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Saalburgkonzert 2018

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angle-left Talentiert: 28 Gewinner bei Jugendmusikpreis (Taunus-Zeitung)

News vom: 02.12.2014

Kammermusik und Liedgesang sind die konzentrierteste Form des Musizierens. Aus diesem Grund wandte sich der Lions Club Friedrichsdorf-Limes mit der vierten Auflage des Jugendmusikpreises an junge Ensemble-Musiker – und keiner der Teilnehmer ging leer aus.

Die Stadt muss sich um ihren musikalischen Nachwuchs keinerlei Sorgen machen. Das zeigte sich beim Preisträgerkonzert des Jugendmusikpreises, das am Sonntagvormittag im Forum über die Bühne ging. Bereits einen Tag zuvor waren 28 junge Leute im Alter von 7 bis 20 Jahren angetreten, um die Jury – darunter die Violinistin des HR-Sinfonieorchesters, Ulrike Mäding, sowie die ehemalige Lions-Jugendmusikpreisgewinnerin und Klarinettistin Julia Gauly – von ihren Qualitäten als Ensemble-Musiker zu überzeugen. „Was die Preisrichter geboten bekamen, war durch die Bank preiswürdig. Deshalb sind auch sämtliche Ensembles zurecht mit einem Preis bedacht worden“, erläuterte Conférencier Lars Keitel, der die kleinen Künstler begrüßte.

Den Konzerteinstieg gestaltete das Alt-Saxophon-Trio mit Eva Franzmeyer, Felicitas Lüneburg und Marcel Walther (2. Platz), die den „Chan Chan“ des kubanischen Musikers Compay Segundo zum Besten gaben. Im Anschluss präsentierten sie den Herbie Hancock-Klassiker „Watermelon Man“, den vielleicht groovigsten afroamerikanischen Jazzstandard – mit Erfolg, wie der Applaus der etwa 100 Zuhörer bewies. Das Geschwisterpaar Annika und Janina Kaufmann (2. Platz) setzte den Reigen mit der Sonatine op. 137 von Franz Schubert fort. Während Janina am Piano das Allegro molto dominierte, begleitete Annika das Grundthema auf der Geige spielerisch-leicht. Auch die jüngste Teilnehmerin, die erst 7-jährige Violinistin Clara Schönwälder, wusste zu begeistern. So erspielte sich das Nachwuchstalent in Begleitung des Cellisten Jakob Höer mit dem Stück „Les pantalons“ von Nicolas Vallet einen dritten Platz und strahlte vor Freude.

Einer musikalischen Familie entstammen die Gebrüder Francois Praum (Horn) und Charles Praum (Klavier), die sich mit Schuberts „Air“ ebenfalls einen dritten Platz sicherten. Weiter ging es mit Eileen Jünnemann (Cello) und Thorge Pohl (Klavier) und der Sonatine C-Dur op. 47 von Julius Klengel (3. Platz), ehe Miriam Hennig, Irene Daniel, Dana Jox sowie Tabea Klör – passend zur Adventszeit – als Horn-Quartett die Bühne eroberten und geistliche Musik („Intrade“) des Zittauer Komponisten Melchior Franck präsentierten. Den zweiten Platz in der Altersgruppe 2 (Geburtsjahr 1998 bis 2002) verdankten die jungen Musikerinnen ihrem harmonischen Zusammenspiel und der gefühlvollen Intonation.

 

Spannungsreich

 

Einen weiteren dritten Platz heimsten Dorothea von Kalnein und Johanna Hörter (Cello) sowie Elouise Matthews (Klavier) mit einem Werk von Dmitri Schostakowitsch ein, während Karl Werner Singer (Cello) und Ana-Zoe Singer (Klavier) mit Felix Mendelssohns anspruchsvollem „Lied ohne Worte“ souverän Platz 2 belegten. Unbeschwert und professionell gingen Joana Brücks (Violine) und Lina Nickmann (Klavier) zu Werke, die den ersten Satz (Allegro) der Sonate e-Moll KV 304 von Wolfgang Amadeus Mozart spielten und ebenfalls mit einem zweiten Platz belohnt wurden. Schließlich folgten die beiden ersten Preisträger in der Altersgruppe 1 (Geburtsjahr 2003 bis 2014), Ferdinand Leube am Cello und Leha Ichikawa am Klavier. Die beiden Talente lieferten eine tolle Leistung ab und begeisterten mit einer Klengel-Sonatine voller Wohlklänge sowie düsteren, spannungsreichen Passagen. Die Zweitplatzierten Maria Schönwälder (Violine) und Charlotte Hülsbömer (Klavier) setzten mit einer „Herzschmerzsonate“ von Brahms und Béla Bartóks „Rumänischen Tänzen“ einen glanzvollen Schlusspunkt.

Einziger Wermutstropfen: Felix Hörter und Aneta Kolar, die Erstplatzierten der Altersgruppe 2, konnten krankheitsbedingt nicht an dem Konzert teilnehmen. „Die beiden werden aber bei einer der kommenden Lions-Veranstaltungen zu hören sein“, versprach Keitel.

 

Artikel in der Taunus-Zeitung vom 02.12.2014 von Dieter Becker.