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1. Lions „Krapfenschmaus - Hilfe, die schmeckt!

1. Lions „Krapfenschmaus - Hilfe, die schmeckt!

Neustadt/WN, Weiden. Unter dem Motto „Reinbeißen und Herz zeigen“ startet der Lionsclub Neustadt/WN – Lobkowitz zum Faschingsauftakt am 11.11.2020 erstmals eine Krapfenaktion, den „Krapfenschmaus“.

Entstanden ist die Idee bei einem der Online-Meetings der Clubmitglieder, um gerade auch in Zeiten von Corona weiterhin soziale Ziele verfolgen und unterstützen zu können. In dieser Woche erhalten viele Firmen in der Region Weiden und des Landkreises Neustadt/WN für die Teilnahme ein Anschreiben mit einem Bestellschein. Der Lionsclub möchte mit Hilfe der Firmen oder auch interessierter Einzelpersonen ein bisschen Normalität und Freude verbreiten, zumal ja die meisten Faschingsaktivitäten wegen Corona bereits abgesagt wurden.

Machen Sie Ihrer Belegschaft und Ihren Kunden oder auch einer sozialen Einrichtung eine Freude und spendieren Sie Ihnen zum Faschingsauftakt am 11.11.2020 frische Krapfen! Das hebt die Laune und zeigt, dass Sie aneinander denken. Bestellen Sie bis zum 03.11.2020 entsprechend viele Kartons. Ein Karton enthält 24 Krapfen und kostet 30,-€. Servietten für hygienische Verteilung sind inclusive.

Mit jedem verkauften Krapfen gehen 50 Cent an den „Bunter Kreis Nordoberpfalz“, eine Einrichtung, die Frühgeborene sowie schwer und chronisch kranke Kinder und deren Eltern unterstützt.

Die gesamte Organisation und Logistik erfolgt ehrenamtlich durch die beteiligten Clubmitglieder. „Wir liefern nicht nur an Sie in die Firmen, sondern auch an Ihre Geschäftsfreunde oder soziale Einrichtungen“, so Lionspräsident Yul Regler. Und ergänzt: „Für diese Aktion brauchen wir Ihre Hilfe - eine Hilfe die schmeckt!“

Falls Sie kein Anschreiben erhalten haben und jemand eine Freude machen wollen, laden Sie sich einfach das Bestellformular im Internet unter https://www.lions.de/web/lc-neustadt-a-d-waldnaab/krapfen.pdf herunter und mailen Sie es an krapfen@lions-neustadt-waldnaab.de oder senden Sie es per Fax an 0961/ 206 50 327. Guten Appetit & herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Hohe Auszeichnung für Neustädter Lionsfreund

Hohe Auszeichnung für Neustädter Lionsfreund

Neustadt/WN. Im zurückliegenden Amtsjahr konnte der Lions Club Neustadt/WN-Lobkowitz eine besondere Ehrung vornehmen: der Governor des Lions Distriktes Bayern-Ost, Hüseyin Cakir, verlieh den Melvin Jones Fellow Award an Christian Kick für seinen besonderen Einsatz für die Werte von Lions International. Es ist die höchste Auszeichnung, die ein Lion erreichen kann.

Christian Kick ist seit 2002 Lion und hat sich schon bald nach seinem Eintritt im Neustädter Club außerordentlich engagiert. So war er zweimal Präsident in den Jahren 2004/05 und 2018/19 und setzt sich mit hohem Engagement und Herzblut seit 2006 als Jumelagebeauftragter für die intensive Freundschaft mit den Lionsfreunden vom LC Linz-Johannes-Kepler ein. Auch seine Leidenschaft als Chorsänger hat er immer wieder in den Dienst der Ziele von Lions gestellt: nicht nur mit dem Vokalensemble „ChorDiSono“, sondern auch durch seine musikalischen Verbindungen zu befreundeten Chören konnte das Hilfswerk des Lions Clubs sehr erfolgreiche Benefizveranstaltungen durchführen. Mit Beginn des neuen Amtsjahres zum 1. Juli 2020 wurde Christian Kick nun als Seniorenbeauftragter Mitglied im Kabinett des Distrikts Bayern-Ost.

