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  • Finanzvorstand im HDL

    Begeisterndes und bewegendes Zonentreffen der Zone III/3 im Stöffelpark (Westerwald) LC Bad Marienberg lud ein und viele Lions kamen

    Der Organisator, Lions Club Bad Marienberg, hatte sich einiges zur Erkundung der Schätze einfallen lassen. So war es möglich, sich unter der sachkundigen Führung von Iris Franzen auf eine Kräuterwanderung durch den Stöffelpark zu begeben.

    Die weitere Gegend erkundete radelnd die Gruppe um Silke Schneider mit E-Bikes zum Wiesensee und wieder zurück. Michael Lochner begeisterte mit einer interessanten Führung und Wissenswertem durch und über den Stöffelpark. Bogenschießen unter der fachgerechten und zugleich menschlich angenehmen Anleitung der Mitarbeiter von Bogenparcours Hofgut Dapprich sorgte auch bei den Jüngsten für viel Spaß und körperlichen Einsatz. Das Whisky Tasting auf der Birkenhof Brennerei im benachbarten Nistertal war etwas für die Genießer unter den Löwen.

    Für das leibliche Wohl sorgte am Nachmittag ein reichhaltiges und von den Mitgliedern selbst und liebevoll gebackenes Kuchenbuffet. Am späten Nachmittag standen die erfahrenen Grillmeister am Feuer und verhalfen den Hungrigen zu einem „gegrillten und feurigen Festmahl“.

    Der Reinerlös der Veranstaltung geht an das gemeinsame Zone-Projekt „Augenarzt-Fachausbildung von Dr. Belay Mulugeta Yizengaw aus Äthiopien“. Am Abend des Tages erfüllten sich die Wünsche vom Morgen „Tolle Aktivitäten, viele interessante Erfahrungen, gute Gespräche und herrliches Wetter.“ Jeder einzelne sagte: „Es war ein gelungener Tag.“ (Doris Kohlhas)

    Impressionen einer "gelungenen" Charterfeier Herzlich willkommen im Distrikt 111-WL

    Ernst Deker beschreibt „Wechselbad der Gefühle“ Lange Odyssee erfolgreich zu Ende / Lupenbrille nach 18 Monaten in Afrika eingetroffen

    Lionsfreund Ernst Deker (81) vom LC Bad Salzuflen

    Das Projekt der acht lippischen Lions Clubs, mit einem Stipendium in Höhe von 30.000 Euro die Ausbildung eines Augenarztes zu ermöglichen, begann bereits 2009. Deker war von Anbeginn an motivierender Initiator und unermüdlicher Koordinator der Aktivitäten. Nach Abschluss seines Studiums ist Dr. Umesumbu ärztlicher Leiter einer Augenklinik in Kindu und lehrt an der Universität in Kinshasa. Während in Deutschland statistisch gesehen ein Augenarzt rund 15.000 Menschen versorgen muss, sind es im Osten der DR Kongo rund 2,5 Millionen, berichtete der Mediziner im vergangenen Jahr bei einer Vortragsveranstaltung in Detmold. Oft müssten die Patienten lange Wege auf sich nehmen, bis sie die nächste Klinik erreichten.

    Bevor  der Facharzt im Frühjahr 2016 nach einem einwöchigen Aufenthalt in Lippe wieder in seine afrikanische Heimat zurückkehrte, beschlossen die Lions eine Fortsetzung ihrer Unterstützung für die Arbeit von Dr. Umesumbu. „Für uns ist Nachhaltigkeit ganz wichtig“, sagten damals Ernst Deker und Detlev Hellfaier (LC Detmold) und stellten die Anschaffung einer Lupenbrille in Aussicht, die sich der Augenarzt so sehr wünschte. Das von der Firma Zeiss hergestellte Instrument sollte 4.000 Euro kosten und bestellt werden. „Die Finanzierung war kein Thema. Vom Stipendium standen noch 2.500 Euro zur Verfügung, die restlichen 1.500 Euro steuerte der LC Bad Salzuflen bei“, berichtete Deker.

    Und dann begannen die Schwierigkeiten. Nichts schien zu klappen, es war „ein Wechselbad der Gefühle. Schließlich hatten wir Glück“. Deker: „Ich erfuhr, dass die Ehefrau unseres Freundes im Frühjahr dieses  Jahres in der Nähe von Paris eine Fortbildung machte“. Der Kontakt zu der Gynäkologin war schnell hergestellt, per Paketdienst lieferte die Firma Zeiss das Instrument nach Paris „und von dort hat es Olive Umesumbu mit nach Kindu genommen“.

     

    Das transportable „EyeMag“ im Einsatz

    Mittlerweile ist das transportable „EyeMag“ im Einsatz, ist bei Katarakt-Operationen ein große Hilfe, erläuterte Deker, seit 1990 Mitglied im LC Bad Salzuflen. Er verwies darauf, dass Umesumbu und seine Mitarbeiter auch Augenpatienten in den umliegenden Dörfern aufsuchen, untersuchen und diese vor Ort behandeln. Nach seinen Angaben sind in der DR Kongo etwa 80 Augenärzte tätig, die meisten davon in der Hauptstadt Kinshasa oder in den wenigen Großstädten.

