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  • von Dietmar Scholz ✝ Eine Geschichte des Lions Club

    ZUR  „GESCHICHTE“
    DES  AM  08.12.1966  GEGRÜNDETEN LIONS-CLUB CASTROP-RAUXEL


    VORBEMERKUNG

    Um manche Erwartungen nicht zu enttäuschen: Es sei vorausgeschickt, dass hier nicht versucht wird, die Geschichte des LC Castrop-Rauxel darzustellen. Das wäre schon wegen der lückenhaften Überlieferung nicht möglich. Hinzu kommt die Erfahrung der Historiographen, dass geschriebene Geschichte immer auf einer Auswahl von Fakten basieren muss, dass sie auch bei reich sprudelnden Quellen Vergangenes nicht vollständig und empirisch richtig wiedergeben kann und dass immer aus der Perspektive dessen betrachtet - und beurteilt - wird, der sie aufschreibt. Deshalb soll im Folgenden nur einiges zu einer Geschichte des Clubsgesagt werden.
    Den Anstoß dazu hat der wiederholte Wunsch von drei Präsidenten gegeben, die – anscheinend unabhängig voneinander – einige Male angeregt haben, sich mit der „Historie“ des Clubs zu befassen, eine „Chronik“ herzustellen; die betreffenden Präsidenten sind seit 1994 (Dr. Thomas Ristic), 1999 (Jürgen Kraft) und 2000 (Dr. Stefan Fromm) Mitglieder des seit 1966/67 bestehenden Clubs – sie gehören einer anderen Generation an als die Gründungsmitglieder. Ihre Frage nach der Vergangenheit ihres Clubs ist verständlich, diese Vergangenheit liegt für sie doch schon in einer etwas dunklen Ferne. Als der LC Castrop-Rauxel sich gründete, trugen sogar die heute jüngsten Mitglieder noch Windeln oder waren noch gar nicht geboren.
    Aber anscheinend sind die drei Präsidenten sich der Schwierigkeiten nicht ganz bewusst gewesen, die auf diejenigen zukommen, die diese Aufgabe auf sich nehmen. Der Schriftsteller Martin Walser hat einmal pointiert gesagt: „Was einmal war, hört nicht auf, gewesen zu sein“. Doch das, was einmal gewesen ist, kann man – wenn man es nicht selbst eindringlich erfahren und in der Erinnerung behalten hat, nur aus einer vorfindbaren verlässlichen Überlieferung erschließen, in unserem Falle aus schriftlichen Quellen, insbesondere aus Protokollen des Clubs. Eine alte Erfahrung des Menschen lautet zudem: „Nur das, was erinnert wird, ist wirklich geschehen“. Aber die Clubprotokolle aus fast viereinhalb Jahrzehnten sind, wie bereits gesagt, nur lückenhaft erhalten. 
    Zudem müsste der Begriff „Historie“ hinterfragt werden. Was hier versucht wird, ist nur ein Blick in die Vergangenheit des LC Castrop-Rauxel; und in dieser Vergangenheit gibt es kaum etwas, was historisch relevant ist und deshalb einen Historiker interessieren könnte. Es folgt auch keine „Chronik“; die würde nämlich nur Daten und Fakten aneinander reihen, unverbunden, nur als bloßes chronologisches Nacheinander.

    Bescheiden wir uns damit: Hier wird aus der Vergangenheit des LC Castrop-Rauxel einiges berichtet; Vollständigkeit ist in diesem „lockeren“ Bericht nicht beabsichtigt. Wenn alle Protokolle seit 1966/67 geordnet vorlägen, müssten wohl viel mehr als 2.000 Seiten durchforstet werden (so sie denn vollzählig vorhanden wären), zusätzliche Papiere (Korrespondenzen mit anderen Clubs und vor allem dem Lions-District) von schätzungsweise vergleichbarem Umfang gar nicht eingeschlossen. Hinzu kommen noch die auf der seit einigen Jahren existierenden Homepage des LC Castrop-Rauxel gesammelten Informationen und die dort zugänglich gemachte - im Trend der Zeit liegende - Bilderflut, es sind inzwischen über 3.300 Stück. Übrigens wäre es ratsam, bei den abgelegten Bildern einmal die „Spreu“ vom „Weizen“ zu trennen.

    Wer sich dem Lesen in unserem Zeitalter etwas entfremdet hat, wer das gedruckte Wort eher als textliche Barriere empfindet, wer eine schnelle visuelle und akustische Aufnahme von Fakten und Zusammenhängen vorzieht, der sei außerdem auf den Film verwiesen, den Mitglieder des LC Castrop-Rauxel anlässlich des 40jährigen Bestehens im Jahre 2007 haben machen lassen; LF Nils Kruse verfügt noch über einige Exemplare dieses Films.

    Ein großer und zusammenhängender Bogen von 1966/67 bis 2011 soll hier also nicht und kann auch nicht gespannt werden. Wer beim Lesen allzu große Lücken als Nachteil empfindet und wirklich Wesentliches vermisst, kann es jederzeit als Ergänzung nachreichen; dies dem Bericht ein- oder anzufügen, das lässt sich bestimmt bewerkstelligen

     

    DIE PRÄSIDENTEN DES  LC  CASTROP-RAUXEL 1966-2012

     

    Es ist überhaupt nicht leicht festzustellen, wer einmal Mitglied des Clubs gewesen ist, vor allem wieviele Mitglieder der Club seit der Zeit seines Entstehens insgesamt gehabt hat. Es gab und gibt ab und zu Austritte, es gibt nach einem Wohnortwechsel Übertritte zu anderen Lions-Clubs, eine ganze Reihe von früheren Mitgliedern ist verstorben. Wenn hier nur die Namen der Club-Präsidenten aufgeführt werden, soll dadurch nicht unterschlagen werden, dass sie ihre „Arbeit“ immer nur mit Hilfe des ganzen Clubs leisten konnten, insbesondere mit der Unterstützung fleißiger Sekretäre und vor allem der für die Activities, für die Jumelage, für Organisatorisches Verantwortlichen, natürlich auch mit Unterstützung vieler aktiver Lions-Damen.

