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Tu Gutes und hab Spass dabei!

Der Präsident übergibt die Julklapp-Geschenke
dje.- Der LC Nauen feierte den Jahresabschluss und das Weihnachtsfest am Vorabend des 2. Advent auf seinem Stammsitz Schloss Ribbeck. 32 Mitglieder und ihre Begleiterinnen hörten zunächst beim Adventskonzert der Havelländischen Musikfestspiele mit dem Brandenburger Streichquartett Stücke u. a. von Mozart, Pachelbel, Mendelssohn-Bartholdy, Corelli und Verdi. Die Besonderheit dabei waren die Erklärungen zu den Komponisten und zur Entstehung der Stücke durch den Leiter Prof. Dr. Bert Greiner.
Nach einem Birnenpunsch an der Holzhütte vor dem Schloss traf man sich im Blauen Salon. Präsident Eberhard Wahl erinnerte im Jahresrückblick an die zahlreichen Activities zur Unterstützung von sozial schwächeren Mitbürgern, die vielfältigen Spenden für die Jugendarbeit im Havelland und die Hilfe für Flüchtlinge. Er stimmte den Club auch auf die geplanten Aktionen für das 1. Halbjahr 2017 ein.

Beim anschließenden Julklapp erhielt jeder ein Geschenk, das gegen eine "Gebühr" von 1,- € getauscht werden konnte. Knapp 200,-€ kamen so zusätzlich in die Activity-Kasse!

Das Motto des Abends "Tu Gutes und hab Spass dabei!" wurde so in die Tat umgesetzt.

Besuch im Familien- und Generationenzentrum

Eine Einrichtung interessierte die Nauener Lionsfreunde schon vor einigen Monaten: das Familien- und Generationenzentrum der Stadt Nauen. Das Haus gegenüber dem Clublokal bietet seit dem Frühjahr nach einer völligen Neuordnung der sozialen Arbeit in der Stadt verschiedenen Ämtern und Hilfsorganisationen eine Basis für die Arbeit nahe am Stadtzentrum. Gespannt waren die Lionsfreunde auch, weil der LC Nauen im Zusammenwirken mit hier zu findenden Organisationen, z. B. dem Johanniter Hilfsdienst, die Jugendarbeit in Nauen unterstützt.

Annett Lahn leitet das Haus und führte die Lionsfreunde durch die Räume. Ihr Kurzportrait zum Familien- und Generationenzentrum gibt Auskunft:

Aus dem 18. Jahrhundert stammt das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus des Nauener Sägewerksdirektors Wilhelm Sittel. Heute gehört die hübsche Villa zwischen Nauener Rathaus und Finanzamt der Stadt. Sie beherbergt das Familien- und Generationenzentrum (FGZ), das sich mit seinen vielfältigen Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangeboten seit 2015 zur Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen entwickelt.
Auf den drei FGZ-Etagen wird generationen- und trägerübergreifend gearbeitet. Neben der Stadt Nauen und dem Landkreis Havelland engagieren sich fünf große soziale Träger: der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter Unfallhilfe, das Evangelische Johannisstift, das Gemeinschaftswerk Soziale Dienste e.V. sowie die Caritas. Hinzu kommen kleinere Vereine sowie Anbieter von Kursen im Freizeitbereich.
   Im Erdgeschoss befindet sich das Herzstück – die modernisierte Bibliothek mit über 10.000 Medien und fast 600 Nutzern. Mit seiner offenen Raumaufteilung dient die Bücherei auch als Veranstaltungsort, Wartebereich und Treffpunkt für alle Hausnutzer, die Hausleiterin und Stadtangestellte Annett Lahn als Team versteht. In zwei Büros gibt es zudem im Erdgeschoss Beratungsmöglichkeiten zu allen Fragen rund ums Thema Pflege.
…In der ersten Etage ist neben der Demenzberatung und der Jugendsuchtberatung, ein ausgedehnter Kleinkindbereich untergebracht. Die Erzieherin der Eltern-Kind-Gruppe hält täglich in drei Räumen kostenlose Betreuungsangebote für 0-3-Jährige und deren Eltern bereit. Im Kleinkind-Kursraum gegenüber stehen beispielsweise Babymusik und Pekip auf dem Programm.
   Im Dachgeschoss empfängt die Familien- und Erziehungsberatung Ratsuchende. Im Jugendklub wird gekocht, gechillt, gespielt und musiziert. Ein Veranstaltungssaal kann gemietet werden, ist beliebter Versammlungsort und Location diverser Freizeitangebote (Yoga, Line-Dance, Tango, Schach, Seniorensport und Kindertanz).
Bei schönem Wetter treffen sich die Hausnutzer auch gern im Garten, der gern gemeinsam gepflegt und genutzt wird. Mehr Infos und Details zu allem, was das Familien- und Generationenzentrum im Herzen der Stadt Nauen zu bieten hat, unter www.fgz-nauen.net.

