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    Frank Düpreé

    Frank Düpreé

    Klassiker virtuos gemeistert - Gestern Klavierkonzert mit Frank Düpreé im Alten Rathaus
    Die Sonate f-moll Opus 57 „Appassiona-ta" zählt zu den bekanntesten, gleichsam schwierigsten Klaviersonaten Beethovens. Umso erstaunlicher, dass sich Frank Düpreé beim Konzert des Unterstützungs-vereines des Lions Clubs Bretten-Stromberg am Sonntagabend im Alten Rathaus genau dieses Werk herausgesucht hatte. Das 15-jährige Talent aus Rastatt meisterte das spannungsgeladene Werk, das sich vor allem durch plötzliche Tempowechsel zwischen düsteren Bassklängen und virtuosen Abschnitten mit Sechzehntelfiguren auszeichnet, brillant - und wurde mit langanhaltendem Applaus in die Pause verabschiedet.In dieser skizzierte Kerstin Müllerperth, deren Tochter Magdalena - wie Düpreé - seit Jahren die Klavierklasse von Professorin Sontraud Speidel an der Hochschule für Musik besucht, den Werdegang des jungen Talents. Düpree habe bereits als Fünfjähriger Schlagzeug gespielt und sei dann zum Klavier gewechselt. Zusätzlich zu zahlreichen Preisen sei er mit einem Stipendium des Lions Clubs ausgezeichnet worden. Rund 100 Zuhörer begrüßte Club-Präsident Ulrich Zaiger im Bürgersaal. Die waren auch von den anderen Höhepunkten des Abends - dem Mephisto-Walzer Nr. l von Franz Liszt und Gershwins „Rhapsody in blue" - so begeistert, dass Düpreé nicht ohne Zugabe von der Bühne kam.
    (BNN Mai 2007)