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Hohe Würdigung für die Aktion „Nachbarn in Not“

Der Lions Club Bocholt und das BBV erhalten die höchsten Auszeichnungen der Internationalen Lions Organisation Hohe Würdigung für die Aktion „Nachbarn in Not“

Hohe Auszeichnung für den Lions Club Bocholt, das BBV und die Aktion „Nachbarn in Not“ (von links): Christian Fehler (Präsident Lions Club), Karl-Heinz Bollmann (Lions Hilfswerk Schatzmeister), Dr. Ulrich Wolff (Past-Distrikt Governor Lions), Ana Finkenberg (Pfarrcaritas St. Georg), Marita Degeling (Pfarrcaritas St. Josef), Birgit Menslage-Blum (evangelische Diakonie), Ruth Tepasse (Pfarrcaritas Liebfrauen), Margret Brücks (Pfarrcaritas Liebfrauen), Jörg Terheyden (BBV) und Manfred Rickert (Vorsitzender Lions Hilfswerk).FOTO: Lions Club

Für ihre Aktion „Nachbarn in Not“ sind jetzt der Lions Club Bocholt und das BBV mit hohen Auszeichnungen von der Internationalen Lions Organisation mit Sitz in den USA geehrt worden. Der letztjährige Distrikt-Governor, Dr. Ulrich Wolff, überreichte BBV-Verleger Jörg Terheyden die Auszeichnung „Medal of Merit“. Das ist die höchste Auszeichnung für Nicht-Mitglieder. Für den Lions Club Bocholt nahm der amtierende Präsident Christian Fehler die Auszeichnung „Melvin Jones Fellow“ entgegen, die höchste Auszeichnung, die Mitglieder von Lions erhalten können.

In seiner Laudatio erläuterte Dr. Wolff, dass die Lions Organisation mit den Ehrungen die jahrzehntelange Aktivität, den hohen Einsatz der Beteiligten und den großen Erfolg würdigen möchte. In seiner Dankesrede griff Jörg Terheyden dies auf.

Die Aktion „Nachbarn in Not“ startete im Jahr 1986 und wird seither in jedem Jahr durchgeführt. Die Idee hatten der frühere Pastor der katholischen Pfarrgemeinde von St. Georg, Heinrich Westhoff, der evangelischen Pfarrer Hans-Werner Pohl und der damalige Verleger des BBV und Gründungsmitglied des Lions Clubs Bocholt, Rolf Terheyden. „Nachbarn in Not“ war ihre Antwort auf die Frage: „Wie können wir Bedürftigen in unserer Nachbarschaft unbürokratisch und schnell helfen?“

Zu Beginn wurde überwiegend sachbezogen geholfen. Fahrer des BBV holten Hausratgegenstände bei Spendern ab und brachten diese zu Bedürftigen. Das wurde aber schnell zu umständlich und kraftraubend. Also wurde um Geldspenden gebeten, um Armut zu lindern, besonders bei Familien mit kleinen Kindern oder Alleinerziehenden. Die Spendenaufrufe liefen über das BBV, das mit dem Abdruck des Spendenbarometers und Berichten die Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Die Verwaltung der Spendengelder, also unter anderem die Erstellung von Hunderten von Spendenquittungen pro Jahr, übernahm das Hilfswerk des Lions Clubs.

Über die Verteilung der Gelder entscheidet ein Gremium, das sich aus den Verantwortlichen der Pfarrcaritas der katholischen Gemeinden sowie der evangelischen Diakonie, dem Vorstand des Lions-Hilfswerks und dem BBV-Verleger zusammensetzt. Das Verteilungsgremium trifft sich ab November jedes Jahres bis Ende Januar des Folgejahres zu mehreren Sitzungen und entscheidet dort über jeden einzelnen Antrag. In jedem Jahr ist die Bocholter Kirmes im Oktober der Startschuss für die Aktion.

Quelle: BBV vom 20.02.2020

„Nachbarn in Not“ sammelt 77000 Euro für Bedürftige

„Nachbarn in Not“ sammelt 77000 Euro für Bedürftige

BBV-Verleger Jörg Terheyden (rechts) dankt den ehrenamtlichen Helfern der Aktion „Nachbarn in Not“.

Bocholt (har). Im vergangenen Jahr hat die BBV-Hilfsaktion „Nachbarn in Not“(Nino) mehr als 77000 Euro für bedürftige Menschen gesammelt. Damit war es das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte von Nino, sagte BBV-Verleger Jörg Terheyden bei der Abschlussveranstaltung im Kolpinghaus. Hier dankte er den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz.

2016 waren sogar 113000 Euro zusammengekommen, was den bis dahin höchsten Wert um 43000 Euro übertroffen hatte und somit das beste Ergebnis in der 32-jährigen Geschichte von Nino war. Vor diesem Hintergrund habe es das Jahr 2017 schwer gehabt, betonte Terheyden: „Am Anfang hat alles nach einem normalen Jahr ausgesehen.“ In so einem Fall liege das Spendenaufkommen zwischen 65000 und 69000 Euro. Doch schließlich teilte ihm der Schatzmeister mit, dass über 77000 Euro zusammengekommen waren – das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Hilfsaktion. „Das war ein Ergebnis, mit dem ich so nicht gerechnet habe“, sagte Terheyden.

2017 wurden 265 Anträge für Nino gestellt. Das sind 37 mehr als im Vorjahr. Die Antragsteller waren zwischen 18 und 84 Jahre alt. Alle Anträge werden von den Helfern der Aktion geprüft.

Auch Manfred Rickert, Präsident des Lions-Hilfswerks, das die Finanzen für Nino verwaltet, lobte das große Engagement der Helfer: Er sei „ausgesprochen beeindruckt“, dass sie sich persönliche Eindrücke verschafften und dass sie sich auch sehr in die Situation der Betroffenen hineinversetzten. So werde klar: „Wer ‚Nachbarn in Not‘ etwas spendet, kann sicher sein, dass es die richtigen Menschen erreicht“, betonte Rickert.

Quelle: BBV vom 02.03.2018 

Nachbarn in Not

Nachbarn in Not

Wir setzen uns, in Kooperation mit der Tageszeitung „Bocholter Borkener Volksblatt“, besonders ein für die in Bocholt und Umgebung bekannte Aktion „Nachbarn in Not“. Der im Jahre 2016 verstorbene frühere Verleger der Tageszeitung, Rolf Terheyden, war Gründungsmitglied unseres Clubs und ihm ist diese Initiative zu verdanken. Dadurch wird in jedem Jahr ein hoher fünfstelliger Betrag von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Firmen und Gewerbetreibenden im Verbreitungsgebiet der Tageszeitung gesammelt und an Bedürftige ausgezahlt – ohne dass auch nur ein Cent für irgendwelche Verwaltungs- oder Personalkosten anfallen. Das gesamte Projekt wird, von vielen Helfern, vollständig ehrenamtlich und unentgeldlich abgewickelt.