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Herzliche Einladung zum

Kongress der Deutschen Lions

Mai und Juni 2019 Das Land zwischen den Meeren

Kieler Fördefährlinie

Ob Sie mit dem Fahrrad von Kalifornien nach Brasilien fahren oder in die Geschichte der Wikinger eintauchen, fast alles hat einen Bezug zum Wasser. Über Jahrhunderte war der Fischfang Lebensgrundlage für die Küstenbewohner und Fahrten mit Booten und Schiffen ermöglichte neue Gebiete und Länder zu erschließen. Ab dem 9. Jahrhundert wurde Haithabu in der Nähe des heutigen Schleswig zum bedeutenden Handels- und Handwerkerort der Wikinger. Denn um von der Nord- zur Ostsee zu gelangen mussten nur rund 18 Kilometer auf dem Landweg zurückgelegt werden, soweit man die Flüsse Eider und Treene sowie die Schlei als Wasserwege nutzte. Im Mittelalter war es der Hansebund, der vielen Kaufleuten Netzwerk und Sicherheit beim Handel über die Meere Nordeuropas bot. Und als große Teile des Landes im 18. Jahrhundert zu Dänemark gehörten, brachten Flensburger Schiffe Zucker und Rum von den dänischen Inseln in der Karibik nach Hause und machten Flensburg zur Rumstadt. Zur selben Zeit entstand mit dem Bau des Eiderkanals zwischen der Kieler Förde und dem Flusslauf der unteren Eider eine schiffbare Verbindung zwischen Nord- und Ostsee. Vermutlich war dies für das Wachstum der Stadt Kiel und ihre Bedeutung als Ausgangshafen nach Skandinavien und ins Baltikum förderlich. Rund 100 Jahre später wurden beim Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals, heutiger Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bzw. Kiel-Canal, Teile des Eiderkanals weiterverwendet und damit zu einer der weltweit am meisten befahren künstlichen Wasserstraßen für Seeschiffe ausgebaut.

Nehmen Sie sich die Zeit, kommen Sie ein paar Tage früher oder bleiben etwas länger und lernen Sie das Land zwischen den Meeren kennen.

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