     

    1966/69      Dr. Hans-Günther Nauen

    1969/70      Werner Köster

    1970/71      Theo Süthoff

    1971/72      Dr. Heinrich Nolting

    1972/73      Norbert Kornberger

    1973/74      Herbert Vorhoff

    1974/75      Hans-Hermann Buchhorn

    1975/76      Joachim Zschoch

    1976/77      Heinz Hess

    1977/78      Dr. Hans-Günther Nauen

    1978/79      Klaus Arnade

    1979/80      Günter Knoll

    1980/81      Helmut Luck

    1981/82      Wilfried Funcke

    1982/83      Klaus Düppe

    1983/84      Dr. Georg Schlitter

    1984/85      Dr. Karl-Joachim Friebel

    1985/86      Horst Pflugstert

    1986/87      Jürgen Stückle

    1987/88      Walter Klose

    1988/89      Peter Meyer

    1989/90      Dietmar Scholz

    1990/91      Rolf Becker

    1991/92      Wolfgang Schrammen

    1992/93      Dr. Heinrich Nolting

    1993/94      Nils Kruse

    1994/95      Dirk Plücker

    1995/96      Ferdinand Riepe

    1996/97      Winhard Köster

    1997/98      Artur Grzesiek

    1998/99      Heinz-Georg Oelmann

    1999/2000  Jochen Roth

    2000/01      Reiner Fuest

    2001/02      Ferdinand Riepe

    2002/03      Jürgen Leder

    2003/04      Ulrich Mues

    2004/05      Dieter Sibilski

    2005/06      Dr. Stefan Fromm

    2006/07      Nils Kruse

    2007/08      Dirk Plücker

    2008/09      Klaus Mönch

    2009/10      Wolfgang Bläss

    2010/11      Jürgen Kraft

    2011/12      Dr. Thomas Ristic

     

    GEÄNDERTE  UND  ERGÄNZTE  FASSUNG DER  SATZUNG 

    DES LIONS-CLUB CASTROP-RAUXEL

    (Aus: Fassung vom  01. JULI 1969)

     

    Artikel 2 bis Artikel 4 der gültigen Satzung des LC Castrop-Rauxel fassen die Anforderungen zusammen, die der Club an alle Mitglieder stellt und die alle Mitglieder an sich selber stellen oder stellen sollten. So selbstverständlich manches auf den ersten Blick erscheint, so schwierig ist es aber im Club-Alltag und im Detail – auch im persönlichen Alltag, diesen hohen Anforderungen zu genügen. Aus dem Bericht sollte hervorgehen,  wie sich der LC Castrop-Rauxel und seine einzelnen Mitglieder immer wieder dieser Aufgabe gestellt haben und noch stellen.

    Bei Neuaufnahmen werden Textabschnitte aus den Art. 3 und 4 -zumeist mit deutlich vernehmbarem Pathos - dem neuen Mitglied vorgetragen.

     

    Art. 2

    Der Club gehört der Internationalen Vereinigung der Lions Clubs (Lions Club International) an und ist deshalb Mitglied des Gesamtdistricts 111 und des Districts 111 WR/II3. Deren Ziele, allgemeine Grundsätze und Statuten erkennt er als verbindlich an.

     

    Art. 3

    Zweck des Clubs ist, der Allgemeinheit zu dienen. Seine Mitglieder verpflichten sich zu entsprechenden Initiativen. Der Club setzt sich deshalb unter anderem zum Ziele:

    Durch freundschaftlichen Zusammenschluss von Persönlichkeiten der verschiedenen Berufsgattungen aus Castrop-Rauxel und Umgebung den Geist gegenseitigen Verständnisses und wechselseitiger Achtung zu pflegen und zu fördern;

    im privaten und beruflichen Leben ehrliche Loyalität zu üben und in der Wahrnehmung der eigenen Interessen immer die moralische Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit zu beobachten;

    das Gemeinwohl zu fördern und mit innerer Bereitschaft tätige Hilfe bei geistiger und materieller Not zu üben, wobei jedes Mitglied sich verpflichtet, zu dieser Hilfe nach Kräften beizutragen;

    über den engeren Lebensbereich hinaus für die Vertiefung des Verständnisses und der Beziehungen zwischen den Völkern zu wirken und dadurch zur Schaffung und zur Erhaltung eines wahren Friedens beizutragen.

     

    Art. 4

    Der Club ist politisch und weltanschaulich neutral. Er betrachtet Toleranz als eine wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens. Der Club wird bei der Verwirklichung der in Artikel 3 aufgeführten Ziele durch die Arbeit des Lions-Hilfswerk Castrop-Rauxel e. V. unterstützt.

     

    ZUR  „GESCHICHTE“ DES LIONS-CLUB CASTROP-RAUXEL

    1966/67 - 2011

     

    Die zweite Hälfte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war eine Zeit des Umbruchs: Vietnamkrieg,  Kohlenkrise, die Große Koalition in Bonn, der Ruf nach mehr Demokratie, die Proteste gegen Notstandsgesetze, der Beginn der 68er Bewegung, die sich oft anarchistisch gebärdete und z. T. in Terrorismus umschlug und als APO auch ihre Sympathie mit Marx und Mao, Ho Chi Minh  und Che Guevara lautstark und provozierend zeigte. Eines der ersten deutschen Atomkraftwerke wurde in Gundremmingen in Betrieb genommen (Block A wurde nach einem Großunfall abgeschaltet), der Frankfurter Auschwitz-Prozess endete, die Ruhr-Universität Bochum wurde als erste Universität im Industrierevier(!) gegründet, und das noch heute bestehende Friedensdorfes Oberhausen entstand durch eine Bürgerinitiative, die Beatles zogen in der „Musikszene“ die Massen-Aufmerksamkeit auf sich, die erste Große Koalition wurde durch eine SPD/FDP-Regierung unter Willy Brandt abgelöst. Die Grenzen für den Inhalt des Begriffes „Kultur“ gerieten in Auflösung, immer mehr Akustisches und Visuelles und auf bloße Unterhaltung Ausgerichtetes drängte sich mit dem Anspruch, „Kultur“ zu sein, in den Vordergrund. Das alles wies deutlich auf Veränderungen im gesellschaftlich-politischen und im kulturellen Bereich hin, auf einen Wandel der wirtschaftlichen Struktur und der Mentalität vieler Menschen.

    Es lässt sich heute aus einer Distanz von viereinhalb Jahrzehnten nicht feststellen, ob der LC Castrop-Rauxel, der sich 1966/67 konstituiert hat, einfach und selbstverständlich aus den durch Wirtschaftsaufschwung und Konsumsteigerung, aber auch durch Vergangenheitsverdrängung gekennzeichneten Jahren der Nachkriegszeit heraus erwachsen ist oder aber eine gewollte Reaktion auf den Umbruch in den 60er Jahren darstellte oder ob beides für die Gründung des LC Castrop-Rauxel kaum relevant gewesen ist. Einblicke in die Protokolle aus der Anfangszeit des LC Castrop-Rauxel lassen es meines Erachtens zu, den an zweiter Stelle angenommenen Anstoß zur Clubgründung auszuschließen.

