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Präsidentenwechsel beim Lionsclub Langenfeld

Präsidentenwechsel beim Lionsclub Langenfeld

Past Präsident Dr. Eric Bernhard und amtierender Präsident Peter Stepke

Die Einschränkungen durch Corona ließen eine festliche Feier anlässlich des Wechsels der Präsidentschaft leider nicht zu. Erstmals in der Clubgeschichte erfolgte die Amtsübergabe per Video-Konferenz. Der scheidende Präsident Dr. Eric Bernhard schaffte es sogar, durch eigenhändige Sektlieferung vorab an alle Clubmitglieder, einen virtuellen Sektempfang, aber dennoch mit echtem Geschmack und Genuss, zu organisieren. Der alte und neue Präsident trafen sich im heimischen Garten, um unter Wahrung der Abstandregelungen die Amtsglocke zu übergeben. (siehe Foto) 

Bernhard blickt „trotz der Pandemie mit Freude auf ein intensives Präsidentschaftsjahr zurück“. Sein Motto „Für die Menschen in Langenfeld“  wird sicherlich auch zukünftig die Richtschnur sein. „Auch in der Krise konnten wir schnell und konsequent handeln“, so erinnert der 47-jährige an die Verteilung von 1.700 Masken und die Lebensmittelspende an „Die Tüte“. Auch die Vertiefung der Städtepartnerschaft mit Senlis und die Intensivierung des internationalen Austauschs waren seine Schwerpunkte. Bernhard dankte allen Clubmitgliedern für ihre Arbeit und schloss dabei die sich häufig bei öffentlichen Aktivitäten ebenfalls engagierenden Partnerinnen mit ein. 

Peter Stepke, seit 2009 aktiv bei den Lions, will den Unwägbarkeiten in Corona-Zeiten mit besondere Flexibilität begegnen, getreu dem Spruch „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“. Es bleibt abzuwarten, ob und wie die traditionellen Aktivitäten Schlemmermeile, Adventskalender, Weihnachtsmarkt stattfinden. Die Clubabende sollen mit beschränkter Teilnehmerzahl und virtueller Zuschaltung wieder aufgenommen werden. Sein optimistisches Jahresmotto „Ziele geben Hoffnung“. Der erste Blick in sein Jahresprogramm verspricht interessante Begegnungen, auch die clubinternen Workshops werden fortgesetzt; Mitte September wird Wolfgang Bosbach erwartet. 

Unser Förderverein wird 25 Jahre...

Lions ergänzen die Beschilderung von Behindertenparkplätzen

Lions ergänzen die Beschilderung von Behindertenparkplätzen

Bürgermeister und Lionsfreund Frank Schneider und Lions Präsident Dr. Eric Bernhard

Bürgermeister Frank Schneider, der die Idee im Sommer 2019 aus der französischen Partnerstadt Senlis mitbrachte, fand in „seinem“ örtlichen Lionsclub einen bereitwilligen Partner für die Realisierung und Finanzierung. Beim Besuch einer Langenfelder Delegation im Oktober bei den französischen Freunden in Senlis verschaffte sich Präsident Dr. Eric Bernhard einen eigenen Eindruck und sorgte für die formelle Zustimmung im Club. Dabei spielte auch eine Rolle, dass die französischen Lions von sehr positiven Reaktionen auf das vielfältig sichtbare Lions-Logo berichteten. Auch die Zahl der Verstöße war rückläufig.

In Senlis und anderen französischen Orten sind diese Parkplätze zusätzlich mit dem an das Gewissen appellierenden Text versehen (übersetzt) „Wenn Du meinen Parkplatz nimmst, dann nimm auch meine Behinderung“. In einem breiten Prozess, an dem alle Clubmitglieder und Behindertenvertreter beteiligt waren, wurde über die  weitgehende Übernahme der französischen Idee oder eine passende, andere Formulierung entschieden. Dabei reichten die Reaktionen von der Forderung nach einem forscheren Appell („Wer dort steht ist egoistisch und reagiert nicht auf eine freundliche Bitte“, „maximal harte Ansprache“) bis hin zum Wunsch von sehr vorsichtiger Wortwahl („Nicht mit der Angst der Menschen spielen“). Mit großer Mehrheit wurde letztendlich der jetzt auf die Zusatzschilder geprägte Text gewählt.

