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Junge „Löwen“ sollen erfahren, wie die Menschen im Sauerland ticken

Junge „Löwen“ sollen erfahren, wie die Menschen im Sauerland ticken

Martin Levermann, Friedhelm Wolf, Jochen Kriebel (hi.,v.li.), Katharina Springob und Johannes Heppe präsentieren das Camp-Shirt.Foto: Torsten Koch
Das Treffen, übrigens das zweite dieser Art in Sundern, dient neben der Völkerverständigung auch dem Knüpfen sozialer Kontakte, daher werden die Gäste sich auch einen Tag lang in gemeinnützigen Einrichtungen aller Art, u.a. im Hospiz St. Raphael in Arnsberg, umschauen und mit einbringen.

„Unser hochwertiges Besucherprogramm hat uns in Lionskreisen schon weltweit sehr bekannt gemacht und führt dazu, dass das Sauerland-Camp als erstes ausgebucht war“, betont Jochen Kriebel vom mit ausrichtenden Lions-Club Meschede. Und sein Arnsberg/Sunderner „Pendant“ Friedhelm Wolf ergänzt, es gehe um weit mehr, als Urlaub zu machen: „Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich kennen und verstehen zu lernen, kulturelle Vielfalt zu erleben und internationale Kontakte zu knüpfen“, so der frühere Bürgermeister der Röhrstadt weiter.

Dazu dient auch der dem Camp vorgeschaltete zweiwöchige Aufenthalt in Gastfamilien. Ein ganz besonderer Höhepunkt ist die Teilnahme an der „World Convention“ der Lions, die in diesem Jahr erstmals in Deutschland stattfindet. Die Fahrt nach Hamburg, wo dieses „Welttreffen“ von „Löwen“ jeglicher Couleur Anfang Juli veranstaltet wird, bildet den Auftakt des Deutschlandbesuchs der jungen Lions, danach geht es zu den Gasteltern und in der zweiten Juli-Hälfte ins Sauerland-Camp am Sorpesee. „Mit den Schwerpunkten Erlebnispädagogik und sehr viel Sport“, wie Friedhelm Wolf weiß.

Vielfältiges Programm

Tatsächlich bietet das Programm eine große Vielfalt aktiver Freizeitgestaltung, z.B. Kanutouren, Bogenschießen, Geocaching, (Hochseil-)Klettern, Golf, Surfen und Tauchen. Hinzu kommen Besichtigungstermine, u.a. in der Warsteiner Brauerei, in Köln, im Dortmunder Signal-Iduna-Park des BVB und quer durchs Sauerland.

Danach sollten die Gäste - sie kommen aus Italien, Weißrussland, Serbien, Russland, Polen, Finnland, Argentinien, Israel, Dänemark, Kroatien, Georgien, Brasilien, der Ukraine und der Türkei - „wissen, wie die Menschen bei uns ticken“, wie es Wolf formuliert.

Damit die Gäste „richtig ticken“, kümmern sich mit Katharina Springob und Johannes Heppe, den Jugendcamp-Leitern, zwei pädagogische Fachleute um den Besuch; beide arbeiten als Lehrer.

Torsten Koch