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Das Motto unserer Präsidentin Sabine Scharnagl

für das Lionsjahr 2018/2019: 

 

Empathie,

Engagement,

Enthusiasmus

angle-left Lions Clubs aus Beilngries und Neumarkt unterstützen Flüchtlingsarbeit der Kopten

Seat Alhambra an Bischof Anba Damian übergeben Lions Clubs aus Beilngries und Neumarkt unterstützen Flüchtlingsarbeit der Kopten

Schlüsselübergabe (von links nach rechts): Jürgen Krummel, Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer, Maria Schmidtner, Lions-Präsident Thomas Schmidtner, Bischof Anba Damian und Manfred Schönherr vom Lions Club Neumarkt (Foto: M. Landmesser)

Beilngries/Neumarkt. Auf Bitte und Nachfrage von Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer, haben die beiden Lions Clubs aus Beilngries und Neumarkt ein neues Fahrzeug, insbesondere für Personen-Transporte des Koptisch-Orthodoxen Klosters der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius, organisiert. Damit löste die Delegation aus Beilngries und Neumarkt große Freude und Dankbarkeit bei S.E. Bischof Anba Damian, Diözesanbischof von Norddeutschland, aus.

Eine kleine Delegation der beiden Lions Clubs aus Beilngries und Neumarkt, an der Spitze der Präsident des LC Beilngries Thomas Schmidtner, machte sich bereits um 6.00 Uhr auf den Weg, um nach Höxter zu fahren. Der Delegation gehörten weiter Maria Schmidtner, Jürgen Krummel und Martin L. Landmesser vom Lions Club Beilngries, Manfred Schönherr vom Lions Club Neumarkt sowie der Initiator, Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer, Flüchtlingsbeauftragter der Diözese Eichstätt, an. Finanziert wurde das Auto zu je einem Drittel durch die beiden Lions Clubs aus Beilngries und Neumarkt, der Firma HUBER SE Technology aus Berching und weiteren Spendern, die Dr. Thiermeyer organisierte. Die Firma Bierschneider aus Mühlhausen unterstützte die Aktion indem sie das Auto kostenlos exzellent aufbereitete und mit Sonderausstattung sowie Winterreifen versah.

Große Freude, Begeisterung und Dankbarkeit wurde mit der Ankunft der Delegation aus Beilngries und Neumarkt ausgelöst. Das neue Auto, das vor allem bei der Flüchtlingsarbeit des Klosters so dringend benötigt wird, da der bisher genutzt PKW in seinem „hohen Alter“ von mehr als dreißig Jahren, nur noch sehr bedingt einsatzfähig ist, wurde sehnsüchtig erwartet. Der überraschend mit zwei Begleitern aus dem koptischen Kloster in Brenkhausen zu Besuch gekommene Dr. Werner Thissen war von 2002 bis zu seinem Ruhestand 2014 der Erzbischof von Hamburg, durfte dann die Weihe des neuen Klostermobils vornehmen.

 

Weihe des Fahrzeugs (von links nach rechts): Jürgen Krummel, Bischof Anba Damian, Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer, Erzbischof em. Dr. Werner Thissen, Maria und Thomas Schmidtner

Bischof Anba Damian und Erzbischof em. Dr. Werner Thissen

 

Für die zentrale Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Borgentreich hat die koptische Kirche ihr Gelände zur Verfügung gestellt, das sie nach der Auflösung der ehemaligen Kaserne von der Bundesrepublik Deutschland gekauft hat. Für Bischof Anba Damian ist die Betreuung der Flüchtlinge, egal welchen Glaubens, eine zentrale Aufgabe von Christen. Der koptische Bischof Anba Damian ist auf dem ehemaligen Bundeswehrkasernengelände in Borgentreich an seiner schwarzen Amtstracht und dem langen grauen Bart schon von weitem zu erkennen. Bei seiner Ankunft scharen sich sogleich Flüchtlinge allen Alters um ihn: Sie möchten wissen, wie es weitergeht oder erbitten einen Segen des Bischofs. Der 60-jährige Geistliche hört sich die Sorgen an, muntert sie mit kleinen Scherzen in arabischer und englischer Sprache auf.

Die Delegation aus dem Altmühltal und der Oberpfalz wurde vom Betreuungsleiter der Malteser der Flüchtlingsunterkunft, Lutz Köller sowie Dr. Gerd Bollermann von der landesweit für die Unterbringung der Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gemeinsam mit Bischof Damian durch die Einrichtung geführt. Es war für die Gäste beeindruckend, eine Einrichtung mit einem überzeugenden Konzept zu besuchen. Neben der Krankenstation, sind eine eigene Isolierstation sowie eine Station für werdende Mütter vorhanden. Das eigens eingerichtete Haus für allein­stehende Frauen mit Kindern wird rund um die Uhr von zwei Maltesern (Frau und Mann) betreut. Das ehemalige Militärgelände verfügt über vielseitige Sportstätten, die ganztätig für ein breites Sportangebot zur Verfügung stehen.

Die bayerische Delegation war nach dem Besuch vollkommen überzeugt, dass die Investition des Seat Alhambra genau an die richtige Stelle weitergegeben wurde und die nachhaltige Flüchtlingsarbeit der koptischen Christen wirkungsvoll unterstützen wird.

Weitere Informationen:

https://www.koptisches-kloster-brenkhausen.com/