    Die Aktivitäten der lippischen Lions Clubs sind für Vize-Governor Siegfried Mühlenweg (Extertal) beispielhaft. Ihnen sei es gelungen, das weltweite Lions-Motto „We serve“, in überzeugender und nachhaltiger Weise umzusetzen, sagte Mühlenweg, der dem LC Bielefeld-Sparrenberg angehört. 

     

     

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    Ein Projekt wider Vorurteilen Nachhaltige Bildungschance für Nomadenkinder – Chance für ein besseres Leben

    Das Fotos zeigt eines der noch weitgehend vorhandenen alten Klassenräume, für deren Erneuerung der Lions Club noch Geld sammelt.

    Die Unterbringung von 115 Mädchen in der Internatssituation war damit sichergestellt. Der nächste Schritt, die Unterstützung des BMZ für die Erweiterung des Projekts zu gewinnen, war mit der Genehmigung der Mitfinanzierung Anfang 2017 erfolgreich.  Seit Beginn 2017 stehen aus dem Ministerium nun die Mittel für den weiteren Ausbau des Internats an dieser Schule für weitere 345 Plätze zur Verfügung. Auflagen des BMZ zur Reduzierung der Probleme in der Kultur der Massai wie der Zwangsverheiratung von Kindern und der Genitalverstümmelung konnten mit Unterstützung  der NGO „Horizont 3000“, in Nairobi, bereits angegangen werde. Auch erste Unterrichtungen in hygienischen Hilfen für die 115 Mädchen fanden im August und September 2017 statt.

    Über zwei MoU`s (memorandum of understanding)  wurde eine Kooperation zwischen der WWU Münster und der entsprechenden School der Massai Mara University (MMU) sowie zwischen dem eigenen Club in Münster, dem lokalen LC TCF, der IAPS und dem Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) der WWU zum Zweck des Lehrer Praktikanten Einsatzes über 2-4 Monate an der IAPS beschlossen.

    In der deutschen Lions-Welt sind Projekte in der sog. Dritten Welt nicht unumstritten. Negative Erfahrungen stehen dafür durchaus Pate. Dennoch darf der Versuch, für viele Menschen in diesen Regionen die Lebensverhältnisse zu verbessern, nicht fallen gelassen werden. Lionsfreund Baetge steht zu folgenden Fragen Rede und Antwort.

    Dr. hc Jörg Baetge

    Gab es im Rahmen Deines Engagements auch mal Zeiten, in denen Du an der Realisierung des Projekts Zweifel bekamst und wenn ja, welcher Art waren diese?

    Antwort: “Ja, zu Beginn, als deutlich wurde, welch große Investitionssumme aufzubringen sein würde. Außerdem nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts und der Mitteilung des politischen Gouverneurs, dass der versprochene Wasseranschluss sehr lange nicht möglich sei. Aber wir konnten das Problem durch viele Fundraising Aktivitäten lösen.

    Nicht wenige Lions stehen Projekten in Ländern der Dritten Welt sehr skeptisch gegenüber, weil sie nicht nachhaltig sein würden oder weil die Mittel in die falschen Hände geraten. Bist Du überzeugt, dass das bei dem Projekt IAPS widerlegt wird?

    Antwort: „Doch, ich bin überzeugt, wenn man ein solches Projekt über Jahre betreut – bei uns nun seit 2011 – dann lässt sich Nachhaltigkeit erarbeiten.“

    Vor Ort ist der  LC TCF  über die  Entfernung der Garant für die Realisierung des Projekts einschließlich der stringenten Rechnungslegung aller fließenden Gelder. Worauf beruht Dein Vertrauen, das Du in die Lionsfreunde vor Ort legst? War es leicht oder schwer, diesen Club von dem Projekt zu überzeugen?

    Antwort: „Nein, der LC TCF hat unsere Anfrage auf Realisierung des Massai Internats vor Ort sofort positiv beantwortet. Der Clubpräsident, Kapil Deo Sharma, hat seine Clubfreunde motiviert und als Präsident von 2011 bis heute mit seinen Lionsfreunden realisiert und bleibt auch für die Dauer des Projekts bis 2019 der entscheidende Lenker des Projekts. Die Clubgemeinschaft hat sich bei uns sehr bedankt, dass wir sie in das Projekt aktiv eingebunden haben.“

    Welche Teile des jetzigen Bauabschnitts sind Dir besonders wichtig und warum?

    Antwort: „Die Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung sind Grundvoraussetzung für Nachhaltigkeit des Internatsbetriebs. Wasser ist durch den Bau weiterer riesiger Regenwasser Sammeltanks, Strom durch Bau von ausreichender Solarpanel Kapazität und Nahrungsmittel sind durch Erlernen agrarischer Tätigkeit und Bewässerungsmöglichkeiten sowie den Bau von Gewächshäusern zu realisieren.“

    Bist Du überzeugt, dass mit den begleitenden Maßnahmen die Defizite in der Massai Kultur  reduziert werden können?

