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Integration

Auf dieser Seite werden Informationen zur Integration, zu Integrations-Activities und beispielhafte Integrationsprojekte eingestellt  – zur Information und Anregung. Wir freuen uns, wenn Sie weitere Ideen und Projekte zur Integration, in denen Sie sich engagieren, zur Veröffentlichung vorschlagen würden.
Kontakt: g.meier-darimont@web.de

KIM Gabriele Meier-Darimont

Projektlandschaftskarte Flüchtlingshilfe des MD 111

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Integration durch Nähe -Kennenlern-Programm in Frankfurt am Main

KIM Gabriele Meier-Darimont gibt bekannt 3. Sonder-Newsletter ist fertig

Koordinatoren für Integration in den hessischen Städten und Landkreisen

Liebe Lionsfreundinnen und Lionsfreunde,

in den hessischen Städten und Landkreisen sind im Bereich der Integration eine Reihe von Koordinatoren aktiv, die vom Land gefördert werden. Sie haben die Aufgabe, regionale Integrationsmanagements zu etablieren und sind in meinen Augen auch wichtige Ansprechpartner für NGO´s, die sich in Integrationsprojekten und der Flüchtlingsarbeit engagieren.

Anbei finden Sie eine aktuelle Liste mit den regionalen Integrationskoordinatoren, verbunden mit der Bitte, sie anzusprechen und zu nutzen.

Herzlichst,

Ihre Gabriele Meier-Darimont, Kabinettsbeauftragte für Integration und Migration Lions International 111 MN

die Preisträger wurden geehrt Integrationspreis 111 MN 2016/2017

Mit dem Integrationspreis wurden am 25. März 2017 auf der Distriktversammlung in Oberursel besonders vorbildliche Projekte und Activities ausgezeichnet. Distrikt-Governor Werner Laudenberger und KIM Gabriele Meier-Darimont übergaben die Preise an den LC Schlüchtern-Bergwinkel, den LC Neu-Isenburg und die LC Bad Homburg Hessenpark und Bad Homburg Weißer Turm.

Den Bericht zu den ausgezeichneten Projekten können Sie bitte dem nachfolgenden Link entnehmen. Der Text stammt von KIM Gabriele Meier-Darimont, die Bilder sind von PDG Reinhold Hocke.

Bewerbungsfrist 28. Februar 2017 Integrationspreis 2016/2017 des Distrikts 111 MN

3. Sonder-Newsletter zur Integration wird aufgelegt

KIM Gabriele Meier-Darimont möchte einen 3. Sonder-Newsletter auflegen und über die Distrikt-Medien herausgeben. Ihr Club möchte sich beteiligen und seine Activitys präsentieren ?, dann folgen Sie den Schritten in den nachstehenden Downloads.  

MN Fonds für Umwelt- und Jugendprojekte Zuschüsse aus dem MN-Flüchtlingshilfefonds 2016-2017

Distrikt Governor Werner Laudenberger lädt all Clubs im Distrikt 111 MN zur Teilnahme an der Vergabe von Zuschüssen aus dem MN-Flüchtlingshilfefonds für Projekte der Umwelt- uind Jugendarbeit ein.

"Liebe Lions,

ich freue mich sehr, dass unser Distrikt im Lionsjahr 2016/2017 einen Betrag von je 15.000 € für die Durchführung von Umwelt- und Jugendprojekten zur Verfügung stellt. Mit dem Fonds von insgesamt 30.000 € wollen wir zwei Centennial-Schwerpunkte aufgreifen und gesellschaftlich wichtige Themen wie z.B. Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher, Integration und die Flüchtlingsarbeit voranbringen.

