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Bewerbungsschluss 15. Februar 2018 Lions Young Ambassador Wettbewerb 2018

Der ab dem Lionsjahr 2017/2018 zuständige Kabinettbeauftragte für Young Ambassador (KJB), Lionsfreund Jörg Börstinghaus, hat ein Informationsblatt, das Bewerbungs-Formular und die Bild-Nutzungserlaubnis erstellt.

Die Infos und Formulare sind dem nachstehenden Link entnehmbar. 

der Kandidat des D 111 MN im Lionsjahr 2016/2017 Young Ambassador

Lukas Menzel wird den Distrikt 111 MN beim Jugendbotschafter-Wettbewerb in Berlin vertreten. Das von ihm vorgestellte Projekt "Flucht & Asyl" ist ein Weiterbildungs-Angebot für Schüler und Lehrer. Dazu wurde eine Informationsmappe entwickelt, die Material anbietet sowohl für den Unterricht durch Lehrer, als auch für jeden, der sich über diese Probleme informieren will. Lukas Ziel ist es, mit der Mappe andere Menschen zu motivieren, selbst mit anzupacken und vielleicht ein eigenes Hilfsprojekt ins Leben zu rufen. Es wird spannend in Berlin -freuen wir uns darauf !

Text und Bild von Jörg Börstinghaus, KPR

Young Ambassador, sie waren schon dabei

Anmeldeschluss 24. Februar 2017 Lions Young Ambassador Wettbewerb 2017

"...Wir suchen Jugendliche, die sich ehrenamtlich betätigen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Führungsqualitäten haben, die durch ihr Auftreten und ihr Engagement in der Öffentlichkeit Vorbilder sein können für andere junge Menschen. ...."

den ganzen Brief des KYA Martin Ebert lesen Sie bitte im nachstehenden Link.

 

"Sanny" San-Jin Kim wurde zweiter Sieger auf der MDV in Darmstadt wurde es entschieden

Der Wettbewerb "Lions Young Ambassador" konnte bei dem Kongress der Deutschen Lions (KDL) in diesem Jahr in Darmstadt mit den Distriktsiegern aus 6 Distrikten durchgeführt werden. Die Präsentationen der Kandidaten mit den unterschiedlichsten Inhalten stellten die erfahrene Jury vor schwierige Entscheidungen. Hilfe zur Selbsthilfe, soziales Engagement in Inland und Ausland und weitere sehr interessante Themen mussten verglichen und bewertet werden. Am Ende wurde unser Distriktsieger San-Jin Kim aus Kassel für seine Präsentation eines zukunftweisenden Unterstützungsprogramms für junge Menschen mit dem zweiten Platz belohnt. Ich bin mir sicher, dass "Sanny" mit seinem Projekt eine sehr moderne Form von Unterstützung engagierter Jugendlicher entwickelt hat, welches eine erhebliche Akzeptanz bei den schon zahlreichen Nutzern finden wird. Als Beauftragter unseres Distriktes gratuliere ich an dieser Stelle unserem Kandidaten noch einmal sehr herzlich und danke dem LC Kassel-Wilhelmshöhe und ZCH Stephan zu Höne für die ausgezeichnete Unterstützung der Bewerbung.

Martin Ebert, KJB

auf dem Foto ist Sanny der 2. von rechts

Young Ambassador Wettbewerb 2016 San-Jin Kim ist unser Kandidat

San-Jin Kim ("Sanny"), 18jähriger Abiturient aus Kassel, ist der Sieger des Distriktwettbewerbes LIONS YOUNG AMBASSADOR 2016. Am Samstag, dem 24.4.2016 hat er in einer Kurzpräsentation sein Projekt des sozialen Engagements für Jugendliche auf der Distriktversammlung in Frakfurt/M. vorgestellt. Er wird unseren Distrkit beim Kongress der Deutschen Lions (KDL) am Freitag, dem 20. Mai 2016 in Darmstadt vertreten und dort im Vergleich mit Kandidaten aus sechs weiteren Distrikten auf Multi-Distrikt-Ebene antreten. Der Sieger des MD-Wettbewerbes vertritt die Deutschen Lions auf dem Europa-Forum in Sofia/Bulgarien auf europäischer Ebene.

