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Die zwei Wochen in der Rückschau... Jubiläumsactivity Kunstausstellung und -auktion

Am 15. September 2018 war es soweit.

Im LIONS-beflaggten NordseeCongressCentrum sollte unsere große 60-Jahre-Jubiläumsactivity, die Kunstausstellung und -auktion beginnen.

Nachdem wir Löwen zunächst einen sehr gelungenen Jubiläumsempfang genießen konnten, der wohlwollende Worte unserer Freunde und Gäste bereithielt, konnte unser Präsident Claus-Dieter Lundelius im Foyer der Messe Husum und Congress weit über 300 interessierte Gäste sowie viele der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler zur Vernissage begrüßen.

Er nutzte die Gelegenheit, sich vor allem bei unseren vielen Unterstützern zu bedanken, ohne die dieses Projekt nicht oder auf jeden Fall so hochwertig nicht hätte stattfinden können.

Allen voran die MLV Werbeagentur aus Hamburg, die maßgeblich für die vielgelobte herausragende Qualität des Auktionskataloges verantwortlich zeichnete und auch sonst jede Menge guter Ideen ins Konzept hat einfließen lassen und die Galerie Tobien aus Husum, die von Beginn an unsere Aktion mit Rat und Tat, mit passenden Rahmen und wesentlich mit Beratung bei der wunderbaren Präsentation in der Ausstellung begleitet hat.

Dank galt auch den weiteren Sponsoren, die für die Vorfinanzierung der aufwändigen Vorbereitung und Katalogerstellung enorm wichtig waren und natürlich dem Team der Messe Husum und Congress. Wir hätten keinen besseren Veranstaltungsort finden können, dort hatten wir alles, was zum Gelingen der Veranstaltung erforderlich war, von den Räumlichkeiten über die Technik bis zum ständigen Mitdenken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Und ein besonderer Dank ging zu Beginn natürlich an Frau Professor Dr. Ulrike Wolff-Thomsen, der Direktorin des Museums Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr, die sogar eine eigene Museumsveranstaltung umorganisierte, damit sie die künstlerische Eröffnung unserer Ausstellung durchführen konnte. Das war alleine schon ein dickes Lob für unsere Aktion und unser Konzept.

Dieses Lob vertiefte sie im Rahmen ihrer Eröffnungsrede und schlug in beeindruckender Weise den Bogen zwischen dem Zweck der Activity, einem Erlös für gute Zwecke, und der künstlerischen Vielfalt und Qualität, die nach ihrer Meinung gleichermaßen die Region bereichern würde.

Sie zitierte Dr. Thomas Gädeke, der in seinem Vorwort zum Katalog von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten, also auch den Kunstschaffenden, schrieb und die Ausstellung als das Who is who der norddeutschen Künstlerszene bezeichnete.

Weiter beschrieb Professorin Wolff-Thomsen die Unterschiedlichkeit der ausgestellten und zur Auktion stehenden Werke und kündigte an, selbst für ihr Haus mitsteigern zu wollen, ihre Favoriten verriet sie den Anwesenden jedoch nicht, das sei taktisch bei einer Auktion nicht so klug.

Im Anschluss an ihre Worte hatten nun alle Anwesenden die Gelegenheit, die Ausstellung auch im Austausch mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern zu betrachten und sich selbst ein Bild von der einzigartigen Zusammenstellung zu machen.

Im Rahmen der Ausstellung stellten sich auch die Empfänger der Reinerlöse, der ambulante Hospizdienst Husum-Eiderstedt, das Wilhelminenhospiz Niebüll und die Multiple-Sklerose-Gruppe Nordfriesland mittels einigen Stellwänden den Besucherinnen und Besuchern vor.

In den folgenden zwei Wochen nun nutzten viele weitere Interessierte aus Nah und Fern die Gelegenheit, die täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnete Ausstellung im MHC zu besuchen.

Die Rückmeldungen an unsere jeweils vor Ort tätigen Clubmitglieder waren vielfältig und begeistert. Viele, viele lobende und dankende Worte wurden an uns gerichtet und im Gästebuch vermerkt. Schon da haben viele von uns gespürt, was für eine einmalige Aktion uns zu unserem Geburtstag gelungen ist. 

Was noch fehlte, war der krönende Abschluss, nämlich eine erfolgreiche Auktion.