Der Distrikt 111 MN schafft damit einen Fonds, um die Clubs bei ihren Activitys, die sich diesen Schwerpunkten widmen, vor Ort zu unterstützen. Der finanzielle Eigenanteil bei der Durchführung dieser Activitys kann bis zu einem Beitrag von 1.000 € pro Projekt erhöht werden, wobei die Eigenmittel des beantragenden Clubs in etwa auf der  gleichen Höhe liegen sollten. Beteiligen sich mehrere Lions Clubs an der Activity, so kann der Förderbetrag verdoppelt werden. Gefragt sind Projekte, bei denen insbesondere die Kriterien Hilfe zur Selbsthilfe, Nachhaltigkeit und das persönliche Engagement der Lions deutlich wird.

Die Einzelheiten zum Procedere des Verfahrens entnehmen Sie bitte dem Antragsformular und dem Infoblatt zur Beantragung eines Zuschusses. Beides steht zum Download auf der Homepage unseres Distrikts unter www.111mn.de .

Zudem ist es mir ein besonderes Anliegen, auf den Lions-Integrationspreis unseres Distrikts hinzuweisen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben wird. Mit einem Preisgeld von insgesamt 2.500 € wollen wir Impulse geben und das Engagement der Clubs würdigen, die sich um die Integration zugewanderter Menschen verdient gemacht haben. Die Ausschreibung ist ebenfalls auf der Homepage, auf der Unterseite Projekte, zu finden.

Ich freue mich auf Ihre Bewerbungen.

Herzliche Grüße,

Ihr Werner Laudenberger, DG  "

 

Hanauer Anzeiger vom 13.8.2016 berichtet über den LC Hanau Brüder Grimm Unterstützung für jugendliche Flüchtlinge

für die bessere Lesbarkeit bitte den Artikel anklicken.

der Distrikt hilft seinen Clubs bei der Finanzierung ihrer Flüchtlingsprojekte Flüchtlingsfonds des Distrikts 111 MN

Die Integration der vielen Flüchtlinge ist derzeit die größte gesellschaftliche Herausforderung. Auch die Lions-Organisation stellt sich dieser Herausforderung, und auch der Distrkt 111 MN hat sehr früh reagiert. .....

Den Bericht zum Projekt des Distrikts von KPR Dr. Hoiko de Pay über Inhalte und Beteiligungen der Clubs können Sie dem nachfolgenden Link entnehmen.

Die Bilder hat KIT Gert Wenderoth bei der Arbeit des LC Homberg (Efze) gemacht.

Der gesamte Artikel mit Bildern ist in der Mai-Ausgabe des LION erschienen. 

beispielhafte Projekte mit ganzheitlichem Ansatz ausgewählt Integrationspreis 2015/2016 des Distrikts 111 MN

Preisträger waren besonders beispielhafte Projekte, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, nachhaltig angelegt sind, zur Sensibilisierung bei den Zuwanderern und bei der Aufnahmegesellschaft beitragen, in denen sich Lions persönlich engagieren und die Hilfe zur Selbsthilfe geben, d.h. in die sich Migranten selbst einbringen können.

 

1. Preis in Höhe von 1.200 €:

    Projekt "Together-Frankfurt"

   LC Frankfurt Museumsufer als Initiator, gemeinsam mit LC Frankfurt Oberforsthaus, LC Frankfurt Palmengarten, LC Frankfurt Römer

 

2. Preis in Höhe von 800 €:

   Projekt "Lions Flüchtlingshilfe Wiesbaden - Initiative ergreifen, Veränderungen anstoßen"

   LC Wiesbaden An-den-Quellen, Wiesbaden Kochbrunnen und Wiesbaden Oranien

 

3. Preis:

   "Boxcamp Gallus"

   LC Frankfurt Eschenheimer Turm

 

Erläuterungen zu Projekten können Sie dem nachfolgenden LINK entnehmen.

Den Artikel hat KIM Gabriele Meier-Darimont verfasst  

Initiative ergreifen, Veränderungen anstoßen Lions Flüchtlingshilfe Wiesbaden

Am 16. April 2016 war es soweit: 14 Flüchtlinge der Lions Flüchtlingshilfe Wiesbaden erhielten ihre Sprachkurs-Zertifikate mit dem Level B2.

