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Festvortrag und Podiumsdiskussion

Festvortrag und Podiumsdiskussion

Festvortrag

Matthias Horx

– Prognostiker, Publizist, Visionär

 

 

 

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher (www.horx.com), Foto: Klaus Vyhnalek

Kurzbiographie

Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist (bei der Hamburger ZEIT, MERIAN und TEMPO) gründete er zur Jahrtausendwende das „Zukunftsinstitut”, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät.

Seine Bücher wie „Anleitung zum Zukunftsoptimismus” oder „Das Buch des Wandels” wurden Bestseller. Als Gast-Dozent lehrt er Prognostik und Früherkennung an verschiedenen Hochschulen.

Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien, wo er seit 2010 mit seiner Familie das „Future Evolution House” bewohnt.

Mission und Ziele

Matthias Horx' Lebensprojekt gilt der Weiterentwicklung der „Futurologie” der 60er und 70er Jahre zu einer Consulting-Disziplin für Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Seine methodische Arbeit kreist um die Entwicklung einer neuen Synthese-Prognostik – einer Verbindung von System- Sozial- Kognitions- und Evolutionswissenschaften (siehe auch Zukunftsforschung).

Lebenslauf

1955:          in Düsseldorf geboren

1956-1965: Kindheit in Kiel/Norddeutschland

1965-1973: Jugend in Frankfurt/M, Abitur auf dem Ziehen-Gymnasium

1973-1980: Studium in Frankfurt/M, u.a. Soziologie

1980-1985: Comic-Zeichner und Science-Fiction Autor

1980-1991: Autor und Redakteur bei TEMPO, ZEIT und MERIAN in
                   Hamburg. In dieser Zeit erscheint die "ZEITGEIST-Trilogie" mit
                   den Titeln "Das Ende der Alternativen",  "Aufstand im
                   Schlaraffenland" und "Die wilden 80er".

1992:          Heirat mit der englischen Journalistin und Publizistin
                   Oona Strathern.

1993:          Gründung des Hamburger "Trendbüro", mit Peter Wippermann.
                   Erscheinen der Bestseller "Trendbuch 1" und "Trendbuch 2".

1998:          Gründung des Zukunftsinstituts mit Hauptsitz in Frankfurt am Main

1999:          Umzug nach Wien

2005:          Die Werke "Wie wir leben werden" und "Anleitung zum
                   Zukunftsoptimismus" erscheinen

Ab 2007:     Lehrtätigkeit als  Gast-Dozent für Trend- und Zukunftsforschung
                   u. a. an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen und MCI
                   Management Center Innsbruck.

2009-2010: Bau und Eröffnung des "Future Evolution House" in Wien.

Ab 2005:     Das ZUKUNFTSINSTITUT entwickelt sich zu einem Prognose-
                   und Beratungsunternehmen mit Filialen in London und Wien. Das
                   rein privatwirtschaftliche Institut hat heute 35 Mitarbeiter und
                   wächst stetig. Kernkompetenz: Trend-Innovations-Begleitung und 
                   Entwicklung von Frühwarn-Systemen, Think Tanks und
                   Innovationsevents.

 

Podiumsdiskussion

Moderation

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner

Generaldirektor ESA

Mitglied Lionsclub Darmstadt-Mathildenhöhe

 

 

 

 

Kurzbiographie

Johann-Dietrich („Jan“) Wörner trat am 1. Juli 2015 sein Amt als ESA-Generaldirektor an. 

Er war zuvor von März 2007 bis Juni 2015 Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 

Wörner wurde 1954 in Kassel geboren. Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Jahr 1985 promovierte, arbeitete Wörner bis 1990 im Ingenieurbüro König und Heunisch. 1982 ging er im Rahmen seines Studiums für einen Forschungsaufenthalt zum Thema Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken für ein Jahr nach Japan. 

1990 kehrte Wörner zur Technischen Hochschule Darmstadt zurück, wo er zum Professor für Bauingenieurwesen ernannt wurde und die Leitung der Prüf- und Versuchsanstalt übernahm. Bevor er 1995 zum Präsidenten der TU Darmstadt gewählt wurde, war er Dekan des neuen Fachbereichs Bauingenieurwesen. Er leitete die Geschicke der Universität von 1995 bis 2007 und führte sie als eine der ersten in Deutschland in die Autonomie. 

Wörner wurde mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen, wie z. B. dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule Darmstadt für „Hervorragende wissenschaftliche Leistungen“, geehrt. Außerdem wurde er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften berufen und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und des Konvents für Technikwissenschaften acatech.