Mit dem Geehrten freuten sich Präsident Yul Regler, Past-Präsident Klaus Berberich und alle Neustädter Lionsfreunde über diese - in der 40-jährigen Geschichte des Lions Clubs Neustadt - erstmalige

Yul Regler neuer Präsident im Lions Club

Yul Regler neuer Präsident im Lions Club

Im Innenhof der Regionalbibliothek Weiden überreichte Past-Präsident Klaus Berberich die Präsidentennadel an Yul Regler. Corona-bedingt fand die Übergabe nur im engen Kreis der Vorstandschaft statt.

Neustadt/Weiden. Die Amtsübergabe des Lions Clubs Neustadt/WN-Lobkowitz fand Corona-bedingt dieses Jahr in etwas anderem Rahmen statt: nur im Kreis der Vorstandschaft und "mit Abstand" übergab Klaus Berberich die Präsidentennadel an seinen Nachfolger Yul Regler.

Der übliche Festabend mit allen Clubmitgliedern und Partnern kann hoffentlich bald nachgeholt werden. Der neue Präsident Yul Regler wird im Vorstand unterstützt von der Vizepräsidentin Regina Kestel, Past-Präsident Klaus Berberich, den Sekretären Susanne Wagner und Sebastian Denzler, Schatzmeister Florian Schott, Jumelagebeauftragten Christian Kick, Clubmaster Hermann Wild, Seniorenbeauftragten Willy Specht sowie dem Pressebeauftragten und Webmaster Benedikt Grimm. Das Hilfswerk des Clubs bleibt unter der Leitung von Dietmar Prusko und Jürgen Schnappauf.

Aktives Club-Jahr und tiefe Trauer

In einem kurzen Rückblick erinnerte Klaus Berberich an die Spendenactivities mit dem Bücherflohmarkt in Neustadt/WN, der Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Tirschenreuth, dem Benefizkonzert mit ChorDiSono und die Faschingskrapfenaktion beim Neustädter Faschingszug. Gesellige Höhepunkte waren unter anderen das Jumelage-Wochenende mit den Linzer Lionsfreunden am Traunsee, die Adventsfeier und verschiedene Clubtreffen, bis die Corona-Pandemie und insbesondere der tragische Tod des Vorstandsmitgliedes Marion Bergler den Club in Schock und tiefe Trauer versetzte. Auch die Pläne für die Feier des 40-jährigen Clubjubiläums wurden zurückgestellt.

Fokus auf Jugendförderung

Yul Regler will in seinem Amtsjahr vor allem auf Jugendförderung setzen. Fest eingeplant ist eine Krapfenaktion am 11.11. Dabei wird der Lions Club gegen Spenden Krapfen an Unternehmen und Behörden für deren Mitarbeiter ausliefern. Mit den eingeworbenen Mitteln wird das Hilfswerk des Clubs unter dem weltweiten Lions-Motto "We serve - Wir dienen" Hilfe in unserer Gesellschaft leisten.

Faschingskrapfen bringen Geld für Jugendarbeit

Faschingskrapfen bringen Geld für Jugendarbeit

Lions-Präsident Klaus Berberich (rechts) überreichte zusammen mit den Helfern der Spendenaktion „Krapfen für den guten Zweck“ zwei große Spendenschecks an die Sportvereinsvorsitzenden Wolfgang Schwarz und Juan Vilas.

Neustadt/WN. Bereits zum vierten Mal organisierte der Lions Club Neustadt/WN-Lobkowitz beim Neustädter Faschingszug "Krapfen für den guten Zweck“. Am Ortseingang auf Höhe des Hotels Grader und am Stadtplatz auf Höhe Schlosses verteilten Lions-Mitglieder gegen Spenden das traditionelle Faschingsgebäck. So kam ein stattlicher Betrag von rund 1000 Euro zusammen. Das Hilfswerk des Lions Clubs Neustadt/WN-Lobkowitz verdoppelte den Erlös und spendete so je 1000 Euro für die Jugendabteilungen der beiden Neustädter Sportvereine ASV und DJK St. Martin.