    Antwort: „Ja, ich habe mit meinem Clubfreund Theo Herrmann den Stammeshäuptling, den Elternbeiratsvorsitzenden, den Schatzmeister des Elternvereins und die erste Frau des Häuptlings interviewt. Auf unsere Fragen nach Genitalverstümmelung der Mädchen und Zwangsverheiratung der Kinder wurde uns glaubhaft versichert, dass es diese Methoden bei den Elternfamilien nicht mehr geben soll. Als Ehrenhäuptlinge vertrauen wir unseren Massai Brüdern.“

    Kann das Internatsbeispiel in der IAPS ggfs. Als Prototyp für andere Schulen in Kenia angesehen werden?

    Antwort: „Ich bin sogar sehr sicher, denn wir haben mit der Massai Mara University ein MoU abgeschlossen. Die MMU will helfen, unsere Schule zu einer Modellschule zu machen. Da es in Kenia noch viele halbnomadischen Stämme gibt, ist für die Kinder solcher Stämme ein Internat die Voraussetzung dafür, dass sie wenigstens einen Hauptschulabschluss erlangen können.“

    So einzigartig zeigen die Bielefefelder Clubs Sparrenberg - Ravensberg - Phönix gemeinsam mit den LEOs ganz "viel Herz". - - - Glückwunsch! Seit 40 Jahren auf dem Bielefelder Weihnachtsmarkt im Einsatz für die Ziele von Lions

    LC Verl – der neue Club in unserem Distrikt

    PDG Schmitt hatte gemeinsam mit dem Patenclub LC Bielefeld/Sennstadt sowie mit Zertifizierten Beratenden Lions und  dem neuen Club sämtliche organisatorischen Vorgaben vorbildlich realisiert. Der amtierende Distrikt-Governor, Stefan Lüersen, begrüßte mit einer begeisternden Rede die neuen Mitglieder, die Verteter der Patenclubs, die Vize-Governor Edelbert Schilling und Fritz Unruhe, den Zonen-Chairperson Ulrich Junge, den künftigen KGMT Egon Kämmerer sowie weitere interessierte Lions.

    Stefan Lüersen: „… Vor 100 Jahren haben sich Bürger zusammengefunden und Völkerverständigung und Glaubensfreiheit pragmatisch umgesetzt. Ich bin der festen Auffassung, dass die Idee von Melvin Jones bei Lions gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen durch die Flüchtlingsströme aufgrund von Bürgerkriegen und Naturkatastrophen zeitgemäßer und wichtiger denn je ist. Wir sollten uns trotz des vermeintlich dichter geknüpften Netzes der sozialen Absicherung im Vergleich zum Chicago zu Beginn des 20. Jahrhunderts, trotz der gestiegenen Zahl von Hilfsorganisationen nicht beirren lassen. Lions sind gerade auch heute von besonderer Bedeutung, wenn es um die verlässliche, überparteiliche, über alle Religionen hinweg und vor allem dauerhaft gestalteten Unterstützung Bedürftiger und Förderung der Völkerverständigung geht. …“

     

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    100 Jahre LIONS CLUBS INTERNATIONAL Gemeinsam stark: "4 Clubs für 5 Activitys"

    Die Präsidenten der 4 Dorstener Clubs im Lionsjahr 2016/17 (von links nach rechts): Dr. Henning Köhl (LC Dorsten), Claudia Tempelmann-Bandura (LC Dorsten-Lippe), Christa Teppe (LC Dorsten-Wulfen), Dr. Andreas Trotzer (LC Dorsten-Hanse)

    ln Dorsten starten die Activitys mit einer Festveranstaltung am 26. März. ln der Aula des Gymnasiums Petrinum spricht Hamideh Mohaghqhi (eine aus dem lran stammende Juristin, islamische Theologin und Religionswissenschaftlerin) zu den Gästen. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Jazzquartett Pascal Bartoszak aus Dorsten.

    Am 7. Mai veranstalten die Lions einen Sponsorenlauf, bei dem sie 1000 Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen in Bewegung bringen. 75 Prozent des Erlöses bleibt in den Schulen für eigene Zwecke, der Rest fließt in das Blindentastmodell. Zwei Wochen später, am 21. Mai, startet die 1. Fürst Leopold Classic Rallye. Die 120 Kilometer lange Strecke verbindet einzigartige, industrielle Kulturdenkmäler des Ruhrgebietes und Schätze der Automobilindustrie rniteinander. Denn wo einst die Hochöfen qualmten, findet heute vielfältige Kultur statt.

    Lionsfreund Dr. Henning Köhl, ein begeisterter Funk & Soul-Fan, legte schon während seiner Studienzeit in Münster an verschiedenen Orten Musik auf. Gemeinsam mit Freunden wird er am 24. Mai in der Traumfänger-Galerie auf der Zeche Fürst Leopold in Dorsten wieder als DJ aktiv.

    Den Abschluss bildet das Lichterfest der Stadt Dorsten am 5. November. An diesem Tag präsentieren sich die vier Clubs auf dem Marktplatz und beteiligen sich an der Gestaltung des Festes für Ehrenamtliche. lm Rahmen der Veranstaltung übergeben sie offiziell das Geschenk, das Blindentastmodell, an die Stadt und ihre Bürger.

    Mit diesen Activitys setzen die Dorstener Clubs die  weltweiten, "unzähligen Geschichten" von Lions fort, die gemeinsam die ldee verfolgen, sich auch für die Menschen in ihren Gemeinden zu engagieren.