    Angaben über Ausbildung und berufliche Tätigkeit der ersten 13 Mitglieder lassen ersehen, dass im Laufe des Jahres 1966 sich leitende Persönlichkeiten aus Industrie, Stadtverwaltung, Schuldienst sowie freiberuflich Tätige im LC Castrop-Rauxel zusammengefunden hatten, nämlich zwei Dipl. Volkswirte (Norbert Kornberger, Dr. Otto Wahle), ein Bergassessor (Friedrich Wirths), ein Dipl. Ingenieur (Herbert Vorhoff) , ein Städt. Rechtsrat (Hans-Hermann Buchhorn), ein Technischer Beigeordneter/Bauassessor (Manfred Fuchs), ein Oberstudiendirektor (Dr. Hans-Günther Nauen), ein Städt. Oberveterinärrat (Dr. Heinrich Nolting), ein Bankdirektor (Günther Knoll), der Leiter der Niederlassung Otto Wolff AG/Handelsunternehmen für Stahlprodukte (Klaus Düppe), ein Architekt/Dipl. Ingenieur (Joachim Zschoch), ein Rechtsanwalt (Horst Günther) und ein Versicherungskaufmann (Werner Köster). Hinzu kamen dann bis 1970 nach und nach weitere acht Mitglieder: ein Dipl. Ing./Leiter des Klöckner-Kraftwerks (Theo Süthoff), ein Dipl. Volkswirt/Prokurist der Gewerkschaft Victor Chemische Werke (Klaus Arnade), ein Facharzt für Innere Medizin/Chefarzt (Dr. Georg Schlitter), ein Facharzt für Chirurgie/Chefarzt (Dr. Wilhelm Huth), ein Bauunternehmer (Helmuth Luck), ein Dipl. Landwirt und Brennereibesitzer (Dr. Reinhard Hirschmann), ein Facharzt HNO (Dr. Heinz Sprenger) und ein Kaufmann/Mitinhaber der Firma Pflugstert und Hagenbrock/Autohaus (Horst Pflugstert), so dass 1970 der LC Castrop-Rauxel 21 Mitglieder hatte.

    Davon waren achtzehn Mitglieder in dem zweiten und dritten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts geboren, hatten die NS-Zeit und den Zweiten Weltkrieg sehr bewusst erlebt, zum großen Teil Kriegsdienst leisten müssen, hatten Verwundungen davongetragen oder waren nach Kriegsende noch in Gefangenschaft; nur drei der 21 Mitglieder waren nach 1930 geboren, eher von der Nachkriegszeit, aber auch noch von Kriegszeit mit geprägt. Allen war gemeinsam, dass sie vielleicht noch Ausbildung und Studium, ganz gewiss  aber ihren beruflichen Werdegang und ihren beruflichen Aufstieg im Nachkriegsdeutschland hinter sich gebracht hatten, dass sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit vielem in der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft der „Ära Adenauer“ identifizierten, durch die Jahre des „Wirtschaftswunders“ und des „Kalten Krieges“ und die Erfahrung der deutschen Teilung, die noch bis 1990 anhielt, mit geprägt waren.

    *

    Im Folgenden soll etwas ausführlicher über die ersten fünf Jahre des Bestehens des LC Castrop-Rauxel berichtet werden – für diese Zeit sind monatliche Berichte/Protokolle vollständig überliefert. Aber Protokolle enthalten nicht immer alles, einiges wird „geschönt“, manches ist auch damals inoffiziell diskutiert und geregelt und eben nicht der Nachwelt schriftlich überliefert worden; schriftliche Selbstkritik erscheint nur ganz am Rande.

    Doch spiegelt sich in den Protokollen aus der Zeit der Präsidentschaft von LF Hans-Günther Nauen, der als Gründungspräsident 1966/67 bis 1969 an der Spitze des Clubs stand, aus der Präsidentschaft von LF Werner Köster (1969-1970) und LF Theo Süthoff (1970-1971) einiges von den Schwierigkeiten des Anfangs wider, vieles von den „Niederungen“ eines Club-Alltags, aber auch das erfolgreiche Bemühen um persönliches Näherkommen und freundschaftliches Miteinander, das frühe und selbstverständliche Einbeziehen der Lions-Damen, die Suche nach Informationen, vor allem über aktuelle Probleme, durch Vorträge von Clubmitgliedern oder externen Referenten, der Beginn der Jumelage mit dem niederländischen LC Meppel, das Einsteigen in die ersten dann auch größeren „Activities“.

    Auffallend ist einmal der vor allem in der Anfangsphase angefallene „Papierkrieg“. Manchmal sehr zeitaufwändige Korrespondenzen mit dem Gesamtdistrict 111, dem District 111 Westfalen/Lippe, später Westfalen/Ruhr, innerhalb der Region II, der Zone 3, mit den Governors und Chairmen u. a. m., mit benachbarten Lions-Clubs, dem Patenclub LC Herne, dem später gegründeten LC Philipp von Viermundt nehmen einen großen Raum ein; hinzu kommt die Teilnahme an District- und Zonentreffen und Besuche anderer Lions-Clubs, die gehäufte Teilnahme an irgendwelchen Jubiläen  – viel angeblich Wichtiges und Notwendiges, aber eben auch sehr Bürokratisches und auch manches, was doch – vor allem im Rückblick – auch als nebenrangig erscheint.

    Dem, der sich trotzdem dafür interessiert, sei empfohlen, einmal in die noch vorhandenen Kartons voller Aktenordner hineinzugreifen und in den inzwischen vergilbten Blättern zu lesen – es gibt aber vieles, das sei zur Warnung gesagt, was interessanter ist.

    *

    Ein Blick in den Club-Alltag zeigt die vielfältigen Anforderungen an Präsident und Vorstandsmitglieder; es sei nur einiges aufgezählt: Diskussionen über eine eigene Clubsatzung, die schließlich verabschiedet wird; Abstimmungen über die Höhe der Clubbeiträge; Suche nach einem Verfahren bei der Aufnahme von neuen Clubmitgliedern; Vorschläge für die Einführung eines Bußgeldes für unentschuldigtes Fehlen; Einführung monatlicher Stammtische, die aber – nicht nur anfangs und trotz Mahnungen – auffallend wenig besucht waren (in einem Protokoll wird das einzige Lionsmitglied, das zu einem Stammtisch kommt, gelobt – oder getröstet, weil es noch fast eine Stunde – vergeblich – darauf gewartet hat, ob noch ein zweiter Teilnehmer erscheint).

    Da gibt es Mahnungen wegen nicht gezahlter Clubbeiträge, Kritik an dem Zeitaufwand für die so genannten „Regularien“, von denen einige – bis heute – eher als „Marginalien“ behandelt werden könnten. Eine Vorstandswahl muss wegen zu geringer Präsenz verschoben werden – es waren weniger als zwei Drittel der Mitglieder anwesend..

    Aufatmen im Club bewirkt die offizielle Anerkennung der Clubgründung durch Lions International aus Chicago, gleichzeitig werden Druckstöcke für die Herstellung repräsentativer Briefbogen für den neuen Lions-Club geliefert; von dem Angebot der Anschaffung eigener Lions-Wimpel und dann von dem Austausch von Wimpeln mit anderen Lions-Clubs wurde dann eifrig und extensiv Gebrauch gemacht.

    Nachdem der „Past-Vice-Governor“ des Districts 111/WL, Region 1, für den 8. Dezember 1966  die Gründungsversammlung in das Klöckner-Casino in Rauxel einberufen hatte, fand dann am 4. November 1967 die offizielle Charter-Feier - etwas entfernt von Castrop-Rauxel - im Parkhotel „Die Engelsburg“ in Recklinghausen  in einem „würdigen und angemessenen Rahmen“ statt. Neben dem District-Governor LF Evers, der die Festrede hielt, trat eine Reihe anderer Redner ans Mikrofon; aber es gab auch die Gelegenheit zu Gesprächen untereinander, wenn nicht – so wird kritisch angemerkt – die „Kapelle“(!) zu laut spielte; überdies war die dargebotene Musik nicht immer nach dem Geschmack einer Reihe von Festteilnehmern.

