Anmelden

19. Oktober 2019 im Landestheater Schwaben Memmingen 60 Jahre Lions Club Memmingen

Der LIONS Club Memmingen feiert sein 60-jähriges Bestehen. Wir erlauben uns Sie zu einem Festabend unter dem Motto "60 Jahre LIONS Club Memmingen - Gestern - Heute - Morgen" herzlich einzuladen. 

Verbindliche Anmeldung unter www.60-jahre-lcmm.de

Beginn 18 Uhr


Empfang

Begrüßung Grußworte

Festvortrag

Essen im festliche Rahmen

Tombola-Activity zu Gunsten "Trinkwasser für Schulen in Tansania"

Peter Reisacher übernimmt das Amt als Lions-Präsident Präsidiumsübergabe des LIONS CLUB Memmingen

Peter Reisacher, Klaus Liepert

Zu Beginn der Präsidiumsübergabe ließ Klaus Liepert in seiner Rede sein Jahr als Präsident Revue passieren. Besonders in Bezug auf seinen Vorsatz, mehr Lions-Freunde in die Aufgaben und Entscheidungen des Clubs zu involvieren, wurde im vergangenen Jahr, mit der Errichtung eines Spendenausschusses, ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Anschließend übergab Liepert als letzte Amtshandlung die Präsidentennadel an seinen Nachfolger und neuen Präsidenten Peter Reisacher.

 

Dieser eröffnete das Jahr mit seiner persönlichen Geschichte zum Lions Club Memmingen. Begonnen hat seine Verbundenheit mit dem Club bereits 1989 als er während seines Wehrdienstes am Fliegerhorst in Memmingen Anschluss zu vielen Lions-Kindern fand, die ihm die Idee des Lions Clubs vorlebten und nahelegten. „Ich erkannte, dass in einer starken und vor allem freundschaftlich tiefverbundenen Gemeinschaft Helfen Spaß macht und zusammen gut gelingen kann“, so Peter Reisacher. Seit diesem Zeitpunkt engagierte er sich ehrenamtlich im Lions Club. Sein Ziel als neuer Präsident ist es, die Gemeinschaft im Club zu stärken und aus dieser Stärke heraus anderen zu helfen. Das Motto „we serve“ soll hierbei vor allem über Aktivitäten, bei denen sich der Club gemeinsam helfend engagiert, nach außen getragen werden.

 

Eine gute Möglichkeit sich als Gemeinschaft zu präsentieren und zu zeigen, wie viel der Club durch ein gemeinsames Engagement erreichen kann, ist hierbei die im Oktober 2019 stattfindende Feier zum 60-jährigen Bestehen des Lions Club Memmingen.  Diese Benefizveranstaltung findet im Landestheater Schwaben in Memmingen in öffentlichem Rahmen statt, sodass jeder an diesem Ereignis teilnehmen und so einen Beitrag zur Hilfe leisten kann.

 

Für diesen Abend konnte der Club den Zukunftsforscher und Industriephysiker Dr. Ulrich Eberl für sich gewinnen. Er entführt die Gäste mit seinem Vortrag zum Thema „Smarte Maschinen – wie künstliche Intelligenz die Gesellschaft verändern wird“ in die faszinierende Welt der Maschinen. Einen weiteren erwähnenswerten Programmpunkt bildet die Benefiz-Tombola zugunsten der europäischen Lions Arbeitsgruppe WaSH für das Projekt „Trinkwasser für Schulen in Tansania“.

 

Der neue Lions-Präsident und alle Mitglieder freuen sich bereits auf die 60-Jahr-Feier.

Der LIONS Club unterstützt Ich bleib klar – Wissen schafft Sicherheit

Eröffnung im Beisein von OB Manfred Schilder

Als Vertreter des Memminger Gesundheitsamtes stellte der Suchtpräventions-Berater Manfred Wiblishauser Anfang Oktober 2017 ein neues Projekt zur Suchtprävention bei Jugendlichen vor. Das gut durchdachte Konzept hat zum Ziel, Jugendliche für das Thema Alkohol zu sensibilisieren, ohne belehrend zu wirken oder drohendes Unheil durch Alkoholkonsum zu prognostizieren


Vielmehr sollen die Teilnehmer aus der 8. Und 9. Jahrgangsstufe in einem interaktiven Workshop das Thema gemeinsam erarbeiten. Durch Gruppenarbeiten, Übungen mit Rauschbrillen und Berechnungsbeispiele zum selbstständigen Überwachen der Trinkmengen, soll das aktive Verstehen gefördert werden. Gestützt wird der Workshop durch insgesamt 15 Ausstellungstafeln, auf denen einzelne Aspekte zum Thema anschaulich aufbereitet und dargestellt werden: z.B.
- Wer intensiv erleben will, hält sich fern - Alkoholwirkung im Körper
- Alkohol ist kein Sexperte – sexuelle Gefahren
- Promillegrenze und Bußgelder bei Alkohol am Steuer
- Was kannst du tun, wenn Freunde zu viel trinken?


