Auch 2019 wieder dabei Waffelbacken beim Fest der Sinne

Beim "Fest der Sinne 2019" war am 31. August 2019 der Lionsclub Hannover-Expo wieder mit seinem Waffelstand vertreten. Im Park der Sinne, Laatzen, haben die Mitglieder am wieder selben Standort wie in den Vorjahren Waffeln für einen guten Zweck gebacken und verkauft.

Die Waffeln sind preiswert, damit sie sich jeder leisten kann. Damit sie sich aber auch wirklich jeder erlauben kann, gab es auch vegane Waffeln aus einem besonderen Waffeleisen, damit auch Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten zubeißen können.

Damit alle Einnahmen einem guten Zweck zugeführt werden können, backen die Mitglieder die Waffeln nicht nur, sie spenden auch den Waffelteig.

Nachdem bei bestem Sommerwetter die Gäste zunächst nur langsam im Park eintrudelten, füllte es sich am späteren Nachmittag erfreulich. So waren am Ende 288 Waffeln verkauft, aus deren Erlös wieder Gutes bezahlt werden kann.

Ein Benefiz-Kirchenkonzert des Polizeiorchesters Niedersachsen zugunsten der Kita St. Mathilde in Laatzen Mit Musik helfen – stimmungsvoll die Gäste begeistern

Mit Klassik, Klezmer, neuer Musik und Traditionellem begeisterte das Polizeiorchester Niedersachsen am 24.08.2019 die Gäste in der Immanuel-Kirche, Alt-Laatzen. „Musik in Immanuel-Laatzen“ und „Lions Club Hannover-Expo“ hatten den Leiter und Dirigenten Thomas Boger und sein Ensemble wieder gewinnen können, ein Präventionsprojekt der Polizeiinspektion Hannover-Süd abzuschließen.

Die Musik des sinfonischen Blasorchesters spannte einen Bogen von der Klassik bis in die Moderne, mit stimmungsvoll differenzierter Blasmusik. Mit einer Symphonie von William Boyce aus dem 18. Jahrhundert begann das Konzert, nahm z. B. seinen Weg über Johann Sebastian Bach berühmte Chaconne in d-moll, widmete sich mit „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen der Musik von heute, erfreute mit der Fröhlichkeit des Klezmers und endete mit dem Traditional „Oh, When The Saints ...“ einem tief religiösen frühen Stück aus dem Jazz in New Orleans. Mit tosendem Applaus „holten“ die Zuhörer als Zugabe noch einen Teil aus der Orchestersuite von Johann Sebastian Bach „heraus“.

Für den Einsatz bedankten sich die Kinder der Kita St. Mathilde mit selbst gebackenen Ampelkeksen, die Kita-Leiterin Claudia Langer Thomas Boger übergab.

Viel Wertschätzung erhielten das Polizeiorchester Niedersachsen und das Präventionsteam der Polizeiinspektion, indem nicht nur die Präsidentin der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, Christiana Berg, sondern auch die Leitung der Polizeidirektion Hannover durch Kerstin Wolff vertreten war. Stellvertretend für seine Beamtinnen und Beamten konnte der stellvertretende Inspektionsleiter, Polizeirat Bruns, sich dafür bedanken.

In einem Aktionstag am 05.06.2019 haben Kinder der kath. Kita St. Mathilde in Alt-Laatzen die Polizisten des Laatzener Kommissariates besucht, konnten die Polizeiausrüstung anfassen, lernten viel über die Polizeiarbeit und bauten so Vertrauen auf, was den Kindern in ihrem Leben immer wieder zugutekommen wird. Ein besonderes Highlight war, dass sich Hunde- und Pferdestaffel zur großen Freude der Kinder die Klinke in die Hand gaben und sie den Tieren ganz nahe sein durften.

Im Café Exposé der Immanuel-Kirche hangen beim Konzert Fotos vom Aktionstag, Fotos aus der Kita von der Verarbeitung des Erlebten. Getoppt wurde die Ausstellung vom von den Kindern gebauten Polizeiauto aus Pappe.