Bei der Übergabe an die Vorstände Juan Vilas und Wolfgang Schwarz im Rathaus betonten die Lions mit Präsident Klaus Berberich, Dr. Gudrun Graf, Christian Kick, Armin Sengenberger und Benedikt Grimm ihre Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit in den beiden Vereinen. Insbesondere in der Jugendförderung leisteten beide Vereinen großartige Arbeit. „So wissen wir, dass das Geld in guten Händen ist“, betonte Präsident Klaus Berberich. Bürgermeister Rupert Troppmann dankte bei der Spendenübergabe im Rathaus den Lions für Ihr Engagement in der Kreisstadt.

Lions-Club spendet 5000 Euro an Ambulanten Hospizdienst

Lions-Club spendet 5000 Euro an Ambulanten Hospizdienst

Scheckübergabe an das amb. Hospiz aus dem Januar-Konzert mit dem Chorleiter und Pianisten von ChorDiSono sowie Pfarrer Kohlhepp und seinem Kirchenpfleger Herrn Fuchs

Neustadt/WN. (krb) Die Freude bei den Mitarbeitern des ambulanten Hospizdienstes der Malteser in Neustadt war riesengroß. Die Mitglieder des Lions-Hilfswerkes waren mit ihrem Präsidenten Dietmar Prusko gekommen, um einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro zu überreichen.

Christian Kick, Past-Präsident des Lionsclubs und Sänger des Vokalensembles ChorDiSono hatte Alexander Meiler (Chorleiter) und Wolfgang Dirscherl (Pianist) zur Spendenübergabe mitgebracht, um noch einmal auf das großartige Benefizkonzert zum Dreikönigstag in St. Dionysius Neunkirchen/Weiden Zugunsten des ambulanten Hospizdienstes Weiden-Neustadt der Malteser hinzuweisen.

Die beiden Veranstalter, das Hilfswerk des Lionsclubs Neustadt/WN-Lobkowitz und die katholischen Kirchenverwaltung Neunkirchen waren nicht nur von der Qualität der Sänger sondern auch von den Spendenfreudigkeit der Besucher überwältigt. „So kamen am Ende 5.000 Euro zusammen, die wir heute sehr gerne an eine Einrichtung übergeben, die wie keine andere für den Dienst am Nächsten steht“, so Kick.

Gemeinsam mit Pfarrer Thomas Kohlhepp und Kirchenpfleger Willibald Fuchs konnte er an die Diözesanleiterin des Malteser Hilfsdienstes, Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg sowie Elke Lauterbach, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Weiden-Neustadt/WN, den Spendenscheck überreichen.

Elke Lauterbach wusste sofort für was sie dieses Geld verwenden wird: „Wir brauchen dringend einen Schrank, in dem wir die zum Beispiel die Spielsachen unserer Gruppen aufbewahren können.“

Christian Kick und Yul Regler, 1. Vizepräsident des Lionsclubs Neustadt/WN-Lobkowitz, freuten sich, dass mit dieser Spendenübergabe der Startschuss für das 40-jährige Jubiläum des Lionsclubs Neustadt/WN-Lobkowitz gegeben wurde.

(Bernhard Knauer, Neustadt a.d. Waldnaab)

https://www.onetz.de/oberpfalz/neustadt-waldnaab/lions-club-spendet-5000-euro-ambulanten-hospizdienst-id2963748.html

Stimmgewaltig und dynamisch

Stimmgewaltig und dynamisch

Das Vokalensemble "ChorDiSono" singt in der katholischen Kirche St. Dionysius unter Leiter Alexander Meiler (rechts).

Neunkirchen. (fsb) "Die weihnachtlichen Klänge in den Alltag hinaustragen" - diese Devise gab Thomas Kohlhepp, katholischer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen, den Besuchern des Benefizkonzerts in der bis auf den letzten Platz besetzten, festlich dekorierten Kirche St. Dionysius mit auf den Weg.

Am Vorabend des Dreikönigstages hatten das Hilfswerk des Lions-Club Neustadt/WN-Lobkowitz und die Katholische Kirchenverwaltung Neunkirchen das Vokalensemble "ChorDiSono" zu einem Benefizkonzert geladen. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Ambulanten Hospizdienst der Malteser in Weiden und dem Landkreis Neustadt/WN zugute und soll noch, so Vizepräsident Yul Regler, aufgestockt werden. Zugleich sei dieses Konzert der Auftakt zum 40-jährigen Jubiläum seines Lions-Club.

