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Informatives

Informatives

Liebe Lionsfreundinnen und -freunde,

in unserer Herbstsitzung hatten das Thema Diabetes und Migranten/Migrantinnen angesprochen.  
Hintergrund ist, dass Diabetes eine der meist verbreiteten chronischen Erkrankungen ist (Diabetes mellitus, die „Zuckerkrankheit“). In Deutschland sind ca. 10 Prozent der Menschen von Diabetes betroffen, dies mit steigender Tendenz. Lions International hat daher die Aufklärung über Diabetes zu einem der Schwerpunkte des Lionsengagements erklärt. 
Der Anteil von Migranten an Diabeteserkrankungen wird proportional noch höher geschätzt. Den Flyer „Diabetes – erkennen und vorbeugen“ habe ich daher mit dem Blick vorwiegend auf Migranten konzipiert, er kann aber von den Clubs auch weitergehend genutzt werden. Die Idee ist, dass Lionsclubs ihre Kontakte zu Migranten über die von ihnen unterstützten Integrationsprojekte nutzen, um mit Hilfe des Flyers über Diabetes zu informieren, sie können mit dem Flyer auf Migrantenorganisationen zugehen oder den Flyer beispielsweise in Arztpraxen oder Apotheken auslegen. 
Ihr als Integrationsbeauftragte seid hier wichtige Anreger und Multiplikatoren. Daher meine Bitte an Euch, den Flyer an die Clubs in Euren Distrikten weiterzuleiten und zu informieren.
Der Flyer gibt grundsätzliche und niedrigschwellige Informationen zur Krankheit Diabetes, zu Folgeerkrankungen und Präventionsmöglichkeiten. Er enthält zudem Hinweise, Adressen und Links zu weiteren Informationen und Ansprechpartnern. Der Flyer ist in 6 Sprachen erhältlich (deutsch, englisch, türkisch, arabisch, russisch, polnisch) und kann im Generalsekretariat von Lions Deutschland bestellt werden.
Für die Finanzierung hat Oak Brook Mittel bereitgestellt, hierfür danke ich. Der Flyer ist inhaltlich mit der AG Diabetes und der Deutschen Diabetes Gesellschaft abgestimmt.

Gabriele Meier-Darimont
MD Beauftragte für Integration und Migration
Lions Deutschland

LIONS-Flyer Diabetes.pdf DE
LIONS-Flyer Diabetes.pdf EN
LIONS-Flyer Diabetes.pdf AR
LIONS-Flyer Diabetes.pdf TR
LIONS-Flyer Diabetes.pdf PL
LIONS-Flyer Diabetes.pdf RU

 

Integrationsarbeit - im Clubleben

Übersicht über Möglichkeiten zur Unterstützung von Flüchtlingen/Migranten durch Lions Clubs

(zu jedem Stichwort/Projekt gibt es bereits praktische Beispiele in anderen Distrikten; hierzu können Kontakte vermittelt werden)

Sport/Freizeit

Fahrradladen/-werkstatt;     Boxcamp oder Fußballturnier – jeweils in Kooperation mit örtlichem Sportclub;
Übernahme Kosten für Sport (Bekleidung, Clubgebühren); Schwimmunterricht für Kinder organisieren/finanzieren;

Musik/Kunst

Musikkurse „Jugend musiziert“ in Kooperation mit örtl. Musikschule;
Theaterfreizeit mit Unterstützung des örtlichen Theaters; Jugendkunstprojekt;
Ausrichtung Benefizkonzert für….

Schule/Bildung/Beruf

Sprachkurse (Übernahme Kosten, eigener Unterricht, Kooperation mit VHS u.a.);
Bewerbungstraining für jugendliche Migranten; 
frühkindliche Förderung Lesen und Schreiben (30 min tgl. in KiGa oder Vorschule);

Sprachförderung im häuslichen Umfeld;     Unterstützung  durch Einzelnachhilfe (Hausaufgabenbetreuung);  Ausbildungspaten/Sprachpaten;
 

weitere Projekte:

„Spiel und Spaß“ bei der Kinderfeuerwehr; 
Kinder und Jugendliche Migranten schreiben ein Buch über ihre ersten Eindrücke in Deutschland;
Projektwoche mit christlichen, jüdischen und moslemischen Schülerinnen und Schülern;
„Young Ambassadors im Kleinen“ – jugendliche Migranten engagieren sich für ältere Menschen;
Fundraising für Flüchtlingshilfeverein;  Auslobung Integrationspreis;
Straßenfrühstück „Treff der Kulturen“; Aufbau/Finanzierung Mediathek/Infothek    
Stadtteilmütter als Lotsen für (Migranten)Eltern (InfoAbend, Anlaufstelle);

 

Lions-Preis "Interkulturelle Kommunikation"
MedGuide als Buchspende für Club einsetzbar

Auf dem Kongress der deutschen Lions wurde der LC Husum-Uthlande von der Stiftung derdeutschen Lions mit dem Preis „Interkulturelle Kommunikation“ ausgezeichnet.