Entsandt wurde er durch den LC Kassel-Wilhelmshöhe und das dortige Mitglied und ZCH Stephan zu Höne.

Moralische Unterstützung erfuhr er in Frankfurt/M. durch unsere letztjährige Distrikt-Siegerin Mizgin Arik aus Hanau, die damals vom LC Hanau Brüder Grimm betreut wurde.

Der Auftritt von Sanny ist einerseits als Würdigung seiner Bereitschaft und andererseits als erster Schritt der Werbung für den Distriktwettbewerb 2017 anzusehen.

Eine ausführliche Darstellung des Inhaltes seines Projektes erfolgt nach der Teilnahme am MD-Wettbewerb in Darmstadt.

Martin Ebert, PDG und KJB, Kabinettsbeauftragter für LYA

Anmeldeschluß ist der 1. März 2016 !!! Über das Projekt Young Ambassador

Der Distriktbeauftragte für das Projekt Young Ambassador, PDG Martin Ebert, stellt in den nachfolgenden Downloads das Projekt vor und ermutigt alle Clubs für 2016 Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren, welche sich für unsere Gesellschaft engagieren, zu suchen. Die Bewerbungsunterlagen sind ebenfalls angehängt. Dazu gibt es eine kleine Hilfestellung für die Clubs auf der Suche nach einem "Jugend-Botschafter" 

PDG und KJB Martin Ebert weist auch besonders auf die ebenfalls in den nachstehenden Downloads eingepflegte Liste aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihrer Projekte der deutschen Wettbewerbe von 2009 bis 2015 hin. Wir können stolz auf unsere Young Ambassadors sein und es soll Mut zur Teilnahme machen.  

Mizgin Arik erinnert sich ihre persönlichen Eindrücke vom Wettbewerb 2015 in Bamberg

"Der Lions Club gab mir die Möglichkeit, das erste Mal in meinem Leben nach Bamberg zu fahren. Da wir gemeinsam bei einigen Treffen zuvor meinen Vortrag geübt haben, konnte ich souverän und sicher mein Projekt vorstellen. Als ich meine Konkurrenten sah und mich mit ihnen besprechen konnte, wuchs meine Aufregung, aber ich war nach wie vor motiviert um für Hanau, Hessen zu siegen. Das Feedback von der Jury war nochmal hilfreich für mich. Durch die vielen Gratulationen und zahlreiche Möglichkeiten mein Projekt vorzustellen, habe ich mehr Motivation und Anregung dazu bekommen, dass mehr Jugendliche für soziale und ehrenamtliche Arbeit tätig werden.

Ich bedanke mich bei den Lions, dass sie meine Arbeit würdigen und freue mich schon auf Augsburg.

LG Mizgin" 

Red.: im nachstehenden download wird das Projekt von Mizgin Arik vorgestellt

Kommissar Zufall kam zu Hilfe Eine Rückschau von P Jörg Börstinghaus vom LC Hanau Brüder Grimm

Im letzten Jahr habe ich u.a. auf der MDV 2014 in Halle mit großem Interesse die Preisverleihung für den Young Ambassador Wettbewerb beobachtet. Dieses Ereignis brachte mich auf die Idee mich als Präsident vom Lions Club Hanau Brüder Grimm im Lionsjahr 2014/2015 um eine Kandidatin für diesen Wettbewerb zu bemühen. Bei diesem Anliegen kam uns der Kommissar Zufall zu Hilfe..............bitte weiterlesen im nachfolgenden download

