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Saalburgkonzert 2018

Das nächste Saalburgkonzert findet am Freitag, 10. August, und Samstag, 11. August 2018, statt. Das Landesjugendsinfonieorchester spielt Werke von Giuseppe Verdi, Nino Rota und Sergej Rachmaninow. Weitere Informationen finden Sie hier.

Unter Activities informieren wir Sie, wo die Friedrichsdorfer Lions sich besonders für das Gemeinwohl engagieren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, so besuchen Sie unsere Veranstaltungen.

 

angle-left Taunus Zeitung: Klassik trifft Antike

News vom: 03.09.2012

„We serve“: Lions dienen ihrem Publikum ein Saalburgkonzert der Extraklasse an und helfen damit an vielen Stellen

Populäre Meisterwerke von Dvorák, Beethoven und Ravel brachte das Hessische Landesjugendsinfonieorchester (LJSO) seinen gut 1000 Zuhörern am Wochenende beim 35. Saalburg-Konzert zu Gehör. Ein Genuss für das Publikum, ein großer Erfolg für den Lions Club Friedrichsdorf-Limes. Friedrichsdorf.. Cornelius Heck, Präsident des Lions Club Friedrichsdorf-Limes und seine Mitstreiter dürfen mehr als zufrieden sein. Wenn auch die exakten Zahlen am Wochenende noch nicht genannt wurden, so genügte doch ein Blick in die voll besetzte "Principia" – das frühere Stabsgebäude der Saalburg – um festzustellen, dass die Lions auch mit der 35. Auflage ihres Saalburgkonzertes eine Veranstaltung auf die Beine gestellt hatten, mit deren Reinerlös viel Gutes in der Region getan werden kann.

Gemäß des Lions-Wahlspruchs "we serve" (auf deutsch "Wir dienen") werden mit dem Erlös Einzelbetreuungen für Demenzkranke im Alten- und Pflegeheim "Haus Dammwald" ermöglicht, in den Grundschulen der Stadt Friedrichsdorf das Projekt "Klasse 2000" zur Sucht- und Gewaltprävention finanziert und das Rhein-Main-Jugendorchester sowie die Musikschule Friedrichsdorf gefördert. Darüber hinaus werden weitere soziale und kulturelle Einrichtungen sowie – in Einzelfällen – in Not geratene Bürger unterstützt.

Diesem Gedanken der Wohltätigkeit wie auch der außergewöhnlichen Qualität der musikalischen Darbietung haben es die Saalburg-Konzerte zu verdanken, dass sie längst auch bei prominenten Ehrengästen einen hohen Stellenwert genießen.

An diesem Wochenende war es der Partei- und Fraktionschef der hessischen Grünen, Tarek Al-Wazir, der sich von der Atmosphäre in dem historischen Ambiente ebenso beeindruckt zeigte wie von den Qualitäten der jungen Musiker. Zu Recht, denn die Nachwuchstalente des Landesjugendsinfonieorchesters (LJSO) Hessen spielen zweifelsohne in der "Ersten Liga" der Instrumental-Ensembles hierzulande, was sie in der Saalburg mit ihrer brillanten Darbietung dreier populärer Werke unter Beweis stellten.

Schon die Programmauswahl imponierte, führen doch gerade die berühmten Kompositionen der klassischen Musik – weil in der Zwischenzeit zig-tausendfach zur Aufführung gekommen und daher jedermann bis ins kleinste Detail vertraut – nicht selten auf ein gefährlich glattes Parkett.

Eines der besten Beispiele dafür ist Beethovens Sinfonie Nr. 5 in c-moll, op. 67. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschrieben, gilt die Komposition vielen Experten als Ausdruck des ewigen menschlichen Schicksalskampfes. Wer hierbei den jungen Musikern unter der Leitung des sympathischen Gastdirigenten Antonio Méndez auch nur kleinste Schwächen zugebilligt hätte, dürfte aufs Angenehmste überrascht worden sein.

Die jungen Musiker agierten in atemberaubender Perfektion und derart leidenschaftlich und spielfreudig, dass so manche Zuhörer mit einer stattlichen Gänsehaut zurückblieben. Bravourös dabei: Der erst 17jährige Violinist Florian Bartl, der als Konzertmeister eine grandiose Leistung ablieferte. Zuvor hatte ein gewaltig tosender Auftakt zu Dvoráks Konzert für Violoncello und Orchester h-moll, op. 104, die Halle zum Beben gebracht und dem Violoncellisten Isang Enders eine fantastische Bühne für einen begnadeten Solo-Auftritt bereitet. Der aus Frankfurt stammende und bereits mehrfach ausgezeichnete 24 Jahre alte Künstler schien eins zu sein mit seinem Instrument und widmete sich seinem Spiel mit virtuoser Hingabe.

Ravels auf Märchenerzählungen basierendes, quirliges Werk "Ma mere l’oye" mit seinen rasch wechselnden Tempi und spannungsgeladenen Sphären rundete das Abendprogramm ab. Hier zeigte sich erneut, weshalb das LJSO besonderen Wert auf die Motivation der einzelnen Orchestermitglieder legt, die erst zu einem Klangkörper vereint in der Lage sind, Vollendetes zu leisten. Langanhaltende Ovationen und eine Zugabe des Violoncellisten Enders aus dem Werk von Antonin Dvorák setzten schließlich den Schlusspunkt unter eine Konzertvorstellung, an die sich das Publikum noch lange gerne erinnern wird.

Artikel Taunus Zeitung vom 03.09.2012 (Dieter Becker)
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/hochtaunus/klassik-trifft-antike_rmn01.c.10085322.de.html