Eingesetzt werden soll die neue Ausstellung ab sofort an allen Schulen und Bildungseinrichtungen in Memmingen und Umgebung ab der 8. Klasse. Pro Jahr können so ca. 800 – 1.000 Schülerinnen und Schüler von dieser Präventivmaßnahme profitieren, die durch eine ausgebildete Fachkraft betreut wird.


Um dieses Projekt zu verwirklichen übernahm der LIONS Club Memmingen 3.000,- Euro und damit rund ein Drittel der Gesamtkosten. Weitere Unterstützer sind die Stadt Memmingen sowie die Full-Service-Agentur pfeifer marketing, welche auch die grafische und bildliche Umsetzung der Ausstellung übernommen hat.

10.12.2017 im Kaminwerk Memmingen Benefizkonzert mit Tom Gaebel

Sonntag 10. Dezember 2017

Am Sonntag, den 2. Advent möchten wir Sie zu einem ganz besonderen Weihnachts­konzert einladen. TOM GAEBEL & His Orchestra are coming to town und bringen knackige Big Band-Sounds mit! Freuen Sie sich auf "A Swinging Christmas" – und das für einen guten Zweck.

Zum dritten Mal findet das Benefizkonzert zugunsten der Kinderbrücke Allgäu e.V. in Memmingen statt.

Der 5-fache Jazz-Award-Gewinner mit der unnachahmlichen Stimme und seiner grandiosen Weihnachtsshow garantiert mit seinem 8-köpfigen Orchester gute Laune.
 

Ein Abend für Familie und Freunde!
Genießen Sie einen unvergesslichen Abend mit Familie und Freunden, in dem Wissen, dass Sie mit Ihrem Konzertbesuch Gutes tun und die Arbeit der Kinderbrücke Allgäu e.V. unterstützen. Der Verein hilft in kleinerem und größerem Umfang Kindern und Familien in der Region - nicht nur zu Weihnachten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Kartenvorverkauf: 50,- € pro Karte zugunsten der Kinderbrücke Allgäu e.V.


Karten an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

mendes augenoptik
Maximilianstraße 24, MM | Telefon: 0 83 31 / 23 89
Mo - Fr: 09:00 - 18:00 Uhr & Sa: 09:00 - 16:00 Uhr

mendes augenoptik
Kramerstraße 14, MM | Telefon: 0 83 31 / 81 0 12
Mo - Fr: 09:00 - 18:00 Uhr & Sa: 09:00 - 14:00 Uhr

pfeifer marketing
Teramostraße 6, MM | Telefon: 0 83 31 / 9 22 77 0
Mo - Fr: 09:00 - 18:00 Uhr


Infos und Kartenreservierung per E-Mail über kinderbruecke@pfeifer-marketing.de


Kartenvorverkaufsgebühr bei Bestellung: 3,50 €

Leadership Experience Opportunity LEO's Welcome

LEO

Leo ist die Jugendorganisation von Lions Clubs International mit dem Motto "We serve".

Hier lernst Du engagierte Menschen wie Dich kennen. Freundschaften entstehen und Du wirst Teil eines Netzwerkes, das es dir ermöglicht, überall Anlauf zu finden. Und das nicht nur in Deutschland. Leos gibt es auf der ganzen Welt - derzeit 6.644 Clubs in 145 Ländern. Oder in anderen Worten: Austausch, Kontakte und Freunde von Berlin über Tokio bis Chicago - kurz: überschreite Grenzen und entdecke neue Horizonte.

"Erwachsen handeln“ - Ein Zukunftsprogramm für Jugendliche macht Schule. LionsQuest - Persönlichkeitsentwicklung für Kinder und Jugendliche

Fortbildung Lions-Quest für Lehrkräfte

Im sechsten Jahr in Folge veranstaltete der Lions Club Memmingen ein dreitägiges Seminar für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen, bei dem den Pädagogen Methoden vermittelt und Materialien an die Hand gegeben wurden, um wichtige Lebenskompetenzen erfolgreich und sicher zu vermitteln. Heuer beteiligten sich 27 Lehrerinnen und Lehrer aus den Real-, Wirschafts- und Mittelschulen sowie dem Gymnasium und dem Förderzentrum an diesem Seminar.

