Gmünder Lions Clubs

Gmünder Lions Clubs

Im Rahmen der 100-Jahrfeier der Internationalen Lions-Clubs 2017 wurde das Thema Diabetes-Bekämpfung zum neuen Programmpunkt erhoben. Die zunehmenden Erkrankungsraten in allen Erdteilen mit entsprechenden Folgeschäden und Beeinträchtigungen des täglichen Lebens für die Patienten selbst wie auch für ihre Familien sind weltweit zu einem gewaltigen Problem der Menschheit geworden. Alle Lionsclubs in über 210 Ländern wurden aufgerufen sich bei diesem Kampf gegen die Zuckererkrankung und ihre Folgeschäden einzubringen.

In Deutschland besteht eine gegenüber vielen anderen Ländern gute Versorgung durch das Krankenversicherungssystem und durch Selbsthilfegruppen. Lücken der Versorgung bestehen unter anderem besonders bei der Betreuung von Familien, in denen bei einem Kleinkind die Diagnose Diabetes überraschend gestellt wird.

Hier hilft die Stiftung DIANIÑO, deren Betreuerinnen in die Familie, in den Kindergarten und in die Grundschulklasse gehen und dort Aufklärung über die Erkrankung und den Umgang mit den betroffenen Kindern bieten. Kindern mit Diabetes droht sonst eine Isolierung, da Eltern nicht wissen, was sie ihrem Kind erlauben dürfen oder nicht, da Eltern der Schulfreunde nicht mehr wagen sie z.B. zu einer Geburtstagsfeier einzuladen, oder da die Lehrer sie nicht mehr zu Ausflügen oder sonstigen Aktivitäten mitnehmen wollen.

Die Stiftung DIANIÑO wurde vor 15 Jahren von Frau Ingrid Binder in Tuttlingen gegründet und ist in ganz Deutschland aktiv.

Im Rahmen der Lions-Distriktversammlung am 4.Mai 2019 in Schwäbisch Gmünd hatten die drei Gmünder Lions-Clubs eine abendliche Benefiz-Veranstaltung unter dem Thema „Frauen – Ungeheuer/ungeheuer im Kommen“ veranstaltet, deren Einnahmen von 2000 € nunmehr der Stiftung DIANIÑO überreicht wird.