in Bamberg alle überzeugt Mizgin Arik hat gewonnen

Nach 2013 hat unser Distrikt in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Teilnehmerin zu dem Multidistrikt-Wettbewerb bei der MDV 2015 in Bamberg entsandt. Wie schon vor zwei Jahren hat sich unsere Teilnehmerin durchgesetzt und erreichte nach dem Juryentscheid den ersten Platz. Mizgin Arik hat sich in einem engen Wettbewerb gegen eine weibliche und zwei männliche Kandidaten behauptet. Sie wird unseren Multi-Distrikt Deutschland beim Wettbewerb im Herbst auf europäischer Ebene beim Lions Europaforum in Augsburg sicherlich genauso würdig und souverän vertreten.

Als Distrikt-Beauftragter gratuliere ich an dieser Stelle Mizgin Arik sehr herzlich zu diesem Erfolg.

Mein Dank geht aber auch an den LC Hanau Brüder Grimm und besonders Lionsfreund Jörg Börstinghaus, der sowohl bei der Auswahl als auch in der Zeit vor dem Wettbewerb ein großes Engagement gezeigt hat. Zusätzlich hat er vor Ort in Bamberg die Betreuung von Mizgin Arik und einer Begleitperson übernommen.

PDG Martin Ebert, KJB

 

 

Mizgin, jung und selbstbewusst sie vertritt den Distrikt in Bamberg

Sie heißt Mizgin Arik, sie ist 16 Jahre alt, sie ist selbstbewusst, hat viele Ideen, eine klare Vorstellung von ihrem Projekt und sie hat eine tolle  Ausstrahlung. Sie ist, obwohl noch sehr jung, bereits eine richtige Persönlichkeit. Nun tritt sie mit ihrem Projekt, das sich mit dem Thema Integration befasst, gegen die Repräsentanten der anderen Distrikte in Bamberg anläßlich der MDV an. Vorgestellt wurde sie vom Präsidenten Jörg Börstinghaus, LC Hanau Brüder Grimm.  Wir wünschen Mizgin viel Erfolg. An dieser Stelle wird nach der MDV hoffentlich von einer preisgekrönten jungen Frau aus dem Distrikt 111 MN viel zu lesen sein. Ihr Projekt wird hier nicht im voraus vorgestellt, es soll ja in Bamberg eine Überraschung sein. Dort wird sie vom Beauftragten für das Projekt Young Ambassador, PDG und KJYA Martin Ebert, an die Hand genommen.

Lions-Jugendbotschafter „Lions Young Ambassador" Young Ambassador

Diese grundsätzliche Aussage war für mich im Lionsjahr 2012/13 als Governor Motivation, dieses Programm in unserem Distrikt zu starten.

Mit großer Hoffnung auf das Engagement  unserer Clubs bemühten sich PDG Christoph de Greiff, ZCH Dr. Richard Gunkel und ich, Kandidaten/innen für diesen Wettbewerb zu finden, um sich als Erstplatzierte/r im Distrikt für den Vergleich auf Multi-Distrikt-Ebene zu qualifizieren. Bei dem darauffolgenden Europa-Forum treten dann die Sieger aus den jeweiligen europäischen Multi-Distrikten gegeneinander zum Wettbewerb an.

Leider war unser Bemühen nicht von großem Erfolg gekrönt, so dass am Ende nur eine Teilnehmerin gemeldet war. Somit vertrat Victoria Vieth, eine 16jährige Schülerin des Wigbert-Gymnasiums in Hünfeld als Distrikt-Siegerin in Kassel bei der MDV gegen einen Kandidaten aus Kiel an. Drei weitere Distrikt-Sieger aus weiteren Distrikten sind in Kassel leider nicht angetreten. Die beiden verbliebenen Teilnehmer mussten vor einer Jury aus Nicht-Lions, die aus den Berufsbereichen Soziales, Pädagogik und Wirtschaft rekrutiert wurden, ihr persönliches Programm vortragen und vertreten.