     

    Erfolgreiches Club-Event: Mit Torsten Sträter, dem Katielli-Ensemble und „Mr. Trump“ LC Datteln-Waltrop: Köstlich-witziger Benefizabend

    Noch vor der Hauptspeise trat der bekannte Waltroper Comedian Torsten Sträter auf die Bühne. Er feuerte in bekannte Manier ein Comedy-Feuerwerk der Superlative ab. Die vielen Besucher in der ausverkauften Gesamtschul-Mensa konnten voller Freude auf einen gelungenen, unvergesslich-schönen Abend anstoßen.

    Als Landessieger des Wettbewerbs „Starke Schule“ und im Rahmen der Schülerfirma sind die Schüler der Gesamtschule Waltrop bereits Profis in der Vorbereitung auf die Berufswelt. „Für die Schülerinnen und Schüler geht es vor allem darum, vieles zu erproben und einfach tätig zu werden“, erklärte die Schulleiterin Ulrike Waterkamp. Ein herzliches Dankeschön ging auch an die Künstler, die ohne Gage zum Erfolg des Benefizabends beitrugen. Den Erlös erhielt die Gesamtschule, die mit diesem Geld ihre Medienausstattung optimieren will.  

     

     

    Herzlichen Glückwunsch Lions Club Büren-Salzkotten feiert 50-jähriges Jubiläum

    Die Mitglieder des Lions Clubs Büren-Salzkotten vor der Wewelsburg

    Eröffnet wurde die Feier von Christoph Plass, Präsident der Lions Büren-Salzkotten. Er begrüßte die Gäste und berichtete von aktuellen Aktivitäten: Der Lions Club Büren-Salzkotten hat aktuell 38 Mitglieder. Dem Leitsatz „We Serve“ folgend, werden regelmäßig Aktivitäten zur Sammlung von Spenden durchgeführt: So wurden beim jährlich stattfindenden Golfturnier die Sterntaler und die Talent Engels Stiftung mit jeweils 4.000 Euro unterstützt. Der Bierverkauf auf dem Hederauenfest erwirtschaftete fast 2.000 Euro, die dem Projekt „Krankenhaus in Kabanga, Tansania“ von Dr. Raimund Teigeler, Arzt für Chirurgie in Salzkotten, zukommen. Darüber hinaus unterstützen die Lions mit Geldspenden u. a. das Alphabetisierungsprogramm zu Hilfe von Legasthenikern, die Organisation „in Vita Paderborn“ bei der Integration von Zuwanderern, das Hospiz „Mutter Theresa – Leben bis zuletzt“, den Aufbau einer Schule nach dem Erdbeben in Nepal sowie Flüchtlingskinder in Büren und Salzkotten. „In den vergangenen Jahren haben wir 65.000 Euro Spenden gesammelt und weitergegeben“, berichtete Plass.

    Im Anschluss dankten die Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Stadt Büren, und Ulrich Berger, Stadt Salzkotten in Ihrem gemeinsamen Grußwort den Lions-Freunden für die jahrelange ehrenamtliche Unterstützung und die großzügigen Spenden, die durch das Engagement erworben wurden. Landrat Manfred Müller betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft und lobte den Willen der Lions, sich für die Schwächeren einzusetzen.

    Distrikt-Governor Stefan Lüersen lobte das Engagement der Bürener und Salzkottener ebenfalls, insbesondere die für Dezember geplante Aktion: Beim alljährlichen Benefizkonzert wird es eine extra Spendenaktion zur Unterstützung eines Brunnenprojekts in Madisi (Malawi) geben, das gemeinsam mit den Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen von Salzkotten durchgeführt werden soll. Lions-Freund Michael Dreier wurde für seine 15-jährige aktive Mitgliedschaft vom Präsidenten ausgezeichnet. Er hat insbesondere für das Wachstum des Clubs gesorgt.

    v.l.: Hans Schröder (Past-Präsident), Michael Dreier (Bürgermeister Stadt Paderborn), Thorsten Fojtzik (Schatzmeister), Christoph Plass (Präsident), Georg Ferdinand von und zu Brenken, Andreas Heumüller (Vize-Präsident), Ulrich Berger (Bürgermeister Salzkotten), Dr. Carsten Linnemann (Mitglied des Bundestages), Christoph Rüther (Bürgermeister Bad Wünnenberg)

    Die Festrede mit dem Titel „Deutschlands Zukunft: Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ hielt schließlich Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des deutschen Bundestages.

    linke Abb.: Ulrich Berger (Bürgermeister Salzkotten), Christoph Plass (Präsident), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Büren)

    rechte Abb.: Festredner Dr. Carsten Linnemann und Präsident Christoph Plass

    Theaterprojekt als Abschluss / 25 junge Männer im Handwerksbildungszentrum Der LC Bielefeld-Sparrenberg fördert Berufsorientierung von Flüchtlingen

    Individuelle Masken: Der Körper übernimmt den Charakter der Maske, ihr Alter und ihre Eigenschaften.

