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  • Spende an den Tafelladen 4/2015

    Spendenübergabe an den Tafelladen

    Bretten. Auch in diesem Jahr bedachte der Lions Clubs Bretten-Stromberg den Tafelladen der Diakonie wieder mit einer Spende. Volker Duscha (l.), Jörg Burmistrak (3. v.l.), Jürgen Bischoff (2. v.r.) und Thomas Lindemann (r.) überbrachten eine Teil der Erlöse aus dem Verkauf des letztjährigen Adventskalenders, der sich inzwischen zu einer wichtigen Einnahmequelle des gemeinnützigen Service Clubs entwickelt hat. Der zurückliegende Kalenderverkauf hatte insgesamt über 15.000 Euro eingespielt, die der guten Sache in der Region zugute kommen.
    Für die Leiterin des Tafelladens Eva Bajus kommen die 4.000 Euro gerade zur rechten Zeit: Eine Routinekontrolle der Verkaufsräume durch die Lebensmittelüberwachung hatte ergeben, dass die Oberfläche der Verkaufstheke gemäß inzwischen geltenden Standards zu erneuern sei; ebenso der Anstrich verschiedener Wände. „Die Menschen lesen erfreulicher Weise immer wieder davon, dass wir finanzielle Zuwendungen erfahren“, berichtet der Dienststellenleiter des Diakonischen Werks Achim Lechner. „Da und dort ensteht dann allerdings immer wieder auch mal der Eindruck, wir hätten ja genug Geld. Bei der Fülle von Ausgaben, die wir jährlich tätigen müssen, ist dies bei Weitem nicht der Fall. Ohne Sach- und Geldspenden könnte keine Tafel existieren.“ Die laufenden Kosten und Besorgungen für die gemeinnützige Organisation können nicht allein aus dem eigenen Etat bestritten werden. Die Tafeln versorgen gegen ein geringes Entgelt in Deutschland bereits seit 1993 Bedürftige überwiegend mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Grundbedarfs, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet würden und die von Firmen gespendet oder über Spenden finanziert werden. Hierzulande sind etwa ein Drittel der Empfänger Kinder und Jugendliche. Ohne die abermalige Unterstützung auch durch den „Lions Club Bretten-Stromberg“, der die Tafel Bretten bereits seit einigen Jahren großzügig unterstützt, wären Angebot und Ausstattung dieser wichtigen Einrichtung in dieser Form nicht möglich.