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    Im Einsatz für Andere zeigt sich die Vielfalt

    Lions Club Arnsberg vergibt den Jugendsozialpreis. Foto: Ted Jones

    „Mit dem Preis wollen wir jungen Menschen, die sich für ihr soziales Umfeld einsetzen, die verdiente Anerkennung verschaffen und insgesamt für ein breiteres soziales Engagement der Jugendlichen werben“, sagt Lions-Präsident Egon Kämmerer in seiner Einführung. Sieben Projekte stellte er im Rittersaal des Alten Rathauses vor. Die jungen Geehrten demonstrierten eindrucksvoll die Vielfalt des jugendlichen Engagements.

    Die Sportjugend des Kreissportbundes startete ein inklusives Pilotprojekt, dass das sportliche Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten jungen Menschen förden will „Hier wird Inklusion gelebt“, lobte Laudator Andreas Cloer den Gewinner des dritten Preises. Schüler des St. Ursula-Gymnasiums werden mit behinderten Kindern der Förderschule Mariannhill in Arnsberg einen gemeinsamen Sporttag verbringen.


    Vorbildliche Integrationsarbeit wird in Projekten der Hauptschulen in Arnsberg und Sundern geleistet (wir berichteten bereits ausführlich). Beeindruckend auch deshalb, weil sich jugendliche Migranten an der Theodor-Heuss-Hauptschule in einer AG intensiv mit deutscher Geschichte und ihren Zeitzeugen auseinandergesetzt haben. „Hier wird der Wert des Friedens definiert“, so Laudator Ernst-Michael Sittig über die AG. Beide Schulen belegten Platz zwei.

    Aus anfangs sieben Jugendlichen entwickelte sich in Arnsberg ein 50-köpfiges Team der Jugendcaritas Heilig Kreuz. Der Traum von jungen Menschen, die sich für andere interessieren, wurde wahr. Vielfältig ist die Jugendcaritas in sozialen Einrichtungen der Stadt aktiv. „Diese Arbeit beeindruckte uns“, sagte Laudator Burkhard Majewski.

    „Die heute prämierten Projekte zeigen, dass junge Menschen sich mit anderen dafür einsetzen, die Welt ein Stück besser zu machen, als sie sie vorgefunden haben“, zeigte sich Egon Kämmerer begeistert.

    Martin Haselhorst