Den Großteil der Finanzierung dieser Seminare trägt der Lions Club Memmingen unter Beteiligung der BARMER GEK Memmingen, die die Finanzierung der Unterrichtsmaterialien für alle Lehrkräfte übernimmt

Der LIONS CLUB Memmingen unterstützt den Nepal Survivors Fund, der sich aktiv für die Katastrophenhilfe nach den Erdbeben 2015 in Nepal ein-setzt. 25.000 Euro für die Nepalhilfe

Vorbereiten von Lebensmittelrationen

Bereits am 1. Mai, noch vor dem zweiten großen Beben, rief der LIONS CLUB Memmingen seine Mitglieder zum Spenden auf, um die Opfer der Naturkatastrophe zu unterstützen. Verwaltungsrat und Vorstand des LHBS sind dem Vorschlag des 3. Vize-Governors Hans-Ludwig Rau gefolgt und haben die Spendengelder in Höhe von rd. 25.000 € dem Sohn eines Mitglieds des LC Memmingen zur Verfügung gestellt. Dieser hatte sich dem Nepal Survivors Fund angeschlossen, einer Gruppe von ca. 25 jungen Europäern und Nepalesen, die vor Ort Sofort-Hilfe leisteten. So konnten die freiwilligen Helfer wertvolle Katastrophenhilfe leisten, wie die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und die Erstellung von Notunterkünften und Schulen. Die einsetzende Regenzeit machte rasches Handeln nur umso dringender.

Nahrungsmittel, wie Reis und Tee, aber auch Seife wurden beschafft und denen zur Verfügung gestellt, die alles verloren hatten. Baumaterial, Wellblech, Bambus und Planen wurden auf Trucks in entlegene Gebiete geschafft, um dort „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten, sodass in Zusammenarbeit mit den Einheimischen innerhalb weniger Tage Unterkünfte und Schulen errichtet werden konnten.

Insgesamt wurden mit Hilfe der Spenden des LC Memmingen sechs Schulen für über 1.000 Schüler und 150 Unterkünfte gebaut sowie die Kinder mit dem nötigen Schulmaterial ausgestattet.

Lions Club unterstützt erneut Neues Lieferfahrzeug für Memminger Tafel

Bild: Karl Pagany

„Mit dem neuen Wagen und seiner Kühleinrichtung können wir den Transport der Lebensmittel optimal gewährleisten“, sagte Helmut Gunderlach, Geschäftsführer der Memminger Tafel. An fünf Tagen in der Woche holen die ehrenamtlichen Fahrer der Tafel gespendete Lebensmittel bei Firmen in der Region ab. An drei Tagen werden die Waren dann in der Tafel zu geringen Preisen an bedürftige Menschen ausgegeben.


Unser Bild zeigt bei der Wagen-Übergabe von links: Dirk Grube und Josef Mang (beide Lions Club Memmingen), Dr. Irmgard Galm (Vorstand Tafel/SKM), Bernd Gaissmaier und Florian Gröger (beide Firma Lidl) und Hermann Keller (Vorstand
Tafel/SKM).

Lions Club Memmingen unterstützt die Freiwilligenagentur Schaffenslust

Manfred Schilder, Isabel Mang, Reinhard Eggart, Rainer Fuhrmann

Der Lions Club Memmingen unterstützt die Freiwilligenagentur „Schaffenslust“ mit 4.570 Euro aus dem Lions-Hilfswerk und 2.000 Euro aus gespendetem Zahngold, das Dr. Hans Lohr und Dr. Dr. Hariolf Fackler zusätzlich zur Verfügung stellen. Konkret wird damit die Durchführung der für die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer kostenlosen Fortbildungen für längere Zeit sichergestellt. Das Geld wird v.a. für Kopien von Skripten, Dankeschön für ehrenamtliche Referenten, Aufwandsentschädigung für hauptamtliche Referenten und Verpflegung während der Fortbildung aufgewendet. Die Fortbildungen dienen dazu die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in ihrem Engagement zu stärken, die Freude am oftmals schwierigen und kräftezehrenden Ehrenamt zu erhalten und neue Informationen und Impulse zu erhalten. Auch besteht im Rahmen der Fortbildungen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Helfern und Helferkreisen, da die Kurse meist an eine niedrige Teilnehmerzahl von maximal 12 Personen gekoppelt sind.