Victoria Vieth hat nach Aussage der Jury sowohl inhaltlich wie auch sehr authentisch ihr Programm vorgetragen und sich dadurch als Multi-Distrikt Siegerin für das Europa Forum in Istanbul qualifiziert. Nach dem eigentlichen Wettbewerb hat sie vor dem Plenum der MD-Versammlung dann Auszüge aus ihrem Engagement überzeugend vorgetragen. Die Zusammenfassung des Engagements von Victoria Vieth ist in einer getrennten Datei auf unserer Homepage eingestellt. Darüber hinaus ist das Programm/die Ausschreibung dort hinterlegt.

Interessierte Clubs können sich bei mir über das Programm und das Verfahren informieren. Bleibt zu hoffen, dass dieser Anfang mit dem wunderbaren Ergebnis für unseren Distrikt im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann. Der Weg dazu führt über die Ansprache der Clubs und Motivation von Lehrern und Vereinsvorsitzenden zu den geeigneten Kandidaten/innen. Menschen zu belobigen für ihren Einsatz für die Gesellschaft ist eine lohnenswerte Aufgabe

Mit einem Brief wird der Distrikt die Clubs noch einmal informieren und hofft auf eine gute Resonanz.

Martin Ebert, IPDG 2013-2014

Bewerberin: Victoria Vieth

Lions-Jugendbotschafter  „Lions Young Ambassador" Distrikt 111 MN

1. Projektvorstellung: Beschreibung des Projekts und der vom Bewerber dafür geleisteten Arbeit


Der Name meines Projekts ist „Schüler vertreten Schüler". Ich bin seit Anfang des Schuljahres 2012/2013 die Schulsprecherin des Wigbertgymnasiums in Hünfeld. Mit meinen am Anfang des Schuljahres 15 Jahren bin ich eine sehr junge Schulsprecherin, wenn man bedenkt, dass die ältesten Schüler unserer Schule 19 oder 20 Jahre alt sind. Dennoch war es für mich von Anfang an klar: Ich wollte mich für die Schülerinnen und Schüler meiner Schule einsetzen, gemeinsam mit anderen motivierten Leuten in der Schülervertretung für unsere Schüler da sein, in der Schule Dinge bewegen, aber auch unvergessliche Projekte und Aktionen planen und organisieren. Am 31. August 2012 war es dann so weit: Nachdem wir, die kandidierenden SV-Mitglieder, sich schon ein paar Tage vorher der gesamten Schülerschaft vorgestellt hatten, wurden wir über die Klassen- und Tutorenkurssprecher, nachdem sie in ihren Klassen abgestimmt hatten, gewählt. Ich war nun die neue Schulsprecherin für das Schuljahr 2012/2013. Mit einem Team von insgesamt 14 Mitgliedern und zwei Verbindungslehrern begann unsere Arbeit. Unsere Schülervertretung setzt sich aus einer Schulsprecherin, zwei stellvertretenden Schulsprechern, zwei Schriftführerinnen, einem Kassenwart, einer Kreisschülerratsdeligierten, drei Oberstufensprechern und jeweils zwei Unter- und Mittelstufensprechern zusammen.

Unter meiner Leitung trafen wir uns nun mindestens einmal in der Woche in der Mittagspause (45 Minuten). Nachdem wir uns kennen gelernt hatten, wurden wir schnell eine eingespielte Truppe, in der sich jeder auf jeden verlassen konnte.