Mit der Finanzierung und Begleitung von Deutsch-Sprachkursen haben die Mitglieder der Wiesbadener Lions Clubs "An den Quellen", "Kochbrunnen" und "Oranien" eine nachhaltige Flüchtlingshilfe betrieben. ..... 

den gesamten Artikel lesen Sie bitte im nachstehenden Link, vielen Dank.

Integrationspreis 2015/2016 des Distrikts 111 MN

Erstmals in diesem Lions-Jahr schreibt der Distrikt 111 MN einen Integrationspreis aus. Der Integrationspreis will Impulse für ein Engagement im Bereich Integration geben und das Engagement der Lions-Clubs würdigen, die sich um die Integration zugewanderter Menschen - gleich welcher Herkunft, Sprache oder kulturellen Prägung - verdient gemacht haben.

Ausschreibungstext und Bewerbungsformular können über die nachstehenden Downloads heruntergeladen werden.

Ihre Gabriele Meier-Darimont, KIM

 

Faltblatt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration Gemeinschaft gestalten - Willkommenskultur in Hessen

das Faltblatt "Willkommenskultur in Hessen" des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration können Sie im nachfolgenden Download öffnen. Fragen hierzu beantwortet die Distrikt-Beauftragte für Migration und Integration LF Gabriele Meier-Darimont.

Gedanken des MD zur "neuen Völkerwanderung"

Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse ERFOLG IN FRANKFURT

Der Lions Club Frankfurt Museumsufer gibt zum Wettbewerb "Erfolg in Frankfurt -die 4." in den nachfolgenden Downloads die Ausschreibung als Plakat und mit QR-Code bekannt. Außerdem zu finden im web unter www.erfolg-in-frankfurt.de und auf Facebook "Erfolg in Frankfurt".

Die Distrikt-Integrationsbeauftragte Gabriele Meier-Darimont und Kabinettsmitglied und Clubbeauftragter Hansjörgen Kuhn würden sich über eine große Beteiligung sehr freuen.  

LC Schwalmstadt hat die Gewinner des Lions-Ideenwettbewerbs bekannt gegeben Vier Integrationsprojekte wurden mit insgesamt 5000 € gefördert

"Immer mehr Menschen aus anderen Kulturen leben in unserer Gesellschaft und müssen integriert werden." Mit diesen Worten eröffnete Lions-Präsident Bernd Gliemann die Prämierung der Gewinner des Lions-Ideenwettbewerbs zum Thema Migration und Integration. Integration sei im Kern eine Bildungsfrage, so Gliemann. Migrantenkinder schnitten in Bildungseinrichtungen häufig schlechter ab als Kinder aus Familien, die seit vielen Generationen hier lebten, und verließen die Schule häufiger ohne Abschluß. Fehlende Integration verschaffe ihnen schlechtere Startchancen.

Der Lions-Club Schwalmstadt möchte bei der Bewältigung dieser Herausforderung helfen und hat einen Wettbewerb initiiert, der Schulen, Kindergärten und Vereine bei ihren Integrationsbemühungen unterstützen soll. ..........

bitte weiterlesen im folgenden DOWNLOAD, vielen Dank.

Arasch Charifi vom LC Hofheim am Taunus stellt sich Fragen Integrationsbeauftragte Gabriele Meier-Darimont im Interview

1. Sie sind als Sohn iranischer Eltern in Gießen geboren und aufgewachsen. Sie sind Managing Director der Deutschen Bank AG und leben heute mit ihrer Familie in Hofheim. Wenn Sie zurück blicken und an die viel diskutierte Willkommenskultur denken - was hat sich in Deutschland verändert ?