Als Activity des LC Husum-Uthlande wurde der von Ärzten im Ehrenamt erstellte MedGuide / medizinische Sprachführer Deutsch, Arabisch, Farsi erworben. Diese Kommunikationshilfe wurde dann vom Club an Migrationsbeauftragte bei Stadt und Landkreis, an Hausärzte und Krankenhäuser sowie DaZ-Klassen und soziale Einrichtungen verteilt.

Der Stiftungspreis ist  durchaus zur Anregung für weitere Clubs gedacht.

Die Flüchtlingswelle ist nun vorbei, die vorrangig sprachlichen Hürden gerade bei wichtigen gesundheitlichen Dingen bleiben bestehen. Denn in den Erstaufnahmen 2015/2016 waren ausreichend Übersetzer vorhanden. Doch wenn heute ein Mensch mit Migrationshintergrund zum Hausarzt oder in die Klinik geht, erlebt dieses: Oftmals wird via „Google Translate in Gruppenarbeit“ geraten, ein Nicht-Familienmitglied per Telefon hinzugezogen (Datenschutz!) oder die Putzfrau ausgerufen, um in der Notaufnahme sprachlich auszuhelfen. All dies sind aktuelle Schilderungen von Ärzten und Pflegern.  

Seit Dezember 2016 gibt es eine zuverlässige Sprachhilfe in außergewöhnlicher Buchform. Diese wurde von zwei Stiftungen gefördert und von einem Ärzteteam in Eigeninitiative zusammengestellt: Mit über 500 Fragen und Antworten ist dieser „MedGuide“ bislang in Deutschland erstmals verfügbar. Alle Aspekte wurden professionell übersetzt: „was heisst Diabetes auf Arabisch, was passiert beim Röntgen - und warum ist ein I.V.-Zugang an der Hand nichts Schlimmes?“.

Vor allen Dingen wurden speziell für den MedGuide Illustrationen gefertigt, die es Menschen, die weder schreiben noch lesen können, leicht machen, gesundheitliche Zusammenhänge zu erfassen. Anbei dazu ein PDF.

Der MedGuide ist mit gut 100 Seiten im großen DIN A4-Format für nur € 19,90 direkt bei den Initiatoren per Fax oder im Internet bestellbar (versandkostenfrei mit beiliegender Rechnung). Vor allen Dingen wird er von Ärzten in ganz Deutschland, die diesen bereits kennenlernen konnten, wärmstens weiterempfohlen - siehe auch die Empfehlung unten.

Michael Schwarz, selbst zwar nicht Mitglied im Husumer (Frauen-)Club der Lions, aber schon während der Flüchtlingskrise - z.B. in seinen beiden Chören - stark engagiert, betont: "Nichts ist wichtiger als eine funktionierende Kommunikation zwischen Arzt und Patient!“ Deswegen wäre das Husumer Ärzteteam mitsamt Projektinitiator dankbar, wenn der MedGuide einerseits durch den Lions-Preis „Interkulturelle Kommunikation“, aber auch durch Ihre ganz persönliche Empfehlung weiter bekannt wird.

Im Infoblatt findet sich auch ein Bestellschein (der Husumer LC hatten seinerzeit 20 Expl. geordert, jede einzelne Bestellung hilft).

Die gute Nachricht: Aus den Erlösen erarbeiten wir schon jetzt einen weiteren MedGuide zum Thema „Schwangerschaft / Geburtshilfe“ in mehreren Sprachen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

MedGuide – medizinischer Sprachführer (verschiedene Sprach-Editionen) in der Edition Willkommen

http://www.edition-willkommen.de

Michael Schwarz, M.A.
Theodor-Storm-Straße 13
D-25813 Husum / Nordsee
info@edition-willkommen.deTel. 04841 - 770 99 94


 

       

                     
Das deutsche
Asylverfahren

Willkommen-Broschüre
Konrad-Adenauer-Stiftung

deutsch-arabisch
auch als App
siehe unten

Existenzsicherung nach
dem Asylbewerbergesetz

 
Flucht und Asyl in Thüringen
Willkommen -
ein Handbuch
Erstinformationen für
Flüchtline in
Sachsen-Anhalt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


                

 

 

 

1.) Wie kann ich helfen?
http://www1.wdr.de/themen/politik/fluechtlinge/infos/ 

2.) Deutschkurs auf Facebook 
https://www.facebook.com/dw.learngerman?fref=nf 

3.) Kostenloser Spracherwerb im Internet 
http://www.germanforrefugees.com/de/

4.) Kostenlos Sprachenlernen für Flüchtlinge 
Internet Startups stellen kostenlose Online-Sprachkurse und Bildwörterbücher zum schnellen Spracherwerb für Flüchtlinge bereit http://www.germanforrefugees.com 
 
5.) Willkommens-App der KAS
https://itunes.apple.com/de/app/apple- store/id1047598683?mt=8https://play.google.com/store/apps/details?id=de.herder.deutschland 

6.) Verständigungshilfen des Bundessprachenamtes in 9 verschiedenen Sprachen