Unsere erste Aktion bekam den Namen „Weihnachten im Schuhkarton". In unserer Region besteht eine Partnerschaft mit einem Pfarrer aus Kamerun namens Michel. Pfarrer Michel hat dort vor einigen Jahren eine Schule für Waisen- und Straßenkinder gegründet, die ihnen nicht nur eine Ausbildung, sondern auch ein Zuhause bietet.
Wir mobilisierten nun unsere Schüler, bei unserer Aktion mitzumachen, die darin bestand, Weihnachtspäckchen für diese Kinder in Kamerun zu packen. In diesem mit Weihnachtspapier beklebten Schuhkarton wurden dann Schulsachen, Spielsachen, Kleidung, aber auch persönliche Grüße in Briefform verstaut. Auch in den Herbstferien trafen wir uns an zwei Tagen in der Schule, um dort gesponserte Sachen (Fußballtrikots, Handballtrikots, Spiel- und Schulsachen) nochmals in schön beklebten Kartons zu verpacken. Bis Anfang November hatten wir dann schließlich rund 300 gepackt, die dann nach Kamerun verschickt wurden.
Für mich persönlich war diese Aktion sehr wichtig, da vielen Schülern gar nicht bewusst ist, dass es eben nicht selbstverständlich ist, an Weihnachten ein schönes Geschenk in den Händen zu halten oder morgens den Wasserhahn aufdrehen zu können und genügend Wasser zur Verfügung zu haben. Als ich bei einer Veranstaltung im September mit Pfarrer Michel auch persönlich gesprochen hatte, war mir klar, dass ich diese Aktion auf jeden Fall unterstützen wollte.

Kurz darauf kam dann aber auch schon unsere nächste Aktion: „Schüler bekennen Farbe."
Die Jugendorganisation „ JN" (Junge Nationaldemokraten) der NPD  hatten für den 10. November 2012 einen Fackelmarsch in Hünfeld angemeldet. Als ich davon hörte, war mir von Anfang an sofort klar: Wir als Schülervertretung sollten auf jeden Fall Stellung beziehen, unsere Schüler darüber informieren und aufklären und als schulisches Gremium an der Gegendemonstration teilnehmen.
Ich war mit zwei anderen Mitgliedern der Schülervertretung Mitglied in dem Gegenbündnis „Hünfeld Nazifrei", in dem die Gegendemonstration organisiert wurde.

Ich organisierte einen Polizisten der Kriminalpolizei, der auf Extremismus spezialisiert war, über Nationalextremismus in den Jahrgangsstufen 9, 11 und 13 zu halten. Zeitgleich fand ein Projekttag zu dem gleichen Thema in der Jahrgangsstufe 12 statt.
Wir durften von der Schulleitung aus unsere Schüler nicht mobilisieren, sondern nur über die Gegendemonstration informieren.
Durch den Vortrag des Polizisten war das nun also gegeben. Für interessierte Schüler, die an der Gegendemonstration teilnehmen wollten, vereinbarten wir einen Treffpunkt, um als geschlossene Gruppe zu der Gegendemo zu gehen. Für uns sollte diese Aktion unter dem Motto „Schüler bekennen Farbe" stehen, was man dann auch später auf unserem selbst gemalten Transparent unschwer erkennen konnte.
Für uns als Hünfelder Gymnasium war es überaus wichtig, bei solch einer Aktion teilzunehmen, Stellung zu beziehen und sowohl jedem als auch besonders unseren Schülern klar zu machen, dass wir definitiv gegen rechts sind, und dass man keine Angst haben sollte, seine Meinung so klar, wie wir es getan haben, darzustellen.

