Unser Hilferuf

Unser Hilferuf

Große Not in Indien – Gemeinsam gegen Corona!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lions,
wir alle leiden unter den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die die Welt nun seit über einem Jahr fest im Griff hat. Wo wir hier in Deutschland und Europa mit dem Aufholen der Impfkampagne wieder positiver in die Zukunft blicken können, ist die Lage in vielen anderen Ländern weiterhin dramatisch. Besonders hart trifft es derzeit Indien.

Spendenkonto: 
Stiftung der Deutschen Lions Frankfurter Volksbank
IBAN: DE40 5019 0000 0000 4005 05 BIC: FFVBDEFF
Spendenstichwort: Indienhilfe
oder mit wenigen Klicks online:
https://www.lions-stiftung.de/spenden

Die Ärmsten der Armen trifft es doppelt
Hier kämpfen Menschen nicht nur in den überfüllten Krankenhäusern ums Überleben, auch die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 in Indien sind enorm.
Durch wiederkehrende Phasen der Einschränkungen und harter Lockdowns sind Millionen Menschen arbeitslos geworden, insbesondere Tagelöhner und Wanderarbeiter. Sie fliehen nun in überfüllten Zügen in ihre Heimatdörfer, da sie in den großen Städten nicht mehr überleben können. Derzeit droht der zweite Lockdown für ganz Indien, der zu einer anhaltenden Unterbrechung der Lebensmittelversorgung führen könnte.

Sauberes Wasser und Hygiene reduzieren die Infektionsgefahr mit COVID-19
Unsere Partner im aktuellen Lions-WaSH-Projekt in Indien, die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. (DAHW) und der lokale Partner GLRA India, haben angesichts der großen Not das inzwischen zweite Nothilfe-Programm gestartet und Lions um Hilfe gebeten. Die erfolgreiche Soforthilfe aus 2020 weiterführend, können wir 12.000 benachteiligte Menschen, auch in der Zielregion unseres derzeitigen WaSH-Projekts, unterstützen. Wir können vor Ort mit dringend notwendigen Lebensmitteln und durch die Bereitstellung von Schutzausrüstungen, Desinfektionsmitteln und Sauerstoff den betroffenen Menschen helfen. Wie in den Kernaktivitäten unseres WaSH-Projekts, setzen die Helfer auch hier auf Gesundheit durch Aufklärung. Durch Schulungen wird das Hygiene-Bewusstsein allgemein verbessert, was nicht nur jetzt vor COVID-19 schützt, sondern nachhaltig hilft, Infektionen und Erkrankungen jeder Art vorzubeugen.

Bitte helfen und spenden Sie!
Mit Ihrer Spende können Sie die größte Not für die von der Corona-Pandemie betroffenen Menschen in Indien lindern und gleichzeitig die Grundlagen für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheit der Menschen schaffen!

Lassen Sie uns Gemeinsam Gutes tun! Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

mit besten Grüßen

Wolfgang Tiersch
Governorratsvorsitzender 2020/2021

 

Weltdiabetestag am 14. November
Lions Clubs engagieren sich mit Aufklärungskampagne.

Foto: privat, Manuela Lott - Lions Distrikt-Governorin

Übergewicht, zu wenig Bewegung, Probleme des Stoffwechsels, das sind wesentliche Faktoren, die zu Diabetes führen. Der Krankheitsverlauf entwickelt sich schleichend. Bis ein Diabetes erkannt wird, vergehen oft zehn bis 20 Jahre. Über sieben Millionen Deutsche leiden an Diabetes und zwei Millionen Deutsche wissen nichts von ihrer Erkrankung.

Große Folgen: Jeden Tag werden in Deutschland über 1.500 Neuerkrankungen von Medizinern diagnostiziert. Gefährlich daran ist, dass Diabetes unerkannt zu schweren Organschädigungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nervenschädigungen, sogar zur Erblindung führen kann.

Dennoch ist es möglich, mit rechtzeitiger Prävention, Ernährungsumstellung, Bewegung eigenständig auf recht einfachen Wegen gegenzusteuern. Voraussetzung ist natürlich, das eigene Diabetesrisiko zu kennen und sich gegebenenfalls mit seiner Ärztin oder seinem Arzt zu beraten.

Um dazu beizutragen, hat Lions Clubs International das weltweite Engagement gegen Diabetes als neuen Schwerpunkt seiner Aktivitäten bestimmt.

Die Distrikt-Governorin des für Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständigen Distrikts von Lions Deutschland, Manuela Lott, führt dazu aus: „An erster Stelle steht die Ermittlung des Risikos. Mit Hilfe unseres Risikotestbogens kann jeder leicht selbst feststellen, ob er einer Risikogruppe angehört und möglicherweise später erkranken wird oder bereits erkrankt sein könnte. Dieser anonyme und selbst durchgeführte Test kann Anlass sein, sich in ärztliche Behandlung zu begeben und selbst vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. So kann man etwa seine Bewegung intensivieren oder die Ernährungsgewohnheiten umstellen, um Spätfolgen möglichst zu vermeiden.“.

Dieser Risikobogen wird derzeit durch örtliche Lions Clubs verteilt, aktuell z.B. an Apotheken und Arztpraxen. Lions möchte damit Menschen vor Ort erreichen. An Sportvereine, Schwimmbäder, Fitnessstudios oder auch Volkshochschulen geht der Bogen, sobald diese wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen können. Er ist so gestaltet, dass seine zehn Fragen innerhalb von wenigen Minuten beantwortet werden können und sich daraus eine Punktezahl ergibt. Auf der Rückseite des Fragebogens ist eine Auswertungstabelle abgedruckt, die anhand der ermittelten Punktezahl Auskunft über das Risiko gibt.

Der Fragebogen und das Ergebnis bleiben allein bei der- oder demjenigen, die oder der den Fragebogen ausfüllt. Das Ergebnis gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, das eigene Risiko zu erkennen und gegen die Erkrankung und ihre Spätfolgen vorzugehen.

„Unsere Lions-Aufklärungskampagne ist ein kleiner Schritt, um bisher noch nicht diagnostizierte Diabetiker zu unterstützen und damit gegen die weitere Zunahme von Erkrankungen zu wirken.“ so Distrikt-Governorin Manuela Lott weiter. „Ich ermuntere jeden, diese kleine Aktion der Lions Clubs zu nutzen, um das individuelle Risiko festzustellen und möglichst frühzeitig der Erkrankung und ihren großen Folgen entgegenzuwirken. Das kann für jeden Einzelnen auch Großes bedeuten.“

Das Große geschieht im Kleinen – das ist das Motto, der Wahlspruch von Manuela Lott. Seit Juli 2020 ist sie für ein Jahr die neue Distrikt-Governorin der Lions Clubs in dem Distrikt 111 Ost-Mitte, der alle 71 Lions Clubs in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit zusammen 1.917 Mitgliedern umfasst. „We serve“ ist der Leitspruch der Lions weltweit, der in schweren Zeiten so besonders zum Tragen kommt.

Lions Clubs International: Mit fast 1,4 Mio. Mitgliedern ist Lions Clubs International eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Derzeit engagieren sich in der Bundesrepublik über 52.000 Mitglieder für die Gemeinschaft und für Menschen in Not. Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs.

Ansprechpartner für die Presse:

Dieter Berkholz

PR-Beauftragter Lions Distrikt 111 Ost-Mitte

E-Mail: dieterberkholz@outlook.de