Bis Anfang der 90er Jahre wurde ich manchmal darauf angesprochen, dass ich aber gut deutsch sprechen würde, was man damals von einem Ausländer nicht unbedingt erwartet hat. Vereinzelt traf ich damals auf die Meinung, dass ich als Ausländer nicht mit den deutschen Tugenden mithalten könne und dadurch grundsätzlich benachteiligrt sei. Z.B. konnte man sich damals teilweise nicht vorstellen, dass ein Ausländer zuverlässig, akkurat und penibel agiert, da man sich größenteils über die Medien ein Bild über die Menschen gebildet hat. .........

das gesamte Interview lesen Sie bitte im nachfolgenden download

2. Sonderausgabe zum Thema Integration Sonder-Newsletter 2014

KIM Gabriele Meier-Darimont hat eine 2. Sonderausgabe des Newsletters zum Thema Integration erarbeitet, die allen interessierten Lionsfreunden und der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zum Öffnen des Newsletters klicken Sie bitte auf den nachstehenden DOWNLOAD. 

Aktuell

von Nadine Bös
In Deutschland studieren? Ja, gerne! Für immer hier bleiben? Nun ja... So denken viele ausländische Studenten und scheuen Papierkram, Bewerbungshürden und Bratwurst-Image. Von dreien, die es trotzdem gewagt haben.

Hier finden Sie den vollständigen Beitrag: http://www.faz.net/-gyq-7pdct

„Willkommenskultur und ausländische Fachkräfte“

Deutschland ist aufgrund des demographischen Wandels auf Zuwanderung angewiesen: bis 2050 wird die Bevölkerung um 20 Millionen Menschen abnehmen – selbst bei einem Zuzug von 100.000 Zuwanderern jährlich.  Die überwiegende Mehrzahl der Zuwanderer sind qualifiziert ausgebildet und im Durchschnitt jünger als die deutsche Bevölkerung. Krisenbedingt kommen zurzeit verstärkt Fachkräfte aus Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien und Rumänien zu uns.

Eine der großen Herausforderungen des demographischen Wandels ist der damit einhergehende Fachkräftemangel , der  vor allem in naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern, aber auch im Dienstleistungsbereich wie in der Pflege bereits heute spürbar ist. Industrie- und Handwerkskammern sind sich einig, dass Deutschland nur dann als Wirtschaftsstandort erfolgreich sein kann, wenn es als attraktives Zuwanderungsland für ausländische Fachkräfte wahrgenommen wird. Zuwanderer werden sich dauerhaft nur dann für Deutschland entscheiden, wenn es  neben guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt auch attraktive Lebensbedingungen, ein Willkommen!heißendes Umfeld, für sie und ihre Familien gibt. „Willkommenskultur" bedeutet nicht nur die Unterstützung bei der Ankunft und Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. Dies bedeutet auch das Einleben in die neue Gesellschaft, soziale Kontakte und freundliche Aufnahme im Umfeld außerhalb des Arbeitsplatzes, dies kann einen Kindergartenplatz bedeuten. „Willkommenskultur" bedeutet  vor allem und von allen gelebte Offenheit und Toleranz gegenüber Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln ebenso wie das Wahrnehmen ihrer Potentiale.

Das Welcome-Center in Frankfurt, eingerichtet als Anlaufstelle der hessischen Wirtschaft und des Hessischen Wirtschaftsministeriums  für neu zugewanderte Fachkräfte, fragte mich kürzlich in meiner Funktion als Integrationsbeauftragte für unseren Distrikt an, ob ich den Kontakt zwischen zwei Neuankömmlingen, die hier soziale Kontakte und ein soziales Betätigungsfeld suchen,  und Lions Clubs herstellen könnte. Dies habe ich gerne getan, denn gerade Lions als weltoffene und international tätige Organisation sind in meinen  Augen für eine solche Aufgabe prädestiniert. Denn Fragen und Kontakte können am besten konkret vor Ort, im unmittelbaren Lebensumfeld angegangen werden – dort wo die Lions Clubs sich engagieren, dort wo Integration geschieht und gelebt wird.  Zudem können qualifizierte zugewanderte Menschen, sofern sie dauerhaft in Deutschland bleiben wollen, auch ein Potential für eine Lions-Mitgliedschaft sein. 