Homogener Klangkörper

Die sieben Sängerinnen und fünf Sänger des Ensembles erwiesen sich unter Leitung von Alexander Meiler als der homogene, harmonische Klangkörper, der schon in ihrem Namen ausgedrückt ist. Sei es im à-cappella-Bereich oder bei vom Pianisten Wolfgang Dirscherl unaufdringlich und doch markant begleiteten Melodien: Dieser Chor begeisterte mit seinem artikulierten mehrstimmigen Gesang ebenso wie bei Solo-Zwischenteilen, mit schwierigen Akkorden wie mit seiner dynamischen Ausdrucksweise und den anspruchsvollen Arrangements. Auch dank Meiler, der seinen Chor umsichtig dirigierte und ihn besonders auch in den Variationen der Lautstärke und des Tempos zu Höchstleistungen führte.

Durch das Programm führte Peter Gach mit humoristischen Kurzbeiträgen und Informationen, dem Gedicht "Schenken" von Joachim Ringelnatz und einer Kurzgeschichte des Theologen Dietrich Mendt. Eine zusätzliche besinnliche Komponente bedeutete das einfühlsame, zarte Harfenspiel der 13-jährigen Johanna Sheffield, Großnichte des Bassisten Christian Kick. Sie trug gekonnt die Melodien "Vogel am Bach" und "Der letzte Tanz der Sonne" des Komponisten Christoph Pampuch vor.

Schon beim Eröffnungsstück "The Ground" aus der "Sunrise Mass" von Ola Gjeilo mit langanhaltenden Begleittönen wähnte man vom Klangvolumen her einen großen Kirchenchor zu hören. Nach dem beschwingten "Fröhliche Weihnacht überall" ertönten klassische deutsche Weihnachtslieder christlicher Tradition: "Zu Bethlehem geboren" mit Soli der Tenöre im Wechsel mit dem Ensemble und das mehrstimmige "Es ist ein Ros entsprungen". Mit "Juchhu"-Rufen führte die Reise in die USA zum von Glöckchentönen eingeleiteten "Sleigh Ride" und zum jazzigen "Santa Claus is Coming to Town".

Eine ganz eigene Stimmung

Eine ungewöhnliche, ganz eigene Stimmung erzeugten die altenglischen und irischen Christmas-Carols "What Child is This", das auf dem Volkslied "Greensleeves" basiert, das flotte "I Saw Three Ships on Christmas Day" mit Ostinato der Männerstimmen und dem modern arrangierten "God Rest ye Merry, Gentlemen" über die Heiligen Drei Könige. Beim Lobpreis Mariens zur Ankündigung der Geburt Christi, dem "Et Misericordia" des bedeutenden englischen Kirchenmusik-Komponisten John Rutters, und beim rhythmischen Gospel "Go Tell it on the Mountain" kam in den Soli die glockenhelle Stimme der Sopranistin Uschi Steppert voll zur Geltung. Steppert begeisterte auch im bedächtigen Popsong "Have Yourself a Merry Little Christmas".

Dem herkömmlichen dreistrophigen "Quem pastores laudavere" folgte die abwechslungsreichere und aufgelockertere Version von Rutters. Sicher in den großen Intervallen und beeindruckend in ihrer Tonlage zeigte sich die Sopranistin Judith Peter bei "Joseph, lieber Joseph mein", ehe das "Still, still, still" ein vom Publikum zu Recht mit stehendem Applaus bedachtes Konzert beschloss.

Um die Zugaben "Ave Maria tönt es aus Engelsmund", ebenfalls von John Rutter, und des gemeinsamen "Adeste fideles" kam das Ensemble nicht herum.

Quelle: Oberpfalz Medien

Lions-Spende für singende Jugend im Fränkischen Sängerbund

Lions-Spende für singende Jugend im Fränkischen Sängerbund

Präsident Klaus Berberich und Past-Präsident Christian Kick (Zweiter und Dritter von rechts) übergaben die Spende an den Fränkischen Sängerbund.