Unser Auktionator Daniel Schramm vom Auktionshaus Schramm in Kiel hatte zu Beginn seiner Tätigkeit in dieser Aktion deutliche Zweifel geäußert, ob die Nummer nicht ein wenig zu groß für uns sei. Dem NDR sagte er dies auch am Tage der Auktion jedoch verbunden mit dem Hinweis, dass ihn der Mut, die Tatkraft und der Optimismus der Husumer Löwen allerdings überzeugt hätten. Und die hervorragende Organisation, denn so gut organisiert sei man nicht einmal bei Sotheby`s in London und er müsse das schließlich wissen.

Wir waren bis zuletzt nicht sicher, ob wir es geschafft hatten, genügend und vor allem die richtigen Menschen auch für die hochpreisigen Werke nach Husum oder via Telefon wenigstens in die Auktion zu bekommen. Sicher hatten sich im Rahmen der Ausstellung und aufgrund der vielen vorherigen schriftlichen Bietaufträge die Hinweise verdichtet, dass wir tatsächlich auf einen Erfolg hinarbeiteten, aber die Anspannung war uns allen doch anzumerken.

Unter der exzellenten strategischen Leitung unseres Logistikchefs und der Mithilfe des ganzen Clubs inklusive vieler Angehöriger gelang es uns, die vielen logistischen Herausforderungen des Tages (und der Monate zuvor) zu meistern und uns das zuvor genannte Lob des Profis Daniel Schramm einzuheimsen!

Sicher blieben zum Teil auch überraschend einige Werke in unseren Händen, doch zu guter Letzt fanden über 120 der 154 Werke neue Besitzer und unser Umsatz überstieg die 170.000 Euro!

Das ist für Husum ein nach Auffassung aller Experten überragendes Ergebnis.

Besonders gefreut hat uns der Besuch unseres Lionsfreundes Markus Neuhauser aus Linz/Österreich, der mit seinem Lions-Club Traun so etwas wie ein Vorbild für unsere Aktion darstellte, da die Österreicher vor 5 Jahren eine ähnliche Auktion durchgeführt hatten. Er bot auch kräftig mit und ersteigerte unter anderem „Niedrigwasser vor Husum“, ein Ölgemälde von Tobias Duwe, für das der Künstler eigens im kalten Februar nach Husum gekommen war, um geeignete Motive vor Ort zu finden und zu malen.

Ein wesentlicher Grund für den Erfolg dieser Aktion waren sicherlich die fachkundigen Berater, die uns von Beginn an an der Seite standen.

Angefangen bei Rüdiger Otto von Brocken, Kulturredakteur der Husumer Nachrichten, der uns im gesamten Verlauf mit seiner Sachkunde begleitete und etliche hilfreiche Kontakte herstellte. So vermittelte er uns an Dr. Thomas Gädeke vom Förderverein Schloss Gottorf und Hon. Prof. Dr. Ulrich Schulte-Wülwer (früher Museumsberg Flensburg), die uns im Weiteren dann bei der Gestaltung des Konzeptes und der Auswahl und Ansprache der Künstlerinnen und Künstler wertvolle Hinweise und Hilfen gegeben haben.

Diese ausgesprochen wohlwollende Beratung in Verbindung mit den bereits genannten ständigen Unterstützern wie MLV, Galerie Tobien, die Messe Husum und Congress und den Sponsoren haben es uns ermöglicht, dieses Projekt durchzuführen und zu einem guten Ende zu bringen.

Das alles wäre jedoch überhaupt nicht möglich gewesen, wenn die Mitglieder unseres Clubs und ihre Angehörigen nicht so einen Mut, so eine Hingabe, so eine Tatkraft und soviel Zeit und Arbeit investiert hätten ganz getreu unseres Lions-Mottos „We serve“.

Wir hatten die richtigen Fachlichkeiten im Club an den richtigen Stellen und somit die Möglichkeit, eine Activity diesen Ausmaßes mit den vielen verschiedenen Notwendigkeiten kompetent zum Erfolg zu führen.

Diese zwei Jahre haben diesen Club sicher nachhaltig geprägt und wir werden von diesem gemeinsamen Erlebnis noch lange gut haben.