Bis dato wurden 13 Fortbildungen mit insgesamt 158 Teilnehmern in Mindelheim, Memmingen, Babenhausen, Türkheim und Bad Grönenbach durchgeführt zu den Themen „Eigenschutz im Ehrenamt“, „Gewinnung von Mitstreitern“, „Kommunikationstraining“, „Konflikttraining“ und „Interkulturelle Kommunikation“. Ebenfalls wurde ein Vortrag zum Thema „Traumata bei Flüchtlingen“ und ein Informations- und Erfahrungsaustauschtreffen zum Thema „Sprachförderung“ angeboten. Ein weiterer Vortrag eines hauptamtlichen Referenten zum Thema „Gepflogenheiten im arabischen Raum“ findet am 9. Juni von von 18.00 bis ca. 20.30 Uhr im Landratsamt Mindelheim statt. Ebenso wurde ein Vortrag zum Thema „Alphabetisierung von Flüchtlingen vom Benninger Helferkreis“ in Mindelheim organisiert. Im Juli findet eine Fortbildung für ehrenamtliche Sprachkurslehrer/innen statt zum Thema Methodik und Didaktik wie am besten die deutsche Sprache vermittelt werden kann. Auf Anfrage vieler Ehrenamtlicher ist auch eine Fortbildung „Umgang mit Stammtischparolen“ in Planung.


Wer Interesse an den Fortbildungen als ehrenamtliche/r Flüchtlingshelfer/in hat, kann sich informieren unter www.fwa-schaffenslust.de, unter 08331 96 133 95 wenden oder per Email an info@fwa-schaffenslust.de.

Lions Club Memmingen übergibt Spende für die Jugendarbeit THW-Jugend freut sich über neuen Anhänger

nur strahlende Gesichter bei der Übergabe
Der Lions Club Memmingen unterstützt damit die Jugendarbeit des Technischen Hilfswerks (THW) Memmingen. Bei vielen Zeltlagern und der sonstigen Jugendarbeit wird der Anhänger in der 2-to-Klasse wertvolle Dienste leisten, so der Ortsbeauftragte Klaus Liepert. Der Präsident des Lions-Club Memmingen, Reinhard Eggart und der Vorsitzende des Lions-Hilfswerk Memmingen e.V., Josef Mang, waren ebenfalls sehr zufrieden, mit dieser Spende eine wertvollen Beitrag zur Jugendarbeit des THW zu leisten, das unter dem Motto "spielend Helfen lernen" Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre an die ehrenamtliche Tätigkeit als Helfer/in der Katastrophenorganisation des Bundes heranführt.

Eine Stadt zum Berühren und Tasten Lions Club Memmingen übergibt Blindenstadtmodell an Oberbürgermeister

Enthüllung Stadtmodell

Mit der Übergabe des Blindenstadtmodells an die Stadt Memmingen ist die Erkundung der eigenen Heimatstadt insbesondere für Blinde nun möglich. Geschaffen wurde das 130 kg schwere Werk aus Goldbronze durch den nordrheinwestfälischen Bildhauer Egbert Broerken, welcher bereits für mehr als 120 Städte solche Modelle gefertigt hat. Das Modell wurde in einer Zeit von über einem Jahr in mühevoller Kleinarbeit gefertigt.  "Memmingen ist eines der schönsten, aber auch schwierigsten Modelle, die ich gemacht habe.", sagte der Künstler nicht ohne Stolz während der feierlichen Ansprachen im Rathaus von Memmingen. Dr. Ivo Holzinger bedankte sich bei dem Lions Club für deren Initiative. "Das Modell wird die Stadt künftig insbesondere als Orientierungshilfe für sehbehinderte Mitbürger als auch als Touristenattraktion und bei Stadtführungen bereichern", so Dr. Holzinger. Die Kosten von über 36.000 Euro wurden durch den Lions Club und seine Mitglieder sowie von engagierten Bürgern der Stadt übernommen.

Nach einem festlichen Zug vom Rathaus zum Standort des neuen Stadtmodells am Weinmarkt Memmingen wurde das Werk durch die von einer Sehbehinderung betroffene Yvonne Burkhardt, den Oberbürgermeister sowie Lions-Präsident Dr. Reinhard Kössinger und dem Künstler selbst enthüllt. Musikalisch wurde die Zeremonie durch den Spielmannszug der Feuerwehr Memmingen untermalt. Yvonne Burkhardt erkundete umgehend mit ihren Fingern die unmittelbare Umgebung. Die Freude und Begeisterung über die neue Erfahrung als Blinde, nun die Straßenzüge und Plätze ihres täglichen Weges zu ertasten, war ihr sichtlich anzumerken.