Das Hilfswerk des Lionsclub Neustadt/WN-Lobkowitz bot mit dem überregionalen Chor Mixtura Cantorum des Fränkischen Sängerbundes (FSB) unter Leitung von Karheinz Malzer im März 2019 ein ergreifendes Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche Neustadt/WN. Der in der Region bekannte Chor begeisterte die vielen Konzertbesucher.

Den Erlös mit einer kleinen Aufstockung des Betrags auf 1000 Euro spendete der Lionsclub Neustadt/WN-Lobkowitz für die Jugendarbeit des Fränkischen Sängerbundes.

Im fulminanten Eröffnungskonzert von "Weiden singt" am vergangenen Samstag in vollen Weidener Max-Reger-Halle übergaben Präsident Klaus Berberich und Past-Präsident Christian Kick die Spende an Robert Heininger, der die Chorjugend im FSB betreut. Die Spende ist für die Jugendarbeit bestimmt.

Der Jugendchor des FSB, der von der Unterstützung profitiert, gab beim Eröffnungskonzert unter Leitung der in Neustadt/WN aufgewachsenen Michaela Treese mit prächtiger Leistung eine exzellente Visitenkarte ab.

Mixtura Cantorum mischt auf

Mixtura Cantorum mischt auf

Der überregionale Chor mit Mixtura Cantorum im Fränkischen Sängerbund, eine Gründung des früheren Bundes-Chorleiters Karl-Heinz Malzer aus Altenstadt/WN, bot ein exzellentes Programm mit einem bestens geschulten Ensemble von 50 aktiven Sängern sowie Orgel-Solisten mit Tobias Kerscher und Klara Bäumler.

Der Förderverein Mixtura Cantorum wurde 2008 gegründet, um die Menschen mit anspruchsvollen und wertvollen Kompositionen zu verwöhnen und gerade auch die Oberpfälzer Komponisten mit ihren wunderschönen Kompositionen vorzustellen. An diesem Abend waren es Martin Vogt aus Kulmain und Hans Koessler aus Waldeck.

Mittlerweile hat sich Karl-Heinz Malzer, geboren in Pleystein, zuletzt Studiendirektor am Gymnasium in Neustadt und geschätzter Bundes-Chorleiter für 1600 Chöre in Nordbayern, mit einem Grundlagenwerk über den in Neustadt geborenen Franz Gleißner (1761 bis 1818) große Verdienste erworben.

Das musikalische Angebot begann mit Kompositionen aus der Spätrenaissance und dem Barock von Ruggiero Giovanelli, Johann Hermann Schein, Antonio Ingegneri und Johann Ludwig Bach. Es folgten die Oberpfälzer Martin Vogt mit "Salve Regina" und Hans Koessler mit "Wanderers Nachtlied" und "Die Nacht". Bei Martin Vogt ist die Nähe zu Michael Haydn, bei dem er in Salzburg Unterricht nahm, deutlich zu spüren.

Bei Koessler lässt sich die Verwandtschaft mit Max Reger ebenfalls nicht leugnen. Seine kraftvollen und äußerst anspruchsvollen achtstimmigen Werke strotzen nur so von spätromantischen Klangballungen und subtiler Chromatik. Felix Mendelssohns Motette "Richte mich Gott" überzeugte durch eine prachtvolle achtstimmige Klangpalette. Mit allen Mitteln der romantischen Tonsprache und harmonischer Dichte wurde die achtstimmige Motette "Hilf mir Gott" von Albert Becker interpretiert.

Alle diese romantischen Werke benötigen zu dieser Klangentfaltung und Klangpracht einen gut aufgestellten und zahlenmäßig großen Chor wie ihn die Mixtura anbietet. Aufgelockert wurden die chorischen Darbietungen mit wunderbaren Orgelzwischenspielen durch Tobias Kerscher, einem ehemaligen Schüler des Gymnasiums Neustadt. Kerscher bekam nach der "Festmusikk" von Mons Leidvin Takle einen zusätzlichen Zwischenbeifall des Publikums, das durch diese selten zu hörende, heiter und virtuose Orgelmusik freudig angeregt wurde.