    War da manches nur ein „Anfangsproblem“? Oder zeigt ein Blick in die „Niederungen“ eines Club-Lebens fast selbstverständlich, dass eben nichts ganz perfekt ist.

    Im Juli 1971 verabschiedete sich der gewesene Präsident Theo Süthoff unter anderem mit einem Stoßseufzer wegen der  „Unmenge Papier“, die ihm in seiner Amtszeit zugeschickt worden war, und behauptete, wenn er alle damit verbundenen Anforderungen hätte erledigen wollen, hätte er ein Jahr Urlaub nehmen müssen. Ein Papier habe er sich aber vorgenommen, einen „Clubbewertungs-Fragebogen“ des District-Governors. Er habe unter der Fragestellung „Wie würden Sie Ihren Lions-Club bewerten?“ 45 Teilfragen ehrlich beantwortet – natürlich nur für sich, eingeschickt habe er den Fragebogen nicht. Und er sei zu dem Ergebnis gekommen, dass er „Präsident eines der besten mir bekannten Lions-Clubs gewesen“ ist. Ein Quäntchen Selbstironie sollte man aus diesen Worten aber nicht herauslesen.

    *

    Neben den offiziellen Clubabenden entwickelte sich schnell ein reges Vereinsleben. Man spürt, dass es für wichtig angesehen wurde, einander näher kennen zu lernen, freundschaftliche Bindungen zu suchen. Nicht nur wurden die Ehefrauen schon ganz früh in das Clubleben mit einbezogen, zu Vortragsabenden selbstverständlich eingeladen. Gemeinsame  Unternehmungen und erste private Einladungen an den ganzen Club, der anfangs dreizehn, 1970 immerhin schon 21 Mitglieder hatte, ergänzten diese offiziell kaum lenkbare Entwicklung des Einander-Näher-Kommens.

    Im Folgenden nur eine kurze Aufzählung gemeinsamer Fahrten und Besichtigungen: eine Grubenfahrt auf der Zeche „Minister Stein“ in Dortmund, Besichtigungen des Klöckner-Kraftwerks an der B 235 und der Produktionsanlagen der Gewerkschaft Victor Chemische Werke in Ickern – rückblickend eine Art unbewusster Abschied von dem industriellen Ballungsraum Ruhrgebiet und der „Industriestadt“ Castrop-Rauxel – 1983 wurde die letzte Zeche in Castrop-Rauxel stillgelegt, die Gewerkschaft Victor Chemische Werke wurden 1990 geschlossen, das Klöckner-Kraftwerk ist schon wieder abgerissen worden.

    Weiter: Besuch einer Kunstausstellung im Herner Schloss Strünkede, Besichtigung der Henkel-Werke und anschließender Stadtbummel in Düsseldorf, Besichtigung der Brennerei Schulte-Rauxel, eine Fahrt zum Kernforschungszentrum Jülich, eine Besichtigung der Düsseldorfer Börse durch Vermittlung der Dresdner Bank; daneben Ausflüge ins Münsterland, eine Brauerei-Besichtigung in Dortmund, Wanderungen bei Ascheberg und Besuche münsterländischer Wasserburgen, schließlich die Teilnahme an einer von dem damaligen Präsidenten Werner Köster ausgerichteten Treibjagd im Sauerland, an der aber anscheinend die „Nichtjäger“ sich erst beteiligt haben, nachdem ihnen die „Jäger-Fraktion“ im LC Castrop-Rauxel glaubwürdig versichert hatte, dass die teilnehmenden Jäger es gelernt hätten, das zu jagende Wild von Treibern zu unterscheiden.

    *

    Ein Blick auf die lange Liste der Referate und Vorträge in den Anfangsjahren, wenige von externen Fachleuten, die meisten ganz selbstverständlich von Mitgliedern des Lions-Club selbat gehalten, zeigt, dass man sich regelmäßig mit überwiegend aktuellen oder generell interessanten Fragen befasste. Einen Außenstehenden überkommt wahrscheinlich Hochachtung vor soviel geballtem Wissen, das da weiter gegeben wurde; der Eindruck kann aufkommen, als nutzten die LC-Mitglieder, die durch Berufsausbildung und Berufstätigkeit auf engere Bereiche spezialisiert worden waren, die Gelegenheit, sich durch Informationen und Diskussionen vom „Spezialisten“ zum „Universalisten“ weiterbilden zu lassen.

    Die folgende Aufzählung gibt einen kleinen Hinweis auf die verschiedenen Bereiche, die angesprochen wurden: Probleme des Verkehrsstrafrechts; Frauenbildung heute; Die Bedeutung der Bankwirtschaft für die Eigentumsbildung breiter Bevölkerungsschichten; Das Brauchtum im deutschen Waidwerk; Lebensmittelrecht und Lebensmittelüberwachung; Die Auswirkung der Mehrwertsteuer; Probleme des Kohlebergbaus; Organtransplantationen; Probleme der Geflügelzucht; Das Westfälische Landestheater (WLT) als modernes „Wandertheater“; Aufgaben der Schülermitverwaltung (SMV) an den Gymnasien; Die Streiksituation im Bergbau; Notfallbehandlung am Unfallort; Westfälische Wasserburgen; Die neue Straßenverkehrsordnung; Israel – Heiliges oder Unheiliges Land; Gefahrensituationen im Straßenverkehr.

    Manche Präsidenten haben sich in späteren Jahren bemüht, die Vorträge eines Lions-Jahres unter ein übergreifendes Thema zu stellen und auch noch Besichtigungen und Ausflüge als Ergänzung zu dem Thema zu organisieren, so z. B. 2006/2007, als der LF Nils Kruse „sein“ Präsidenten-Jahr auf das interessante, aber nicht unumstrittene Projekt „Weltstadt Ruhr“ ausrichtete und dabei deutlich wurde, dass die Frage „Chance oder Chimäre?“ - die Christoph Zöpel als Untertitel für sein interessantes Buch „Weltstadt Ruhr“ gewählt hat - sehr unterschiedlich beantwortet werden kann. Manchmal aber lassen sich Themenreihen und Zwecke von Besichtigungen beim besten Willen nicht unter einen Oberbegriff bringen, und so stehen dann der Besuch einer Kunstausstellung und die Besichtigung einer Bierbrauerei sowie die Themen „Frauenbildung“ und „Verkehrsstrafrecht“, „Geflügelzucht“ und „Das WLT als Wandertheater“,  „Organtransplantationen“ und „Das Brauchtum im deutschen Waidwerk“ unverbunden nebeneinander.

    *

    Von Anfang an war auch der Wunsch vorhanden, eine Jumelage mit einem ausländischen Lions-Club einzugehen. In den ausgehenden 60er und beginnenden 70er Jahren wurde zu Beginn der Sommerurlaubszeit einige Male darauf hingewiesen, dass man am Urlaubsort existierende ausländische Lions-Clubs besuchen und sich überhaupt während eines Aufenthalts im Ausland Gedanken über eine Jumelage machen sollte.