26. März 2015 Memmingen in Miniatur

Bei der Prüfung des Vormodells (von links): Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Künstler Egbert Broerken, Lions-Präsident Dr. Reinhard Kössinger

 „Da fehlt noch ein Stück Stadtmauer“, bemerkt Stadtplaner Mathias Rothdach eine Ungenauigkeit in der kleinen Häuserlandschaft vor sich. Mit kritischen Augen vertiefen sich Vertreter der Stadt und Mitglieder des Lions-Clubs Memmingen, der das Projekt finanziert, in ein Modell der Innenstadt aus Styrodur, das der Bildhauer Egbert Broerken in den vergangenen Monaten in Feinarbeit erstellt hat. „Dass es so schön wird, hatte ich mir erhofft“, erklärt Lions-Präsident Dr. Reinhard Kössinger bei der Präsentation des Vormodells in der Rathaushalle.

„Memmingen ist ganz phantastisch“, lobt der Künstler das Stadtbild. „Als ich bei meinem ersten Besuch durch das Ulmer Tor in die Stadt gekommen bin, war ich beeindruckt. Dass man eine Stadt so schön betreten kann, das findet man nicht überall.“ Egbert Broerken muss es wissen, denn er hat in den vergangenen 30 Jahren viele Städte kennengelernt und bereits rund 125 Modelle gefertigt. Vor zwei Wochen hat er sein neuestes Projekt, Baku, die Hauptstadt von Aserbaidschan, besucht und dort Häuser und Straßenzüge fotografiert. „Von New York haben wir eine Anfrage erhalten“, erzählt er und klebt die Spitze der Memminger Frauenkirche wieder an, die kurzfristig abgebröckelt war.

Das Bronzemodell von Memmingen soll in diesem Sommer noch fertig werden und auf dem Weinmarkt gegenüber der historischen Kramerzunft aufgestellt werden.  „Es wird für Blinde und Sehbehinderte eine Bereicherung sein“, betont Kössinger. „Am Modell kann man die Stadt mit Fingern begreifen. Die Fürsorge für Blinde ist ein großes Anliegen für Lions international.“ Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger betont, dass durch das Blinden-Stadtmodell die Barrierefreiheit am Weinmarkt bereichert wird. Dem Lions-Club als Sponsor des Modells und Reinhard Kössinger als „Vater des Blindenstadtmodells“, der das Projekt initiiert hat, dankt er im Namen der Stadt.

Ein Erlebnis mit sehbehinderten Kindern war für den Bildhauer Egbert Broerken der Anstoß, das erste Tastmodell einer Stadt zu fertigen. „In Soest habe ich eine Stadtführung für blinde Kinder beobachtet. Sie standen vor dem Dom, aber wie sollten die Kinder eine Vorstellung davon bekommen, wie hoch und groß die Kirche ist? So kam ich auf die Idee mit dem Blindentastmodell.“

Mit Hilfe von Fotos der Memminger Innenstadt, von Luftaufnahmen und dem Katasterplan und nach vielen Berechnungen der jeweiligen Größe der Gebäude für das Modell im Maßstab 1:650 haben Egbert Broerken und seine Werkstatt die Memminger Innenstadt in einem Durchmesser von eineinhalb Meter erschaffen. Im Rathaus wird das Modell von Vertretern der Stadt und Mitgliedern des Lions-Clubs in seinen vielen Details genau geprüft.

Beim knapp fünf Zentimeter hohen Rathaus fallen die Erkertürme noch etwas unscheinbar aus und der Brunnen auf dem Marktplatz muss auch noch ergänzt werden. Für jede Korrektur wird eine kleine Nadel in das Gebäude gesteckt. „Das Modell zeigt die Stadt im Jahr 2014 mit ein paar Ergänzungen aus diesem Jahr“, erklärt Kössinger. Die Widdergasse ist im Vormodell noch geschlossen und die bereits abgerissenen Gebäude an der Ecke Lindauer Straße/ Roter Gasse stehen noch. In Bronze gegossen soll das noch aktualisiert werden. „Stadtgraben und Stadtbach sollten auch noch tiefergelegt werden“, regt stellvertretender Heimatpfleger Dr. Wolfram Arlart an.

Wenn alle Korrekturen eingearbeitet sind, erarbeitet Broerken aus dem Styrodur-Modell ein Wachspositiv des Stadtbilds und in einem Wachsausschmelzverfahren schließlich das Bronzemodell. Im Juni soll es auf dem Weinmarkt aufgestellt werden.

