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Gastarztstipendien für Ärzte aus den ehemaligen Ostblockländern

Auf Vermittlung von Frau Sawatzky, stammend aus Lviv / Ukraine, nahm unser Clubmitglied Prof. Dr. Armin Dietz Kontakt zum Krankenhaus der Notfallversorgung (ca.2000 Betten) der Stadt Lviv auf und besuchte 1993 das Krankenhaus und die Staatliche Medizinische Danylo Halytsky Universität. Mit beiden Institutionen wurden Verträge über den Aufenthalt von Gastärzten beider Institutionen an den Krankenhäusern des Landkreises Altötting abgeschlossen. Bis 2005 lernten so 14 Ärzte/innen aus Lviv, Kiew und Weißrußland die Arbeit bayerischer Krankenhäuser und das deutsche Gesundheitssystem kennen, erhielten z.T. ein medizinisches Schwerpunkttraining und knüpften private Kontakte. Darüberhinaus wurden dringend benötigte Medikamente, gebrauchte Medizintechnik wie EKG-Geräte, Infusionspumpen, Endoskope, Monitore und weitere Medizintechnik für die Intensivmedizin und ein 50.000 DM teures Ultraschallgerät für das Krankenhaus der Notfallversorgung nach Lviv gebracht.Zusätzliche finanzielle Hilfe für dieses Projekt kam anfangs vom Ministerium für Arbeit und Soziales der Bayerischen Staatsregierung, weiterhin übernahm der Rotary-Club Altötting Burghausen ein Stipendium, sodass jedes Jahr zwei Ärzte nach Burghausen bzw. Altötting kommen konnten. Die Fa. Baierl - Demmelhuber, insbesondere der Seniorchef und Rotarier H. Demmelhuber, unterstützten ideell und persönlich die Aktion und die einzelnen Gastärzte/innen. H.Demmelhuber nahm 2003 mit Prof. Dietz an einer zweiten Kontaktreise von Mitgliedern des Lions- und Rotary-Clubs Altötting-Burghausennach Lviv teil, bei der die Fortschritte in der Krankenhausversorgung der zweitgrößten Stadt der Ukraine in Augenschein genommen werden konnten. 1998 hatte bereits ein Team der Kreisklinik Altötting unter Leitung von Prof. Bauer das Krankenhaus besucht. 2002 besuchte der Gründungspräsident des Rotary-Clubs Lviv-Leopolis, Herr Bohdon Kotyk das Kreiskrankenhaus Burghausen.