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    Wir sind sehr dankbar

    Hubertus Kaiser, Projektverantwort-licher Michael Dassel, Gisela Cloer, Dr. Bernhard Engel vom Lions-Club Neheim- Hüsten, Thomas Schuh, Ursel Steinberg und Egon Kämmerer vom Lions-Club Arnsberg Sundern (v.r.) setzen sich für den guten Zweck ein. Foto: Rebecca Rath

    "Mit so einer großen Spende haben wir nicht gerechnet. Wir sind sehr dankbar, denn sonst könnten wir unsere Arbeit nicht in dieser Form aufrecht erhalten", machte Gisela Cloer, erste Vorsitzende der Arnsberger Tafel.

    Dass diese Arbeit leider in der Vergangenheit noch an Bedeutung zugenommen hat, zeigen die aktuellen Zahlen, die die Vorsitzende den Lions-Club Vertretern in einem Gespräch näher brachte. "In Neheim kommen pro Woche 600 Familien zur Tafel, um Lebensmittel zu holen. In Arnsberg sind es 100 und in Sundern 150 Familien. Außerdem sind inzwischen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu merken. In der Woche haben wir etwa 20 Neuaufnahmen."

    Für die Lions-Clubs ist es selbstverständlich, das Geld vor Ort zu lassen. "Wir haben auch Geld für Haiti gespendet, aber hier vor Ort ist der Bedarf auch groß", schildert Hubertus Kaiser, aktuell Präsident des Lions-Clubs Neheim-Hüsten. "Insgesamt haben wir 5000 Adventskalender verkauft. Der Erlös geht an zwei Einrichtungen im Stadtgebiet", so Kaiser weiter. Die zweite Hälfte wird in den nächsten Wochen an das Familienzentrum Marienfrieden gespendet.

    Ähnlich handhaben es auch die Mitglieder aus Arnsberg und Sundern, erklärt Präsident Thomas Schuh: "Wir haben die Kalender-Aktion ja zum ersten Mal mit einer Auflage von 4000 durchgeführt, können aber eine sehr gute Resonanz verzeichnen." Seine zweite Hälfte hat der Club bereits an das Hospiz Raphael in Arnsberg übergeben.

    Geld für eine Spülmaschine

    Auch die Arnsberger Tafel kann das Geld gut gebrauchen: "Wir sind dabei eine größere Spülmaschine anzuschaffen, um unsere Brötchenkisten, und das sind pro Tag bis zu 100 Stück, hygienisch zu reinigen", erklärt Ursel Steinberg, Leiterin der Ausgabestelle in Neheim. Außerdem habe das älteste Fahrzeug inzwischen über 200.000 Kilometer auf dem Tacho, so dass auch da in Zukunft eine Erneuerung ansteht. So können die rund 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel Betroffene auch in Zukunft mit wichtigen Lebensmitteln versorgen.