Quelle: Stadt Memmingen (www.memmingen.de)

Eine lebendige Selbstverwaltung ist die Grundlage jeder stabilen Demokratie

Prof. Dr. Peter M. Huber

Anlässlich eines gemeinsamen Treffens des Lions Club Memmingen, des Rotary Club Memmingen und des Rotary Club Allgäuer Tor besuchte der amtierende Richter am 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, Prof. Dr. Peter M. Huber, die Stadt Memmingen, um einen Vortrag mit dem Thema „Die Eurokrise aus der Sicht des Bundesverfassungsgerichts“ in den Räumen der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim zu halten.

Davor wurde er von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Bürgermeister Werner Häring im Rathaus empfangen. Der Rathauschef blickte bei der Begrüßung kurz auf die Geschichte der Stadt Memmingen zurück und sprach auch das aktuelle Thema der Unterbringung von Flüchtlingen an. Hier zeigte er sich besorgt über den rasanten Anstieg der Zuweisungen an Flüchtlingen, die im Stadtgebiet aufgenommen und untergebracht werden müssen.
Als Erinnerung an den Empfang überreichte Dr. Holzinger dem Bundesverfassungsrichter und seiner Ehefrau Dr. Ariane Mittenberger-Huber, Vorsitzende Richterin am Bundespatentgericht, jeweils ein Präsent.

Im Beisein von seiner Ehefrau, Vertretern des Lions Club Memmingen und der beiden Rotary Clubs, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Thomas Munding, und den beiden Ehrenbürgern Weihbischof Max Ziegelbauer und Staatsminister a. D. Josef Miller bedankte sich Prof. Dr. Huber für die Einladung und die Ehre, die ihm zuteil wurde, und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Memminger Zeitung - 20.11.2014 Von hormoneller Demenz geplagt

Moni, Burgi und Bärbi Well

Die „Wellküren“, die berühmten Schwestern der inzwischen aufgelösten „Biermösl Blosn“, boten im restlos ausverkauften Antoniersaal eine respektlose, frivole und rotzfreche Performance – mit größter Musikalität und überzeugender Körpersprache.

Unglaublich, an wie vielen Instrumenten von Harfe, Gitarre, Akkordeon oder Hackbrett und Saxophon bis hin zur Nonnentrompete die Musikerinnen aus der kinderreichen Well-Familie ihren Gesang begleiten. Temperamentvoll und tief bayrisch legen Moni, Burgi und Bärbi Well in ihrem Programm „Herz sticht“ mit „Griaß  enk God, olle mitananda“ los. Sie begrüßen die Memminger und alle denkbaren Randgruppen, auch die Laktose-Intoleranten. Das Schwestern-Trio in trachtig angehauchten roten, grünen und blauen Trägerkleiden will – zusammen mit den Geschwistern – die marode bayrische Regierung übernehmen. Dass im anstrengenden Wahlkampf die Kinder unbemerkt aus dem Haus gingen und auch die Männer abhandenkamen, scheint sie nicht weiter zu stören. Sie setzen auf Stubenmusik, weil die ins Herz geht, alle Wunden heilt, Arzt und Medikamente überflüssig macht. Einzig homöopathische Globuli sind zur Stärkung und Beruhigung erlaubt. Bärbi an der Harfe, Burgi an der Gitarre und Moni am Hackbrett begleiten selbst ihre dreistimmigen Gesänge zu typischen Frauenthemen „I woas net, wos i kocha soi, i woas net, woas i anziegn soi und wen i heirata soi ...“ Am gescheitesten würden sie „aloa“ bleiben. Zumal ihre Erfahrungen mit Männern nicht gerade ermutigend sind: Einer verweigert die Globuliiner wird mit ungesunder Leberwurst-Semmel überrascht, einer schweigt sich standhaft aus. Und in den männlichen Wechseljahren überfällt alle eine „hormonelle Demenz“.