Mit dem Konzert wurde ein Reinerlös von etwa 1.000,- EUR zusammengetragen, mit dem die Kita in die Bildung und Erziehung der Kinder zusätzlich investieren kann.

 

Gefeiert wird auch mit Waffeln und Honig Jubiläum beim Mehrgenerationenhaus "Mobile" in Pattensen

​​​​Das Mehrgenerationenhaus "Mobile" feierte bei schönstem Wetter im Pattenser Fuchsbachtal am 22.06.2019 mit vielen Beteiligten und Besuchern ein Jubiläum, 20 Jahre. Mit dabei waren neben dem Lionsclub Hannover-Expo z. B. JUKUS e. V., die Jugendkunstschule für Kinder aus Laatzen, die Stadt Pattensen aber auch örtliche Anbieter wie z. B. der neue temporäre Garten für Hobbygärtner, dasgemüseBeet.

Diesmal unterstützte der Lionsclub diese erfolgreiche Einrichtung - von der Kita bis zur Tagespflege für Senioren - nicht mit einer Spende, sondern mit "hands on". Waffeln, als Kernkompetenz des Clubs, wurden angeboten. Ein Clubmitglied aus Pattensen, Sven Küster, bot Honig von eigenen Bienen an. Verkaufte ca. 300 Waffeln brachten etwa € 300,- in die Kasse des Fördervereins, womit wieder anderen geholfen werden kann.

Alle Besucher kamen auf ihre Kosten, wollten sie sich informieren, amüsieren, Freunde treffen oder Leckereien kosten, und waren bester Stimmung.

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Ermittler Carsten Schütte las am 15.03.2019 aus "Im Fokus" Was an der Geschichte ist Realität?

 

Carsten Schütte, Chef der operativen Fallanalyse - vulgo: Chef-Profiler - , im Landeskriminalamt Niedersachsen las am 15. März 2019 aus seinem Erstlingswerk „Im Fokus“. Die Lesung in der Handwerkskammer Hannover war die dritte in der Reihe LionsCrime 2019 und schloss diese ab.

Die etwa 130 Zuhörerinnen und Zuhörer beschäftigte diesmal aber nicht nur die Frage, wer der Täter war - ein Täter, der zunächst keinen Anhaltspunkt auf sich zu bieten schien. Einzig sein sich grausam wiederholendes Vorgehen bietet erste Anhaltspunkte. Analytisch Schritt für Schritt puzzeln die Polizisten im Krimi ein mögliches Bild zusammen. Die Gäste fiebern mit.

Je mehr sich die Ermittler der Person nähern, treten die alltäglichen Seiten der Polizeiarbeit ins Bild - die Gefahr, die Enttäuschung, aber auch erste Erfolge. Die Ermordung einer jungen Polizeikommissarin vermittelt aufs Genaueste, welchen Gefühlen jeder einzelne Polizist ausgesetzt ist. Sie müssen nicht nur bei ihrer Trauer um die Kollegin in ihrer Arbeit professionell bleiben, sondern leiden auch, wenn sie den Angehörigen die Todesnachricht überbringen müssen.

Die Zuhörer hat aber die ganze Zeit auch neugierig beschäftigt, was an der Geschichte Carsten Schüttes ist - anonymisierte – Realität, was ist der Phantasie des Autors entsprungen.

Deswegen gab es dann auch in der Fragerunde sehr genaue Verhöre des Autors durch die Gäste. Einerseits bewegte sie die Frage, wie jemand in dieses spezielle Gebiet der Kriminalistik hineinwächst. Andererseits wurde genau nachgefragt, was einzelne Schritte in den Ermittlungen anging.

Der Lionsclub freut sich, dass mit LionsCrime 2019 drei vollbesetzte Lesungen gelungen sind. Der Reinerlös wird wieder zu guten Taten des Fördervereins LionsClub Hannover-Expo e. V. viel beitragen.

