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Nachbarn in Not

Wir setzen uns, in Kooperation mit der Tageszeitung „Bocholter Borkener Volksblatt“, besonders ein für die in Bocholt und Umgebung bekannte Aktion „Nachbarn in Not“. Der im Jahre 2016 verstorbene frühere Verleger der Tageszeitung, Rolf Terheyden, war Gründungsmitglied unseres Clubs und ihm ist diese Initiative zu verdanken. Dadurch wird in jedem Jahr ein hoher fünfstelliger Betrag von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Firmen und Gewerbetreibenden im Verbreitungsgebiet der Tageszeitung gesammelt und an Bedürftige ausgezahlt – ohne dass auch nur ein Cent für irgendwelche Verwaltungs- oder Personalkosten anfallen. Das gesamte Projekt wird, von vielen Helfern, vollständig ehrenamtlich und unentgeldlich abgewickelt. 

„Nachbarn in Not“ sammelt 77000 Euro für Bedürftige

BBV-Verleger Jörg Terheyden (rechts) dankt den ehrenamtlichen Helfern der Aktion „Nachbarn in Not“.

Bocholt (har). Im vergangenen Jahr hat die BBV-Hilfsaktion „Nachbarn in Not“(Nino) mehr als 77000 Euro für bedürftige Menschen gesammelt. Damit war es das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte von Nino, sagte BBV-Verleger Jörg Terheyden bei der Abschlussveranstaltung im Kolpinghaus. Hier dankte er den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz.

2016 waren sogar 113000 Euro zusammengekommen, was den bis dahin höchsten Wert um 43000 Euro übertroffen hatte und somit das beste Ergebnis in der 32-jährigen Geschichte von Nino war. Vor diesem Hintergrund habe es das Jahr 2017 schwer gehabt, betonte Terheyden: „Am Anfang hat alles nach einem normalen Jahr ausgesehen.“ In so einem Fall liege das Spendenaufkommen zwischen 65000 und 69000 Euro. Doch schließlich teilte ihm der Schatzmeister mit, dass über 77000 Euro zusammengekommen waren – das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Hilfsaktion. „Das war ein Ergebnis, mit dem ich so nicht gerechnet habe“, sagte Terheyden.

2017 wurden 265 Anträge für Nino gestellt. Das sind 37 mehr als im Vorjahr. Die Antragsteller waren zwischen 18 und 84 Jahre alt. Alle Anträge werden von den Helfern der Aktion geprüft.

Auch Manfred Rickert, Präsident des Lions-Hilfswerks, das die Finanzen für Nino verwaltet, lobte das große Engagement der Helfer: Er sei „ausgesprochen beeindruckt“, dass sie sich persönliche Eindrücke verschafften und dass sie sich auch sehr in die Situation der Betroffenen hineinversetzten. So werde klar: „Wer ‚Nachbarn in Not‘ etwas spendet, kann sicher sein, dass es die richtigen Menschen erreicht“, betonte Rickert.

Quelle: BBV vom 02.03.2018