Hillary Clinton an der Strippe

In einem von Moni mit höchster Leidenschaft reportierten Telefonat mit Hillary Clinton in Sachen Regierungsbildung wird an Seehofer, Haderthauer, Aigner und Söder kein gutes Haar gelassen. Nur Frau Käsmann hätte als Verkehrsministerin noch Chancen. Von der heißblütigen „Bavarian sex machine“ wechseln die Damen erschöpft zu „Gib mia endli mei Rua!“ Moni hat ein Kindheitstrauma, Bärbi hat Verletzungen hinter sich, Burgi leidet an ihrer Mittelmäßigkeit („I bin a guata Verlierer“), Moni wünscht ihrem Mann „der Deifl soi di holn!“ Dazu bearbeitet sie das Hackbrett mit solcher Gewalt, dass es zu rauchen beginnt. Ganz schlimm wird es mit den Männern, wenn sie in Rente kommen. Deshalb gibt eine geplagte Frau dem ihren Arsen ins Weißbier, die andere erschlägt ihn mit dem Schürhaken vorm Kamin, die dritte lässt den Gashahn offen. Alle behaupten: „Ich tats aus Liebe – und jetzt herrscht Friede“. Die Wellküren streiten gekonnt auf offener Bühne, empören sich über die eine oder die andere, verdrehen frustriert die Augen, finden aber im „aufgegangenen Mond“ letztlich zu großer Harmonie zusammen. Ein rundum fröhlicher, genussvoller „Heimatabend“.

Veranstaltet hatte ihn der Lions Club Memmingen, der Erlös fließt in die Finanzierung eines Miniatur-Stadtmodells, das nächstes Jahr am Weinmarkt aufgestellt werden soll (wir berichteten).

Quelle: Memminger Zeitung, Ausgabe 20.11.2014

Memminger Zeitung - 13.11.2014 Memmingen im Miniaturformat

Bild: Johannes Wehr

In der kleinen Gemeinde Welver in Westfalen beschäftigt sich derzeit ein Mann intensiv mit Memmingen. Egbert Broerken ist Bildhauer und hat vom Lions Club Memmingen den Auftrag erhalten, ein Bronzemodell der Maustadt zu erstellen. Die Idee dazu stammt von Lions-Präsident Dr. Reinhard Kössinger. „Vor vielen Jahren habe ich in einer ostbayerischen Stadt so ein Modell gesehen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil man einen hervorragenden Überblick gewinnt. Und Blinde können die Stadt erstasten“, erklärt Kössinger. Die Miniatur-Stadtansicht soll im Juni 2015 am Weinmarkt gegenüber der Kramerzunft aufgestellt werden.

Stadtmodelle von Egbert Broerken stehen bereits in Ulm und Kempten und in über 120 anderen Städten in Deutschland und den Nachbarländern. Ursprünglich habe er seine Modelle zum Ertasten für Blinde gefertigt, erzählt der Künstler am Telefon. Aber es hat sich gezeigt, dass die Modelle allgemein reges Interesse auf sich ziehen. Derzeit feilt der 64-jährige Künstler an einer Ansicht von Dortmund, und die Vorarbeiten zu Memmingen sind angelaufen. „Ich war vor kurzem in Memmingen und habe die Gebäude und Straßenzüge fotografiert. Jetzt sind wir dabei, ein erstes Modell aus Kunststoff zu erarbeiten“, erläutert Broerken. Der Maßstab beträgt in etwa 1:650, und das Modell wird die aktuelle Ansicht der Stadt im Gebiet innerhalb der alten Stadtmauern abbilden. „Der Bahnhof wird auch zu sehen sein und es wird eine Auskragung zur Josefskirche geben“, ergänzt Kössinger. „Das war katholischen Lionsfreunden wichtig.“

33000 Euro werde das Bronzemodell kosten, informiert Kössinger, der das Lions-Projekt umfassend organisiert. Um Spenden zu sammeln, hat er zahlreiche Unternehmer und private Förderer angesprochen. „27 000 Euro haben wir bereits zusammen, das war ein Kraftakt für uns. Jetzt fehlen noch 6000 Euro.“ Auch mit Benefizveranstaltungen wie einem Kabarettabend mit den „Wellküren“ in der kommenden Woche sammeln die Lions Geld für das Stadtmodell. „Eine wichtige Frage war der zukünftige Standort“, erzählt Kössinger. Er habe mit Hauptamtsleiter Robert Langer zahlreiche Orte in der Innenstadt angeschaut. „Beim Standort ist vieles zu bedenken, zum Beispiel Leitungen im Untergrund, Feuerwehrzufahrten oder auch Wallensteintribünen“, erzählt Kössinger. Langer ergänzt, dass auch die Routen der Stadtführungen am zukünftigen Stadtmodell vorbeiführen sollen. „Der Standort am Weinmarkt gegenüber der Kramerzunft erscheint uns optimal. Das Modell wird von den vier Platanen dort eingerahmt werden.“ Die Stadtverwaltung freue sich sehr über das Engagement des Lions Clubs, betont Langer. „Das Modell wird eine weitere Bereicherung für den Weinmarkt sein.“

