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Charity-Aufführungen des Schauspiels „TERROR“ von Ferdinand von Schirach

60-jähriges Gründungsjubiläum des Lions Clubs Arnsberg-Sundern Charity-Aufführungen des Schauspiels „TERROR“ von Ferdinand von Schirach

Die Charity-Veranstaltung findet an dem Wochenende 19.11.- 21.11.2021 im Sauerlandtheater Arnsberg statt. Die Schauspieler des Spielwerks Arnsberg e.V. werden dort als eine der ersten Laien-Schauspielgruppen an drei Abenden das Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach aufführen. Dank der Unterstützung der Sponsoren Firma Gebro Herwig Haustechnik GmbH,  Sparkasse Arnsberg-Sundern, Mühlenbäckerei Vielhaber und der Stadt Arnsberg sind heute schon sämtliche Kosten für die Aufführungen gedeckt, so dass alle Eintrittsgelder je zur Hälfte an das Hospiz und das Jugendbegegnungszentrum in Arnsberg gespendet werden können.

Der Kartenvorverkauf ist gestartet!

Aufgrund der unklaren Corona-Lage gibt der Lions Club Arnsberg-Sundern zunächst nur ein Drittel der verfügbaren Theaterkarten in den Vorverkauf. Nach dem derzeitigen Stand werden bis zu 170 Plätze pro Aufführung im Sauerlandtheater angeboten. Das Event wird den jeweiligen Corona-Bedingungen angepasst.

Die Veranstaltung findet am Wochenende von Freitag, 19. November, bis Sonntag, 21. November, statt.

Tickets können im Internet über die Plattform www.reservix.de oder vor Ort in Arnsberg im Score-Shop, Reisebüro Meier, Buchhandlung Sonja Vieth und dem Verkehrsverein Arnsberg bestellt werden. Im Vorverkauf kostet die Karte 22,50 Euro.

 Ferdinand von Schirachs „Terror“:

In seinem ersten bemerkenswerten Theaterstück »Terror« rüttelt von Schirach an nichts Geringerem als dem ersten Artikel des Grundgesetzes beziehungsweise stellt ihn dem Publikum zur Diskussion: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Die Zuschauer werden zu Schöffen, sie entscheiden über das Urteil: Verurteilung oder Freispruch?

Das Stück wurde 2015 als Buch veröffentlicht, am 3.10.2015 als Theaterstück gleichzeitig am Schauspielhaus Frankfurt und im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt und im Jahr 2016 verfilmt.

Die Handlung:

Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, Typ Eurofighter, hat sich seinem Urteil zu stellen. Hat er richtig gehandelt, an jenem Tag, an dem er den Befehl erhielt, einen von Terroristen gekaperten Lufthansa-Airbus vom Kurs abzudrängen? An Bord eines Flugzeugs von Berlin nach München sind 164 Menschen. Nun nimmt die Maschine Kurs auf die Allianz-Arena. Dort findet an diesem Abend vor 70.000 Zuschauern das ausverkaufte Länderspiel Deutschland gegen England statt. Major Lars Koch muss reagieren. Wie lauten seine Befehle?

Soll er - darf er die Passagiermaschine abschießen, wenn die Terroristen nicht einlenken? Die Uhr tickt und Lars Koch trifft eine Entscheidung. Was geschieht, wenn ein Passagierflugzeug von Terroristen entführt wird und auf ein ausverkauftes Fußballstadion zurast? Was geschieht, wenn der Terror unseren Alltag beherrscht? Welche juristischen, moralischen und philosophischen Mittel hat unsere Gesellschaft in solch einer Ausnahmesituation? Wer entscheidet auf welcher Grundlage über Leben und Tod? Darf Leben gegen Leben, gleich in welcher Zahl, abgewogen werden? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Und wer sind die Verantwortlichen? Oder ist es Lars Koch allein, der hier vor Gericht steht? Die Schöffen (= das Publikum) haben zu entscheiden.