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    Ein rauschendes Jubiläumsfest

    Besonders willkommen hieß er den Partnerclub aus Waregem, Westflandern in Belgien, mit dem der LC Arnsberg-Sundern bereits eine 50-jährige Freundschaft pflegt.In seiner Ansprache führte Wolf aus, dass der LC Arnsberg-Sundern getreu seinem Motto „we serve – wir dienen“ aktiv eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte aus örtlicher, regionaler und internationaler Ebene unterstützt hat. Er nannte u.a. das Hospiz Raphael, die Arnsberger Tafel, den Behindertensport im Hochsauerlandkreis, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen oder Hilfen für Eritrea und Pakistan. Allein in den letzten zehn Jahren konnte durch Aktivitäten ein Betrag von 378.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

    Der Distrikt-Governor Bernhard Thyen hob in seinem Grußwort hervor, dass Lions Clubs International weltweit die mitgliedstärkste wohltätige Clubbewegung ist und der LC Arnsberg – Sundern sich durch die weit über dem Durchschnitt liegende Unterstützung auszeichnet.
    Auch waren Clubmitglieder immer wieder bereit, sich über den lokalen Rahmen hinaus für überörtliche Ämter uneigennützig zur Verfügung zu stellen.

    Bürgermeister Vogel aus Arnsberg dankte für die vielen lokalen Projekte, die der Jubiläumsclub unterstützt hat und sagte, dass ohne aktives Engagement von Organisationen wie die der Service Clubs unsere Bürgersgesellschaft ihre Zukunft nicht bewältigen kann. Der Präsident Jan Maes aus Waregem ging in seinem Grußwort in deutscher Sprache auf die länderübergreifende Verbindung der Lions Clubs ein.In seinem Festvortrag machte der ehemalige Integrationsminister Armin Laschet die Bedeutung der Nicht-Regierungs-Organisationen deutlich. Als Beispiele nannte er die Integration von Einwanderern, die nicht nur durch staatliches und kommunales Handeln gelingen kann. Auch forderte Laschet eine stärkere Beteiligung der Bürgerschaft an politischen Entscheidungen. Hier müssten neue Wege beschritten werden. Die Festteilnehmer zeigten sich großzügig und die Tombola erbrachte einen Betrag von 5.000 Euro. Gewinner waren nicht nur die Preisträger sondern die Bewohnerinnen und Bewohner von Behinderteneinrichtungen in Arnsberg und Sundern, für die der Erlös bestimmt war. Ferner wurden weitere Spenden in Höhe von 1.800 Euro überreicht.