Als nächstes stand nun der alljährige Wigball an. Der Wigball ist ein Faschingsball, den nun seit über 30 Jahren Tradition gibt. Er wird von der Schülervertretung der Wigbertschule organisiert und findet jedes Jahr unter einem anderen Motto statt. Wir einigten uns auf das Motto „Black and White", bei dem alle Besucher schwarz und weiß angezogen zu der Veranstaltung erscheinen sollten. Der Wigball sollte in diesem Jahr nur eine Unter- und Mittelstufenparty werden, da die Besucherzahlen in den letzten Jahren immer geringer wurden. Eine Party für die „Kleinen" bedeutete natürlich, dass die Veranstaltung um 22.00 Uhr endet ,und dass der Konsum von Alkohol strengstens untersagt ist.
Unsere Aufgabe war es nun, Sponsoren in der Umgebung zu finden, die unsere Veranstaltung finanziell unterstützen. Für den Ort unserer Veranstaltung buchten wir die Stadthalle in Hünfeld und klärten alles weitere mit den dort zuständigen Personen ab. In den Weihnachtsferien haben wir dann auch schon die Plakate in der Schule aufgehängt, damit ein Überraschungseffekt am ersten Schultag entstand, da das Motto natürlich streng geheim gehalten wurde. Nun mussten wir Werbung  machen, aber auch das Programm erstellen und die Dekoration anfertigen. Ich habe viele Stunden damit verbracht, mit meinem Team viele schwarz-weiße Motive auf große Plakate zu malen und den Ablauf des Programms zu erstellen. Das Programm bestand dann schließlich aus der Schülerband „Sound Express", der Band „Rockwurst" und der exklusiven Lehrerband, welche das Highlight des Abends war. Auch zwei Tanzgruppen stellten ihr Können unter Beweis. Ein DJ sorgte außerdem für Stimmung. Im Großen und Ganzen war der Abend ein großer Erfolg, der nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der SV stärkte sondern auch der Gemeinschaft der Schüler zu Gute kam.

Momentan sind wir dabei, eine andere Veranstaltung zu planen: Das „Newcomer Konzert" in dem örtlichen Musikkeller  „Kornhaus". Wir bieten dort Bands aus der Region, die noch nicht so lange bestehen, die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Mitglieder der Bands kommen zu einem großen Teil von unserer Schule. Das Newcomer, so wie wir es nennen, wird im März stattfinden und ist im Gegensatz zu unserem Wigball eine Veranstaltung nur für die Oberstufe.

Natürlich ist es nicht unsere einzige Aufgabe, Veranstaltungen zu organisieren. Vor allem in diesem Schuljahr war das Thema „Wechsel zu G9 – Ja oder nein?" sehr präsent. Viele Stunden habe ich damit verbracht, mich über das Thema zu informieren. Als im Januar dann schließlich in allen schulischen Gremien beschlossen wurde, dass unsere Schule wieder ein G9-Gymnasium wird, war die Arbeit jedoch nicht getan. Bei einer Unterschriftensammlung, die dann schließlich der Kultusministerin vorgelegt wurde, war unsere Schule eine der Schulen in Hessen, die die meisten Unterschriften gesammelt hatte. Das ganze handelte davon, dass auch 5. und 6. Klässler die Möglichkeit haben sollten, noch zu wählen, ob sie nicht doch noch ihr Abitur in 9 statt in 8 Jahren machen. Momentan ist das durch ein Gesetz nicht möglich. Durch diese Petitionen sollte das Kultusministerium nun unter Druck gesetzt werden, das Gesetz zu ändern. Um die Unterschriften zu sammeln bin ich an 2 Schultagen in jede Klasse und jeden Kurs gegangen und habe dort dann die Schüler informiert und freiwillig unterschreiben lassen. Auch wenn ich selbst nicht davon betroffen bin, liegt es mir sehr am Herzen, das Bestmögliche zu tun, um auch den „ganz Kleinen" an unserer Schule, den Schulalltag etwas zu erleichtern.

Als Schulsprecherin bin außerdem in den Schulelternbeiratssitzungen und der Gesamtkonferenz vertreten. Regelmäßige Gespräche mit der Schulleitung sind natürlich auch notwendig.

Auch wir Schüler haben unsere eigene Sitzung: Die Schülerratssitzung. Der Schülerrat besteht aus allen Klassen- und Tutorenkurssprechern und deren Vertretern. Die Sitzungen werden von mir geleitet und in ihnen informiere ich den Schülerrat über aktuelle Dinge, die an der Schule passieren, über die Aktionen die, die die Schülervertretung plant und versuche, die Probleme, die mir in den Sitzungen zugetragen werden, sofort oder im Nachhinein zu klären. Unsere Sitzungen sind immer durch Power Point Präsentationen unterstützt. Der Schülerrat hat nachher die Aufgabe, ihre Klassen oder ihren Tutorkurs über die Sitzung zu informieren.