„Damit ist das „Übersehen“ nicht mehr so leicht“, sagte Frank Schneider Donnerstag bei der offiziellen Vorstellung des ersten Schildes auf dem Parkplatz Turnerstr. „Die Schilder passen zu unserem Ziel, sich zum einen für Benachteiligte einzusetzen, und zum anderen Projekte bevorzugt in Langenfeld zu fördern“, so Dr. Bernhard. Die Mitarbeiter des Tiefbau- und Verkehrsreferates haben inzwischen mit der flächendeckenden Montage der Zusatzschilder im Innenstadtbereich begonnen.

Unser Förderverein wird 25 Jahre ...

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Ehemaliger Vors. des Fördervereins Dr. Winfried Hölter (links) und neuer Vorsitzender Ralf Eigenbrodt

In der sechsstelligen Spenden-Summe über viele Jahre verbergen sich sehr unterschiedliche Hilfen und Empfänger. Mal wird in einmaligen Notlagen geholfen, für andere Spendenempfänger gibt es sogar regelmäßige Aktivitäten wie seit 19 Jahren ein jährliches Golfturnier zugunsten des Friedendorfes Oberhausen. Andere Projekte wie „Löwenstark zum Job“ oder „Lions Quest“ sind auf viele Jahre angelegt. Manchmal sind es Beiträge zu weltweiten Aktionen wie dem Aufbau von Augenkliniken in Afrika. Die Beträge sind mal klein, mal groß; einer Schülergruppe fehlen z.B. 500 € für eine Theateraufführung, der neue Bus der Virneburgschule dagegen ist deutlich teurer. 

„Wir fühlen uns dem Motto „We Serve“ der weltweiten Lions-Hilfsorganisation verpflichtet; im ehrenamtlich gesellschaftlichen Engagement fördern wir vorrangig Bedarfe in Langenfeld — zur Linderung sozialer Nöte ebenso wie etwa in Behindertenhilfe, Kultur, Aus- und Weiterbildung“, präzisiert Dr. Eric Bernhard, aktueller Präsident des Lionsclubs die lokale Philosophie des Clubs und damit des Fördervereins. Im Unterschied zu anderen Hilfsorganisationen werden die Gelder vorrangig durch Aktivitäten der rund 40 Mitglieder finanziert. „Da kommen alljährlich viele hundert Stunden bürgerschaftlichen Engagement zusammen“, blickt Peter Siemons, der Activity-Beauftragte des Clubs, auf Lions-Adventskalender, Schlemmermeile, Weihnachtsmarkt, Primelverkauf, Sponsorenläufe usw.  

„Wer Hilfe braucht, findet den Weg zu uns“, so Ralf Eigenbrodt, der seit Jahresbeginn Dr. Winfried Hölter als Vereinsvorsitzenden abgelöst hat. Ob und in welchem Umfang geholfen wird, entscheidet der Förderverein, in der Regel auf Empfehlung des Clubs. Die Förderwürdigkeit wird in jedem Einzelfall eingehend geprüft, die Mittel-Verwendung kontrolliert. „Neben Geld geht es den Hilfesuchenden oft zunächst um Rat“, weiß Peter Siemons. „Im persönlichen Gespräch und mit Hilfe des Club-Netzwerkes  „kümmern“ wir uns“, das reicht manchmal sogar.

