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Mehr Gäste beim Lions-Jubiläum

Mehr Gäste beim Lions-Jubiläum

Ein Bild von der Probe. Boris Golz

Das ist für den Lionsclub Arnsberg-Sundern und das „Arnsberger Spielwerk“ eine tolle Nachricht: Für die Aufführung des Stückes „Terror“ von Ferdinand von Schirach anlässlich des 60. Jubiläums der Lions kann nun die komplette Sitzplatzkapazität des Sauerland-Theaters abgerufen werden.

Was bei dem verantwortlichen Lions-Präsidenten Uli Scheele und dessen Vize Boris Golz Begeisterung auslöst. Umso mehr, weil die Aufführungen für einen guten Zweck bestimmt sind: Der Erlös aus dem Kartenverkauf fließt eins zu eins - wie berichtet - als Geburtstags-Spende der Lions an die Hospizstiftung Arnsberg-Sundern und das JBZ Liebfrauen.

Die Kapazitätsausweitung ist aber auch eine gute Nachricht für die Theaterfans, denn zwei (Freitag und Sonntag) der insgesamt drei Spielwerk-Aufführungen waren bereits nahezu ausverkauft. „Nur für den Sonntagstermin,“ so Boris Golz, „waren noch einige wenige Karten zu haben.“ Die Samstags-Vorstellung dagegen war bislang komplett geblockt - für den Lionsclub und deren Gäste.

Hoffnung auf höhere Spendensumme

Doch nun habe sich die Situation entscheidend verändert: „Statt der bislang nur 170 Plätze – mehr erlaubte die alte Corona-Verordnung nicht – stehen nun für jede Aufführung knapp 600 Plätze zur Verfügung.“ Und auch für den bislang nicht öffentlichen Samstags-Termin gibt es jetzt Karten.

Das alles sei für den Lionsclub als Veranstalter eine sehr gute Sache, erhöhe sich doch so zugleich auch die aus dem Kartenverkauf resultierende Spendensumme. Sei der bisherige Verkauf schon ein Erfolg gewesen, sagt Lions-Vize und Sekretär Boris Golz, „hoffen wir nun, dass wir zumindest für jede Aufführung rund 450 Plätze besetzt bekommen. Das wäre riesig.“

Und die Gäste dürfen sich freuen: Mit der Lizenzvereinbarung für das Theaterstück „Terror“ von Ferdinand von Schirach ist dem Lionsclub in Zusammenarbeit mit dem Spielwerk Arnsberg etwas Besonderes gelungen: Denn in der Regel werden die Rechte dafür nur selten an Laien-Schauspielgruppen vergeben. „Ich habe schon länger mit dem Stück geliebäugelt“, sagt Susanne Gieseke, die zusammen mit Gabi Renner die Aufführungen als Regisseurin leitet.

Doch die Corona-Pandemie schränkt die Theaterarbeiten ein: Erst wenige Proben konnten die Schauspielerinnen und Schauspieler absolvieren. Und „Terror“ sei mit vielen Textpassagen ohnehin eine Herausforderung. In dem Stück werden die Gäste im Publikum zu Schöffen:

Ein Terrorist kapert eine Passagiermaschine und zwingt die Piloten, Kurs auf ein voll besetztes Fußballstadion zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug in letzter Minute ab, alle Passagiere sterben. Jetzt steht er vor Gericht und die Zuschauer entscheiden: Verurteilung oder Freispruch?

3G-Regelungen gelten

Spannend bleibt,wie die jeweiligen Gäste an den drei Tagen im Sauerland-Theater entscheiden,wenn der Lionsclub Arnsberg-Sundern den „Terror“ präsentiert. Wer das erleben möchte, kann sich nun Karten für das Theaterstück bestellen.

Die neuen Karten-Kapazitäten stehen ab sofort zur Verfügung. Ein Problem sei hier - Stand Dienstag - allerdings das Buchen für die Samstagsvorstellung. „Denn die Buchungsplattform Reservix hat diesen Tag bislang noch nicht freigeschaltet, was aber jederzeit passieren kann. Denn auch die Reservix-Mitarbeiter haben angesichts der neuen Verordnungen viel zu tun.“

Deshalb sollten Interessierte immer mal wieder auf die Reservix-Homepage schauen. Boris Golz betont: „Und sich auch nicht von den Sperrkreuzchen auf einzelnen Theaterplätzen irritieren lassen. Alle Plätze stehen zur Verfügung. Aber es gelten die bekannten 3G-Regelungen.“

Nicolas Stange


Für die Jubiläumsfeier zum 60. Geburtstag des Lionsclubs Arnsberg-Sundern führt das Spielwerk Arnsberg das Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach im Sauerlandtheater auf. Ein Bild von der Probe.  Boris Golz


 

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