Gabriele Meier-Darimont
Kabinettsbeauftragte für Integration und Migration – Lions International  111MN

LC´s Wiesbaden an-den-Quellen, Kochbrunnen, Neroberg, Niederhausen, Wiesbaden und die Leos Wiesbaden:

Zum Klang von Kastagnetten und Gitarren haben die Wiesbadener Lions und Leos Anfang November bereits zum dritten Mal zum Ball eingeladen – dieses Mal unter dem Motto „Spanische Nacht". So passten die Damen in rassigen Flamencokleidern, mit kunstvoll frisiertem Haaren, inklusive darin platzierter roter Blume, ebenso gut ins Bild wie die Herren, die teilweise in traditioneller spanischer Stierkämpfertracht erschienen waren. Höhepunkt des Abends war ein Auftritt der Wiesbadener Flamenco-Schule Jaleo, die mit ihrem ausdrucksstarken Tanz die Gäste begeisterte. Das typisch spanische Menü „Degustacion Espanol" rundete den Abend genussvoll ab.

Distrikt-Governor Günther Radspieler war gekommen, um die Gäste zu begrüßen, während Dennis Zuther, Mitglied im LC Wiesbaden Kochbrunnen, charmant durch den Abend führte.

Den Preis für das beste Kostüm erhielten Dr. Christina Wimmenauer in ihrer schwarz-roten Mantilla und der Schirmherr des Balls, Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich, im paillettenbesetzten Torero-Kostüm.

Doch es wurde nicht nur ausgelassen gefeiert, sondern auch für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös des Balls von rund 9.000 € kommt dem Jugendzentrum Trafohaus im Wiesbadener Stadtteil Sauerland zugute. Viele Kinder und Jugendliche, viele auch mit Migrationshintergrund, sind nach der Schule sich selbst überlassen und kommen nicht in den Genuss von regelmäßigen, warmen und ausgewogenen Mahlzeiten. Das Jugendzentrum Trafohaus ermöglicht sozial und finanziell benachteiligten Kindern und Jugendlichen täglich ein kostenloses Mittagessen und Betreuung.

Interkulturelles Projekt des LC Frankfurt-Museumsufer führt Jugendliche verschiedener Kulturen und Religionen zusammen

Sprache baut Brücken

Integration geht alle an

Einige Fakten: In Hessen haben inzwischen fast 25% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Sie sind Menschen, die entweder selbst zugewandert sind, oder sie sind Kinder oder Enkel von Zugewanderten. In Hessen haben durchschnittlich über 45% der Kinder unter 6 Jahren einen Migrationshintergrund. Der Anteil der unter 18-jährigen liegt bei rund 35%, d.h. ist heute schon jeder 3. Jugendliche und damit potentielle Berufseinsteiger. Zwei Drittel dieser Kinder und Jugendlichen sind in Deutschland geboren. In Hessen leben mehr als 160 verschiedene Nationen.

Die große Mehrheit der Migranten ist erfolgreich und gut integriert, sie sind „angekommen" und verstehen sich längst als Teil der deutschen Gesellschaft. Und die meisten der Kinder und Jugendlichen haben Erfolg in der Schule und in der Ausbildung. Bei zu vielen gibt es jedoch nach wie vor Probleme, die einer erfolgreichen Integration im Weg stehen. Fehlende Sprachkenntnisse, das Bildungspotential der Familien, aber auch die Netzwerke, in denen sich beispielsweise Jugendliche bewegen, spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Rahmenbedingungen in den Institutionen. Trotz positiver Trends schneiden diese  Kinder und Jugendliche in der Bildungs- und Ausbildungsbilanz vergleichsweise schlecht ab: Sie verlassen häufiger als Kinder ohne Migrationshintergrund die Schule ohne Schulabschluss, sie werden häufiger von der Einschulung zurückgestellt oder besuchen seltener eine weiterführende Schule. Ihr Anteil an den Auszubildenden ist spürbar geringer. Integration ist also im Kern eine Bildungsfrage. Dabei brauchen wir in Deutschland gut ausgebildete Fachkräfte und vor allem: jedes Kind ist es wert und hat ein Anrecht darauf, seine Potentiale entwickeln zu dürfen.

