Anmelden

MdB’s Beermann und Knoerig besuchen Lions Club Grafschaft Hoya

v. l. Dr. Dr. Wolfgang Griese, MdB Maik Beermann, MdB Axel Knoerig, Clubpräsident Stefan Meyer
v. l. Dr. Dr. Wolfgang Griese, MdB Maik Beermann, MdB Axel Knoerig, Clubpräsident Stefan Meyer

Dille (09.04.2015) - Präsident Stefan Meyer hatte beide zu diesem sehr informativen und kurzweiligen Abend eingeladen, um den Clubmitgliedern die Menschen Beermann und Knoerig mit den jeweiligen Hintergründen und Werdegängen vorzustellen. Die Mitglieder des Clubs stammen aus beiden Wahlkreisen und werden im Mai nach Berlin reisen und den Abgeordneten bei der Arbeit über die Schulter sehen, inhaltlich verschiedene Themen diskutieren und sich über Sachverhalte, die besonders unsere Region betreffen, informieren. Hierzu sei es wichtig, so Meyer, dass man die Hintergründe und Motivation der Akteure kennt und in eigene Betrachtungen und Bewertungen mit einfließen lässt. Auch ist es wichtig im Vorfeld Besonderheiten, wie die Arbeit in und mit unterschiedlichen Ausschüssen und die parlamentarischen Abläufe zu kennen. Diese und viele Faktoren mehr beeinflussen den Alltag eines Bundestagsabgeordneten maßgeblich. Beermann und Knoerig berichteten über Zwänge und Kompromisse, die dem „Großen Ganzen“ dienen – manchmal aber eben auch dem eigenen Wahlkreis keine Vorteile bringen. Auch ist zu Beginn nicht jeder in jedem Ausschuss ein ausgewiesener Fachmann, dennoch hat jeder Ausschuss die nötige Expertise, die sich die Abgeordneten mit entsprechendem Interesse und Engagement erarbeiten, bzw. erarbeitet haben. Interessant ist der Spagat, so Beermann, in Berlin im Ausschuss Sach-/Fachthemen zu diskutieren und zu Hause im Wahlkreis „Generalist“ sein zu müssen, um den Bürgern in jedem Interessenfeld Rede und Antwort stehen zu können. Genau das ist unsere Aufgabe, wir tragen die Meinung, Wünsche, Ängste und Ideen nach Berlin in die entsprechenden Gremien. Diesen Auftrag des Bürgers nehmen wir sehr ernst. Beide MdB’s haben sehr anschaulich einen Einblick in zeitliche- u. familiäre Belastungen, in Möglichkeiten und Chancen des Abgeordnetenberufs, bis hin zu den Risiken – was kommt danach – gegeben. Frustration und Resignation kennen beide nicht, es wird der Grundsatz vertreten, dass wer antritt verlieren kann, der der nicht antritt bereits verloren hat. Die Offenheit und Bereitschaft den Blick hinter die Kulissen zuzulassen, wurde von allen Anwesenden sehr positiv aufgenommen. Abschließend stellte Stefan Meyer fest: „Wir werden gut vorbereitet nach Berlin fahren, wir kennen nun „die Menschen“ Axel Knörig und Maik Beermann mit den jeweiligen Hintergründen und freuen uns darauf  „die Abgeordneten“ Beermann und Knoerig in der politischen Welt Berlins und in den Sachthemen diskutierend und handelnd zu erleben.“