    Die ersten Bemühungen galten einem ebenfalls neu gegründeten niederländischen Lions-Club in Utrecht; später gab es über längere Zeit Kontakte zu einem Lions-Club in Kuopio, einer finnischen Partnerstadt von Castrop-Rauxel. Im November 1972 nahmen Vertreter des Lions-Club Castrop-Rauxel an einem Treffen mit Sprechern verschiedener niederländischer Lions-Clubs teil, und im Januar 1973 kam es dann zur Kontaktaufnahme mit dem niederländischen LC Meppel.

    Im Laufe der Jahre 1973/74 gab es verschiedene Treffen zwischen einigen Ehepaaren aus beiden Lions-Clubs in Meppel und in Castrop-Rauxel. Im Mai 1975 erfolgte dann, wie es im „Mitglieder- und Activities-Bericht“ des Sekretärs Klaus Arnade an den District heißt, die „Gründung eines Jumelage-Verhältnisses“ zwischen beiden Clubs, das bis heute – in einem Auf und auch Ab über Jahrzehnte hin - angehalten hat.

    Gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen und Besichtigungen, freundschaftliche Verbindungen, ein Gedankenaustausch zwischen dem – ehemaligen – Industrierevier und der ländlich geprägten Provinz Drenthe, ein Abbau von Vorurteilen, die besonders noch aus zwischen 1940 und 1945 gemachten Erfahrungen resultieren, das Aushalten von Eigenheiten und Unterschieden, die sich aus Geschichte, religiösen Bindungen, einem unterschiedlichen Abstecken der Grenzen von „Freiheit“ in verschiedenen Bereichen ergeben, das Erkennen von Gemeinsamkeiten auf dem Weg zum einigen Europa – das alles ist, kann oder sollte das Ergebnis einer solchen Jumelage sein. Ein Treffen führte beide Clubs auch nach Münster, die Stadt des  Westfälischen Friedens, die besondere Bedeutung für die Niederlande hat: 1648 erhielten die „Generalstaaten“, die Vereinigten Provinzen der nördlichen Niederlande, durch den in Münster abgeschlossenen Friedensvertrag mit Spanien ihre Unabhängigkeit.

    Aber auch in einem Jumelage-Verhältnis gibt es Zeiten des Aufeinanderzugehens und des pausierenden Abwartens; gegenwärtig ist Ersteres der Fall: Besuche in Meppel in den letzten Jahren, Schaluppenfahrten durch die wasserreiche niederländische Landschaft, Treffen von Jumelage-Kommissionen, von dem derzeitigen Präsidenten (2011/12) Dr. Thomas Ristic angestoßen, eine Einladung an den LC Meppel zu einem Oktobertreffen mit dem LC Castrop-Rauxel in Bad Sobernheim. Das nächste Treffen soll im September 2011 im Burger Zoo in Arnheim stattfinden.

    LF Nils Kruse hat erfahren, dass ein Mitglied des LC Meppel dabei ist, die Geschichte der Jumelage beider Clubs aufzuzeichnen; er hat ihm dafür Unterlagen aus dem kümmerlichen Archiv unseres Club zur Verfügung gestellt. Allerdings müsste es dann jemand übernehmen, alles für uns und unseren erinnernden Bericht aus dem Niederländischen zu übersetzen. Vor allem wären die Perspektive und die Erfahrungen des niederländischen LC eine interessante Ergänzung zu der vorliegenden „Geschichte“ des LC Castrop-Rauxel.

    *

    Schließlich soll ein Blick auf die in den ersten Jahren beginnenden „Activities“ des neuen Lions-Club Castrop-Rauxel geworfen werden, die sich aus dem eigentlichen Ziel der Lions-Clubs, der Allgemeinheit zu dienen, ableiten. Danach soll ein Sprung zur Jahrhundertwende und zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts erfolgen – alles ohne den Anspruch auf Vollständigkeit.

    Im Februar 1975 hatte das Finanzamt Dortmund-Außenstadt im Zusammenhang mit der Frage einer Anerkennung der „Gemeinnützigkeit“ des LC Castrop-Rauxel und der Berechtigung zur Ausstellung steuerlich anerkannter Steuerbescheinigungen dem Club Folgendes mitgeteilt: Es sind „nur solche Zwecke gemeinnützig, durch deren Erfüllung ausschließlich und unmittelbar die Allgemeinheit gefördert wird. Eine Förderung der Allgemeinheit ist nur anzunehmen, wenn die Tätigkeit dem allgemeinen Besten auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiet nutzt, z. B. insbesondere die Förderung des Sports, der Jugendpflege, der Wissenschaft, der Erziehung und dergleichen“.

    Damit ist der Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen sich für den LC Castrop-Rauxel ein weites Feld auftut, der „Allgemeinheit“ in Castrop-Rauxel, Jugendlichen, Hilfsbedürftigen, den von Naturkatastrophen Betroffenen, den – wegen fehlender finanzieller Mittel – von eigentlich Selbstverständlichem  Ausgeschlossenen zu helfen.

    Auch hier seien – keineswegs vollständig – „Activities“ aus den ersten Jahren der Clubtätigkeit aufgereiht: eine Geldspende an den Vormund von drei Halbwaisen im Kinderheim der Heilsarmee für die Anschaffung von Kleidungsstücken; die Einladung an drei Altenheime, je sechs Personen zu benennen, für die der LC eine Teilnahme an einer Theateraufführung des WLT organisiert; eine Geldspende für das Deutsche Rote Kreuz; eine Büchersammlung für Altenheime und Kindergärten; die Organisation eines Besuches einer WLT-Vorführung für 80 Kinder des Kinderheims der Heilsarmee; eine Spende für durch Hochwasser Geschädigte in Franken; die Gewährung von Geldzuschüssen für Klassenfahrten von Schülern und Schülerinnen aus einkommensschwachen Familien; die Überweisung eines größeren Geldbetrages an Lions International im Zusammenhang mit der Charterfeier; Geld- und Sachspenden (Fernsehapparate) an das Sozialamt der Stadt Castrop-Rauxel für hilfsbedürftige Familien; eine Spende an das Kinderkrankenhaus in Datteln; 1968 eine erste Spende an das 1967 durch eine Bürgerinitiative gegründete Kinderdorf/Friedensdorf Oberhausen, zu dem die Kontakte in den folgenden Jahren weiter ausgebaut wurden.

    *

    Natürlich gab es auch Jubiläumsfeiern –  meist im Zehnjahres-Rhythmus. Das 10jährige Jubiläum wurde wiederum in Recklinghausen im Parkhotel „Die Engelsburg“, abseits von Castrop-Rauxel, gefeiert; LF Hans-Günther Nauen hatte damals zum zweiten Male die Präsidentschaft übernommen.  Zum 20jährigen Bestehen hatte der damalige Präsident LF Walter Klose in das ehemalige Klöckner-Casino in Rauxel eingeladen; hier traf sich der Club im November 1987 mit einem kleinen Kreis von Gästen zu einer eher intimen Feier.

