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Trotz Kontaktsperre: Lions Club aktiv auch in der Coronakrise

Trotz Kontaktsperre: Lions Club aktiv auch in der Coronakrise

Pastorin Dr. Wiebke Bähnk
Pastorin Dr. Wiebke Bähnk

Auch im Lions Club Itzehoe verhindert der allgemeine Lockdown alle persönlichen Begegnungen und die üblichen vierzehntägigen Treffen der Clubmitglieder.
Trotzdem ist der dem Allgemeinwohl verpflichtete Serviceclub in diesen Tagen besonders gefragt und er stellt sich seiner Verantwortung.

Eine von Lions-Vizepräsident Lutz Bitomsky vor Wochen in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Itzehoe, dem Chili Eventhouse und der evangelischen Innenstadtgemeinde angeregte Hilfsaktion unter dem Motto „Terrine to go“ hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. Zweimal wöchentlich werden vom Chili Eventhouse bis zu 50 Portionen Mittagessen gekocht und von engagierten Lionsfreunden an bedürftige Mitbürger frei Haus ausgeliefert. Die Kosten werden von Lions und Rotary übernommen.
Über die Fortführung dieses bis zum 28.05.2020 geplanten Projekts auch im Juni finden derzeit Gespräche mit Pastorin Dr Wiebke Bähnk statt, die in Vorcorona-Zeiten die „Terrine am Turm“ betreut hat.

Darüber hinaus unterstützt der Lions Club Itzehoe den Kinderschutzbund Itzehoe mit einer finanziellen Zuwendung, um besonders belastete Familien mit Obst und Gemüse zu versorgen. Mit Wegfall der beitragsfreien Mittagessen in Kitas und Schulen geraten zunehmend gering verdienende und erwerbslose Eltern in Schwierigkeiten.
Erzieherinnen des Kinderhauses BLAUER ELEPHANT prüfen die Bedürftigkeit, Händler des Wochenmarktes liefern Sachspenden und der Lions Club unterstützt finanziell, sodass bis zu 15 bedürftige Familien einmal wöchentlich mit frischen Erzeugnissen versorgt werden können.

Aber auch der Presseaufruf „Maskenpflicht: Kinderschützer erbitten Spenden“ vom 27.04.20 wurde im Lions Club gehört und umgehend eine Soforthilfe von 500,- € zur Beschaffung von Masken für Kinder durch den Kinderschutzbund Itzehoe zugesagt.

Lions Präsident Peter Krohn: „Noch nie waren wir als Service Club mehr gefordert als in diesen schwierigen Zeiten. Deshalb freuen wir uns, dass wir gerade den Kindern als dem schwächsten Teil aller von den Auswirkungen der Coronakrise Betroffenen unsere Hilfe anbieten können.“

 

Asset-Herausgeber

null „Metalheads“ golfen für den guten Zweck

14. Lions Benefizgolfturnier auf Schloss Breitenburg „Metalheads“ golfen für den guten Zweck

v.l.n.r.: Peter Krohn, Marion Krumholz, Manfred Kröger

Krohn bedankte sich insbesondere bei Marion Krumholz, der Geschäftsführerin des Golf Clubs Schloss Breitenburg, und den zahlreichen Sponsoren, ohne deren Hilfe und Einsatz eine solche Benefizveranstaltung kaum möglich wäre. In den Vorjahren spielte jeder für sich, in diesem Jahr wurde zum ersten Mal in einem veränderten Modus um den Sieg gerungen. Dieses als „Florida Scramble“ besonders bei Benefizturnieren beliebte Regelwerk sieht vor, dass in einem Team von vier Spielern nach jedem Schlag die Lage des jeweils bestplatzierten Balls für die Fortführung der Runde entscheidend ist. So können auch unterschiedlich spielstarke Golfer im Team erfolgreich sein. „Wir haben uns zu dieser Änderung des Turniermodus entschlossen, weil es einfach mehr Spaß macht und kommunikativer ist als das Streben nach individueller Höchstleistung“, erläuterte Cheforganisator Manfred Kröger.
Neben dem besten Team wurde auch der originellste Teamname prämiert. So trat Präsident Peter Krohn, von Beruf Metallfachhändler, mit seiner Frau Inge Krohn, der Goldschmiedin Carolin Kröhnke und Zahnarzt Frank Ehlert unter dem Teamnamen „Metalheads“ an. Ein gemeinsames Abendessen bildete den traditionellen festlichen Rahmen für die Siegerehrung und die jährliche Tombola als weitere Grundlage für einen angemessenen Reinerlös, der auch in diesem Jahr wieder im fünfstelligen Bereich liegen und in soziale Projekte in der Region fließen wird. Die Auszeichnung für den originellsten Teamnamen erhielten übrigens die vier Golfer, die unter dem Flightnamen „Mixed Pingels“ antraten. Ihre Chefin war Iris Pingel.