    Es war ein Experiment – und es ist gelungen: Auf Initiative des LC Bielefeld-Sparrenberg lernten 25 junge Flüchtlinge im Handwerksbildungszentrum (HBZ) Brackwede messen, mauern und ein wenig Deutsch. Im Anschluss an diese erste Berufsorientierung gestalteten sie ein Theaterprojekt der Internationalen Förderklasse des Bielefelder Carl-Severing-Berufskollegs. Ziel der Activity war es, die „Flucht zu verarbeiten“, die Persönlichkeit der Jugendlichen zu stärken und positive Gruppenerfahrungen zu sammeln, sagt Koordinator LF Werner Dressler. Für die gesamte Maßnahme stellte die Lions-Hilfe Bielefeld e. V. rund 5.000 Euro zur Verfügung.

    Theaterspiel in Bielefeld: Internationale Klasse auf der Bühne des Stadttheaters (Fotos: Theater Bieldefeld)

    Während die Politik weiter über den richtigen Umgang mit Flüchtlingen streitet, ist der LC Bielefeld-Sparrenberg einen eigenen Weg gegangen. „Wir haben vorgemacht, wie alle profitieren können. Betriebe, Arbeitgeber und Asylbewerber“, berichtet Vize-Governor Siegfried Mühlenweg und Mitglied des LC Bielefeld-Sparrenberg. Wichtig sei es, die Menschen aus der Lethargie des Abwartens in der Sammelunterkunft zu befreien, so Mühlenweg. An einigen Wochenenden waren die Jugendlichen zu Gast in der Bildungsstätte des Handwerks im Bielefelder Süden und lernten handwerkliche Grundfertigkeiten „Mörtelkellen ratschten über Backsteinmauern, Schläge auf Kopfsteinpflaster ließen die Werkstatt beben“, erinnert sich Dressler. Die jungen Männer in ihren Arbeitsjacken und Warnwesten verputzten Wände und legten Pflastersteine.

    Zollstock, Schubkarre, Maurerkelle waren für viele die ersten deutschen Worte, die sie im HBZ bei ihren Ausbildern lernten. Manche schrieben zum ersten Mal, andere sprachen schon ganz flüssig. Die Geflüchteten kamen aus der ganzen Welt, vor allem aus Syrien und Afghanistan. Ob die Jugendlichen nach der Berufsorientierung einen Praktikumsplatz oder sogar eine Lehrstelle bekommen, steht noch nicht fest. Die Chancen auf Ausbildung und Qualifizierung sind jedoch besser als zuvor.

    Den Abschluss der Activity bildete ein innovatives Projekt, das von der Lehrerin Ulrike Cevrim angestoßen wurde. Zehn Schüler im Alter von 17 und 18 Jahren der Förderklasse des Berufskollegs erarbeiteten im Bielefelder Stadttheater eine Inszenierung, die sich mit Themen wie „Fremdsein“, „Begegnungen mit anderen Menschen“ oder auch „Statusfragen“ beschäftigte. Geleitet wurde das einwöchige Projekt von den Theaterpädagogen Martina Breinlinger und Canip Gündogudu.

    Bevor die jungen Leute das Theaterstück vor 30 Zuschauern spielten, mussten sie individuelle Masken fertigen, das Stück immer wieder proben und die Mittel des Improvisationstheaters erkunden. Das Ergebnis war herausragend, die Jugendlichen glücklich. „Im Theater kannst du das Paradies finden“, beschrieb Zabihullah aus Afghanistan seine Gefühle und dankte den Lions für ihre finanzielle Unterstützung.

    IM OSTEN UNSERES DISTRIKTS

    "Bildung ist und bleibt ein unvergängliches Gut"

    Kolping-Schulwerk-Geschäftsführer Ulrich Woischner und  Schulleiter Dietmar Overbeck begeisterten die geladenen Lionsfreunde von der neuen Förderschule in Brakel. Die Förderschule arbeitet mit einem Lehrer-Schüler-Schlüssel von 1:10. Für jedes Kind wird ein persönlicher Lehrplan erstellt. Ab der fünften Klasse werden die Jugendlichen gezielt an eine berufliche Orientierung herangeführt.

    Gleich am ersten Tag nach den Sommerferien 2016 ist das erfahrene und hochqualifizierte Team mit Schulleiter Overbeck und sechs Kollegen mit der neuen Kolping-Förderschule in Brakel gestartet. Siebzig behinderte Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 18 Jahre erhalten in sechs Klassen (Klasse 5 bis 10) eine intensivere Betreuung durch Sonderschulpädagogen, die speziell auf die jeweilige Beeinträchtigung zugeschnitten ist. Sie  soll den Kindern eine bessere Entwicklung ermöglichen, als sie ohne solche passende Unterstützung an einer Regelschule vielleicht erreichbar wäre. Aktuell liegt die Anzahl der Schüler bei 71.

    Dabei spricht nichts gegen den Gedanken der Inklusion, so die Schulleitung. Man sollte aber exakt definieren, was dieses Thema bedeutet: Einerseits geht es in der Regelschule um die Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen. Andererseits haben Eltern ein Wahlrecht zwischen der Förderschule und der Regelschule für ihre betroffenen Kinder. Als im Mai 2016 die Genehmigung zur Eröffnung dieser Schule vorlag, waren bereits 2 Tage nach der Anmeldemöglichkeit alle „Unterrichtsplätze“ belegt.

