Besuch bei der Meyerwerft

Papenburg Besuch bei der Meyerwerft

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„Am 30. Juni 2018 machten sich 21 Lions inklusive ihrer geliebten Damen und 2 Junglöwen auf den Weg in die weltbekannte Stadt Papenburg. Sie ist, wie jeder weiß, die nördlichste Stadt des Landkreises Emsland, unmittelbar angren-zend an den ostfriesischen Landkreis Leer. 

Im Westen der Stadt fließt die Ems, die bis Herbrunn weitgehend den Gezeiten unterliegt. Ein -bis zweimal im Jahr wird die Ems angestaut, so dass die Meyer Werft ihre Hochseeschiffe in die Nordsee überführen kann. Das sieht dann so aus, als ob ein Riesenschiff sich über die Felder und Wiesen bewegt. 

Und diese Meyer Werft konnten wir Dank der Organisation unseres LFs Klaus Winter, der schon zahlreiche Weltmeere und die Wupper befahren hat, besuchen. 

Frau Sellere, die Tourguidin, hat, bildlich gesprochen, ihren vorzüglichen Salat dazugegeben. 

Die Meyer Werft wurde 1795 gegründet. Damals gab es über 19 Werften in dieser Ecke der Welt, doch nur bei der Meyer Werft dachte man weiter, denn das Unternehmen begann 1872 mit dem Bau von Eisenschiffen mit Dampfmaschinen. Einzig die Meyer Werft überlebte von allen anderen Werften in der Region bis ins 21. Jahrhundert. 

Es werden Auto- und Passagierfähren, Gastanker, Tiertransporter, Forschungsschiffe und v.a. luxuriöse Kreuzfahrtschiffe gebaut. Letztere kosten die Kleinigkeit von ca. 1 Milliarde Euro. 

Frau Sellere führte uns durch das Besucherzentrum, welches jährlich von ca. 250.000 Men-schen beglückt wird. Emotionale Filme, zahlreiche in Originalgröße geschaffene Exponate, originale Musterkabinen und tolle Blicke auf die Produktionsanlagen werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben. 

Anschließend ging's per Bus zur alten Werft, um uns nach der interessanten Tour mit Suppe, belegten Brötchen, Kuchen, Bier, Wasser, Kaffee uvm. zu stärken.

Gegen 17.30Uhr wurde der Rückweg angetreten, auf dem es noch eine Überraschung gab. Unser Past-Präsident, St. Paul, gab anlässlich seines Namenstages für jeden Willigen ein Gläs-chen Brombeerlikör aus. Man hat mir erzählt, dass er mit jedem auf sein Wohl angestoßen hat, aber das ist wohl im Reich der Fabeln anzusiedeln, obwohl.......man weiss et nich! 

Es war eine tolle, gemeinsame Tour. Die längere Busfahrt bot Möglichkeiten zu Gesprächen, was auch eifrig genutzt wurde. 

Ich bedanke mich im Namen aller Mitfahrer herzlichst bei den Organisatoren dieser Lions-tour! 

p.s. Bei der kleinen Pause auf der Raststätte wurde eine Rumgeheule entdeckt, sie ist eigent-lich flugunfähiger Nachtvogel, also sehr ungewöhnlich zu dieser Tageszeit!“