Einige  Lions-Projekte fördern erfolgreich besonders Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, um deren Chancen zu erhöhen. Dies geschieht beispielsweise mit früher Sprachförderung im Kindergarten, mit Hilfe von Ausbildungspaten für Jugendliche oder als Familienpaten. Diese Ansätze sollten die Clubs vor Ort weiter aufgreifen und weiter verbreiten. Viele Städte in Hessen haben kommunale Integrationsbeauftragte oder Integrationsämter, die hier beraten können.

Wir vergessen manchmal, dass wir in den 50er und 60er Jahren gezielt Millionen von „Gastarbeitern" nach Deutschland geholt haben, um mit uns das Wirtschaftswunderland Deutschland aufzubauen. Jahrzehntelang sind beide Seiten davon ausgegangen, dass die „Gastarbeiter" sozusagen nach getaner Arbeit wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. In der Folge wurde bis in unser Jahrtausend hinein ignoriert, dass Integrationsangebote und Integrationsanstrengungen notwendig sind.

Beim Thema Integration geht es also nicht mehr um das „ob" sondern nur noch um das „wie". Besonders seit dem Zuwanderungsgesetz 2005 ist inzwischen in Deutschland viel geleistet worden, um Integration voran zu bringen. Aber auch heute noch sind Anstrengungen notwendig, vom Staat, von den Migranten selbst und von der Gesellschaft.

Integration ist vor allem ein Prozess der Begegnung, der Annäherung und Auseinandersetzung, der von allen Seiten Bewegung, Offenheit und auch Veränderung verlangt. Zugewanderte Menschen, die hier leben wollen, müssen bereit sein, die deutsche Sprache zu lernen, aktiv an unserer Gesellschaft teilzunehmen, – auf der Basis des Grundgesetzes und unserer Werte. „Ziel ist",  - so die Bundesintegrationsbeauftragte – „eine Gesellschaft, an der alle gleichermaßen partizipieren". Die Lions Organisation ist weltweit eine der größten NGO's, die für Bürgersinn und Toleranz und für die kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft eintritt. Dennoch ist in der Mitgliederstruktur der Clubs der Anteil qualifizierter und „angekommener" Migrantinnen und Migranten gering. Für die Clubs stellt sich die Frage, hier nachzuholen und  Migrantinnen und Migranten  als Mitglieder zu gewinnen.

Integration ist dann erfolgreich, wenn Menschen sich auf „Augenhöhe" begegnen, wenn Begegnung dort stattfindet, wo alle gleichermaßen aktiv und verantwortlich mitgestalten können. Wir Lions können hierzu in unseren Clubs als Orte der Begegnung und mit unseren Activities einen wichtigen Beitrag leisten.

Gabriele Meier-Darimont
Kabinettsbeauftragte Integration – Distrikt MN111

Sondernewsletter August 2012

Distriktgovernor Eberhard Kramer traf sich im Januar und April 2012 zu Gesprächen  mit dem hessischen Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn. „Integration ist für die Lions ein wichtiges Zukunftsthema", so der Governor. Neben der Vorstellung der von den Lions geförderten Integrationsprojekten wurden Möglichkeiten einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit erörtert. Governor Kramer und Integrationsminister Hahn waren sich einig, dass die Gespräche zur Integration in Zukunft fortgesetzt werden sollen.

Fotos: Kabinettsbeauftragte für PR Reinhold Hocke.