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Artist in School ... von Künstlern lernen

Musisches Programm an Schulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung, sogenannten "Brennpunktschulen"

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Schauspielerin und Theaterpädagogin Sonja Beil mit Schülerinnen und Schülern_

Wenn Künstler in Schulen mit Schülern arbeiten, bringen sie immer auch einen Teil ihrer eigenen Leidenschaft mit.Diese spornt an, inspiriert Kinder wie Lehrer und bringt sie so auf den Weg zu ihrer eigenen Kreativität. Sie wecken Neugier, machen Mut und ermuntern dazu, Neues auszuprobieren.

Dieses Projekt versteht sich als multikulturelles, soziales Schulprojekt in dem die individuelle Förderung im Vordergrund steht. Der musische Unterricht stärkt über die kontinuierliche Arbeit mit Künstlern gezielt die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen, entfaltet ihre Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit und fördert ihre soziale Kompetenz.

Über drei Jahre bestreiten Künstler aus Theater, Tanz, Musik und bildender Kunst einmal in der Woche zwei Schulstunden im Kernbereich des Unterrichts, unter Mitwirkung der Lehrer. Die Künstler eröffnen insbesondere Kindern, die sonst  keinen Kontakt mit musischen Bildungsangeboten haben, den Zugang zur Kunst und machen erfahrbar, dass Vielfalt von Individualität und kultureller Herkunft jede Gemeinschaft bereichert. Außerdem fördert das Projekt die Entdeckung der eigenen Ressourcen und der Kreativität.

Fähigkeiten, wie Flexibilität, Teamfähigkeit, Weltoffenheit, Achtsamkeit, Sinnesschärfe, die für seine eigene künstlerische Arbeit essentiell sind, trägt der Künstler in die Klasse hinein. Das sind die Schlüsselqualifikationen, die er den Kindern über den Weg der Kunst nahe bringen kann. Außerdem hat er im Idealfall Zusatzausbildungen absolviert und ist zum Beispiel Kunst-, Musik- oder Theatertherapeut. Das erleichtert ihm den Umgang mit besonderen Schülern und ermöglicht die individuelle Förderung.

Durch die mehrjährige Projektgestaltung  entsteht nachhaltig eine Übertragung auch auf andere Fächer. Klassenlehrer, die diesen Weg drei Jahre gegangen sind, bestätigen den Effekt und schätzen den Austausch und die intensive Zusammenarbeit. Dabei sehen sie eine deutliche Verbesserung der persönlichen Entwicklung der Schüler

Unterstützt werden u.a. die Pestalozzischule, die Hans-Thoma-Schule und die Werner-von-Siemens-Schule.