Die Corona-Krise trifft den Förderverein doppelt. Einnahme-Aktivitäten wie die Schlemmermeile sind erschwert oder unmöglich. Stattdessen sind zusätzliche Bedarfe  erkennbar – so wurden im April 1700 Atemmasken oder eine 6.000 Euro-Sofort-Hilfe für „Die Tüte“  außer der Reihe finanziert. „Das Jubiläum bietet  Anlass für einen Spendenaufruf“, unterstreicht Bernhard, „um unsere Arbeit in der aktuellen Krisensituation uneingeschränkt fortsetzen zu können.“  Peter Siemons träumt sogar davon „bis zum Jubiläum im Herbst die Millionen-Grenze bei den Spenden zu knacken“.                                                          Steuerlich absetzbare Spenden sind beim Lions-Förderverein jederzeit willkommen (Lions Förderverein Langenfeld e.V., IBAN DE88 3755 1780 0000 1477 77 bei der Stadtsparkasse Langenfeld, falls Spendenbescheinigung gewünscht bitte im Überweisungstext Adresse mit angeben).

Unser Förderverein wird 25 Jahre...

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Lions übergeben 1.700 Atemschutzmasken für Langenfelder Corona-Risikogruppen

Lions übergeben 1.700 Atemschutzmasken für Langenfelder Corona-Risikogruppen

v.l. Cornelia Rehm, Dr. Eric Bernhard, Burkhard Lingenberg, Michaela Eggebrecht, Kerstin Gregoire (Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum St. Martinus)

Besonders positiv fiel auf, dass alle Einrichtungen sehr umsichtig ihre Bedarfe nannten und dabei großen Wert darauf legten, dass auch die „anderen“ Häuser befragt und bedacht werden. Dies war auch Einrichtungsleiterin Michaela Eggebrecht vom Seniorenzentrum St. Martinus wichtig, die heute die Masken für die Wohneinrichtung St. Martinus-Hof und die Pflegeeinrichtung Haus Katharina entgegennahm (Foto).

Die in Langenfeld gemeinsam vom Lions Club und dem Lady-Lions Club durchgeführte Aktion macht sich dabei das überregionale Lions-Netzwerk zunutze. Ausgangspunkt der Activity war eine Initiative von Lions Deutschland auf Nothilfe in Höhe von 220.000 US-Dollar bei der „Lions Clubs International Foundation“ (LCIF) in Oak Brook (IL – USA), die den Antrag kurzfristig genehmigt und die beachtliche Summe bereits an den Multidistrikt 111 (Deutschland) bereits bereitgestellt hat. Von dort wird die Nothilfe jeweils anteilig den bundesweit 19 Einzeldistrikten und damit den deutschen Lions Clubs zur Verfügung gestellt.

„Über den von der Lions-Organisation weltweit gebündelten Einkauf war es möglich, für die Menschen in Langenfeld einen Anteil von 700 Masken in hochwertiger FFP2-Ausführung zu beschaffen, welche erhöhten Ansteckungsschutz bieten und daher vorrangig für Risikogruppen und medizinisches Personal bestimmt sind“, betont Distrikt-Governor Burkhard Lingenberg, der die überregionale Zusammenarbeit in der Lions-Region Rheinland-Süd organisiert.  Schnelle Hilfe, unbürokratisch umgesetzt: die Kriterien, die Lingenberg wichtig sind. „Die drei Grundbausteine, zugleich Motto meiner Amtszeit – Sehen, Helfen, Handeln –, sind auch mit dieser Aktivität erfolgreich und wirkungsvoll umgesetzt“, sagt er. Über eigene Beschaffungskanäle konnten die Langenfelder Lions zusätzlich 1000 normale Masken beschaffen, die das Hilfspaket komplettieren.

Unser Förderverein wird 25 Jahre...

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6.000 € Lions-Soforthilfe für den SKF-Sozial Shop „Die Tüte“

6.000 € Lions-Soforthilfe für den SKF-Sozial Shop „Die Tüte“

v.l.n.r. Dr. Eric Bernhard, Stephanie Krone, Peter Siemons, Ralf Eigenbrodt,

Gründe genug, um den Langenfelder Lionsclub zu einer Sofort-Spende von 6.000 € für „Die Tüte“ zu veranlassen. „Gerade in Zeiten gestrichener Veranstaltungen und damit auch bei den Lions rückläufiger Spendeneinnahmen ist es unser besonderes Anliegen, gezielt hier vor Ort Nöte zu lindern – ganz nach unserem Motto ‚für die Menschen in Langenfeld‘ “, betont Lions-Präsident Dr. Eric Bernhard.  

