Lions-Mitglieder spenden 3500 Euro für Augenklinik (11.02.2017)

Lions-Mitglieder spenden 3500 Euro für Augenklinik (11.02.2017)

RAESFELD (csp/git). „Volles Haus“ beim Lions Club Borken: Rund 130 Gäste nahmen am Donnerstagabend am 17. Moosdinner im Rittersaal von Schloss Raesfeld teil – unter ihnen Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Landrat Dr. Kai Zwicker. Prominente Gastrednerin war die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Degenfechten, Britta Heidemann.

Für Heiterkeit sorgte Marcus Krumbein gleich bei der Begrüßung der Gäste: „In diesem Jahr bin ich sozusagen der König der Löwen – das heißt, der diesjährige Präsident im Lions Club Borken“, erklärte er augenzwinkernd. Anschließend erläuterte Krumbein das Hilfsprojekt „Sight First – Bau einer Augenklinik in Benin“, in das die Spenden des Abends fließen. Rund 3500 Euro kamen beim Moosdinner in Raesfeld zusammen.

Deutschlandweit, so Krumbein, hätten Lions Clubs bereits etwa 500.000 Euro gespendet. Die RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stockten die Summe um jeweils 500.000 Euro auf. Insgesamt stehen somit 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit kann man das Klinikgebäude bauen und erste Operationen finanzieren“, sagte Krumbein erfreut. Er erläuterte, dass in der Augenklinik in Westafrika vorwiegend Kindern mit Sehbehinderungen geholfen werden soll.

Auch darüber informierte er: 1930 habe ein Lions-Mitglied den weißen Blindenstock in Amerika als Hilfsmittel eingeführt.

Prominentester Gast des Moosdinners, bei dem sich Lions-Mitglieder als Service-Kräfte engagierten, war die Degenfechterin Britta Heidemann. Zum Thema „Erfolg ist eine Frage der Haltung“ berichtete sie von ihrer Olympia-Qualifikation 2012, dem „Sich-Nach-Vorne-Kämpfen“ und den Glücksmomenten.

„Man muss ehrlich zu sich selbst sein und den Blick nach vorn richten. Das gelingt nur mit einer großen Portion Pragmatismus. Um glücklich zu sein ist es wichtig, seine innere Balance zu finden. Das richtige Maß zwischen Leistung und Regeneration gewährleistet das“, so Heidemann.“

Dazu gehöre auch gute Ernährung, erklärte die Olympionikin. „Moos, also Grünkohl, kenne ich von meiner Oma in Werther“, sagte sie lächelnd im BZ-Gespräch.