Mit kleinen Kostbarkeiten wie "Sweet and low" und "I sat down" der Engländer Sir Joseph Barnby und Sir Edward Bairstow überraschte der Chor, durchsichtig und zart mit subtiler Textausdeutung gesungen.

Weitere anspruchsvolle Sätze von Knut Nystedt und John Taverner und den noch lebenden Komponisten Vytautas Miškinis aus Litauen, Jaakko Mäntyjärvi aus Finnland und dem Spanier Javier Busto rundeten das herausragende Konzert ab.

Der mit 19 Männerstimmen und 31 Frauenstimmen besetzte Klangkörper faszinierte durch eine großartige Klangkultur, präzise Einsätze, eine große Klangbreite und Dynamik von zartestem Pianissimo bis zum kraftvollen Fortissimo, dazu kamen eine ausgezeichnete Aussprache und Textverständlichkeit mit klanglicher Transparenz und einer Chor-Disziplin, die sich jeder Chorleiter nur wünschen kann.

Die Sänger kommen aus ganz Süddeutschland und scheuen auch anstrengende Proben nicht. Nur so ist diese Qualität des Chores zu halten, der nur fünf- bis sechsmal im Jahr zusammenkommt.

Lang anhaltender Beifall und stehende Ovationen waren der Lohn für diese einmalige Vorstellung. An die Solisten und den Chorleiter überreichte Lionspräsident Christian Kick Blumen und Geschenke.

Quelle: Oberpfalz Medien: https://www.onetz.de/oberpfalz/neustadt-waldnaab/mixtura-cantorum-mischt-id2674673.html

Großes Miau für "Singing Witt"

Großes Miau für "Singing Witt"

Über eine Spende von 10 000 Euro freuen sich der Förderverein für Schwerkranke und das Hospiz St. Felix. Das Geld stammt aus dem Erlös des Benefizkonzerts von Singing Witt in Neustadt/WN gemeinsam mit dem Lions Club Neustadt/WN-Lobkowitz. Den Scheck übergeben Stefanie Zühlke-Schmidt (Mitte, Singing Witt) und Christian Kick vom Lions Club (Zweiter von rechts).

"Witt geht in Richtung Pop", war das Motto des Abends zur 800-Jahr-Feier der Stadt, das die Chefin des Ensembles, Stefanie Zühlke-Schmidt, zusammengestellt hatte. Der Präsident des Lions Clubs, Christian Kick, freute sich über den ausverkauften Saal mit Gästen des Partnerclubs Johannes Kepler aus Linz, und betonte, dass der Erlös für "St. Felix - Hospiz an der Waldnaab" zur Verfügung gestellt werde.

Waltraud Koller-Girke stellte die Einrichtung kurz vor. Und dann brannte der Chor ein Feuerwehr der guten Laune ab. Leiterin Zühlke-Schmid betonte humorig, dass alle Chormitglieder bei Witt Weiden arbeiteten. "Wir kaufen keinen dazu, und die Qualität unserer Ware ist auf dem gleichen Niveau wie die Chormitglieder." Dann ging es Schlag auf Schlag mit "Super Trouper", "Only You" oder "Always look on the bright side of life". Eine Überraschung hatten Sandra Hofmeister und Zühlke-Schmid einstudiert: Duetto buffo di due gatti - humoristisches Duett für zwei Katzen - ein beliebtes Musikstück für zwei Soprane, wobei Textpassage von Arien mit "Miau, Miau, Miau " ersetzt werden. Am Ende war es das Erfolgslied des Abends.

Die Damen des gemischten Ensembles nahmen sich beim Lied "In jeder Frau steckt ein Stückchen Hefe" selbst auf die Schippe, und die Männer kosteten bei "Lass mich dein Badewasser schlürfen" den Text so richtig aus. Da flogen dann auch bei der Zeile "Lass' mich doch deine Wäsche waschen" Slips und BHs über die Bühne. Spätestens jetzt wusste jeder, dass auch die Chefeinkäuferin für Unterwäsche mitsingt.

