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    Gemeinsames Theaterprojekt von Cactus und Tete Adehyemma Dance Theatre aus Ghana voller Erfolg Cactus sagt Danke!

    Eine Szene aus dem Stück "Ich begehre Einlass!" Foto: Cactus Junges Theater

    In drei Vorstellungen im Pumpenhaus und zwei Schulaufführungen hat das Stück insgesamt 800 Zuschauer begeistert. Die deutschen und ghanaischen Jugendlichen haben das Stück gemeinsam erarbeitet, geprobt und aufgeführt und sich dabei intensiv mit dem Thema des Stückes, Armut und weltweiter Ungleichheit und Ungerechtigkeit, auseinandergesetzt. Wichtig war den Jugendlichen auch, über Wege nachzudenken, wie es dem ghanaischen Teil der Truppe, der aus den Armenvierteln von Accra stammt, gelingt Einlass in ihre Gesellschaft in Ghana zu finden. Bildung spielt hier eine Schlüsselrolle. Umso erfreulicher ist es, dass sich aus dem Theaterprojekt jetzt mit Hilfe der Zuschauer ein Spendenprojekt entwickelt hat, das es den ghanaischen Jugenlichen ermöglichen soll, in Ghana eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen.

    Weitere Bilder von den Aufführungen und einen Dankesbrief der Projektleiterin Barbara Kemmler finden Sie in unten stehendem PDF.

    Cactus Jugendtheater

    Petra Woldt und Dr. Reinhard Reimann überreichen dem Cactus-Theater die Spende. ©Mz-Foto Knöpker

    2013 und 2019 unterstütze unser Club das Cactus-Jugendtheater.  Ein wichtiger Teil der integrativen und interkulturellen Arbeit von Cactus ist der Austausch, z.B. mit Kollegen vom "Tete Adehymma Dance Theatre in Accra", das Gegenstand unserer Förderung im Jahr 2018/19 war. 

    Nach dem Besuch von Cactus in Ghana im  August 2019 kamen die Ghanaer im Frühling 2019 zu Besuch nach Münster. Nach intensiven Proben feierten sie am 2. Mai die Premiere  ihres Stückes Ich begehre Einlass /I request Admission über Armut und ihre Auswirkungen in Deutschland und Ghana.

    2013 erarbeiteten die Jugendlichen unter der Leitung von Barbara Kemmler und Alban Renz  die Jugendlichen das Stück "Sex oder Berührung", das durch den Zuschuss unseres Clubs für Schulklassen zu günstigeren Eintrittspreisen im Pumpenhaus gezeigt wird.

    Hintergrund des Stückes ist die Beobachtung, dass unsere Umwelt immer stärker sexualisiert ist. Doch im Stück geht es vor allem um Emotionen. Denn sobald es um die körperliche Liebe geht, gibt es für viele Jugendliche erst einmal vor allem Fragezeichen, so Kemmler und Renz.

    Das Stück führen die Jugendlichen nicht nur selbst auf, sondern recherchieren und schreiben es auch selbst.

    Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen

    Autistische Kinder haben Probleme in der Kommunikation und ein eingechränktes Interessenrepertoire; in ausgeprägten Fällen bleiben Sprach- und Selbstständigkeitsentwicklung vollständig aus. Hier kann nur eine möglichst frühe und intensive autismusspezifische Verhaltenstheraphie wirksam helfen.

    MIA unterstützt Eltern von Kindern mit ASS und, wenn möglich, auch Fachkräfte in Schulen und Kindergärten durch die Begleitung von ausgebildeten studentischen Co-Therapeuten und arbeitet mit qualifizierter Video- und vor-Ort-Supervision der Theraphie. Nach einer dreimonatigen Schulungs- und Ausbildungsphase werden die Kinder jeweils sechs Monate individuell im Elternhaus und in der gewohnten Umgebung gefördert.

    Das Modell-Projekt wird vom Verein zur Förderung wissenschaftlicher Interventionen bei Autismus-Spektrum Störungen e.V. in Zusammenarbeit mit der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen durchgeführt und untersützt seit Jahren erfolgreich Familien mit Kindern mit ASS in Münster und Umgebung. Viele der unterstützten Kinder konnte eine Regelschule besuchen und erhalten so die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

    Schulfarm

    Eindrücke von der Schulfarm.

    Die Kinder machen so wertvolle neue Erfahrungen, lernen viel um die Herkunft unserer Lebensmittel und Abläufe in der Natur. Auch das gemeinsame Lernen außerhalb des Klassenraums macht viel Freude udn trägt zur Gemeinschaft bei.

    Mit den Spenden unseres Clubs konnten ein Hühnerstall errichtet und der Heuboden ausgebaut werden.

    Straßenkinder in Münster

    Der neue Bulli wird übergeben.

    Von Jahr zu Jahr sind es mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12-25 Jahren, die in Münster auf der Straße leben. 2009 haben Streetworker der Stadt Münster in über 3.000 Begegnungen insgesamt 223  Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben betreut. Fast 50 Prozent konnten in eine weitergehende, fördernde Betreuung vermittelt werden.

    Gemeinsam mit Herzenswünsche e.V. und dem Euthymia-Zentrum Münster hat unser Club 2010 den Streetworkern einen neuen Bulli finanziert, da der alte in die Jahre gekommen war. Immer montags von 15 bis 17 Uhr steht das Mobil an der Radstation im Bahnhof.  Die städtischen Streetworker bieten den Jugenlichen dort kostenlose Hilfe in allen Lebenslagen an.  Die Beratungen erfolgen freiwillig, anonym und vertraulich. Darüber hinaus steurert der Bulli regelmäßig Treffpunkte von Cliquen in Münsteraner Stadtteilen an.

    Ausgestattet ist der Bulli mit Tisch und Sitzbänken, die eine einladende Atmosphäre ausstrahlen und Gelgenheit zu vertraulichen Gesprächen im Warmen bieten.