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Januar 2019 Sachstand Wasserprojekt Äthiopien

Wasser ist Leben
  • Die Vorbereitungen und Besprechungen mit politischen Entscheidungsträgern auf allen Ebenen zur finalen Festlegung der 4 Brunnenstandorte war bei Projektstart bereits erfolgt.
  • An den 4 ausgewählten Standorten sind die Tiefbrunnen inzwischen erfolgreich gebohrt und in der Lage, zuverlässig sauberes Wasser für insgesamt über 22.000 Menschen zu liefern (davon annähernd die Hälfte Kinder), die in unmittelbarer Umgebung von bis zu 2 km Entfernung und mittelbarer Umgebung bis zu 5 km zum nächstgelegenen Brunnen mit Trinkwasserqualität leben. Vor Projektbeginn hatten nur rd. 17,5% dieser Menschen Zugang zu einer gesicherten Trinkwasserversorgung.
  • Die formelle Übergabe der jeweiligen Gelände an das Projekt ist von den zuständigen Stellen schriftlich erfolgt.
  • Die Sicherung bzw. Einzäunung der die Brunnen umgebenden Gelände ist mit Hilfe und teils Eigenleistung der dort ansässigen Menschen in der Umsetzung.
  • An allen Standorten wurden lokale WaSH-Komittees gegründet, im Projektverlauf wird Unterstützung und Begleitung zum „Wassermanagement“ geleistet. (Wasser muss bei Abholung mit einem geringen, angemessenen Betrag bezahlt werden, damit die Wasserstelle auf Dauer selbstständig betrieben und bewirtschaftet werden kann.)
  • Materialbeschaffung: Die Planung und das Einholen von Angeboten für Solarpanels (dadurch CO2-freier Betrieb und Strom für Handys), Wasserpumpen, Bau und Sanitärinstallationen ist erfolgt, Bestellungen und Einkauf erfolgen je nach Bedarf und Ausstattung und Lieferfähigkeit innerhalb der nächsten Monate.
  • Zeitnah erfolgt die Beschaffung und Installation der Solarpanels, Pumpen und Wasserhochbehälter mit je 5.000 bis 30.000 Liter Fassungsvermögen.
  • Derzeit erfolgen die Verhandlungen und Vergaben der landwirtschaftlichen Flächen auf den Gemeinschaftsflächen, die den teilnehmenden Bauern (geplant ca. 2.000) rotierend über die Projektlaufzeit als Test und Ausbildungsflächen dienen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Entwicklung der ersten Trainingspläne für die an den Schulungen teilnehmenden 2.000 Bauern ist abgeschlossen (Theorie und Praxis). Geschult werden die teilnehmenden Bauern von Experten der lokalen NGO SMART u.a. in nachhaltiger Landwirtschaft, Maßnahmen zur Einkommenssteigerung, Water & Sanitation.
  • Die Schulungen beginnen zeitnah mit den ersten bodenverbessernden Arbeiten und der landwirtschaftlichen Bearbeitung durch Einbindung der Bauern in die praktische Arbeit auf den Gemeinschaftsflächen der 4 Projektstandorte.
  • Es läuft die Planung zur benötigten Hard/Software zur Unterstützung der Bauern bzgl. Wissen, Pflanzen Kompost, Integration Nutztiere, Tröpfchen-Bewässerung für die privat zugeteilten Flächen.
  • Es wird eine Checkliste erstellt zur Erfolgskontrolle gemäß Projektplanung.
  • Ein von der deutschen Botschaft anerkannter Buchprüfer prüft im Projektverlauf (erstmals für das Kalenderjahr 2018) und zum Abschluss jeden Kalenderjahrs sämtliche projektbezogenen Einnahmen und Ausgaben. 

 

Weitere Informationen zum gemeinsamen Hilfsprojekt im Distrikt 111 Nord