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Sven Koch liest aus seinem ersten Thriller "Kalte Sonne" Die Vergangenheit holt einen ein

 

Sven Koch las am 15.02.2019 aus seinem ersten Thriller „Kalte Sonne“. Es war die zweite Lesung der Reihe „LionsCrime 2019 – 3 Tatorte - 3 Fälle - 3 Termine“. Etwa 120 Gäste waren der Einladung an einem besonderen Ort, dem Leibnizhaus, Hannover, einen schönen Abend unter Hochspannung zu verbringen, gefolgt.

Die Zentralfigur der Geschichte, eine Dänin, glaubt nach fünf Jahren ihren tödlich verunglückten Ehemann in einem Fernsehberichtwiederzuerkennen, obwohl die Identität seiner zerstückelten Leiche zweifelsfrei per Genanalyse nachgewiesen war. Auf der Suche nach Anhaltspunkten für das wahre Geschehen beim Rückweg durch das zurückliegende halbe Jahrzehnt spannen sich plötzlich die verschiedensten Fäden, die ihren Anfang in einem terroristischen Anschlag von Islamisten im Opernhaus Kopenhagens zu haben scheinen.

Natürlich müssen die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Auflösung verzichten. Schließlich können sie „Kalte Sonne“ so noch mit voller Spannung selbst lesen.

Der Zweifel an modernen Beweismethoden lockt Leser ins Geschehen. Schritt für Schritt steigert sich die Erzählgeschwindigkeit und hat ihren Höhepunkt in der Schilderung des Anschlags mit höchster Dynamik.

Sven Koch, im wahren Leben Redakteur der „Lippischen Landeszeitung“, Detmold, stand nach der Lesung Rede und Antwort, wie er seine Werke entwickelt. „Kalte Sonne“ hatte als Auslöser den Anschlag im Bataclan in Paris am 13.11.2015. Er erläuterte aber auch, wie Autoren zu Pseudonymen kommen, er z. B. zu Pierre Langrange für seine Provencekrimis, die in einem anderen Verlag erscheinen.

Seine Auskunftsfreude dankten ihm die Zuschauer, indem sie ihn fast nicht heimlassen wollten. Der Lionsclub war stolz, den Vorsitzenden des obersten Gremiums der deutschen Lions, Governorrats-Vorsitzender Wolf-Rüdiger Reinicke, unter den Zuhörern begrüßen zu dürfen.

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Mechtild Borrmann liest aus dem Grenzgebietkrimi "Grenzgänger" So sind Grenzen

 

Der Lionsclub Hannover-Expo startete seine Lesereihe LionsCrime 2019 am 18.01.2019 im Informationszentrum auf dem Messegelände in Hannover. Der Autorin Mechthild Borrmann hangen 97 Gäste im beeindruckenden Saal des Zentrums beeindruckt an den Lippen.

Mechtild Borrmann, quasi ein Dauergast der Spiegel-Bestsellerliste, las aus ihrem Roman „Grenzgänger“. Atmosphärisch dicht beschreibt sie 50er und 60er Jahre rechts und links der Grenze zwischen Belgien und Deutschland, im Hohen Venn. Nach dem zweiten Weltkrieg unterstützen die Kinder ihre Familien beim Schmuggel von Kaffee aus Belgien über Grenze.

Aus dem Kampf mit den Zöllnern, den kleinen Siegen und großen Niederlagen entwickelt sie eine Lebensgeschichte von Waisenkindern. Sie schildert, wie die Schicksale solcher Kinder zwischen Besserungsanstalten und kirchlichen Heimen verformt wurden. Gerne hätten die Gäste die Aufklärung über den Tod eines der Waisenkinder erfahren. Doch dies lies Mechtild Borrmann offen. Da muss schon selbst gelesen werden.

„Ich habe mich regelrecht in die Wälder und Moore im Hohen Venn versetzt gefühlt.“, dankte Clubpräsidentin Claudia Käsehagen der Autorin. „Ob ein Leben in den Heimen dieser Zeit für die Kinder angenehmer war, bezweifele ich. Und das nicht erst, wenn ein Kind Geschwister dort sterben sieht.“

Der Club bedankt sich für die Unterstützung durch die Deutsche Messe AG. Dank des Raumes konnten sich die Gäste voll von den Worten Mechtild Borrmanns gefangen nehmen lassen.

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