    Zu einem „festlich-frohen Abend“ hat dann am 7. November 1992 der Präsident Dr. Heinrich Nolting in das „Romantik-Hotel“ Lennhof – wieder etwas entfernt von Castrop-Rauxel – in Dortmund-Barop eingeladen. Den Auftakt zum 25jährigen Jubiläum hatte am Vortag ein „Geistliches Chorkonzert“ der Chorgemeinschaft der Stadt Castrop-Rauxel in der Castroper St. Lambertus-Kirche gebildet.

    Sein 40jähriges Bestehen beging der LC Castrop-Rauxel dann im Lions-Jahr 2007/08 – ganz groß und öffentlichkeitswirksam, eingeleitet von Pauken und Trompeten. Im Oktober 2007 stellte das Luftwaffenmusikcorps 3 aus Münster/Handorf sich bereitwillig für ein Benefizkonzert in der Stadthalle zur Verfügung und trat seinerseits den Beweis dafür an, dass es die Bundeswehr – musikalisch - nach außen zu repräsentieren weiß. Den Festabend im November verbrachten die Mitglieder des Lions-Club mit Gästen aus den Niederlanden und vor allem aus dem LC Philipp von Viermund und dem Rotary-Club aus Castrop-Rauxel in den Räumlichkeiten des Golfclubs in Frohlinde. Und an einem Sonntagvormittag im März 2008 fand noch eine öffentliche Veranstaltung in der Aula des ASG statt, für die  der damalige Präsident Dirk Plücker den Altabt des Mescheder Benediktinerklosters Königsmünster, Stephan Schröer, selbst Mitglied des LC Meschede, als Hauptredner hatte gewinnen können.

    In launiger Lockerkeit sprach der Altabt über das Thema „Gastfreundschaft – ein Plädoyer für den Dienst in einer offenen Welt“ und drängte u. a. auch darauf, Gespräch und Verständigung mit „Fremden“ zu suchen, auch mit Menschen, die durch andere Kulturen geprägt sind. Die Ablehnung des Fremden resultiere aus einer diffusen Angst – man sollte hinzufügen, sie resultiert auch aus mentaler Bequemlichkeit und aus Mangel an Offenheit und Mangel an intellektueller Beweglichkeit. Und auf die Frage „Wen sollen die Menschen nun als Gast aufnehmen“? lautete die einfache Antwort des Altabtes: „Jeden, besonders die armen Pilger, Stadtstreicher, Asylbewerber, die Einsamen, die Armen überhaupt“. Die fast 1.500 Jahre alte „Regula Benedicti“ (RB 53/15), die der Altabt hier – zeitbezogen erweitert – zitierte, spricht im Original nur knapp von „Armen und Fremden“ und fügt hinzu: „Das Auftreten der Reichen verschafft sich ja von selbst Beachtung“. Es wäre zu ergänzen: Denen muss nicht unbedingt noch – vor allem materielle – Hilfe zukommen.

    *

    Zwar zeichnen sich Lions-Clubs nicht vorrangig durch handfeste Gastfreundschaft im Sinne der Benediktiner-Regel aus, sie sind nicht Anlaufstelle für Stadtstreicher, Arme, Einsame, sie haben keinen Bruder „Küchenmeister“, der auch die mit Speisen versorgt, die hungrig an die Pforte klopfen, und verfügen über keine Zellen mit einfachen Betten, in denen Obdachlose übernachten können. Aber die Tätigkeit von Lions-Clubs kommt  doch dem nahe, was im Kern gemeint ist, in der zeitgenössisch-sachlichen und generalisierenden Sprache des Finanzamtes Dortmund-Außenstadt von 1975: Sie nutzen „dem allgemeinen Besten“ durch ihre Tätigkeit „auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiet“.

    Zum Abschluss soll deshalb aus den zurückliegenden dreieinhalb Jahrzehnten bis in unsere Gegenwart eine weitere Auswahl an „Activities“ zusammengestellt werden, die bestimmt alle vor den Augen des Benediktiner-Altabtes bestehen können. Die wenigsten davon gehören zu den einfach abzuwickelnden und aus Pressebildern zur Genüge bekannten „Scheckheft-Activities“. Vollständigkeit bei diesem Überblick zu erreichen, ist auch hier ganz unmöglich.

    Anregungen zu „Activities“ kamen von der internationalen Lions-Organisation, so zu der Aktion „Sight-First“, durch die Menschen in Ländern der Dritten Welt vor der Blindheit bewahrt werden, denen das Augenlicht durch medikamentöse Behandlung oder durch operative Eingriffe erhalten oder wiedergegeben werden kann oder denen durch passende Brillen aus Brillensammlungen geholfen werden kann. Eine Lions-Hornhautbank in Nordrhein-Westfalen hat es möglich gemacht, dass in den letzten zehn Jahren etwa 3000 Hornhäute in Kliniken transplantiert und dadurch Sehstörungen, verursacht durch Defekte der Hornhaut, Stoffwechselstörungen, Verkrümmungen und Folgen von Entzündungen beseitigt werden konnten.

    Anregungen kamen vom Gesamtdistrict 111 - Deutschland, an dessen internationalem Jugendaustauschprogramm unser Club immer wieder beteiligt ist. Seit einigen Jahren gibt es ein Lions-Jugendcamp im Sporttreff von LF Peter Hof zum Berge in Henrichenburg.

    Kurzfristige Hilfe in Europa oder in anderen Erdteilen wird anlässlich von Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hochwasser schnell auf District-Ebene organisiert, für die Seebebenkatastrophe in Indonesien, für die Erdbebenopfer in Chile, Neuseeland, Japan. Für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche haben die deutschen Lions Spenden in Höhe von 1,5 Mio. Euro aufgebracht.

    Anregungen kamen und kommen von den Club-Mitgliedern selbst, deren Biographie sich nicht selten in ihrem Engagement widerspiegelt. Geographisch gesehen haben sich die Orte unserer Tätigkeit in den letzten Jahren von Leninsk im 2.500 km entfernten russischen Bezirk Wolgograd und vom heute polnischen Kwidzyn/Marienwerder über Zehdenick in Brandenburg, eine Partnerstadt von Castrop-Rauxel, und über das sächsische Torgau an der Elbe und das niederländische Meppel bis nach Pirapitinqui in Brasilien erstreckt.

    Seit 1990 hat der Castrop-Rauxeler Lions-Club auf Vermittlung von LF Dr. Heinz Sprenger in Leninsk langfristig einer Internatsschule für hörgeschädigte Kinder geholfen, denen bislang keine individuellen Hörhilfen zur Verfügung gestanden haben. Viele Hunderte von funktionsfähigen Hörhilfen und die dazu gehörigen, aber in Russland kam beschaffbaren Batterien sind übergeben worden. Den Kindern „schenken“ diese Hörhilfen einen Teil ihres Lebens „neu“.

    Seit Jahren bestehen Verbindungen zu zwei polnischen Schwesternhäusern, durch die alleinstehende Mütter mit ihren Kindern, alleinstehende Schwerkranke und behinderte Kinder betreut werden. Lebensmittel- und  Kleiderspenden  und  Geldspenden für notwendige Umbauten waren in Polen eine willkommene Hilfe.