Der Sockel für das Bronzemodell soll an den Beton des benachbarten Freiheitsbrunnens angepasst werden. Mit Blick auf die langen Verzögerungen, die es bei der Ausführung dieses Brunnens gegeben hat, versichert Notar Kössinger. „Ich habe mich bei mehreren Leuten erkundigt, um sicherzugehen, dass der Künstler die vereinbarten Termine zuverlässig einhält.“ Eine Vorstellung des ersten Kunststoffmodells ist für Februar geplant. (aw)

 

Quelle: Memminger Zeitung, Ausgabe 13.11.2014

3ter Lions Benefiz Kinoabend

Beim aktuellen Termin am 23. Oktober kommt diesmal der vierfach Oskar-prämierte Film "The King's Speech" von Tom Hooper aus dem Jahr 2010 in der englichen Originalfassung zur Aufführung.

Der Film gewann bei der Oscarverleihung 2011 vier Auszeichnungen in den Kategorien bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller (Colin Firth) und bestes Originaldrehbuch bei weiteren acht Nominierungen für den Oscar in anderen Kategorien.
 

 

Was: The King's Speech

Wo: Cineplex Memmingen

Wann: Do 23. Oktober 2014, 19:39 Uhr

Eintritt: 10 EUR, davon 6.50 EUR direkt an den Lions Club.

 

Vorverkauf: Mendes Augenoptik, Maximilianstraße 24

Kanzlei Zobeley & Kollegen, Marktplatz 13

 

und natürlich an der Abendkasse!

 

 

Dr. Reinhard Kössinger neuer Lions-Präsident – "Mit vereinten Kräften" Präsidiumsübergabe des LIONS CLUB Memmingen

Dr. Toni Beck - Dr. Reinhard Kössinger

Der neu gewählter Präsident Dr. Reinhard Kössinger dankte zunächst dem scheidenden Präsidenten Dr. Anton Beck für die Übergabe eines Clubs in vorzüglichem Zustand, welcher mit seinen derzeit 60 Mitgliedern zu den größten und ältersten Clubs in Bayern gehöre. Er würdigte in seiner Ansprache das erfolgreiche Wirken seines Vorgängers und nannte insbesondere die Begründung und Anschubfinanzierung des offenen Mittagstisches im Kolpinghaus bei St. Josef für einsame oder sozial schwache Mitbürger. Dieses Projekt habe alle Vorhersagen übertroffen und bietet heute bei jedem Mittagessen rund 50 Personen einen Anschluss.

Für sein Lionsjahr ernannte Kössinger den Wahlspruch des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. aus dem Jahre 1848: „Viribus unitis – mit vereinten Kräften".

Gemäß diesem Motto stellte er die bereits in die Wege geleiteten Projekte für das Jahr 2014/2015 vor. Mit seinem Großprojekt "Blinden Stadtmodell" wird die Stadt Memmingen bereits 2015 ein Modell aus Bronze des Bildhauers Egbert Broerken erhalten, welches durch den Lions-Club gestiftet werden wird. Damit knüpfe der Club an Hilfstätigkeiten des Lions Club International an, welcher seit jeher der Förderung blinder Menschen unterstütze, so Kössinger. Beispielhaft sei erwähnt, dass der Memminger Club bereits die Facharztausbildung eines Augenarztes in Ostafrika finanzierte, welcher heute zahlreichen Menschen in seiner Heimat bei Augenkrankheiten hilft. Dieses Jahr wolle der Club so eine regionale Förderung Sehbehinderter praktizieren. Mit Worten könne einem blind geborenen Menschen die Architektur des Marktplatzes oder des Siebendächerhauses nicht erklärt werden, so Kössinger, aber mit dem Modell würde das Leben dieser Behinderter um eine wesentliche Facette bereichert. Die Finanzierung von rund 33.000 Euro sei für den Lions Club Memmingen ein Kraftakt. Der Lions Club ist angewiesen auf Spenden für dieses Vorhaben. Kössinger ist aber aufgrund der ersten überaus positiven Reaktionen und spontanen Spendenzusagen auch außerhalb des Lions Club zuversichtlich, dass sich Bürger und Unternehmen aus dem Raum Memmingen für eine Finanzierung dieses lokalen und nachhaltigen Projekts einsetzen werden. Bereits im Herbst wird es eine erste Vorstellung und weitere Informationen zu dem Blinden-Stadtmodell geben.

Als weitere Aktivity stellte Kössinger unter anderem die Durchführung eines Konzerts am 18. November mit den „Wellküren", dem weiblichen Teil der ehemaligen Biermöslblosn, im Antoniersaal vor. Vorbestellungen sind bereits bei Brillen-Mendes in der Maximilianstrasse möglich.