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Aufruf zur Hilfe für die FORTUNA

Der Verein Mignon Segelschiffahrt e.V. ist durch Corona in Not! Aufruf zur Hilfe für die FORTUNA

Liebe Lions-Freundin, lieber Lions-Freund,

Der Corona Virus hat überall das gewohnte Clubleben durcheinander, wenn nicht gar zum Erliegen gebracht.

In unserem Club HH-Oberalster gelingt es recht ordentlich, über Videokonferenzen Clubabende abzuhalten. Aber das Clubleben liegt ansonsten total danieder. Sämtliche Fundraising Activities liegen auf Eis. Unser Gastronom kann und darf uns als Club nicht empfangen. Viele Clubmitglieder meiden aus Vorsicht Versammlungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Situation in vielen anderen Clubs vergleichbar ist. 

Dieses Desaster hat zur Folge, dass der Schatzmeister deutlich weniger Ausgaben hat.
Vor diesem Hintergrund schlage ich eine gemeinsame Activity der Clubs unseres Distriktes vor, die im Club HH-Oberalster, in der Zone 111 N I/3 und im Kabinett des Distrikts 111 N auf große Zustimmung gestoßen ist:

In jedem Jahr verbringen etwa 400 entwicklungsverzögerte, chronisch kranke, behinderte oder isolationsgefährdete Kinder und Jugendliche auf dem knapp 40m langen Großsegler FORTUNA in der dänischen Südsee schöne, bereichernde Stunden, Tage und Nächte an Bord. Sie erleben Unvergessliches uns stärken sich so für den oft schwierigen Alltag. Normalerweise dauern die Fahrten für die Kinder immer eine ganze Woche – nach ordentlicher Einweisung sticht man vom Heimathafen in Kappeln an der Schlei aus in See.
Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es jetzt 2020 erstmal gar keine Törns für Klassen von Förderschulen, keine therapeutischen Segelfreizeiten und keine Reisen für chronisch kranke Kinder. Alle für den Träger-Verein damit verbundenen Einnahmen zum Erhalt und Betreiben des Schiffes fallen deswegen aus. Die Folge ist, dass der der Verein Mignon Segelschiffahrt e.V. jetzt in akute Existenznot geraten ist.

 

Wenn möglichst viele Lions Clubs aus unserem Distrikt das Geld zusammentun, welches sie nicht für eines der leider ausgefallenen Clubtreffen aufwenden konnten, dann können wir gemeinsam einen beachtlichen Beitrag dazu leisten, die fehlenden 30.000,- € zusammenzutragen.

Wir können so zum einen eine übergreifende Activity durchführen, die für den einzelnen zu groß ist, und zum anderen die wegen Corona in Gefahr geratene wertvolle Arbeit auf dem Segelschiff Fortuna mit unserem wegen Corona nicht ausgegebenem Geld retten. Die meist behinderten Kinder und Jugendlichen werden glücklich sein, wenn die Fortuna auch in Zukunft wieder in See sticht!

Ich hoffe natürlich auf möglichst viel Spendenbereitschaft (pro Club vielleicht 300,- €). Der Förderverein des LC HH Oberalster hat in Abstimmung mit dem Kabinett des Distriktes die Abwicklung der Spendenaktion übernommen. Wenn dieses Vorhaben in Ihrem Club auf ein positives Echo stößt, können Sie Ihren Beitrag an den Förderverein LC HH Oberalster überweisen:

Kontoinhaber:        Förderverein LC HH Oberalster
Bank:                      Hamburger Sparkasse
IBAN:                     DE05 2005 0550 1001 2165 79
Zweck:                   FORTUNA

Viele Grüße
Klaus Michelsen
 

Lions übergeben 1.500 FFP2 Masken aus LCIF Spende an die Kieler Marie-Christian-Heime

Lions übergeben 1.500 FFP2 Masken aus LCIF Spende an die Kieler Marie-Christian-Heime Lions übergeben 1.500 FFP2 Masken aus LCIF Spende an die Kieler Marie-Christian-Heime

Im Probst-Kraft-Haus der Marie-Christian-Heime, in dem Eingliederungshilfe geleistet wird, leben 45 Bewohner*innen. Als die Kieler Nachrichten berichteten, dass sich viele von ihnen mit dem Corona-Virus infiziert hatten und drei verstorben sind, war 3. VG Jutta Renner sofort klar, dass dort geholfen werden muss. Dem Distrikt 111 N wurde von LCIF eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 € zur Verfügung gestellt, um Schutzausrüstungen für Behinderten-Einrichtungen, Alten- oder Pflegeheime zu spenden.

 

Am 27. April 2020 fuhr Jutta Renner mit dem PKW auf dem Waldhof vor, und das große Paket mit den dringend benötigten Masken wurde abgeladen. Fred Wätzig, Koordinator im Probst-Kraft-Haus, Bianca Kronschnabel, Bereichsleitung und Burkhard Ziebell, Vorstand der Marie-Christian-Heime freuten sich über die große Unterstützung und bedankten sich sehr.

Nicht nur Abstandhalten und Händewaschen sind in diesen Zeiten wichtig, sondern insbesondere der Schutz der Mitarbeitenden, die mit infizierten Menschen arbeiten. Die Mitarbeitenden sind engagiert, mit fachlicher Kompetenz und Herz dabei. Ihnen gilt großer Dank und Schutz. Zwei Kolleginnen und ein Kollege haben sich infiziert, sind positiv getestet worden. Sechs Bewohnerinnen befinden sich aktuell im Krankenhaus. „Wir wünschen allen gute Besserung und baldige Genesung“, so Bianca Kronschnabel.

Für den Betrag von rund 2.000 € hat 2. VG Annette Brand einfache Schutz-Masken bestellt, die im Mai an Alten- und Pflegeheime im nördlichen Niedersachsen verteilt werden. Für die verbleibenden 3.000 € hat KGST Herbert Löhr (im Distrikt Kabinett für das Global Service Team zuständig) Corona Schutzartikel für den Raum Neumünster beschafft.

April 2020 - Unbürokratisch helfen, wo Hilfe gebraucht wird

April 2020 - Unbürokratisch helfen, wo Hilfe gebraucht wird

DG Thomas Guse (l.), Projektmanagerin Sabrina Rose und LF Roland Werft in den Geschäftsräumen der„aureus RE GmbH“

Der Erste, der sich aufrund des Aufrufs meldete, war Lionsfreund Roland Werft vom Lions Club Hamburg Elbphilharmonie. Er kaufte privat 1000 Masken, um diese in seinem geschäftlichen Umfeld zu verteilen. Der Lion Werft leitet als Geschäftsführer die Geschicke der „aureus RE GmbH“, die zurzeit 20 Pflegeheime betreut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegepersonals werden sich über diese Schenkung sicherlich freuen.