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  • MUS-E Projekt

    MUS-E Projekt

    Seit September 2007 ist die Strombergschule in Oberderdingen eine „MUS-E"-Schule. Das ist jetzt auch von außen sichtbar: MUS-E-Koordinatorin Sabine Peters überreichte den Schülern, Lehrern und den betreuenden Künstlerinnen offiziell die Plakette.
    MUS-E ist ein künstlerisches Programm der Yehudi-Menuhin-Stiftung Deutschland für Schulen in Europa, das Kinder in ihrer Persönlichkeit, Kreativität, sozialen Kompetenz und künstlerischen Ausdrucksfähigkeit fördert und stärkt. Rektor Hartmut Hensgen sagte vor zahlreichen Gäste, dass man die Schüler zu Menschen erziehen müsse, die ihr Leben selbstständig meistern und wertvolle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft sind. Diese Ziele seien schwer zu verwirklichen, aber MUS-E könne dabei helfen. Denn es gehe nicht darum, Künstler auszubilden, sondern kreative Fähigkeiten zu wecken, Freude am Malen und Musizieren zu entwickeln. Zur Feierstunde waren die örtlichen Förderer des Projektes eingeladen, denen Hensgen für ihre Unterstützung besonders dankte. Die Vertreter mehrerer Firmen sowie der Karl-Fischer-Stifung, des Lions Club Bretten-Stromberg und des Fördervereins der Strombergschule mussten nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Neben Einblicken in die MUS-E-Arbeit nahmen sie Werke entgegen, die im Kunstunterricht entstanden sind. Bürgermeister Thomas Nowitzki gratulierte. „Eine solche Unterstützung ist nicht selbstverständlich." Eine tolle Sache sei auch das Projekt „MUS-E goes Tango", so Nowitzki. Mit diesem Projekt haben sich die beiden Klassen zum Wettbewerb „Kinder zum Olymp - Schulen kooperieren mit Kultur" angemeldet. Jetzt kam die Nachricht, dass sie für die Endrunde ausgewählt wurden - als einer von 40 Bewerbern in der Sparte Tanz/Bildende Kunst. Die Strombergschule ist die zweite Hauptschule in Baden-Württemberg, die am MUS-E-Programm teilnimmt.
    (BNN 8.5.2009)