Auch bin ich an der Weiterentwicklung unserer Mensa beteiligt. Dabei handelt es sich um ein Treffen mit dem Leiter der Mensa, den Schulsprecherinnen der anderen beiden Schulen, die die Mensa zusammen mit uns nutzen und Lehrern aller drei Schulen. In diesen Sitzungen wird darüber gesprochen, wie man die Qualität der Mensa für die Schüler verbessern kann und ich kann die Wünsche der Schüler, die an mich herangetragen wurden, dort äußern.

Unsere Schule befindet sich momentan in einer Komplettrenovierungsphase. Auch wir Schüler haben die Möglichkeit, über die Umbaumaßnahmen mitzubestimmen. So bin ich in einer Arbeitsgruppe für eine neue Mediothek in den nächsten Jahren. Auch wenn ich schon Abitur gemacht habe, wenn diese Mediothek fertig gestellt sein wird, ist es mir wichtig, dass auch Schüler ein Mitspracherecht haben und dieses auch in Anspruch nehmen.

Mir ist es sehr wichtig, mich für die Schüler meiner Schule einsetzen zu können. Meiner Meinung ist es ein tolles Gefühl, zu wissen, dass man das Recht hat, wichtige Dinge mit entscheiden zu können und zu versuchen, das Beste für meine Schule damit zu erreichen. Es ist zwar eine Menge Arbeit, die mehrere Stunden in der Woche in Anspruch nimmt, jedoch habe ich ein super Team, auf das ich mich immer verlassen kann, es macht unglaublich viel Spaß zusammen mit ihnen neue Dinge zu planen. Auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt, haben wir immer Kompromisse gefunden, um die Probleme aus dem Weg zu schaffen. Die Zeit, die ich jetzt mit den Menschen aus der SV verbringen kann, werde ich wohl niemals vergessen, auch nicht die erfolgreichen Aktionen, die wir geplant haben und noch planen werden und auch nicht die Momente, in denen wir produktive Sitzungen hatten, aber auch immer wieder Tränen gelacht haben.
Das wichtigste bei meiner Arbeit sind mir jedoch vor allem die Schüler unserer Schule. Eigentlich ist es falsch zu sagen, dass ich die Schulsprecherin der Wigbertschule bin, denn eigentlich bin ich die  Schülersprecherin. Ich bin diejenige, die für die Schüler spricht, die die Interessen der Schüler vertritt und auch als gutes Vorbild vorausgehen sollte. 
Wir Schüler sind diejenigen, durch die Schule überhaupt möglich ist; gäbe es keine Schüler, gäbe es auch keine Schule. Somit ist es wichtig, sich gerade um die Schüler zu kümmern, ihren Schulalltag möglichst angenehm zu gestalten und Verbesserungen vorzunehmen.
Wir Schüler sind die nächste Generation, wenn wir Schüler uns nicht für die Interessen anderer Schüler einsetzen – Wer dann?
Die Schule ist der Ort, an dem wir momentan die meiste Zeit in unserem Leben verbringen. Wenn es eines gibt, woran man arbeiten sollte, dann ist es das Thema Schule und alles, was damit zusammenhängt.
Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit, meine große Motivation und mein Engagement gerade diese Schule mit all ihren Schülern ein Stück weiter bringen kann und einiges im Interesse der Schüler, bewegen kann.

Den gesamten Bericht von und über Victoria Vieth, ihre prsönliche Vorstellung, die Erklärung über den Verwendungszweck des Preisgeldes und viele Bilder  können Sie im nachfolgenden Download nachlesen.

Distrikte werben für 2016