 

 

 

Kinomatinee 2018

..., die insbesondere von David Kross beeindruckt waren, wie sich beim anschließenden Imbiss deutlich zeigte. In vielen angeregten Gesprächen wurde seine Leistung erörtert, mit der er den geistig behinderten Hauptprotagonisten Barnabas genannt Simpel spielte. Insgesamt ein sehr berührender Film angereichert mit tollen Bildern und Eindrücken von Hamburg.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und danken allen Gästen, die mit ihrem Besuch den Reinerlös für einen gemeinnützigen Zweck in Höhe von knapp 700 € ermöglichten. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Löwen mit BISS

Die LIONS zeigen sich beeindruckt von der motivierten Arbeit der Beschäftigten und den vielfältigen Angeboten und Aufgaben des BISS. 

Die Flüchtlingslage der vergangenen Jahre hat die Arbeit mit den jungen Menschen noch einmal deutlich anspruchsvoller gemacht. Die große Aufgabe der Gesellschaft der Integration der Flüchtlinge zeigt sich natürlich auch in der Jugendarbeit. Gerade dort ist aufwändige integrative Beziehungsarbeit zwischen den verschiedenen Kulturen gefragt, damit Toleranz und Miteinander schon in jungen Jahren erlernt werden können. Dabei ist das BISS auf einem sehr guten Weg ganz im Sinne der LIONS-Philosophie der internationalen Völkerverständigung.

Mit der vorgesehenen Personalsituation wäre diese Qualität allerdings ganz offensichtlich nicht leistbar und so ist es ein Segen, dass zurzeit zwei erfahrene Erzieher sozusagen vom DRK ausgeliehen sind, die vorher ganz konkret in der LUK Seeth Integrationsarbeit betrieben haben. Diese Unterstützung ist leider zeitlich befristet, was der LIONS Club Husum sehr bedauert.

Die LIONS mit Präsident Peter Fischer bedankten sich herzlich für die Gastfreundschaft und sprachen einmütig ihre Unterstützung für die Weiterführung der hochwertigen Arbeit mit den jungen Besuchern des BISS aus.

Teddys für den Rettungsdienst

Auf der Homepage des Kreises heißt es: 

“Husum. Kinder erleben Notfall- und Unfallsituationen häufig noch extremer als Erwachsene. Insbesondere für kleine Kinder bringen sie hohe psychische Belastungen mit sich. Mit kleinen Tricks kann es jedoch gelingen, ihre Ängste am Unfallort zu lindern.

Bereits das Geschenk eines »Rettungsteddys« hat oft schon heilende Wirkung und erleichtert es den Mitarbeitern des Rettungsdienstes, ein Gespräch mit dem betroffenen Kind zu beginnen, um eine Diagnose zu erstellen. Selbst wenn die Ängste weiter bestehen, erzählen die Kinder oft lieber dem Teddy als dem Arzt, wo es ihnen weh tut. Mit Teddy laufen viele Einsätze zielgerichteter und entspannter ab.

»Das alles ist wissenschaftlich erwiesen und läuft in der Praxis auch tatsächlich immer wieder so ab. Deshalb gehört ein Rettungsteddy zur festen Besatzung unserer Rettungswagen«, berichtet Christian Wehr, der Leiter des Rettungswesens im Kreis Nordfriesland.

Da der Teddy jedoch nicht zur der von den Krankenkassen finanzierten Standardausrüstung der Einsatzfahrzeuge zählt, braucht der Rettungsdienst des Kreises Sponsoren. Zum wiederholten Male übergab der Lions-Club Husum ihm nun 125 neue Rettungsteddys.

»Wir sind der Bitte des Rettungsdienstes gern nachgekommen. Hier lässt sich mit relativ geringem Aufwand ein großer Effekt erzielen«, erklärt der Präsident des Clubs, Udo Kempter.

Die neuen plüschigen Helfer versehen ab sofort ihren Dienst in allen 25 Rettungswagen im Kreisgebiet – auf dem Festland ebenso wie auf den Inseln. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre geht Christian Wehr davon aus, dass der Vorrat für etwa zwölf Monate ausreichen wird.”

Der Krankheit die Stirn bieten

Foto: www.krebsmal.de
Wir Husumer LIONS haben uns zusammen mit vielen Einzelpersonen und Gruppen finanziell an dem außergewöhnlichen Projekt beteiligt. Eine junge krebskranke Frau hat nicht nur ihre Geschichte in prägnanter Sprache dargestellt, sondern zeigt uns, wie sie künstlerisch durch Tanz und Schauspiel ihre Krankheit verarbeitet, „der Krankheit die Stirn bietet“.
Weitere Informationen unter www.krebsmal.de