    Regelmäßig Anfragen von Lehrern aus Regelschulen und dem Wunsch von Eltern, ob ihre Kinder temporär in das Unterrichtsgeschehen „hineinschnuppern“ können, demonstriert die hohe fachliche Kompetenz der Förderschule. Kurz: Eltern erkennen, wie wichtig eine solche Schule für ihr Kind sein kann. Aufgrund der hohen Nachfrage könnte bereits jetzt eine weitere Klasse eingerichtet werden. Dies ist derzeit aus organisatorischen Gründen noch nicht realisierbar. Für das nächste Schuljahr ist folglich eine Erweiterung geplant.

    Wie perfekt die Unterrichtsräume bereits eingerichtet sind, präsentierten Ulrich Woischner und Dietmar Overbeck den geladenen Lionsfreunden. Overbeck, selbst Mitglied im LC Bad Driburg, wusste natürlich aus seiner Praxis am besten, mit welcher Activty die fünf Lions Clubs aus dem Kreis Höxter die Schüler und Schülerinnen fördern und unterstützen können. Der Schulleiter plädierte für die Anschaffung von Laptops, mit denen der Unterricht gezielter und individueller auf die Bedürfnisse der Betroffenen gestalten werden kann. Mit Mobile Computing werden die jungen Menschen auch auf die digitale berufliche und persönliche Zukunft vorbereitet.

    Diesen Wunsch erfüllten alle Lionsmitglieder aus dem Kreis Höxter mit einer Spende von 8.000 Euro. Dieses ist die erste Gemeinschafts-Activity aller fünf Clubs im Kreis Höxter. Werden weitere folgen?

    Der erste gemischte Lions Club im Stadtgebiet Siegen Festliche Charterfeier: Lions Club Siegen-Krönchen

    Die Gründungspräsidentin Ingeborg Kellnhofer begrüßte die zahlreichen Gäste. Dank ihrer Initiative – gemeinsam mit ihrem Ehemann Heribert – wurde dieser neue Club gegründet. Der Charterakt erfolgte duch DG Stefan Lüersen.

    In Grußworten von Hans-Georg Mertens (KSCH), Marita von Garrell (IPDG) und Siegens Bürgermeister Steffen Mues wurde der neue Lions Club herzlich willkommen geheißen.

    Die Siegener Pfarrer Stefan König (ev. Nikolai-Kirchengemeinde) und Wolfgang Winkelmann (kath. St. Michael Kirche) sprachen Gruß-und Segensworte.

    Der festliche Teil des Abends wurde auch durch das international ausgezeichnete Queens Duo (Flötistin Verena Beatrix Schulte, Harfenistin Hanna Rabe) begleitet.

    Einen Schwerpunkt des neuen Clubs bildet die Kinder- und Jugendförderung. Die Charity „KindergartenPLUS“ moderierte sehr kurzweilig und humorvoll Clubmitglied und Kabinettsbeauftragter für Kind/Familie/Gesellschaft, Heribert Kellnhofer. Ein besonderer Dank galt Prof. Maywald (Liga für das Kind) sowie dem Siegener Berufskolleg für Sozialpädagogik. Auch mit deren Unterstützung konnte die Activity KindergartenPLUS erfolgreich realisiert werden.

    Mit großem Interesse beteiligten sich die Gäste an der Versteigerung zugunsten der Activity. Gewinne waren u. a. ein geführter London-Wochenend-Trip, Siegerland-Rundflug mit einem Personal Captain, Fahrsicherheitstraining im Cabrio, Experten-Führung durch das Museum der Gegenwartskunst. Zum Abschluss eröffnete ein DJ die After-Show-Party. Die Feierlaune endete erst in die späten Nachtstunden.

    Activity des Lions Clubs Münster Johann Conrad Schlaun ... "Bildung ist und bleibt ein unvergängliches Gut“

    Lionsfreund Dr. Ingo Wallner (Mitglied des Münsteraner Clubs Johann Conrad Schlaun) war erneut persönlich vor Ort. Er war der Einladung zur Einweihung durch Pater Serge gerne gefolgt. „Die Einweihungsfeier der drei Schulklassen war wieder ein ganz besonderes Erlebnis“, so Dr. Ingo Wallner in seiner Mail aus Ambilobe mit den ersten Fotos des Festaktes. Bei sonnigen 30 Grad fand  die Einweihungsfeier der Klassenräume am 24. Januar 2016 unter freiem Himmel statt. Sowohl der Bürgermeister von Ambilobe als auch der Direktor der Schule sowie Vertreter der Elternpflegschaft  und natürlich alle SchülerInnen waren ebenfalls beim großen Ereignis vertreten.

    „Einem aufmerksamen Herzen ist nichts unmöglich“; dies stand auf Madagassisch und Französisch an der Tafel geschrieben. „Mit diesem Satz wird deutlich, dass eine große Dankbarkeit und Erleichterung in der Schule zu spüren ist“, so Jörg Segebarth vom Lions Club in Münster.

    Mit einer Bauzeit von nur wenigen Monaten war es mit den Spenden des Clubs gelungen, den Schülerinnen und Schülern drei der sechs Klassenräume zur Verfügung zu stellen. Gebaut wurden sie von Unternehmen vor Ort. Somit konnte das Geld auch sinnvoll in die örtliche Wirtschaft investiert werden.

