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Clubgründung

Clubgründung

Übergabe der Charterurkunde von DG Erdmann an GP Lahmann

1978 schlossen sich sieben Lionsmitglieder aus der näheren Umgebung zusammen, um die Gründung eines Lions Clubs für Hemer voranzutreiben. Zu diesem Gründerkreis zählten: Hans-Ludwig Kremerskothen, Dr. Harald Lahmann, Fritz-Peter Lötters und Klausjürgen Muck vom LC Menden sowie Björn Erichsen, Ernst Friedrich und Willi Sporenberg vom LC Iserlohn.  Bis heute empfinden wir gegenüber diesen beiden Clubs große Dankbarkeit für die herausragende Beratung, Begleitung und patenschaftliche Betreuung während der Gründungsphase. In der Kürze unserer selbstgesteckten Zeitvorgabe mussten nun bis zur Gründung mindestens 13 weitere Mitglieder gewonnen werden, die dem Lionsgedanken  nahestanden. Es gab Überlegungen in alle Richtungen auch über die Stadtgrenze hinaus. Es wurden Listen erarbeitet und Gespräche geführt bis die Auswahl vollständig war. Den Gründerkreis kostete dies viel Zeit, Arbeit und Toleranz; aber es gelang gut. In dieser schwierigen Phase der Clubgründung konnte ein festes, liberales und weltoffenes Fundament geschaffen werden. Dabei gab es keinerlei privaten, gesellschaftlichen oder geschäftlichen Sprengstoff. Das gesamte Gründungsverfahren wurde harmonisch gelöst.  Natürlich fanden die Ideenträger unter Akzeptanz aller Gründungsmitglieder auch die ersten Amtsträger. An dieser Stelle darf ich mich als Gründungspräsident nochmals bei meinem damaligen Sekretär und Schatzmeister Klausjürgen Muck und den anderen Amtsträgern von Herzen für die hervorragende Mitarbeit bedanken - es war ein super Team. Die Hauptarbeit lag bei der Bewältigung der schriftlichen Wiedergabe aller geplanten internen Clubaktivitäten. Dies musste mit der üblichen Zweifingertechnik auf einer Schreibmaschine zu Papier gebracht werden. Dazu kamen kistenweise Akten aus Amerika und Formulare aus Wiesbaden zur Bearbeitung. Vieles haben wir aus Zeitmangel nur zur Kenntnis nehmen können. Nach Abschluß aller erforderlichen Arbeiten stand bis zum Sommer 1979 das Gründungsteam fest. Hinzugekommen waren die Mitglieder: Josef Adels, Wilhelm Appelhans, Horst Buresch, Heinz Henke, Heinz Krollmann, Hans Adolf Meyer, Hansjörg Nolte-Friesel, Dr. Heinz-Jürgen Osing, Albrecht Schütte, Horst Wildförster, Dr. Hermann Thiesen, Kay Helfritz und Hermann Dohmeier.

Am 8. August 1979 fand dann die von langer Hand geplante Gründungsversammlung im Haus Winterhof statt. Zone-Chairman Dr. W. Böhne als Beauftragter des Patenclubs Menden konnte in Anwesenheit des Vize-Governors Burisch sowie 34 Lionsfreunden der Nachbarclubs Menden, Iserlohn und Iserlohn-Letmathe den ersten offiziellen Clubabend eröffnen. Rückblickend kann ich die folgenden Monate bis zur offiziellen Charterfeier unter das Motto „Miteinander – Füreinander“ stellen.

Wir schufen mit der Gründung eine Clubbasis, die für die Zukunft eine erfolgreiche Clubarbeit versprach. Man spürte Partnerschaft, Begeisterung und den Sinn für bürgerschaftliches Engagement. Mühe und Freude hielten sich in der Waage, statt Konfrontation fand sich immer ein fördernder Kompromiß. Wir ´Zwanzig´ verstanden und konsolidierten uns. Diese Monate der Gründungsphase sind unwiederbringlich - sie wirken noch heute nach!

Am 15. März 1980 fand die Charter in der Becke-Halle im festlichen Rahmen mit zahlreichen Gästen und Freunden der Lions Clubs Iserlohn, Iserlohn-Letmathe, Lüdenscheid, Menden sowie des Rotary Clubs Menden statt. Die Charterurkunde überreichte District-Governor Erdmann (LC Altena). Es wurde eine lange, fröhliche Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Als Leitmotiv der Charternight hatte ich ein Wort des früheren Bundespräsidenten und Ehren-Governors des Gesamtdistricts 111 Prof. Theodor Heuss gewählt: „Man soll sein Herz öffnen; denn nur bei geöffneten Herzen kann man offene Hände erwarten!" Dieser Satz hat Gültigkeit für jedes Lions-Ziel - in diesem Sinne wirken wir bis heute ehrenamtlich und gemeinnützig in unserer Stadt, in unserem Land und darüber hinaus weltweit mit Engagement, Selbstverantwortung und kultureller Offenheit.

Gründungspräsident
Dr. Harald Lahmann