    Seit September 1989 kam eine wachsende Zahl von DDR-Bürgern in die Bundesrepublik, über Ungarn, Prag, Warschau. Auch die Stadt Castrop-Rauxel nahm ein ihr zugewiesenes Kontingent „Republikflüchtiger“ auf, einige waren in einer Art Asylantenheim in einem abgelegenen Haus im Stadtteil Schwerin untergebracht. Mitglieder des LC Castrop-Rauxel haben sich spontan um einige Ehepaare gekümmert, sie mit Einrichtungsgegenständen und Sach- und Geldspenden unterstützt. Eine Erfahrung der Helfer war jedoch, dass denjenigen, die nach langen Überlegungen sich entschlossen hatten, aus der DDR zu „flüchten“, nicht so sehr an materieller Hilfe gelegen war. Viel wichtiger waren für sie lange Gespräche, in denen sie immer noch auch vor sich selber begründeten, warum sie den für sie unerträglichen gesellschaftlichen Druck und die geistige Unfreiheit nicht mehr hatten ertragen können und was sie dafür hatten aufgeben müssen. Ein neues Problem erwuchs dann aus dem Fall der Mauer am 9. November 1989; eine Antwort auf die Frage, ob man in die Gesellschaft, aus der man nach reiflichen und kritischen Überlegungen „geflohen“ war, zurückkehren sollte, blieb für manche „Republikflüchtige“ länger offen, Hierüber fanden auch im privaten Rahmen mit einigen Clubmitgliedern lange Gespräche statt; daneben wurden Spendenschecks und Sachgeschenke zu einer reinen Nebensache.

    Ein Engagement in dem brandenburgischen   Zehdenick, in dem nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten Aufbauhilfe geleistet wurde, war eine  Selbstverständlichkeit. Anfangs wurde Mithilfe bei der Modernisierung der ärztlichen Versorgung und Beratung bei der Planung eines Altenheims geleistet; in den letzten Jahren konzentrierte sich die Hilfe auf Unterstützung beim Aufbau eines Jugendzentrums der evangelischen Gemeinde und auf Jugendhilfe überhaupt.

    Im Oktober 2002 überbrachten zwei Mitglieder des LC Castrop-Rauxel dem LC Torgau eine Spende in Höhe von 8.000 Euro zur Linderung der Schäden, die die große Elbeflut verursacht hatte. 3.000 Euro wurden auf Vorschlag des LC Torgau einem Mühlenbetrieb in Dommitzsch, nördlich von Torgau, übergeben, der durch den Bruch eines Elbdeiches schwere Schäden erlitten hatte. Die übrigen 5.000 Euro wollte der LC Torgau zusammen mit weiteren Spenden für die Wiederherrichtung einer Grundschule und für individuelle Hilfen in der Umgebung von Torgau verwenden. Insgesamt konnte der LC Torgau neben einer Vielzahl von Sachspenden über 100.000 Euro Spendengelder in der Region um Torgau an Geschädigte übergeben. Die hohe Summe von mehr als 100.000 Euro setzte sich zusammen aus eigenen Spenden der Mitglieder des LC Torgau, aus Geldern des Lions-Districts Ost-Süd, der das Bundesland Sachsen umfasst, und aus spontanen Spenden von Lions-Clubs aus den alten Bundesländern, so aus Freiburg, aus Karlsruhe, aus Mainz, aus Iserlohn und aus Castrop-Rauxel.

    Finanzielle Hilfe hat der Lions-Club auch der Frauenrechtsbewegung und dem Castrop-Rauxeler Ehrenbürger Hermann Rettler zukommen lassen, der bis 1990 Bischof in Brasilien war und bis ins hohe Alter noch Leprakranke in einer geschlossenen Siedlung in Brasilien seelsorgerisch betreut hat.

    Bis in die unmittelbare Gegenwart ist die Arbeit in dem Friedensdorf Oberhausen – das zeitgleich mit dem LC Castrop-Rauxel errichtet wurde – unterstützt worden, so durch jährliche Altkleidersammlungen, 2009 füllte die Sammlung 44 Pakete. 2011 wurden Kinder aus dem Friedensdorf vom LC Castrop-Rauxel zu einer zusammen mit dem WLT durchgeführten „Activity“ eingeladen: Die Kinder sahen das Stück „Die kleine Zoogeschichte“ und konnten einmal hinter die Kulissen eines Theaters schauen, sich maskieren und schminken lassen. Einige Zeit vorher hatte ein langjähriger Mitarbeiter des Friedensdorfes auf einem Clubabend über die Arbeit im Friedensdorf, über die Behandlung der zeitweilig aufgenommenen Kinder und über immer neu aufkommende und zu lösende Probleme referiert.

    Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt jedoch in Castrop-Rauxel. Schon über Jahre hin werden „Altenfahrten“ mit den Bewohnern des Altenheims „Am Ginsterweg“ durchgeführt – für die Teilnehmenden stets eine willkommene Abwechslung vom Alltag im Heim. In letzter Zeit wirkten Mitglieder des Lions-Club Castrop-Rauxel in dem Altenheim immer wieder an Nikolausfeiern mit, in deren Rahmen LC-Clubmitglieder  ein kleines Programm organisieren und kleine Geschenke sowie vor allem den Besuch des Nikolaus vorbereiten.

    Das Deutsche Rote Kreuz in Castrop-Rauxel erhielt als Geschenk einen VW-Bus, der auch für Behindertentransporte eingesetzt werden konnte. Mit einer Spende leistete der LC Castrop-Rauxel auch seinen Beitrag zu der neuen Orgel der Castroper St. Lambertus-Gemeinde. Unterstützt worden sind der Solidarfonds für Arbeitslose und das Frauenhaus in Castrop-Rauxel und der ambulante Hospizdienst.

    Immer wieder organisiert der LC Castrop-Rauxel Chor- und Orchesterkonzerte, Stände auf Weihnachtsbasaren und Trödelmärkten – tatkräftig unterstützt durch die Damen des Clubs, um durch die dort erzielten Einnahmen zusätzliche finanzielle Mittel zu bekommen, damit der Club dort, wo Hilfe benötigt wird, schnell tätig werden kann. Die Einnahmen aus dem Weihnachtskonzert von Anfang Dezember 2005 in der voll besetzten Castroper Lambertus-Kirche mit dem Chor „Cantiamo“ und Prof. Dr. Trappe/Herne an der neuen Orgel soll der musikalischen Ausbildung begabter Jugendlicher (Übernahme der Kosten der Anschaffung von Instrumenten) zugute kommen. Das Gleiche ist von mehreren Konzerten zu sagen, die vor allem von LF Dr. Stefan Fromm organisiert und musikalisch mit gestaltet wurden. Erlöse aus Konzerten wurden als Zuschuss für die Ausbildung einer Violinistin gewährt, die inzwischen ihre Meisterklasse abgeschlossen hat. Unterstützt wurde das landesweite Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) mit einer größeren Geldspende. Noch im Juni 2011 fand ein Benefizkonzert zur Förderung junger Künstler statt; es stand – in Zusammenarbeit mit dem WLT – unter dem Motto „Goethe und musikalische Genies“.

