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Fremd bin ich eingezogen (Wilhelm Müller) Vorstand 2018/2019

Lionsjahr 2018-2019
Liebe Lionsfreunde,
am 1. Juli trete ich meine Präsidentschaft für das kommende Lionsjahr an. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Edda und Norbert Günther für ihren unermüdlichen Einsatz danken und wünsche ihnen bei ihren zukünftigen Aktivitäten viel Erfolg. Sie haben den Club federführend gegründet und fünf Jahre lang in wichtigen Ämtern geprägt. Vor allem Norbert hat sich als Präsident und dann als Sekretär unermüdlich um die Belange des Clubs gekümmert.
Für mein Präsidentenjahr habe ich das Motto „Fremd bin ich eingezogen“ gewählt. Es stammt aus der ersten Strophe des Gedichts „Gute Nacht“ von Wilhelm Müller, das Franz Schubert an den Anfang seines Liederzyklus´ „Die Winterreise“ gestellt hat. Dieser Satz lässt sich als Metapher auf die aktuelle Situation in Europa auffassen, denn täglich treffen auf verschiedenen Wegen Menschen aus anderen Erdteilen auf der Flucht vor Kriegsgräueln oder unzumutbaren Lebensumständen hier ein, die sich als Fremde fühlen und die auch wir als Fremde empfinden. Was dieses Fremdsein bedeutet, wollen wir in dem kommenden Jahr näher beleuchten. Referenten aus den verschiedensten Lebensbereichen – Politik, Rechtsprechung, Theologie, Kunst, Musik – werden über die Einflüsse des Fremden in Vergangenheit und Gegenwart sprechen und uns hoffentlich zu einem besseren Verständnis des Aufeinandertreffens sich gegenseitig als „fremd“ empfindender Kulturen führen.
Ich hoffe auf rege Beteiligung aller Clubmitgleider sowie intertessierter Gäste und freue mich schon auf eine Reihe wissensreicher Vorträge.
Darüber hinaus wollen wir in diesem Herbst – wie bereits im Jahr 2015 - eine
gemeinsame Wochenendfahrt durchführen, um den „Clubgeist“ auch außerhalb der
Clubabende zu stärken. Und auch die Weihnachtsfeier soll in diesem Lionsjahr wieder stattfinden.
Ich freue mich auf das vor uns liegende Lionsjahr und bitte alle Mitglieder um engagierte
Teilnahme.
Frank Raudszus