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Lions Club spendet für die Restaurierung des Poesiepfades im Mühlbachtal

Ein Zeichen der Solidarität Lions Club spendet für die Restaurierung des Poesiepfades im Mühlbachtal

Scheckübergabe am Poesiepfad. Foto Wolfgang Becker
Bernd-Otto Iben (links, Präsident Lions Club Arnsberg-Sundern) und Torsten Kapteiner (stellv. Vorsitzender Arnsberger Heimatbund) bei der Scheckübergabe am Poesiepfad. Foto: Wolfgang Becker

Den schriftlichen Spendenbescheid überreichte Lions-Präsident Bernd-Otto Iben an Torsten Kapteiner als stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatbundes. Denn nach über 15 Jahren, so Kapteiner, seien die Tafeln, an denen die Gedichte angebracht werden, marode und müssen ausgewechselt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 2000 Euro. Da komme die Geldspritze genau richtig.

„Wir sind für die Spende sehr dankbar, denn die innere Qualität des Poesiepfades kann sich jetzt auch äußerlich zeigen“, freute sich auch Wolfram Blanke, der mit seinem Team maßgeblich für die Gestaltung des beliebten Rundweges verantwortlich ist. Denn der Poesiepfad in Rumbeck sei in der Region eine etablierte kulturelle Einrichtung. Der zwei Kilometer lange Rundweg im Naturschutzgebiet Mühlbachtal werde jährlich von etwa 15.000 Menschen besucht - in Coronazeiten mit steigender Tendenz.

An 21 Stationen werden Spaziergängern und Wanderern sowie Literaturinteressierten auf dem Poesiepfad Gedichte und poesievolle Texte aus verschiedenen Jahrhunderten präsentiert. Die Texte werden regelmäßig mit den Jahreszeiten gewechselt und daran angepasst.

„Ziel des Poesiepfades ist, die Eindrücke der Literatur aufzunehmen, die durch die umgebende Natur intensiviert werden“, erklärte Heimatbund-Vize Torsten Kapteiner vor Ort, der dem Lions Club für die finanzielle Unterstützung dankte. So sei die Errichtung des Poesiepfades im Jahr 2005 nur mit Hilfe des Lions Clubs möglich gewesen, auch seitdem engagiere sich der Verein immer wieder für den Erhalt dieser beliebten Einrichtung.

Die Gedichttafeln sind marode

Ein heimischer Schreiner wird nun in den kommenden Wochen die neuen Gedichttafeln bauen, die dann von Mitarbeitern des Forstamtes aufgestellt werden. „Zum 16. Geburtstag des Poesiepfades soll alles wieder in neuem Glanz erstrahlen“, erklärte Wolfram Blanke.

Derzeit sind an den Stationen im Mühlbachtal Gedichte der Berliner Lyrikerin Gertrud Kolmar zu sehen, die im Frühjahr 1943 von den Nazis im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.

Wolfgang Becker

 

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