    Vorrangig ist die Hilfe für Kinder und Jugendliche und Hilfsbedürftige überhaupt in unserer Stadt – viele Einzelfallhilfen, viele Spenden werden vergeben – unbürokratisch und schnell. Unterstützt  wurde auch der Verein „Kinderkanzlei e. V.“, der für junge Menschen und deren Eltern kostenlose Beratungen in Fragen der Entwicklung und Erziehung, auch im Falle der Scheidung der Eltern, anbietet.

    Eine „Langzeit-Activity“, „Kind, Familie und Gesellschaft“, wurde durch „Lions-Quest“ abgelöst. Seit 1998 ist die Einführung von Lehrerinnen und Lehrern von sieben weiterführenden Schulen in Castrop-Rauxel in das Erziehungsprogramm „Erwachsen werden“ angelaufen, durch das in den Schulen die positive Entwicklung der Persönlichkeit Heranwachsender gefördert werden kann. Eigens vom Hilfswerk Deutscher Lions gestellte qualifizierte „Trainer“ bilden interessierte Lehrer/innen so aus, dass sie das Erziehungsprogramm im Unterricht, an Projekttagen und in Projektwochen ja sogar in einer regelmäßigen Wochenstunde während des ganzen Schuljahres anwenden können. In Interaktionsspielen, in Gruppenarbeit, Visualisierungen von Haltungen und Einstellungen, in Diskussionen sollen die Jugendlichen Selbstvertrauen und kommunikative Kompetenz aufbauen, Konflikt- und Risikosituationen begegnen und für Probleme, die gerade im Pubertätsalter gehäuft auftreten, konstruktive Lösungen finden. Schwerpunktthemen sind: die Rollenverteilung in einer Gruppe, die Stärkung des Ichbewusstseins und des Selbstvertrauens, der Umgang mit Gefühlen, das Miteinander in Freundschaften und in der eigenen Familie, das bewusste Treffen von  Entscheidungen und das Setzen eigener langfristiger Ziele.

    Bis jetzt haben die Lehrerkollegien zweier Castrop-Rauxeler Hauptschulen und eine Gruppe von Lehrern einer Gesamtschule an eintägigen Informationsveranstaltungen teilgenommen und Lions-Quest kennen gelernt – 62 Personen insgesamt.

    An dreitägigen Einführungsseminaren haben bisher weitere 65 Lehrer/innen aus Castrop-Rauxel teilgenommen, von diesen wiederum 31 zusätzlich an zweitägigen Aufbauseminaren. Lehrer/innen von vier weiterführenden Schulen haben sich - zusammen mit Kollegen und Kolleginnen aus Lünen - 2004 zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, um lokale Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig bei der Umsetzung von „Lions-Quest“ Anregungen zu geben und zu unterstützen.

    Finanziert wird seit 1998 die Teilnahme an diesen Seminaren, in denen die Lehrer/innen auch umfangreiches Arbeitsmaterial erhalten, vom Lions-Club Castrop-Rauxel. Bis 2008 hatte der LC Castrop-Rauxel für Lions-Quest-Weiterbildungsseminare für in Castrop-Rauxel tätige Lehrer/innen etwa 22.000 Euro (!) aufgebracht; in diesem Betrag sind Zuschüsse des Districts Westfalen-Ruhr für den Lions-Club Castrop-Rauxel für Lions-Quest-Kosten enthalten.

    Für die regionale Organisation der Seminare ist der District WR (Westfalen-Ruhr) zuständig. Bis einschließlich 2005 haben in dem District WR 2.300 Lehrer/innen von Lions-Clubs organisierte und finanzierte Einführungs- und Aufbauseminare besucht. Wie erfolgreich die Groß-Activity „Lions-Quest“ ist, lässt sich daraus ersehen, dass in der gesamten Bundesrepublik bis Ende 2005 fast 35.000 Lehrer/innen an solchen Einführungs- und Aufbauseminaren teilnehmen konnten. Die anhaltenden  Nachfragen nach Einführungs- und Aufbauseminaren zeigen, dass die Schulen positive Erfahrungen mit „Lions-Quest“ gemacht haben.

    Außerhalb Deutschlands wird „Lions-Quest“ in großem Umfang von Lions International in den USA und in vielen west- und nordeuropäischen Staaten unterstützt.

    Ergänzt worden ist das Langzeitprojekt „Lions-Quest“ in den letzten Jahren durch das Projekt 2000, ein „Lebenskompetenzprogramm“ für Grundschüler, an dem sich einige Grundschulen in Castrop-Rauxel beteiligen. Ziel dieses Projektes ist die Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungslehre und auch die Sucht- und Gewaltvorbeugung.

    Mit diesen „Langzeit-Activities“ erfüllt der LC Castrop-Rauxel seit 1998/99 eine eminent  gesellschaftspolitische Aufgabe. In einer Zeit, wo die Bundesländer für die Weiterbildung der Lehrer immer weniger Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung stellen, in einer Zeit, wo die Schulen immer häufiger über erzieherische Defizite klagen, die oft schon im Elternhaus angelegt sind und von Medien und „modischen“ Entwicklungen in unserer Gesellschaft verstärkt werden, wo die Diskussion über Gewalt nicht mehr abreißen will, wo die Zahl verhaltensschwieriger Kinder und Jugendlicher immer noch zunimmt, organisieren und finanzieren Lions-Clubs Voraussetzungen für eine gezieltere Erziehung, für die Entwicklung individueller Verhaltenssicherheit, für einen sicheren Umgang mit Stress und negativen Gefühlen, insgesamt für ein positives Sozialverhalten.

    Diese „Langzeit-Activities“ nutzen, wie es das Finanzamt Dortmund-Außenstadt 1975 im Zusammenhang mit der Frage der Anerkennung der „Gemeinnützigkeit“ des LC Castrop-Rauxel betont hat, „dem allgemeinen Besten auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiet“. Damit werden Jugendliche auf ein späteres verantwortliches Leben und Wirken in unserer Gesellschaft vorbereitet.

    *

    Dieser Einsatz der Mitglieder des LC Castrop-Rauxel für  positive Entwicklungen in unserer Gesellschaft, für Hilfsbedürftige und in Not Geratene, für  Völkerverständigung, für Freundschaft untereinander und für gegenseitiges Verstehen erfolgt schon über mehr als 40 Jahre hin, neben der beruflichen und familiären Inanspruchnahme, sozusagen ehrenamtlich – und das in einer Zeit, in der Selbstbedienungsmentalität und Ego-Zentrierung sich ausbreiten und diejenigen, die an andere denken und entsprechend handeln, oft belächelt werden.

    Aber wir stehen nicht allein. Dieselben Zielsetzungen vertreten in Deutschland weit über 40.000 Lionsfreunde, in Europa mehr als 250.000 Mitglieder von Lions-Clubs, auf der ganzen Welt in 180 Ländern über 1,5 Millionen Mitglieder von Lions Clubs International.

    Dietmar Scholz

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