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Der Lions Club Dießen am Ammersee wurde im Jahre 2000 gegründet und verfügt derzeit über ca. 30 aktive Mitglieder. Wir veranstalten u.a. regelmäßig Benefizkonzerte und im Sommer an den Dießener Seeanlagen ein Sommerfest mit Entenrennen. Die Einnahmen kommen sozialen Einrichtungen zu Gute wie z. B. dem Kinderheim St. Alban, dem Theotinum Kinderhospiz Dießen, dem Ferienprogramm der evangelischen Gemeinde Dießen/Utting, der Dießener Tafel oder der Dießener Musikschule. Überregional unterstützt der Lions-Club Projekte wie z.B. den Orienthelfer e.V. von Christian Springer.

Interview zur Stimmung im Hochwassergebiet in der Eifel

Wir helfen weiterhin direkt und persönlich den Flutopfern in NRW und Rheinland-Pfalz. Interview zur Stimmung im Hochwassergebiet in der Eifel

Spendenaufruf Hochwasser NRW und RP
"Ganz sicher werden nicht alle zum Winter hin eine voll funktionierende Heizung installieren können. Daher werden Heizgeräte, am besten mit alternativen Energiequellen oder transportable Heizgeräte benötigt."

27.09.2021

Der Lionsclub Diesssen am Ammersee hat sich durch ein Interview mit Frau Cosse, einer unserer Kontaktpersonen im Hochwassergebiet in der Eifel, ein Bild über die gegenwärtige Situation der Betroffenen gemacht. Wir haben entschieden, die Aktion Hochwasserhilfe vorzuführen und entsprechende Hilfen zu organisieren.

Durch persönliche Kontakte garantieren wir, dass Ihre Hilfe garantiert direkt bei Betroffenen ankommt.

Vielen Dank für Ihre Solidarität!

Spendenkonto: DE 34 7009 1600 0002 5287 38

(Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden)

Lions: Frau Cosse, wie lässt sich die Stimmung in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zwei Monate nach der Katastrophe beschreiben?

Frau Cosse: Viele Menschen erkennen erst jetzt das volle Ausmaß der Katastrophe. Sie brauchen viel Geduld, bis sie Nachrichten von Versicherungen, Gutachten von Statikern oder ein Angebot für Reparaturen von Handwerkern bekommen.

Solange ist die weitere Entwicklung für viele ungewiss und bedeutet, dass viele in Provisorien leben müssen.

Lions: Welche Dinge werden zur Zeit denn von den betroffenen Familien am dringendsten benötigt?

Frau Cosse: Personelle Hilfe durch Helfer und Fachhandwerker wäre im Moment das wichtigste. Wer das Wetter in der Eifel kennt, weiß, wie wichtig besonders im Winter Wäschetrockner werden können. Da Trockner und Waschmaschinen meist in den überfluteten Kellern standen, sind diese im Umkreis der Überschwemmung im Moment Mangelware.

Ganz sicher werden nicht alle zum Winter hin eine voll funktionierende Heizung installieren können. Daher werden Heizgeräte, am besten mit alternativen Energiequellen oder transportable Heizgeräte benötigt.

Lions: Wie beurteilen Sie die Verteilung der gespendeten Hilfsgeräte?

Frau Cosse: Wir als Verteiler haben die Erfahrung gemacht, dass die die Betroffenen in der Akutphase sehr dankbar für jede Hilfe waren und gerade die persönliche Hilfsbereitschaft z. B. des Lions Clubs Dießen sehr geschätzt haben. Die unkomplizierte Verteilung ohne jede Bürokratie hat viele sehr verwundert und das Zeichen der Solidarität weit über die regionalen Grenzen hinweg war eine nicht zu unterschätzende zusätzliche mentale Unterstützung. Da kurz nach der Katastrophe die üblichen Informationskanäle nicht funktionierten, waren die Social Media und persönlichen Kontakte sehr wichtig. Viele Raumentfeuchter laufen noch immer in den beschädigten Räumen oder wurden an weitere Bekannte gegeben. Ein Teil der Geräte zirkuliert in den Eifelorten Seffern und im Prümer Land.

Lions: Wie empfinden Sie den Ansatz, direkte „Patenschaften“ für betroffene Familien zu übernehmen?

Frau Cosse: Unsere Spendenempfänger haben durchweg Skrupel, „Geschenke“ anzunehmen, da sie sich in der ersten Not unterstützt fühlten, nun aber auf Bedürftigere verweisen. Im weiteren Verlauf ist es sicher problematisch, einzelne Familien aus dem Kreis der Flutopfer auszuwählen und Bevorzugungen und Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Sinnvoll wäre dagegen sicher die weitere Unterstützung eines bestimmten Projektes, z.B. eines Containerdorfes für diejenigen, die nicht in ihre Häuser zurück können oder einer Gemeinde, die den Wiederaufbau stemmen muss.

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