    Dank der Hilfe aller und der Spendenbereitschaft der Münsteraner konnten mit dem Kauf des Kalenders aber auch mit der Unterstützung im Mai 2015 beim Benefizkonzert in der Petrikirche stattliche Hilfsgelder nach Madagaskar an Pater Serge geschickt werden.

    Die Activity des Lions-Clubs JCS in der Gemeindeschule in Ambilobe war nicht nur eine einseitige LIONS-Maßnahme. Sie war auch der Auslöser für zwei wichtige Komponenten gesellschaftlicher Art. Erstmalig hat sich die Elternpflegschaft vor Ort in einer kaum vorstellbaren Art und Weise in das Projekt eingebracht. Sammelaktionen und Benefizveranstaltungen waren die Folge. Außerdem hatten örtliche Betriebe Baumaterialien preisgünstig zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurde mit dem Schulprojekt in Ambilobe ein zivilgesellschaftliches Engagement ganz im Sinne von LIONS CLUBS International ausgelöst, das hier nahezu einmalig, aber auch dringlich ist. „Bildung ist und bleibt ein unvergängliches Gut“, so der Lions Clubpräsident Heinz Daugart. „Wir werden auch die nächsten drei Klassenräume bauen“, so Heinz Daugart weiter.

    Benefiz-Kalender-Aktion Lions Clubs unterstützen die Flüchtlingshilfe

    Von den Erlöse der Activitys in einer Gesamthöhe von 50 000 Euro werden direkt und indirekt auch Maßnahmen zur Unterstützung und Integration von asylsuchenden Menschen in den Städten Arnsberg und Sundern profitieren.

    Kalendermotiv mit Symbolkraft
    Das Kalenderbild des LC Neheim/Hüsten hat Symbolkraft: Eine eritreische Krippenszene aus der Krippenausstellung im Werler Forum der Völker zeigt eine dunkelhäutige Familie mit Christuskind auf der Flucht, angekommen im Stall von Bethlehem. „Das ist ein in die Zeit passendes Krippenbild“, sagt Hubertus Kaiser vom LC Neheim/Hüsten. Die Krippe stehe für „christliche Kultur und Nächstenliebe in fremden Ländern“.

    Die Neheim-Hüstener Lions-Freunde, die bereits zum elften Mal einen Adventskalender herausgeben, unterstützen mit den Erlösen zu je einem Drittel die Arnsberger Tafel, das Familienhilfezentrum Marienfrieden und die Sprachförderung in Neheim-Hüstener Kindergärten. „In allen Bereichen wird ja auch den Flüchtlingen geholfen“, so der Neheim-Hüstener Lions-Präsident Ingo Beckschäfer.

    Neben seinem „Leuchtturm-Projekt“ (Zitat von Präsident Ernst-Michael Sittig) will auch der Lions Club Arnsberg/Sundern die Integrationsprojekte für Flüchtlinge in der Region Arnsberg und Sundern mit den Erlösen aus der in diesem Raum zum siebten Mal durchgeführten Kalender-Activity unterstützen. „Hier wollen wir vor allem die strukturierte Hilfe fördern“, sagt Sittig. Die Arnsberg-Sunderner wählten den weihnachtlichen Alt-Arnsberger Neumarkt als Kalendermotiv.

    Die großen Gewinner sollen die Begünstigten sein. Freude und Spaß am Kalender sollen aber auch die Käufer haben. Hinter den Kläppchen der jeweils mit Losnummern versehenen Kalender warten 493 (Neheim/Hüsten) bzw. 446 Gewinne (Arnsberg/Sundern) jeweils im Gesamtwert von 13 000 Euro. Jedem Preis wird eine Gewinnnummer zugelost. Mit dem „Sieger-Kalender“ können dann die Preise bei den jeweils mehr als 90 teilnehmenden Geschäften einlösen. Die Gewinnnummern werden in unserer Zeitung täglich veröffentlicht.

    Reisen als Hauptgewinne
    Hauptpreise sind in beiden Kalenderausgaben Reisen: Die Neheim-Hüstener haben in das Kläppchen 24 eine fünftägige Flußkreuzfahrt für zwei Personen gepackt. Die Arnsberg-Sunderner schicken den Gewinner mit Begleitung für eine Woche nach Binz auf Rügen mit Hotelaufenthalt mit Halbpension im Wert von 1200 Euro. Der Verkauf der Kalender beginnt in Arnsberg/Sundern ab 2. November in vielen Geschäften der Stadt. In Neheim-Hüsten startet der Verkauf heute. Am Samstag wird ein Stand der Lions in der Fußgängerzone stehen.

    Martin Haselhorst

    „Meisterkurs für erfahrene Erzieherinnen“ - so die Presse Der Lions Clubs Brakel fördert mit „KINDERGARTENplus“ elf Kinder-Einrichtungen in Brakel, Steinheim und Nieheim (Kreis Höxter).

    Prof. Maywald ist seit fast 20 Jahren Geschäftsführer dieser bekannten und erfolgreichen Organisation, seit 2002 Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, seit 2011 Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. zu Kinderrechten und zum Kinderschutz tragen seinen Namen.