Des Weiteren erhielt Wörner die Ehrendoktorwürde der New York State University in Buffalo (USA), der Technischen Universitäten von Bukarest (Rumänien) und Ulan Bator (Mongolei), der Universität St. Petersburg für Wirtschaft und Finanzen (Russland) und der École Centrale de Lyon (Frankreich). Er ist Ritter der französischen Ehrenlegion.

Wörner war Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und außerdem Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Aufsichtsratsgremien, Beiräten und Kuratorien. Er war Mitglied des Hochschulrates der École Centrale de Paris und der École Centrale de Lyon, der TU Berlin, des Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sowie mehrerer anderer Aufsichtsgremien, wie etwa von Schenck, Röhm, Bilfinger & Berger sowie beim TÜV, um nur einige zu nennen.

Ferner war er von der Bundesregierung in die „Projektgruppe Energiepolitisches Programm“ (PEPP) berufen worden.

 

Podiumsdiskussion - Teilnehmer

 

Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate

Unternehmensberater und politischer Analyst

 

 

 

Foto Gaby Gerster

Kurzbiographie

Geboren am 31. Oktober 1948 in Addis Abeba, Äthiopien:

Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate ist äthiopisch-deutscher Unternehmensberater, Bestsellerautor und politischer Analyst, der vor allem durch sein 2003 erschienenes Buch Manieren bekannt wurde. Er ist ein Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses, Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie.

Prinz Asserate besuchte die deutsche Schule in Addis Abeba, die er mit dem Abitur abschloss, und studierte anschließend in Tübingen und Cambridge Jura, Volkswirtschaft und Geschichte. 1978 wurde er bei Eike Haberland an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer historischen Arbeit zu einem Aspekt der äthiopischen Geschichte promoviert.

Seit 1981 besitzt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Von 1980 bis 1983 war er Chef der Presseabteilung der Messegesellschaft Düsseldorf. Er ist seitdem als selbständiger Unternehmensberater zu Afrika und dem Nahen Osten tätig.

Seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft 1991 darf Prinz Asserate wieder sein Geburtsland besuchen und bemüht sich dort um die Verbesserung der außenwirtschaftlichen Kontakte. 1994 gründete er Orbis Aethiopicus, die Gesellschaft zur Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur e.V., die sich u.a. um die Erhaltung und Pflege der äthiopischen Kultur, Denkmäler und der Weiterreichung der äthiopischen Geschichte an die neue Generation bemüht. Asfa-Wossen Asserate engagiert sich zudem für die Verbreitung der Kenntnisse über Äthiopien und seine traditionsreiche Vergangenheit in Deutschland.

Ehrenämter

  • Mitglied des Innovationsbeirates des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

  • Mitglied des Alumni-Rates der J.-W.-Goethe-Universität

  • Gründer und Vorsitzender des Kuratoriums des ORBIS AETHIOPICUS, der Gesellschaft für die Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur e.V.

  • Vorsitzender des Kuratoriums „Gesellschaft für die Förderung von Museen in Äthiopien“

  • Vorsitzender des Beirates des Deutsch-Äthiopischen Studenten- und Akademikervereins e.V. (DÄSAV e.V.)

  • Schirmherr des Project E (Ethiopia, Education, English)

  • Schirmherr der Gesellschaft zur Förderung der äthiopischen Künste e.V.

  • Mitglied des Kuratoriums „Jugend debattiert“

 

Tanja Gönner

Vorstandssprecherin GIZ

 

 

 

 

Kurzbiographie

Tanja Gönner, geboren 1969 im baden-württembergischen Sigmaringen, hat nach einer Ausbildung zur Diplom-Rechtspflegerin im gehobenen Justizdienst Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studiert. Nach Abschluss des ersten und zweiten juristischen Staatsexamens absolvierte sie ihr Rechtsreferendariat am Landgericht Ravensburg. Von 1996-1999 war sie Mitarbeiterin einer Anwaltskanzlei. Nach der Zulassung als Rechtsanwältin wurde sie dort 1999 Partnerin mit dem Schwerpunkt Insolvenzrecht (bis 2004).