Interessant wurde es bei "Gamelan", einem indonesischen Glockenspiel, mit dem Text Ding-Dong. "Hoffen wir mal, dass wir gemeinsam ankommen", scherzte die Chorleiterin vor Beginn dieses Lieds, denn Teile des Ensembles sangen unterschiedliche Stimmen, ähnlich einem Kanon, und am Ende klappte es tatsächlich.

"Amoi seg ma uns wieder", ein Stück von Andreas Gabalier, folgte ebenso wie "One moment in time". Auch die schwierige Interpretation von "Bohemian Rhapsody" für einen Chor begeisterte die Zuhörer. Am Ende des wunderschönen, abwechslungsreichen Abends durfte dann auch noch das Publikum ran. Der Text von "Kein schöner Land" war auf den Programmblättern abgedruckt, damit das Lied auch klappte. Mit stehenden Ovationen forderten die Zuhörer Zugaben vom Chor und durfte sich etwas wünschen. Beinahe wie aus einer Kehle riefen sie "Miau", und forderten damit eine Wiederholung des Katzenduetts. Dazu noch die beiden Lieder des Frauen- und Männerchores.

Neben der beeindruckenden Leistung der Chorleiterin muss man einem Mann besonderes Lob zollen: Peter Kosmus am Piano. Er begleitete die Stücke perfekt.

Quelle: Oberpfalz Medien: https://www.onetz.de/oberpfalz/neustadt-waldnaab/grosses-miau-fuer-singing-witt-id2507562.html

Vom Lions-Pilotprojekt zum flächendecken Standard im Rettungsdienst in ganz Bayern

Leben retten mit "Lucas 2" Vom Lions-Pilotprojekt zum flächendecken Standard im Rettungsdienst in ganz Bayern

 

Seit 2012 setzt sich der Lionsclub Neustadt-Lobkowitz auf Initiative der amtierenden Clubpräsidentin Dr. Gudrun Graf als Mitinitiator für die Ausstattung der Rettungswagen mit „Lucas 2“-Geräten ein. „Lucas 2“ übernimmt im Notfall die Herzdruckmassage - eine neue Dimension der Wiederbelebung!

Von den ca. 300.000 Menschen, die jährlich EU-weit aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands wiederbelebt werden, überleben rund 50 % mit mehr oder weniger großen Schädigungen. Zu lang ist oft die Dauer des Herzstillstands und die damit verbundene Unterversorgung von Gehirn und Herz. "Nach drei Minuten Reanimation ohne Hilfsmittel wechseln wir die Rettungskräfte aus. Da ist man mit seinen Kräften am Ende“, informiert Lionsfreund Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz.

„Lucas 2“ ermöglicht auch eine Reanimation während der Fahrt zum nächsten Krankenhaus. "Es ist unheimlich schwer, in einem fahrenden Krankenwagen wiederzubeleben. Der Halt ist schlecht, es wackelt", weiß Dr. Gudrun Graf zu berichten. "Mit "Lucas 2" gewinnen wir wertvolle Zeit für den Patienten."

Zahlreiche Activities wie z.B. Konzerte und Bücherflohmärkte waren nötig, um diese Aktion ausreichend unterstützen zu können. Bereits 2013 nahm die Nordoberpfalz die beispiellose Vorreiterrolle ein: alle Notarztstandorte waren mit „Lucas 2“-Geräten ausgestattet. Durch die enge Kooperation von Rettungsdienst sowie der Kardiologie am Klinikum Weiden hat der Rettungsdienstbereich Nordoberpfalz eine einzigartige Pionierleistung bei der Ausstattung mit mechanischen Reanimationshilfen gezeigt. Doch die Lions fühlten sich auch für die Folgekosten verantwortlich und sprangen unbürokratisch ein, als Wartung und Reparatur über Spenden finanziert werden mussten, weil der lebensrettende „Lucas 2“ nicht zur Standardausstattung gehörte.

Jetzt kommt der Erfolg: seit 01.04.2017 gehört die moderne mechanische Reanimationshilfe „Lucas 2“ in allen arztbesetzen Rettungsmitteln in Bayern zur DIN-Ausstattung. Damit wird wieder einmal aus dem Sponsoring einer guten Idee eine lebensrettende Maßnahme.

 

 

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