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    Westfalen Post vom 26.07.2011 Lions-Camp mit Jugendlichen aus 13 Nationen

    Lionscamp aus 13 Nationen. Foto Feische

    Sie kommen aus der Türkei, Finnland, Dänemark, Indien, Serbien, Belarus (Weißrussland), Argentinien, Peru, Mexico, USA, Moldawien, Georgien und Italien. Seit 14 Tagen sind sie im Sauerland schon bei ihren Gastfamilien zu Besuch, doch nun beginnt die „Camp-Zeit“ am Sorpesee. Zur Begrüßung waren nicht nur sie, sondern auch die Gasteltern und Präsidenten der teilnehmenden Lions Clubs anwesend. Musik gab es vom Saxofon-Quartett „Heiße Luft“.

    Erste Erfahrungen mit den Jugendlichen, die nur positiv waren, wurden von den Gasteltern untereinander ausgetauscht, die Jugendlichen gingen gleich offen aufeinander zu. Besonders lustig und für alle sehr interessant war der offizielle Begrüßungsteil. Alfons Henke, der Zonen-Chairman für die Lions-Clubs des Sauerlandes, begrüßte alle herzlich. Ganz besonders natürlich die Präsidenten der Lions Clubs: Friedhelm Jansen (Arnsberg-Sundern), Michael Dassel in Vertretung für Hermann Vogt (Neheim), Peter Schlünder (Meschede), Rolf-Georg Meiller (Schmallenberg), Martina Melliwa in Vertretung für Anne Rieden (Olsberg) und Dr. Patrick Sensburg (Olsberg). Distrikt-Governor Karl-Heinz Menne richtete ebenfalls einige Worte an die Anwesenden. Er freute sich nicht nur über die gelungenen Vorbereitungen, sondern auch über die Harmonie, die zwischen den Teilnehmern und ihren Gastfamilien besteht.

    Die Betreuer Katharina Springob und Johannes Hesse stellten sich vor und klärten gleich wichtige Formalien. Dann begann der wohl interessanteste Teil: Die Jugendlichen stellten sich und ihr Land vor. Gleich zu Beginn standen Francisco und Daniel aus Mexico vor einer Präsentation. Locker kam die Fremdsprache von ihren Lippen und viele eingeübt wirkende Slapsticks brachten alle zum Lachen. Erst im Nachhinein wurde zum Erstaunen aller Gäste bekannt, dass sich die beiden gerade erst kennengelernt hatten. „Hier soll es kalt sein in diesem Sommer“, meinte Beka aus Georgien, doch er lebt in 2000 Meter Höhe, in der Nähe zur Grenze nach Aserbaidschan und Armenien – „Da ist das eigentlich warm.“

    Zachary aus den USA erzählte gar, dass es in seinem Heimatort Appelton ein „Oktoberfest“ gibt, und es auch so genannt wird. Fußball wurde bei Alexis ganz groß hervorgehoben – er kommt aus Argentinien und Namen wie Diego Armado Maradonna oder Lionel Messi sind auch bei uns sehr bekannt.

    So traten alle einmal nach vorn, stellten ihre Nationalgerichte vor, erklärten ihre Flaggen und erzählten viel von ihrer Lebensweise in der Heimat. Genauso bunt wie die Camp-Zeit begann, soll sie weiter gehen. Viele Aktivitäten, Stadtrundfahrten und viele Besichtigungen sind geplant. Aber die Jugendlichen können auch als Helfer in sozialen Einrichtungen wie dem Hospiz in Arnsberg oder in Kindergärten einen Tag verbringen. Alle sind schon sehr gespannt auf die Zeit in dem für sie so fremden Sauerland. Das Camp endet am 6. August.

    Beate Feische