    Bei Lions gibt es spezielle nachhaltige Kinder- und Jugendprogramme, die deutschlandweit auf großes Interesse stoßen. Während KINDERGARTENplus sich auf 4–5jährige Kinder konzentriert, ist Klasse2000 die wichtigste Lions Activity in der Grundschule. Seit Jahren unterstützen die Brakeler Lions mit LionsQuest diverse Schulen im Kreis Höxter. Dieses Programm ist bekanntlich zum Vorteil von Kindern ab 10 Jahren entwickelt.

    Im Rahmen der  Activity „Generation Zukunft“ stellte der Lions Club Brakel jetzt einen Betrag von 11.000 Euro für KINDERGARTENplus für dieses einzigartige Programm zur Verfügung. Mit der Gesamtsumme wurden elf Kindergärten bzw. –Tageseinrichtungen nachhaltig gefördert.

    Im Juli 2014 lud der Brakeler Club die Vertreter/innen von zahlreichen Einrichtungen zu einer „Kennenlern“-Veranstaltung ein. Hier stellten die Lionsfreunde die Activity KINDERGARTENplus vor. Es handelt sich um das von der Deutschen Liga für das Kind entwickeltes Förderprogramm, dass die soziale, emotionale und geistige Bildung vier- bis fünfjähriger Kinder in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen unterstützt. 

    Das Programm ist wissenschaftlich evaluiert und seine Effektivität nachgewiesen. Es hat eine besonders positive Wirkung auf das pro-soziale Verhalten der Kinder. „KINDERGARTENplus“ wird deutschlandweit in über 1.700 Kindertageseinrichtungen umgesetzt.

    Der Geschäftsführer der „Deutschen Liga für das Kind“, Herr Prof. Dr. phil. Jörg Maywald, reiste extra zur Auftakt-Veranstaltung aus Berlin an. Er stellte das Förderprogramm vor und erläuterte umfassend die Vorteile für Kinder und Einrichtungen. In der anschließenden Diskussion wurde allen Beteiligten deutlich, mit welcher Kompetenz Prof. Maywald und die Erzieherinnen das Thema behandelten.

    Das 1. Seminar (Juli 2014) für 5 Einrichtungen führte die für dieses Programm verantwortliche Koordinatorin KINDERGARTENplus, Frau Stella Valentien – persönlich durch. Die Diplom-Pädagogin hat ihren Arbeitssitz ebenfalls in Berlin. Ihr zur Seite stand Mira Püschel. Sie studiert Erziehungs- und Sozialwissenschaften (BA) an der Universität Bielefeld und war derzeit Praktikantin bei der Deutschen Liga für das Kind.

    Zur 2. Veranstaltung (Dez. 2014) für 6 Einrichtungen waren 20 Erzieherinnen eingeladen. Die Schulung erfolgte durch den Geschäftsführer der „Deutschen Liga für das Kind“, Herrn Prof. Dr. phil. Jörg Maywald.

    Diese nachhaltige Activity „KINDERGARTENplus“ ist zunächst abgeschlossen. 33 Erzieherinnen wurden umfassend geschult. Im September und Oktober 2015 (Basisfortbildung Teil 2) findet ein weiterer Studiengang mit Erfahrungsaustausch teil. Die ersten Einrichtungen werden jetzt mit dem Programm starten. Von den Erzieherinnen erhielten die Brakeler Lionsfreunde viel Lob und Anerkennung.

    „Wir tragen mit dieser nachhaltigen Activity dazu bei, vielen Kindern in unseren Orten bei einem “guten Start ins Leben” zu helfen. Für das besondere Engagement können wir der verantwortlichen Programmkoordinatorin KINDERGARTENplus, Frau Stella Valentien und dem Geschäftsführer der „Deutschen Liga für das Kind“, Herrn Prof. Dr. phil. Jörg Maywald herzlich danken“ - so der Pressesprecher des Clubs.

    Zur Finanzierung dieser Activity wurden auch die Erlöse aus dem Lions-Adventskalender 2013 eingesetzt. Bereits vor 5 Jahren förderten die Brakeler Lions zahlreiche Kinder-Einrichtungen der Region mit 20.000 Euro.

    In etlichen, umfangreichen Presse-Berichten über den Lions Club Brakel stieß diese Activity „KINDERGARTENplus“ auf eine höchst positive Resonanz. Eine Zeitung titelte ihren redaktionellen Beitrag sogar mit „Meisterkurs für erfahrene Erzieherinnen.“

    Eine besonders empfehlenswerte Activity für jeden Club – so das Fazit der Organisatoren. Sie wollen mehr von dieser Activity wissen?– Dann fordern Sie den Activity-Bericht per E-Mail an: fritz.unruhe@aw-v.de oder wenden Sie sich direkt an unseren Kabinett-Beauftragten Heribert Kellnhofer: info@kinderanalytiker.de

    Die Abb. zeigt die Teilnehmerinnen des 2. Seminars, Prof. Maywald (11. Pers. von links), die Lionsfreunde Dr. Jürgen Galle, LQ, KGplus, KL2000 (6. Person von links), ganz rechts: Fritz Unruhe, PR, IR / KIT (Organisation). Auch der Distrikt 111-WL würdigte diese Activity: Past-Distrikt-Governor Karl-Heinz Menne (PDG, KA) - ganz links - übernahm die Begrüßung der Erzieherinnen, des Referenten, der Pressevertreter und der Lionsfreunde.