Üblicherweise werden seitens des SKF keine Lebensmittel zugekauft, da „Die Tüte“ eine Hilfe für akute Notlagen bieten und keine Regelleistung darstellen soll. „Lediglich aktuell müssen wir von dieser Maßgabe abweichen, da insbesondere haltbare Lebensmittel wie Nudeln oder Reis kaum mehr gespendet werden. Daher kommt die Spende der Lions gerade zum richtigen Zeitpunkt“, bedankt sich SKF-Geschäftsführerin Stephanie Krone.

Die Unterstützung soll dabei ausschließlich für Beschaffung eingesetzt werden, vorrangig von Lebensmitteln, aber auch von Corona-bedingt erforderlichen Hilfsmitteln etwa zur Desinfektion, zum persönlichen Schutz der Mitarbeiter und Besucher oder zur Schaffung räumlicher Trennung. „Durch den von der SKF zugesagten Verwendungsnachweis stellen wir sicher, dass unsere Unterstützung die Bedürftigen möglichst direkt erreicht und nicht zur Schließung allgemeiner organisatorischer Finanzlücken verwendet wird“, erklärt Ralf Eigenbrodt, Vorsitzender des Lions-Fördervereins, das weitere Vorgehen. 

Primelaktion 2020 war wieder ein voller Erfolg

Primelaktion 2020 war wieder ein voller Erfolg

Felix Fehlau, Leiter der Primelaktion, und Mitarbeiter des Betriebshofs

Dank der Unterstützung von Langenfelder Unternehmen wurde der Kreisel an der Hardt wieder mit Primeln bepflanzt.  Wir danken folgenden Spendern:

  • Autohaus Gierten GmbH

  • Dreidoppel GmbH

  • Furthmann Massivhaus GmbH

  • Stadtwerke Langenfeld GmbH

  • Ziska Bauunternehmen GmbH

  • Hotel Restaurant Am Fuhrkamp

Insgesamt 750 Primeln wurden von Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes an insgesamt sechs Plätzen im öffentlichen Raum gepflanzt und erfreuen nun alle Bürgerinnen und Bürger. 

Mit weiteren Ankäufen und dem Straßenverkauf am 7. März konnte somit insgesamt bei der diesjährigen Aktion „10.000 Primeln für Langenfeld“ des Lions-Club ein Reinerlös von rund 2.000,00 € erzielt werden. Damit werden soziale Projekte wie die Virneburgschule oder ein Tanzprojekt für an Demenz erkrankte Menschen unterstützt. 

„Unsere diesjährige Aktion war ein voller Erfolg“, freut sich Felix Fehlau. Nicht zuletzt das Wetter beim Straßenverkauf spielte mit. „Viele Menschen kennen unsere Aktion inzwischen und sind gern gekommen, um für den heimischen Balkon oder Garten Frühlingsblüher zu kaufen und damit zugleich die „gute Sache“ zu unterstützen. 

Dank gilt auch dem Berghausener Blumentopf, der diese Aktion seit nunmehr 5 Jahren logistisch unterstützt!

Der Lions-Club Langenfeld sagt Danke. 

Anders Klettern - Eine wunderbare Partnerschaft

Anders Klettern - Eine wunderbare Partnerschaft

Die Nachfrage nach Hilfe übersteigt naturgemäß unsere Mittel, und so ist die Auswahl der Spendenempfänger eine besondere Herausforderung. Aus den neu in die aktuelle Spendenliste aufgenommenen Empfängern gehört der in Langenfeld beheimatete Club Anders Klettern.

