. Darüber hinaus gibt es bei den Lions viele Ideen und Vorschläge, um diese Ansätze aufzunehmen und zu intensivieren. Dies sind vor allem folgende Bereiche, die auch in den Workshops herausgearbeitet wurden:

  • Bildung, z. B. durch Nachhilfe oder Sprachförderung,
  • Sprache, z. B. durch Sprachförderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene oder durch Vorlesewettbewerbe,
  • Elternarbeit, z. B. durch Kulturtage an Schulen, Unterstützung von Stadtteilmüttern und Bildungslotsen oder durch Kompetenzkurse für Eltern,
  • Übergänge, z. B. von der Grundschule zur weiterführenden Schule, als Hilfe bei Bewerbungen oder bei der Ausbildungsplatzsuche,
  • Ehrgeiz, z. B. durch Schaffen von Identifikationsfiguren, Engagement in Sportvereinen oder Begabtenförderung,
  • Lions-Organisation, z. B. durch Patenschaften, die gezielte Aufnahme von Migrantinnen und Migranten, Stärkung der eigenen interkulturellen Kompetenz, Sensibilität im Umgang mit dem Thema Migration, Activity-Pool im Internet oder Ausbau von Netzwerken/Kontakten zu Migrantinnen und Migranten.

Es gibt also eine Reihe von guten und kreativen Möglichkeiten, die die Lions Clubs zum Teil schon engagiert umsetzen und bei denen es sich lohnt, sie weiter
zu verbreiten.