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    Unser Programm 2019/20

    9. Juli, 19.15 Uhr
     
    Das Hammer Forum und seine aktuellen Projekte
    Referent: Dr. Dr. Walid Hayad

    13. Aug. 17.00 Uhr

     

    18.30 Uhr

    Führung durch den Klostergarten im Kapuzinerkloster, Kapuzinerstr. 27
    3gängiges Menue der historischen Gemüsesorten aus dem Klostergarten

    10. Sep., 19.15 Uhr Mitgliederversammlung mit Partnern
    8. Okt. 19.15 Uhr

    Bau und Entwicklung von Geige und Bogen
    Referent: Guido Stengel, Geigenbauer aus Münster

    12. Nov., 19:15 Uhr Zahnheilkunde - freier Beruf oder private equity?
    Referent: Dr. Klaus Bartling zur Zahärztekammer Westfalen Lippe und zu 'Heuschrecken' in der Zahnheilkunde
    24. Nov., 16.00 Uhr 24. Benefizkonzert in Liebfrauen-Überwasser mit dem Blasorchester Everswinkel

    10. Dez. , 18.00 Uhr
    19.30 Uhr

    Weihnachtsfeier, St. Konrad-Kirche, Mondstraße 61
    Weihnachtsessen im Restaurant Stapelskotten, Wolbecker Str. 418

    Bericht über das "Heritage Lions Camp in Indien"

    Janis Schultheiß überreicht unserem Präsidenten Stephan Althaus einen Wimpel eines indischen Lions-Clubs. Foto: P. Schnepper

    Drei Wochen hat Janis in Indien verbracht: eine in einer Lions-Gastfamilie in Khopoli in der Nähe von Mumbai, die anderen zwei reiste er gemeinsam mit 28 anderen Jugendlichen aus verschiedensten Ländern der Welt auf einer geführten Rundreise durch Indien. Sehr anschaulich und mit vielen Bildern berichtete er uns von den Einblicken, die er in die Natur, in  indische Kultur und Religion, aber auch in das Berufsleben und den  Alltag gewonnen hat. Fahrten in übervollen Zügen standen genauso auf seinem Programm wie Besuche in Firmen und im Parlament oder die Teilnahme an Yoga-Stunden und Lach-Clubs. Auch das indische Essen hat ihm gut geschmeckt. Diese vielfältigen Eindrücke gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt zu erleben und dank der Kontakte der Lions vor Ort auch Dinge zu sehen und zu erleben, die normalen Touristen verschlossen bleiben, hat ihn - so versicherte er uns glaubhaft - stark geprägt.

    Zum Dank dafür, dass unser Club ihn für Jugendcamp und -austauschprogramm von Lions International vorgeschlagen hat, überreichte er unserem Präsidenten Dr. Stephan Althaus eine Wimpel von einem indischen Lions-Club.

    Einblicke in die Arbeit der Zahnärztekammer

    Dr. med. dent. Klaus Bartling, Präsident der Zahnärtzekammer Westfalen-Lippe, hielt bei unserem Clubabend einen spannenden Vortrag. Bild: V. Jüttemann

    Als Standesvertretung aller Zahnärzte in Westfalen-Lippe ist die Kammer für vielfältige Aufgaben zuständig: Vom Versorgungswerk, das sich um die Alters- und Hinterbliebenversorgung der Zahnärzte und ihrer Familien kümmert, über die Fortbildung bis hin zur standespolitischen Interessenvertretung. 

    Auf letzteren Punkt legte Dr. Bartling ein besonderes Gewicht seines Vortrags: Sorgen bereiten den Zahnärtzen derzeit einerseits die sogenannten Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) andererseits zahnartznahe Dienstleistungen wie etwa  Bleaching Studios zum Zähne-Weißen in Einkaufszentren. In beiden Fällen sieht die Zahnärztekammer aus unterschiedlichen Gründen die bisherigen Standards zahnmedizinischer Versorgung gefährdet. So kritisiert er etwa an den Bleaching-Studios und ähnlichen Angeboten, das es keine vorgegebene Qualifizierung des Personals   gebe, um ein solches Studio zu betreiben. Die Bedenken gegenüber den MVZs lagen hingegen vor allem in deren stärkerer Profitorientierung und ihrer Organisation als GmbHs, die es Patienten etwa bei Behandlungsfehlern erschwere dagegen zu klagen.

    Die zahlreichen Nachfragen zu seinem Vortrag verdeutlichten das große Interesse vieler Clubmitglieder am Thema.

    Besuch vom Geigenbauer

    Zur Anschauung ließ Guido Stengel Teile von Geigen an den Tischen herumgehen. © V. Jüttemann

    Mit Hilfe eines kurzen Films erklärte er die einzelnen Schritte beim Bau eines Streichinstruments von der Auswahl des richtigen Holzes bis hin zur finalen Platzierung des Stimmstocks im Instrument. Anschließend beantwortete er unsere zahlreichen Fragen. Zudem hatte er Teile von Geigen mitgebracht, die er gerade baut oder repariert und zur Anschauung herum gehen ließ.

    Pro Jahr baut Guido Stengel zwei bis drei neue Geigen. Die meisten Musiker, so Stengel, wollten jedoch auf alten Instrumenten spielen. Daher sind weitere wesentliche Aufgaben seiner Werkstatt auch die Reparatur von alten Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässen sowie deren Bögen und der Handel mit alten Instrumenten. Seine Kunden sind nicht nur Münsteraner Profi- und Laienmusiker, teils reisen sie auch von weit her an. Häufig haben sie genaue Vorstellungen, wie ihr Instrument klingen soll. Nach diesem Abend hatten wir keinen Zweifel daran, dass sie mit Guido Stengels Hilfe nach einem Besuch in seiner Werkstatt auf dem passenden Instrument spielen können.

    Radtour

    Unterwegs im Nordwesten Münsters. © Stephan Althaus

    Bei trockenem Wetter führte uns unsere Route entlang bekannter Sehenswürdigkeit und vergessener besonderer Orte. Eine Zwischenstation am Wohnhaus unserer Namensgeberin Annette von Droste-Hülshoff, dem Haus Rüschhaus, mit einem Gang durch ihren Garten war natürlich selbstverständlich.

    Doch viele von uns entdeckten auch Neues, so die Skulptur "Square Depression", die sich seit den Skulptur Projekten 2007 im Innehof der Physikalischen Institute der Universität Münster befindet, oder den Friedhof Haus Spital, auf dem Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs begraben liegen.

    Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz und wir haben die gemeinsame Zeit genossen.

    Führung durch den Klostergarten

    Auf der Obstwiese des Klostergartens. © Stephan Althaus

    Da die Kapuziner den Garten nicht mehr selbst versorgen können, hat mittlerweile der Naturschutzbund (NABU) Münster in Kooperation mit den Alexianern die Verantwortung für den Garten übernommen. Kundig durch den Garten geführt wurden wir daher auch von einer Mitarbeiterin des NABU, die uns alte Obstsorten im Garten vorstellte und uns erklärte, wie das Insektenhotel funktioniert und warum es so viele Besucher hat. Nachdenklich stimmten uns ihre Ausführungen über die Auswirkungen des Klimawandels, die bereits heute in unseren Gärten sichtbar werden.

    Nach der Führung wartete ein raffiniertes, vegetarisches Drei-Gänge-Menu auf uns, das aus Kräutern, Obst und Gemüse aus dem Garten zubereitet worden war.  Ein Gaumenschmaus, der auch die Fleischliebhaber in unserem Club davon überzeugt hat, dass auch vegetarisches Essen sehr lecker schmecken kann.