„Es waren mal eine paar Kletterbegeisterte mit und ohne Handicap, die wollten gemeinsame etwas Neues schaffen. Und siehe da, die Idee zum Verein andersklettern ward geboren!“, fassen Uwe Tomaschko und Karin Höflich die Vorgeschichte des 2018 gegründeten Vereins zusammen. Wer mehr wissen will, www.andersklettern.de  

 Menschen mit Behinderung helfen Menschen ohne Behinderung und umgekehrt. Am Ende ist es völlig egal und ganz normal ob mit oder ohne Behinderung. Gelebte Inklusion. Dank der spontanen Unterstützung durch die Langenfelder Lions war es den Aktiven vom Langenfelder Verein andersklettern e.V. möglich Ihren Trainerstamm weiter auszubauen.Bei einem Besuch konnten sichVertreter des Lions Club Langenfeld beim Klettertraining des Vereins einen eigenen Eindruck verschaffen. „Hier kann mit einfachen Mitteln große Hilfe erbracht werden, von Unterstützung beim Equipment über Patenschaften für Mitglieder, bis hin zu Zuwendungen für Trainer und Ausbildung“, freuen sich die verantwortlichen Lions-Mitglieder Thomas Brüse und Peter Siemons.

Scheckübergabe im Friedensdorf Oberhausen

Scheckübergabe im Friedensdorf Oberhausen

Einmal mehr wurde der Erlös des alljährlichen Golf-Benefiz-Turniers auf der Anlage in Leverkusen beim Zusammentreffen mit Wolfgang Mertens übergeben. Dabei waren die Initiatoren und Organisatoren des inzwischen zum 17. Mal ausgerichteten Turniers,  Vinayak (Bapu) und Brigitte (Biggi)  Chaudhari,  der aktuelle Präsident Dr. Eric Bernhard und District Governor  Burkhard Lingenberg.  Die Summe der aus dem Golfturnier erwirtschafteten Spenden für das Friedensdorf beträgt  inzwischen insgesamt 188.000 €. 

Eric Bernhard dankte den Teilnehmern und Sponsoren des diesjährigen Benefiz-Golfturniers: "Durch das vom Lionsclub Langenfeld veranstaltete Golf-Benefizturnier können wir dieses Jahr die medizinische Behandlung von verletzten Kindern aus Bürgerkriegsländern durch das Internationale Friedensdorf in Oberhausen mit weiteren 10.000 € unterstützen."

Die Langenfelder Delegation war dieses Mal vergleichsweise klein, weil die Clubmitglieder zeitgleich auf dem Langenfelder Weihnachtsmarkt aktiv waren, um mit ihrem Glühweinstand und dem Verkauf der Lions-Adventskalender weitere Spenden für ihre vielfältigen Aktivitäten zu sammeln.  

 

*FRIEDENSDORF INTERNATIONAL wurde am 6. Juli 1967 als Bürgerinitiative gegründet, um Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu helfen. Den unschuldigsten Opfern der Kriege und Krisen sollte schnelle und unbürokratische Hilfe gewährt werden. Seit der Gründung hat sich die Arbeit der Einrichtung erweitert, aber immer noch stehen die Kinder im Mittelpunkt. Aus der anfänglich ausschließlichen Einzelfallhilfe ist ein Programm für den Frieden geworden.

Die drei Säulen der Arbeit:

  • Medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht geholfen werden kann, die aber durch eine Behandlung in Europa eine Chance auf Heilung haben. 

  • Hilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten verbessern die medizinische Versorgung vor Ort.

  • Friedenspädagogische Arbeit fördert humanitäres Bewusstsein und soziales Engagement. Seit 1987 ist das FRIEDENSDORF Bildungswerk staatlich anerkannt.

Die Arbeit von FRIEDENSDORF INTERNATIONAL ist als mildtätig anerkannt und finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Das DZI-Spendensiegel bestätigt einen verantwortungsvollen und effektiven Umgang mit den Spenden.

