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Präsidentenwechsel beim Lions Club Offenbach-Rhein-Main

Thomas Bergmann übernimmt den Staffelstab von Regina Preis.

Thomas Bergmann folgt Regina Preis

 

Neuer Präsident des Lions Club Offenbach Rhein-Main ist Thomas Bergmann. Der 51-jährige Tierarzt folgt der Leiterin der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) Regina Preis. Ein jährlicher Wechsel zur Jahresmitte gehört zu den Usancen der Lions Clubs.

 

Der jeweilige Präsident legt auch das Jahresmotto fest, das auch das Programm des Clubs prägt. Dieses Jahr steht es unter dem Slogan "Gemeinsam(es) erleben, zusammen Halt geben". Damit betont Bergmann die Funktion des Clubs „gemeinsam der Gemeinschaft zu helfen, wo Hilfe nötig ist“.  Dies erfolgt bei Lions-Clubs nicht nur durch finanzielle Mittel, sondern auch persönlich über Aktivitäten, „Activities“ genannt, die den Einsatz jedes Einzelnen erfordern. So spielen die Clubmitglieder beim „Nikolaus-Fußball“ mit Menschen mit Handicap oder helfen beim „Essen mit Wärme“. Größte Aktivität bleibt aber der von Dr. Stefan Rinke organisierte Fahrradbasar.

 

Der Club wählte zudem als Club-Sekretär Daniela Matha, sowie als Vizepräsidenten Karl-Friedrich von Knorre und Alexander Buhl. Schatzmeister ist Werner Stuchlik. Für Mitgliederbetreuung ist Georg Picard zuständig. Den Internetauftritt verantwortet Rebecca Farmakis, die Öffentlichkeitsarbeit Oliver Stirböck.

 

Der Lions Club Offenbach-Rhein-Main hat rund 30 Mitglieder. Er ist unter den drei Offenbacher Clubs mit einem Schnitt von unter 45 Jahren der jüngste und auch der einzige, in dem Frauen Mitglied werden können.

 

10. Fahrradbasar – eine Institution mit Ausstrahlung über die Stadtgrenzen hinaus

Der Erfolg des ersten Fahrradbasars des Fördervereins des Lions Club Offenbach Rhein-Main im Jahre 2009 „überrollte“ die Veranstalter im wahrsten Sinne des Wortes.

2018 ist der Basar eine feste Institution in der Stadt.  „Es ist, als hätten die Lions das Rad neu erfunden und jetzt will jeder unbedingt eins von diesen sagenumwobenen Fortbewegungsmitteln haben. Oder lieber gleich zwei.“, schrieb einmal die Offenbach-Post als das weitere Wachstum des Basras noch nicht absehbar war. Kamen beim ersten Basar geschätzte rund 600 Besucher, sind es mittlerweile rund 1500 – aus der ganzen Region.

Dementsprechend wuchs auch der Reinerlös der Veranstaltung. Er hat sich vom ersten Fahrradbasar an verdreifacht. Diesmal profitiert maßgeblich das Integrationsprojekt Projekt „Deutschsommer“. Startete der Event im Parkhaus der örtlichen IHK, musste er mittlerweile auf das Offenbacher Messegelände umziehen. Mehr als 600 Velos haben Privatleute vorbeigebracht.

Sie haben den Lions ihren Preis genannt, fünf Euro Annahmepauschale bezahlt und müssen dem als Zwischenhändler fungierenden Förderverein zehn Prozent des Verkaufserlöses überlassen. Cheforganisator Dr. Stefan Rinke will die Erfolgstory daher fortschreiben.

 

Mehr über den aktuellen Basar: 

https://www.op-online.de/offenbach/fahrradbasar-lions-messehallen-verzeichnet-rekordbeteiligung-9781678.html