Stammtisch in der Weintine

Am Mittwoch, dem 20. Juli 2016 trafen sich sechs Lionsfreunde zu der monat- lichen Stammtischrunde mit Ihren Partnerinnen zur Weinprobe auf dem Werderaner Wachtelberg. Sogar zwei Gäste aus dem fernen Hong Kong hatten sich zu der Veranstaltung eingefunden.  

Bei herrlichstem Wetter genossen wir zur Begrüßung ein Glas vor Ort gekelterten „Müller Thurgau“ bevor uns Frau Petrovic mit fachkundiger Erklärung über den Werderaner Wachtelberg führte. Uns erstaunte die Vielfalt angebauter Rebsorten und begeisterte die herrliche Aussicht auf die Havel und die Stadt Werder. Nach Erklärungen zu Anbau, Rebsorten und Rebschnitt hatten alle den notwendigen Appetit, sich am "Tinenteller" im Buschenschank gütlich zu tun. Bei den Strahlen der untergehenden Sonne genossen wir die kleine Weinprobe und waren der Meinung: Es muss nicht unbedingt Italien sein, auch im Norden wachsen köstliche Trauben.

Eberhard Wahl

Übergabe des Staffelstabes

Im Lions-Club Nauen ist es Tradition, die Verantwortung und damit auch die Arbeit auf breite Schultern zu legen. So gibt es einen Vorstand, der sich aus dem Präsidenten, dem Past-Präsidenten und zwei Vizes zusammensetzt, unterstützt durch einen Sekretär, einen Aktivity-Beauftragten sowie einen Clubmaster. Diese Positionen werden alljährlich neu besetzt, hierzu findet im März jeden Jahres eine Wahl statt.

Am Freitag, dem 18. Juni 2016 fand im Hotel Bollmannsruh am Beetzsee die feierliche Präsidentschaftsübergabe statt. Den Staffelstab übergab der amtierende Präsident Jens-Uwe Fechner an seinen Nachfolger Eberhard Wahl für das Lionsjahr 2016/2017, welches am 01. Juli beginnt. Der neu gewählte Präsident bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen, stellte den neuen Vorstand vor und umriss die Schwerpunkte der Arbeit für das kommende Jahr.

Bei netten Gesprächen und einem guten Buffet ließen die Lionsfreunde den Abend am Beetzsee ausklingen.

Eberhard Wahl

                                                                                                                                                                   Foto: www.fotoduese.com

Clubreise 2016 - Lutherstadt Wittenberg

Ein Höhepunkt des Clublebens im LC Nauen ist die jährliche Clubreise, diesmal in die Lutherstadt Wittenberg. Im Hof des historischen Hotels „Brauhaus Wittenberg“, 1512 nach einem Feuer als „Beyerhof“ wieder aufgebaut, stimmten sich die Lionsfreunde bei einem deftigen Abendessen am Freitag, 5. Juni, auf die kommenden Tage ein.

Der Kern des Samstagsprogramms war die Stadtführung. Anders als üblich lag der Fokus nicht auf Luther und den Geschehnissen um die Reformation, sondern auf der geschichtlichen Bedeutung Luthers, Melanchtons und ihrer Zeitgenossen. Wie beeinflussten ihre Ideen und Lehren die Geschichte Deutschlands? Welche Auswirkungen hatte das Wirken Luthers auf die politische und soziale Entwicklung in Deutschland. Welche internationalen Verbindungen gab es? Und darüber hinaus: Wo und wie lebte man in Wittenberg?

Jedenfalls war die Führung so interessant, dass die Zeit unmerklich verflog und wir statt der geplanten 3 über 4 Stunden unterwegs waren. Besonders fesselten uns die hervorragend sanierten und teils auch neu gestalteten historischen Stätten darunter die virtuelle Kathedrale, das Stadtmodell und das Melanchton-Haus.

Ein durch die Präsidentin des LC Lutherstadt Wittenberg vermittelter Besuch in der historischen Druckerei im Lucas-Cranach-Hof war so vergnüglich gestaltet, dass auch hier die Zeit fast vergessen wurde.

Der Abend schloss wiederum im Brauhaus. Die Präsidentin des LC Lutherstadt Wittenberg, Frau Martina Radlbeck, und der Vizepräsident erläuterten die Vorhaben des Clubs im Luther-Jubiläumsjahr 2017. Man vereinbarte die alten Kontakte zwischen den beiden Clubs wiederzubeleben – sie gehen auf eine Unterstützung des LC Nauen zur Bewältigung der Elbeflut 2006 zurück -. Das gemeinsame Abendessen im Hof des Brauhauses rundete das Programm ab.

Nach einem späten Frühstück wurden bei herrlichem Sommerwetter die Stätten aufgesucht, die während der Stadtführung besonderes Interesse erweckt hatten. Einige fuhren auf der Rückfahrt am Nachmittag noch bei der Hundertwasser-Schule vorbei, um auch einen Eindruck des modernen Wittenbergs mitnehmen zu können.

Dietmar Jeserich