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    Frauenselbsthilfe 7/2015

    Lions Club Bretten-Stromberg übergibt 1.000 Euro an „Frauenselbsthilfe e.V.“

    Bretten. Unter dem Dach der „Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.“ in Bonn agiert bereits seit 15 Jahren eine regionale Gruppe auch in Bretten. Sie bietet Hilfe zur Selbsthilfe und schließt damit eine Lücke, für die das Gesundheitssystem nur unzureichende Versorgungsleistungen zur Verfügung stellt.
    Als selbst an Krebs erkrankte Menschen unterstützen die Mitarbeiterinnen des Vereins andere Betroffene darin, eigene Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. Vielfältige Erfahrungen werden als Hilfestellung und Orientierung angeboten, um Ängste zu überwinden und Selbsthilfe zu ermöglichen. Aus eigenem Erleben heraus sind die Ehrenamtlichen bei einer Krebserkrankung mit ihren möglichen Einschränkungen und Verlusten „Experten“ in Fragen der Alltags- und Lebensgestaltung. Sie kennen die Wege und Strukturen unseres Gesundheitssystems und wollen Betroffene in die Lage versetzen, an der Therapieentscheidung und der Erreichung des Therapiezieles mitzuarbeiten und ihren individuellen Weg der Behandlung und Krankheitsbewältigung zu finden.
    Gruppentreffen bilden das Fundament, auf dem die FSH steht, denn nichts kann die Begegnung mit gleichfalls Betroffenen ersetzen. Neben Beratung und Erfahrungsaustausch werden in der Gruppe viele weitere Angebote zur Krankheitsbewältigung gemacht. Es wird ein breites Spektrum an Veranstaltungen angeboten, die derzeit von drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen für die rund 35 Klienten organisiert werden, darunter auch Vorträge von Experten aus allen onkologischen Bereichen.
    Mit der Spende des LC Bretten-Stromberg, die der scheidende Clubpräsident Jörg Burmistrak und Club-Sekretär Jürgen Bischoff überbrachten, sollen Projeke zu den Themen
    „Heilen durch Humor“, „Heilen mit Musik“ und „Heilen durch Malen“ gefördert werden, so Uta Kruk, die Leiterin der Brettener Gruppe (Kontakt: 07203 923513).