Hilfe für kleine Ohren - Jahresbilanz

Hilfe für kleine Ohren - Jahresbilanz

Wochen vorher hatte damals eine intensive Werbung bei Ärzten und Hörgeräteakustikern begonnen; andere mögliche Unterstützer wurden durch intensive Plakatwerbung sensibilisiert. Im Februar 2019 schloss sich der Monheimer Lionsclub „Alte Freiheit“ an, und seitdem stehen in beiden Städten bei sieben Hörgeräteakustikern spezielle Sammelboxen. Nebenbei sammeln die Clubs bei anderen Aktivitäten, wie Weihnachtsmarkt, St. Martins Markt und natürlich bei der Schlemmermeile. „Wir bekommen sogar vom Fundbüro nicht abgeholte Hörgeräte“, freut sich Hörakustikmeisterin Silke Beyenburg von der Ohrfabrik in Monheims Neustraße.

„Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, strahlt nach dem ersten Jahr der Initiator, Kurt Seyboldt von den Langenfelder Lions. Die Zahlen sind beeindruckend: Seyboldt konnte im ersten Halbjahr 2019 bereits 242 Geräte nach Wiesbaden schicken, wo die bundesweite Lion-Aktion koordiniert wird. Im Vorjahr waren es immerhin auch schon 260. Sofia Petrova, die in Monheim bzw. Baumberg den Kontakt zu den drei Sammelstellen pflegt, erhielt dort und durch andere Spender seit Februar bisher 141 nicht mehr benötigte Geräte. „Bei der Zustimmung, die wir finden, peile ich als Ziel für 2019 für Langenfeld und Monheim insgesamt 500 Geräte an“, schmunzelt Seyboldt. In unermüdlichen Kontakten zu Senioreneinrichtungen, Pflegediensten, Ärzten, Apotheken, ZWAR-Gruppen, Kirchengemeinden usw. wirbt er für diese Idee. Denn weltweit gibt es viele Kinder mit einer Hörbehinderung. Infektionen und Erkrankungen im frühen Kindesalter schädigen häufig dauerhaft das Gehör. Ein Kind, das nur schwer hören kann, erwirbt die gesprochene Sprache nur sehr mühsam, kann kaum die Schule besuchen und einen Beruf erlernen. Dank der weltweit vernetzten Lions-Organisation ist sichergestellt, dass die aufbereiteten Geräte „vor Ort bis ans Kinderohr“ gebracht werden.

Auch bei Hörakustik Mack in Langenfeld wird die Aktion gerne unterstützt. „Wenn nach sechs Jahren ein neues Gerät erworben wird, weisen wir auf die „Hilfe für Kleine Ohren“ hin, sagt Hörgeräteakustikerin Elisabeth Anstatt. In den Hörkabinen hängen die Plakate und Flyer zur weiteren Info. Die teilweise mehrere Tausend Euro teuren Alt-Geräte sollten nicht in einer Schublade vergessen werden und zum Entsorgen sind sie wirklich zu schade.

Zur Schlemmermeile am 31.08./01.09. werden die Lions wieder ihre Sammelboxen aufstellen. Neben Hörgeräten bleiben Brillen ein Thema. Auch dabei gelingt der Lions-Organisation, die hier nicht mehr benötigten Brillen zielgerichtet weiter zu leiten.Die im Rheinland gesammelten Brillen werden von MEDICO in Le Havre aufgearbeitet, gereinigt, vermessen und katalogisiert, ehe sie in afrikanischen Kliniken verteilt werden.

 

Termine Ansprechpartner

Die nächsten Termine:

keine


Jederzeit können Sie Brillen und Hörgeräte abgeben (s.u.)

Ihre Ansprechpartner:

Präsident
Peter Stepke
 
praesident@lions-club-langenfeld.de

Public Relations
Martin Mönikes

pressesprecher@lions-club-langenfeld.de
 

 

für Ihre Spenden:

Für Spenden bitte das folgende Konto des Förderereins nutzen:

IBAN
DE88 3755 1780 0000 1477 77

 

Sammlung von alten Hörgeräten und Brillen

Sammlung von alten Hörgeräten und Brillen

Die Sammelstelle der Lions für Brillen und Hörgeräte ist die Firma Artifex, zentral gelegen Solinger Str./Ecke Friedhofstr. werktäglich geöffnet. Achtung! Die Sammlung von Althandys ist nicht mehr möglich !