Ihre politische Laufbahn startete Tanja Gönner 1986 in der Jungen Union, seit 1987 ist sie Mitglied der CDU und hat unter anderem von 2000 bis 2012 dem Bundesvorstand angehört. Von 2002 bis 2004 war Tanja Gönner Mitglied des Deutschen Bundestages. 2004 wurde sie Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg. 2005 übernahm sie das Umweltministerium, dem sie bis Anfang 2010 vorstand. Vom Februar 2010 bis Mai 2011 war Tanja Gönner Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Baden-Württemberg und von 2011 bis 2012 Mitglied des Landtags. Im Rahmen ihrer politischen Tätigkeit nahm sie 2008 an der Weltklimakonferenz in Posen und 2009 an der Folgekonferenz in Kopenhagen teil. Seit Juli 2012 ist Tanja Gönner Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Tanja Gönner vertritt die GIZ im Verwaltungsrat der sequa gGmbH und in verschiedenen Unternehmerverbänden, etwa im Präsidium der hessischen Unternehmerverbände. Sie übt außerdem zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten aus, sie ist unter anderem Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, der Nationalen Plattform „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, des Beirats des Arnold-Bergsträsser-Instituts an der Universität Freiburg sowie des Aufsichtsrats der Stiftung Liebenau.

Lebenslauf

1989 - 1992        Ausbildung im gehobenen Justizdienst als Diplom-
                           Rechtspflegerin

1993 - 1997        Studium der Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-
                           Universität Tübingen

1997                   Erstes juristisches Staatsexamen

1997 - 1999        Rechtsreferendariat am Landgericht Ravensburg

1999                   Zweites juristisches Staatsexamen und Zulassung als
                           Rechtsanwältin

1996 - 1999        Mitarbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei

1999 - 2004        Partnerin in der Anwaltskanzlei, Schwerpunkt Insolvenzrecht

2002 - 2004        Mitglied des Deutschen Bundestages

2004 - 2005        Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg

2005 - 2010        Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg

2010 - 2011        Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes
                           Baden-Württemberg

2011 - 2012        Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg

seit 07/2012        Vorstandssprecherin, Deutsche Gesellschaft für
                            Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Ehrenämter

  • Mitglied des Präsidiums der hessischen Unternehmerverbände

  • Vorsitzende des Vereins der Freunde der Erzabtei St. Martin e.V. in Beuron

  • Mitglied im Vorstand der Stiftung des Württembergischen Landessportbundes

  • Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau

  • Mitglied des CDU-Bundesvorstandes von 2000 bis 2012

  • Teilnahme an den Weltklimakonferenzen von Posen 2008 und Kopenhagen 2009

 

Udo Michallik

Staatssekretär a. D. und Generalsekretär der KMK

 

 

 

 

Kurzbiographie

Udo Michallik ist seit Oktober 2011 Generalsekretär der Kultusministerkonferenz. Nach der Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur und dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie in Rostock und Tempe / Arizona (USA) hat er von 1995 bis 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2003 bis 2006 als Leiter des wissenschaftlichen Dienstes der CDU-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. Von 2006 bis 2011 war er Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern.

Lebenslauf

18.05.1968      geboren in Waren/Müritz, Mecklenburg-Vorpommern
                        verheiratet, zwei Kinder, evangelisch-freikirchlich

1974-1984       Wilhelm-Pieck-Oberschule und Käthe-Kollwitz-Oberschule in
                        Waren/Müritz (Zehnklassige Polytechnische Oberschule)

1984-1987       Berufsausbildung mit Abitur zum Maschinen- und 
                        Anlagenmonteur beim VEB Industrie- und
                        Kraftwerksrohrleitungen Bitterfeld.
                        Ausbildungsbetrieb/Berufsschule: Netzschkauer
                        Maschinenfabrik – Netzschkau - Vogtland). Abschluss:
                        Maschinen- und Anlagenmonteur, Abitur

1989-1995       Studium der Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie,
                        (Grundstudium Germanistik). Abschluss: Magister Artium

1993-1994       Studium an der Arizona State University (USA) und
                        Forschungsassistenz am Center for Atlantic Studies der ASU

07-10/1987      Maschinen- und Anlagenmonteur beim IKR Bitterfeld

1987-1989       Grundwehrdienst

05-08/1989      Maschinen- und Anlagenmonteur beim IKR Bitterfeld

1995-2006       Wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Landtagsfraktion
                        Mecklenburg-Vorpommern für Bildung, Wissenschaft und
                        Kultur

2003-2006       Leiter des wissenschaftlichen Dienstes der CDU-
                        Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

2006-09/2011  Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und
                        Kultur, Mecklenburg-Vorpommern

10/2011           Generalsekretär der Kultusministerkonferenz

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